Ich suche Informationen über meinen Vater

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28.09.2009 13:38
avatar  Sonny ( gelöscht )
#16
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Sonny ( gelöscht )

Zitat von Wolfgang B.
So wie ich die Sache sehe, solltst Du versuchen über die Meldebehörden zum Geburtsort und damit zum Standesamtregister zu kommen.

Eine Möglichkeit wäre auch eine Abfrage bei der Kirche, falls Dein Vater getauft ist.



Ja, speziell Kirchenbücher sind oft ein brauchbarer Ansatzpunkt. Angesichts der auffälligen Häufung des Namens in einem kleinen Städtchen wie Dingelstädt würde ich es dort einmal versuchen, denn es ist ja nicht unwahrscheinlich, daß der Gesuchte dorther stammte oder zumindest irgendwelche Verbindungen nach dort hatte.


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28.09.2009 15:17 (zuletzt bearbeitet: 28.09.2009 15:20)
avatar  Sauerländer ( gelöscht )
#17
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Sauerländer ( gelöscht )

Die Möglichkeit über Behörden gibt es immer, dauert aber und kostet Gebühren. Manchmal muß man auch das "berechtigte Interesse" nachweisen (Geburtsurkunde etc.)

Ich würde zunächst die ersten Rufnummern auf der Liste anrufen, das kostet 1/2 Stunde Zeit und ein bißchen Telefongeld, dann kann man die aber ausschließen.
Oft sind die ohne Vornamen oder Straßenangabe "Treffer", es hat meist seinen Grund dass die Anschlußinhaber das nicht haben eintragen lassen.

Die Rufnummer in der Nachbarschaft könnte Verwandschaft sein.

Anrufe am besten immer unter "Legende" tätigen, d. h. nicht mit der Tür ins Haus fallen "ich suche einen ehemaligen Major der Grenztruppen", da fällt bei manchen eine Klappe.

Besser über einen Umweg fragen, z. B. "ich suche einen ehemaligen Bekannten meiner Mutter (falschen Namen angeben)- da gab es auch einen Franz Hellbach, der könnte das evt. auch wissen....lebt der denn noch ?"

In manchen Altersgruppen ist hilfreich "Klassentreffen", "Cousinentreffen", "Veteranentreffen", bei "Erbschaftsangelegenheit" haben manche gleich das Eurozeichen in den Augen und sind gern behilflich, vor allem wenn sie tatsächlich Verwandschaft sind).


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30.09.2009 11:42
avatar  Sauerländer ( gelöscht )
#18
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Sauerländer ( gelöscht )

Hallo Bergmensch!
Ich hiev das Thema mal wieder hoch.
Warst Du schon hier und hast es gelesen ?


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30.09.2009 13:16
avatar  Musiker12 ( gelöscht )
#19
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Musiker12 ( gelöscht )

Mit einer Legende einsteigen halte ich für sehr umstritten. Ich habe in der Angelegenheit von Bergmensch recherchiert. Die beste Möglichkeit sind die Kirchenbücher die bis zu Beginn der 20. Jh sehr gut geführt wurden. Dort sind auch in der Regel noch Kinder verzeichmet die nach 1900 geboren wurden. Ist zwar Lauferei und kostet auch Geld aber ein verhältnismäßig sicherer Weg. Die Voraussetzungen von Bergmensch sind eigentlich ganz gut soweit ich es überblicke. Er könnte mit seinem derzeitigen Wissen durchaus Vorort Infos bekommen. Ich wäre froh gewesen wenn ich solche Infos zu Beginn meiner Forschung gehabt hätte. Alles im Allem hst Bergmensch eine reelle Chance fündig zu werden.

@Sauerländer
Telefonisch kann das ganz schnell nach hinten los gehen. Die Leute haben Angst aufs Kreuz gelegt zu werden oder haben Angst, dass jemndd der Anruf sich einen finanziellen Vorteil verschaffen will und bewahren deshalb Stillschweigen. Dann schon lieber schriftlich mit der Angabe von Gründen die authentisch sind. Der oder die Angeschriebene hat dann Zeit sich über die Anfrage Gedanken zu machen und steht nicht wie z.B. am Telefon unter zeitlichem Druck.


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30.09.2009 13:43
avatar  Katrin81 ( gelöscht )
#20
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Katrin81 ( gelöscht )

Hallo Bergmensch!!!

Ich schau mal ob ich was in Elend über Ihn heraus bekomme.

LG

Katrin (gemeinde Elend)


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30.09.2009 14:05 (zuletzt bearbeitet: 30.09.2009 14:08)
avatar  Wolfgang B. ( gelöscht )
#21
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Wolfgang B. ( gelöscht )

Hallo Bergmensch,

wenn Du nichts hast außer der Adresse bzw. den Ort des letzten Briefkontaktes dann kannst Du nur den Weg über die Meldebehörden gehen. Zuzug aus ... am .../Wegzug nach ... am ... So kannst Du die Richtung nach vorne bis zum heutigen/letzten Wohnort, aber auch die Richtung nach hinten bis zum Geburtsort verfolgen.

In Deiner Geburtsurkunde, eventuell aber auch nur im Standesamtsregister, steht, wenn be- oder anerkannt, der Name des Vaters zumindest mit damaligem Wohnort. Auch das also ein Ansatzpunkt.

Kennst Du den Geburtsort Deines Vaters, ist sowohl die Anfrage beim Standesamt, als auch bei der Kirche möglich. Allerdings muss zumindest seine Mutter Angehörige einer Kirche gewesen sein.

Die Aussage, dass die Kirchenbücher nur bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut geführt wurden ist falsch. Ich habe in vielen Fällen sehr gute und präzise Auskünfte über Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, Todesfälle u.a. bis in die 1950er/60er und sogar 70er Jahre erhalten.
Leider fielen aber viele Kirchenbücher, insbesondere in den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches den Kriegswirren zum Opfer.

Standsamtliche Aufzeichnungen beginnen, das genaue Datum habe ich jetzt auswendig nicht parat, etwa ab 1880. Werde gleich nochmals nachschauen.

"Überfälle" am Telefon sind nach meiner Erfahrung der falsche Weg und führen zu nichts. Dann eher noch eine "vorsichtige" aber ehrliche schriftliche Anfrage, eventuell sogar per E-Mail.


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30.09.2009 14:19
avatar  Wolfgang B. ( gelöscht )
#22
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Wolfgang B. ( gelöscht )

Seit dem 1. Januar 1876 gibt es verbindliche Standesamtsaufzeichnungen. U.a. werden seit damals Ehen "rechtsgültig" vom Standesbeamten geschlossen.


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30.09.2009 14:56
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#23
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Musiker12 ( gelöscht )

In Antwort auf:
Die Aussage, dass die Kirchenbücher nur bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut geführt wurden ist falsch.



Ist schon interessant wie langjährige Erfahrung einfach pauschal in Abrede gestellt wird. Aber da es ja richtige Experten gibt brauche ich mich ja nicht mehr damit zu befassen und behalte meine Ratschläge für mich.


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30.09.2009 15:09
avatar  wosch ( gelöscht )
#24
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wosch ( gelöscht )

Zitat von Musiker12

In Antwort auf:
Die Aussage, dass die Kirchenbücher nur bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut geführt wurden ist falsch.



Ist schon interessant wie langjährige Erfahrung einfach pauschal in Abrede gestellt wird. Aber da es ja richtige Experten gibt brauche ich mich ja nicht mehr damit zu befassen und behalte meine Ratschläge für mich.





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Rüdiger, Sei doch nicht immer gleich beleidigt!!!!!

Schönen Gruß aus Kassel


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30.09.2009 15:33
avatar  Sauerländer ( gelöscht )
#25
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Sauerländer ( gelöscht )

Zitat von Musiker12

@Sauerländer
Telefonisch kann das ganz schnell nach hinten los gehen. Die Leute haben Angst aufs Kreuz gelegt zu werden oder haben Angst, dass jemndd der Anruf sich einen finanziellen Vorteil verschaffen will und bewahren deshalb Stillschweigen. Dann schon lieber schriftlich mit der Angabe von Gründen die authentisch sind. Der oder die Angeschriebene hat dann Zeit sich über die Anfrage Gedanken zu machen und steht nicht wie z.B. am Telefon unter zeitlichem Druck.



Natürlich muß man telefonisch ermitteln können. Eine freundliche Begrüßung (Vorstellung), angenehme Stimme, höfliches Auftreten etc. gehören dazu genauso wie eine genaue Kenntnis aller Fakten (Namen, Orte etc. dich ich nicht habe, ich kann nur allgemein raten) und die Fähigkeit, am Telefon zu hören ob der andere noch zögert eine Information zu geben oder tatsächlich nicht mehr weiß. Außerdem muß man in der Lage sein, auf Rückfragen flexibel reagieren zu können.
Ich will hier nicht in einen Exkurs über telefonische Ermittlungen einsteigen, bitte nur zur Kenntnis zu nehmen daß ich seit ca. 27 Jahren damit Erfahrungen habe.

Was spricht gegen die schriftliche Kontaktaufnahme ?
1.) Es dauert länger
2.) viel wichtiger: es kann der falsche in die Hände bekommen!

Ein Beispiel:
Ein Sohn suchte seine Mutter, die ihn damals zur Adoption freigegeben hat. Ich habe diese finden können und dann dort angerufen. Ich landete mitten in der Geburtstagsfeier der Mutter mit dem Anruf! Hätte ich oder der Sohn geschrieben, hätten vielleicht die Kinder den Brief aufgemacht nach dem Motto "ich öffne schon mal deine Geburtstagspost". Der Ehemann und die Kinder wussten aber nichts von dem Sohn! Da hätte dann vermutlich die Tapete gebrannt. Ich habe dann erklärt daß ich ihr auch gratulieren wolle, das Gespräch hätte aber noch Zeit, wann sie denn wieder zu erreichen wäre. Zu dem Zeitpunkt hatte ich sie dann allein am Telefon und konnte das Gespräch in Ruhe führen.
Ein Brief, auch wenn er gut geschrieben ist, kann den Empfänger immer vor den Kopf stoßen. Einfacher ist es oft, sich langsam mit Fingerspitzengefühl vorzutasten um zu eruieren, ob bei dem Angerufenen überhaupt Informationen vorhanden sein können, z. B. ob er mit der gesuchten Person überhaupt in einer Beziehung steht.

Aber zunächst erstmal soweit, nun wäre es hilfreich wenn der Bergmensch erstmal liest was wir hier so "verzapfen". Im Endeffekt entscheidet er, wie er vorgeht.


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30.09.2009 15:40
avatar  wosch ( gelöscht )
#26
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wosch ( gelöscht )

Hallo Sauerläner!!!

Um zu vermeiden, daß ein Brief in "falsche Hände" kommen könnte, gibt es heutzutage allerdings die Möglichkeit, ihn als "Einschreiben" zu verschicken!
Schönen Gruß aus Kassel


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30.09.2009 16:12
avatar  Sauerländer ( gelöscht )
#27
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Sauerländer ( gelöscht )

"Oma", sagen die Kinder, "was ist das denn ? Du hast ein Einschreiben bekommen, das muß ja wichtig sein. Mach mal auf! Soll ich es Dir vorlesen"?

Einschreiben sind meist unangenehm (Zahlungsaufforderung, Gericht etc.) und manche haben dann schon ein schlechtes Gefühl, wenn so ein Teil kommt.
Wenn Du außerdem an den falschen Empfänger schreibst: Er bekommt Daten, die ihn nichts angehen.

Daher lieber mit Fingerspitzen vorfühlen, ob man überhaupt auf der richtigen Fährte ist.
Übrigens: Die Legende "Ahnenforschung" ist auch recht plausibel, man kann ja sagen daß man im Kirchenbuch auf einen bisher unbekannten, vermutlich neuen Zweig der Familie gestoßen ist und dies nun abklären möchte. So läßt sich trefflich über Tanten, Cousinen, Angeheiratete und Familienverhältnisse plaudern. Gerade ältere Leute kennen die ganze Sippschaft und sind gern bereit Auskunft zu geben. Wenn man dann merkt, daß man auf der falschen Fährte ist (hat keine Verwandten im Osten etc.) kann man sich elegant und mit einem freundlichen Dankeschön zurückziehen. Man hat nichts unnötig preisgegeben an Leute, die es nichts angeht, das Gespräch bleibt unverdächtig, da man ja nicht über Verkäufe oder Geld gesprochen hat.

Wichtig:
Auf keinen Fall darf man mit Anrufern verwechselt werden, die mit dem sog. "Enkeltrick" Verwandschaft vortäuschen!


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30.09.2009 16:49
avatar  Wolfgang B. ( gelöscht )
#28
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Wolfgang B. ( gelöscht )

Zitat von Musiker12

In Antwort auf:
Die Aussage, dass die Kirchenbücher nur bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut geführt wurden ist falsch.



Ist schon interessant wie langjährige Erfahrung einfach pauschal in Abrede gestellt wird. Aber da es ja richtige Experten gibt brauche ich mich ja nicht mehr damit zu befassen und behalte meine Ratschläge für mich.




Hallo @Musiker12,

warum diese Aggresivität? Wenn Du nicht mit mir reden willst, was ja offensichtlich der Fall ist, dann aber bitte auch nicht über mich.


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30.09.2009 19:08
avatar  wosch ( gelöscht )
#29
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wosch ( gelöscht )

Zitat von Wolfgang B.

Zitat von Musiker12

In Antwort auf:
Die Aussage, dass die Kirchenbücher nur bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut geführt wurden ist falsch.



Ist schon interessant wie langjährige Erfahrung einfach pauschal in Abrede gestellt wird. Aber da es ja richtige Experten gibt brauche ich mich ja nicht mehr damit zu befassen und behalte meine Ratschläge für mich.




Hallo @Musiker12,

warum diese Aggresivität? Wenn Du nicht mit mir reden willst, was ja offensichtlich der Fall ist, dann aber bitte auch nicht über mich.





...........................................................................................
Hallo Wolfgang!!

Um ehrlich zu sein, ich versteh ihn ja manchmal auch nicht!!!

Schönen Gruß aus Kassel.
Auch ein Wolfgang


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07.10.2009 09:22 (zuletzt bearbeitet: 07.10.2009 09:51)
avatar  Bergmensch ( gelöscht )
#30
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Bergmensch ( gelöscht )

Hallo Leute,
erst mal vielen Dank das ihr euch so rührend kümmert. Damit habe ich gar nicht mehr gerechnet.
Noch mal zum Verständniss: Ich bin das uneheliche Kind einer außerehelichen Beziehung meines Vaters. Ich habe außer eine Meldebescheinigung von 1949 keine weiteren Dokumente meines Vaters.
Daher werde ich wohl auch von den Behörden keine Auskunft erwarten können.
Da mein Vater in Gerstungen zu letzt gewohnt hat nahm ich an das er auch dort auch gedient hat. Allerdings erscheint mir auch nach Kenntnissen aus diesem Forum die Möglichkeit zu bestehen das er auch bei einer PKE Einheit dort gedient haben könnte. Sprich also Stasi. Entweder Bahn oder Straße. Es war ja beides dort vorhanden.

Und noch eine Bitte an alle. Fetzt Euch nicht wegen meiner Personensuche, denn so sehr wichtig ist es nun auch wieder nicht. Ich konnte bisher damit umgehen das ich nicht viel weiß und werde es auch in Zukunft so tun.

Nochmals allen ein Merci


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