Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

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04.01.2015 17:25
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#1
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Im Forum existieren viele Seiten zu diesem Tag. Manche User mögens nicht mehr lesen wollen. Nicht schon wieder......
Aber zum 70. Jahrestag der Befreiung eben nicht.
Die VVN - BdA hat als größte antifaschistische Organisation beschlossen, den 8. Mai als Tag der Befreiung der Menschen und Europas vom Faschismus
und Krieg zu begehen. Er soll zum 70. Jahrestag als gesetzlicher Feiertag in Deutschland begangen werden. Ich finde, dass dies eine tolle Initiative ist. Sie findet die Zustimmung meiner gesamten Familie und ich hoffe, dass sich viele Menschen dieser Initiative nicht verschliessen.

Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen ist bekannt, dass sich seit geraumer Zeit einige Jugendorganisationen im Vorfeld des Jahrestages entschlossen haben, Ende Januar 2015 gemeinsam zu den offiziellen Feierlichkeiten anläßlich der Befreiung des KZ Ausschwitz durch die
Rote Armee zu reisen. Zu nennen sind:
die DGB - Jungend, die Linksjugend ( `solid ), Jugendwerk AWO, Grüne Jugend, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Jusos in der SPD,
SJD - Die Falken, Naturfreundejugend Deutschlands, aej - Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend, DIDF - Jugend, die israelischen Organi-
sationen Histadrut und HaNoar HaOved VeHalomed und die Österreichische Gewerkschaftjugend.
Für mich ein richtiges Zeichen der Zeit ! Es werden nicht alle Teilnehmer die gleiche Ideologie haben, aber dies zählt bei dem Aufenthalt in Auschwitz nicht.
Beifall für dieses Bündnis.


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04.01.2015 20:49
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#2
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Lieber Georg, leider tippt keiner was dazu.
Thomas48 möchte mal was dazu schreiben
Ich war als junger Mann 2mal in Ausschwitz und fand alles ganz schlimm und traurig was unsere ,,Eltern'' verbrochen haben. Nur nach den Reden und nach der Kranzniederlegung war kein DDR Jugendlicher mehr traurig und still
In der Schulzeit waren die Genossen auf unserem Friedhof am sowjet. Ehrenmal der Roten Armee und legten Kränze nieder, ein Schauspieler sprach lange Trauerverse. Auf anderen Grabsteinen sah man viele russ. Namen von Soldaten, die hier gefallen sind. War als Kind auch dabei.
Nur, hier waren nur Amerikaner
Ich war in den 60 Jahren Mitglied der JG von Thüringen, einzelne Mitglieder waren in Weimar in der ,,Aktion Sühnezeichen''. die in Buchenwald arbeiteten. Wurde dann von der ??? verboten.
Hoffentlich erhalte ich jetzt keine Sperre
In Deutschland gab es die Nazis die die Lehre des Nationalsozialismus vertraten!!
-------
Ich brauche keinen Feiertag


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04.01.2015 21:32
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Zitat von Regina im Beitrag #2
Lieber Georg, leider tippt keiner was dazu.
Thomas48 möchte mal was dazu schreiben
Ich war als junger Mann 2mal in Ausschwitz und fand alles ganz schlimm und traurig was unsere ,,Eltern'' verbrochen haben. Nur nach den Reden und nach der Kranzniederlegung war kein DDR Jugendlicher mehr traurig und still
In der Schulzeit waren die Genossen auf unserem Friedhof am sowjet. Ehrenmal der Roten Armee und legten Kränze nieder, ein Schauspieler sprach lange Trauerverse. Auf anderen Grabsteinen sah man viele russ. Namen von Soldaten, die hier gefallen sind. War als Kind auch dabei.
Nur, hier waren nur Amerikaner
Ich war in den 60 Jahren Mitglied der JG von Thüringen, einzelne Mitglieder waren in Weimar in der ,,Aktion Sühnezeichen''. die in Buchenwald arbeiteten. Wurde dann von der ??? verboten.
Hoffentlich erhalte ich jetzt keine Sperre
In Deutschland gab es die Nazis die die Lehre des Nationalsozialismus vertraten!!
-------
Ich brauche keinen Feiertag


hmm, ich gehe davon aus, dass unter all den anderen Themen es ist zu frueh, hierueber zu schreiben.
Vielen von uns Aelteren hat diese Aera gezeichnet auf Lebenszeit. Ich lernte erst, sprachbedingt und wohnhaft bedingt) erst bei meiner Schulung in Moskau und der DDR spaeter was dieser Krieg und der Fascism angerichtet hat. Durch meinen Vater, (SS) der alles von sich wies und bis zum letzten Atemzug an das dritte Reich und Hitler glaubte, war ich bis zu einem gewisse Zeit meines Lebens infiziert.
Buchenwald war erste Station, spaeter Ausschwitz, Bergen Belsen. Das grosse Umdenken war schmerzhaft.
Immernoch um dem damaligen Stalingrad finden gute junge Leute aus aller Welt die Ueberreste der Menschen von beiden Seiten, die dieser furchtbare Krieg, ausgeloest durch die Braunen, uns beschert hat.
Der 1. Weltkrieg wurde kurzlich gebuehrend gewuerdigt. Es ist zu hoffen, dass auch nach nunmehr 70 Jahren die Beendigung dieses II. Weltkrieges fuer alle wichtig ist. Ich werde in Moskau sein am 9.5. gewiss, wo fast dreissig Millionen Sovjets, Soldaten und Zivilisten das Leben verloren. Wir werden sehen, wenn es so weit ist.
Larissa

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

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04.01.2015 22:38
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#4
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Mit der Befreiung vom Nationalsozialismus begann für viele Menschen in Mitteldeutschland und schon viel eher in Ostdeutschland eine Leidenszeit die ermorden, verhungern,vergewaltigung,vertreibung und Rache für die einfache Zivilbevölkerung einherging. Benesch und Bierut Dekrete sind die bekanntesten Beispiele.Ich weiß das die Einsatzgruppen der SS im Rücken der Ostfront genauso mordeten und brandschatzten. Das ist alles unbestritten! Man kann aber das eine gegen das andere nicht gegen rechnen. Ich will damit sagen das viele Menschen mit dem Wort Befreiung sicher wenig anfangen können.


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04.01.2015 22:57
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#5
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Die Wehrmacht brandschatzte und mordete genauso.
Und das Kriegsende als solches war auch eine Befreiung!


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04.01.2015 23:03
#6
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Ich denke, gerade in der derzeitigen Situation in Deutschland wäre ein klares Statement in Form eines Feiertags keine schlechte Idee........

Intellektuelle spielen Telecaster


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04.01.2015 23:35
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#7
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Ich denke damals gab es von Seiten der sow. Befreier viel Haß. das kann man gut verstehen, wenn man bedenkt welch Unrecht angerichtet wurde.

Mit dem Begriff Befreiung konnten die meisten Deutschen damals wohl nichts anfangen, da stand erst einmal eine Niederlage, die Ungewißheit was kommt jetzt. Die Hetze gegen den "russischen Untermenschen", das steckte noch in den Köpfen. Mit diesem Bild hat man versucht die Deutschen zum durchhalten zu motivieren. Als die Greultaten bekannt wurden kam die Angst, der Gedanke es könnte eine Vergeltung "eins zu eins" geben. Hier in Thüringen waren die Amerikaner zuerst, da gab es ja lohnende Ziele ich denke da an Bergwerk Merkers, in Gotha der erste Nurflügler, in und auch das gebiet Jonastal. Nach dem "Abstauben" kam dann die Übergabe an die sowj. Streitkräfte.
Ich kenne noch die Erzählung von meiner Mutter wie die Einwohner von Weimar das KZ Buchenwald besichtigen mußten.....
Eigentlich hat ein jeder geahnt bzw. gewußt was dort geschah, nur das zu sehen hat eine andere Dimension. Und doch wollte das keiner gewußt haben....

Ich war auch zu DDR Zeiten kein großer Freund der DSF, nur hier kann man einfach nur an die Opfer gedenken und die Hauptlast hatte nun einmal die Sowjetunion. Die Hauptlast an den Kampfhandlungen, die Verwüstungen in der Heimat und die meisten Toten in der Zivilbevölkerung.

In dieser Zeit gab es außer den Rüstungsbetrieben und anderen Unternehmen nur Verlierer. Ob das die zivilen Opfer des Bombenterrors auf beiden Seiten, die inhaftierten/ermordeten Systemgegner, sowj. Soldaten, deutsche Soldaten, die Opfer der deutschen Besatzung und, und.
Die Reihenfolge bzw. Unvollständigkeit soll keine Wertung bedeuten.


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04.01.2015 23:38
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#8
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Zitat von damals wars im Beitrag #5
Die Wehrmacht brandschatzte und mordete genauso.
Und das Kriegsende als solches war auch eine Befreiung!

Wie wer ?Keinerlei Argumente zu meinem Beitrag ! Schade !


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04.01.2015 23:40
#9
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #6
Ich denke, gerade in der derzeitigen Situation in Deutschland wäre ein klares Statement in Form eines Feiertags keine schlechte Idee........

8.Mai = Feiertag ?

Das gabs doch in der DDR ,- und soweit ich mich erinnere , ist dieser Feiertag in der DDR gestrichen worden und zum einfachen Gedenktag umgemünzt worden...

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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04.01.2015 23:43
#10
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Zitat von Galaxy im Beitrag #4
Mit der Befreiung vom Nationalsozialismus begann für viele Menschen in Mitteldeutschland und schon viel eher in Ostdeutschland eine Leidenszeit die ermorden, verhungern,vergewaltigung,vertreibung und Rache für die einfache Zivilbevölkerung einherging. Benesch und Bierut Dekrete sind die bekanntesten Beispiele.Ich weiß das die Einsatzgruppen der SS im Rücken der Ostfront genauso mordeten und brandschatzten. Das ist alles unbestritten! Man kann aber das eine gegen das andere nicht gegen rechnen. Ich will damit sagen das viele Menschen mit dem Wort Befreiung sicher wenig anfangen können.


Tag der Befreiung klingt ja auch ziemlich heroisch ,-
Tag der Kapitulation wurde er früher in der BRD genannt,-
"1. Friedenstag nach einem fürchterlichem Krieg" wäre unparteiisch und wahrscheinlich angemessen...

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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04.01.2015 23:43
#11
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Zitat von Galaxy im Beitrag #8
Zitat von damals wars im Beitrag #5
Die Wehrmacht brandschatzte und mordete genauso.
Und das Kriegsende als solches war auch eine Befreiung!

Wie wer ?Keinerlei Argumente zu meinem Beitrag ! Schade !


Ich würde das eher als Ergänzung zu deinem Beitrag sehen.........
Sicher hat eine große Zahl der damals Befreiten die Befreiung als solche nicht angesehen. Rückblickend-historisch gesehen war sie es aber. Denn offensichtlich war das deutsche Volk selbst nicht in der Lage, sich selbst vom Faschismus zu befreien ,oder ?

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04.01.2015 23:56 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2015 00:01)
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Zitat von Galaxy im Beitrag #4
Mit der Befreiung vom Nationalsozialismus begann für viele Menschen in Mitteldeutschland und schon viel eher in Ostdeutschland eine Leidenszeit die ermorden, verhungern,vergewaltigung,vertreibung und Rache für die einfache Zivilbevölkerung einherging. Benesch und Bierut Dekrete sind die bekanntesten Beispiele.Ich weiß das die Einsatzgruppen der SS im Rücken der Ostfront genauso mordeten und brandschatzten. Das ist alles unbestritten! Man kann aber das eine gegen das andere nicht gegen rechnen. Ich will damit sagen das viele Menschen mit dem Wort Befreiung sicher wenig anfangen können.


Befreiung, leicht gesagt, es war ein Kampf um das blosse Leben. Das war nicht nur im Osten. Ich habe oft ueber mein Grosswerden geschrieben in der Armut und mit Rationskarten in England. Als ich geboren wurde, war mein Vater POW noch und interniert bis 1955. Er mag ein waschechter Nazi gewesen sein und wenig einsichtig, aber ich weiss, dass auch er zeit seines Lebens gelitten hat. Man stelle sich vor, wie er waren viele in Amerika noch oder England, junge Maenner, die betrogen und fehlgeleitet waren. Viele mit einem Schicksal in Russland als Gefangene. Er wusste nix um seine Familie, die auf der Flucht war. Ich konnte ihn nicht so sehr respektieren, habe aber spaeter als Kind mit ihm gelitten, unwissend was alles noch an Wissen auf mich zukommen sollte, denn dieser Krieg und die Folgen hat mein Leben und das Leben vieler anderer Menschen beeintraechtigt bis heute. Ich suche bis heute noch das Grab meiner Grossmutter russischer Herkunft, die verschleppt wurde und starb. Wenigstens kenne ich den Ort. Flucht und Vertreibung und das Elend der Deutschen auch darf nicht untergehen in diesem schlimmsten Krieg der Menschheit fuer die schmerzlich waehrend und im nachhinein bezahlt werden musste. Dieses Forum wuerde nicht existieren wenn nicht das Geschehene ist Wert aufzuarbeiten. Diese Grenze waere nie entstanden, wenn dieser Krieg nicht stattgefunden haette.

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05.01.2015 00:01
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#13
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Nur mal so eine Frage, wieviele Deutsche wollten die Befreiung?
Ich denke es gab eine Anzahl von Gegnern des Regimes es gab aber auch die Mehrheit der Mitläufer und es gab auch viele Nazis.
Warum war der Putsch um Staufenberg gescheitert, auch wenn Hitler überlebt hat es gab eine Signalwirkung und die Wehrmacht hätte sich hinter Staufenberg stellen können. Natürlich war die Angst der dt. Bevölkerung riesig vor dem Terror.
Eine Statistik oder Umfrage dürfte wohl kaum möglich sein.
Nach meiner Meinung mußte es erst einmal für die meisten klar werden, das dieses Regime beseitigt werden mußte.


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05.01.2015 00:07
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #13
Nur mal so eine Frage, wieviele Deutsche wollten die Befreiung?
Ich denke es gab eine Anzahl von Gegnern des Regimes es gab aber auch die Mehrheit der Mitläufer und es gab auch viele Nazis.
Warum war der Putsch um Staufenberg gescheitert, auch wenn Hitler überlebt hat es gab eine Signalwirkung und die Wehrmacht hätte sich hinter Staufenberg stellen können. Natürlich war die Angst der dt. Bevölkerung riesig vor dem Terror.
Eine Statistik oder Umfrage dürfte wohl kaum möglich sein.
Nach meiner Meinung mußte es erst einmal für die meisten klar werden, das dieses Regime beseitigt werden mußte.


Buerger der DDR, ich will dazu, obwohl hier schon geschrieben vor langer Zeit, das vermerken was hat mein Vater dazu gesagt. Er hatte keine gute Meinung zu Stauffenberg oder anderen Offizieren. Manchmal kam er spaeter in seinen Erzaehlungen klar durch. Das heisst es war mehr eine Abrechnung mit sich selbst.
"Warum hat Staufenberg oder einer der Offiziere nicht einfach eine Kugel in den Kopf Hitlers geschossen" war sein Argument, es waere jederzeit moeglich gewesen, auch ich haette es tun koennen, und zwar viel frueher." Stauffenberg hat es getan letztlich um seinen Adel zu retten, dessen war er sich sicher. Ich denke er hatte Recht, so sehr ich mit seinen Aussagen ansonsten nicht konform gehe.

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05.01.2015 00:22 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2015 00:23)
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #11
Zitat von Galaxy im Beitrag #8
Zitat von damals wars im Beitrag #5
Die Wehrmacht brandschatzte und mordete genauso.
Und das Kriegsende als solches war auch eine Befreiung!

Wie wer ?Keinerlei Argumente zu meinem Beitrag ! Schade !


Ich würde das eher als Ergänzung zu deinem Beitrag sehen.........
Sicher hat eine große Zahl der damals Befreiten die Befreiung als solche nicht angesehen. Rückblickend-historisch gesehen war sie es aber. Denn offensichtlich war das deutsche Volk selbst nicht in der Lage, sich selbst vom Faschismus zu befreien ,oder ?


Für einen Teil des deutschen Volkes war es sicher eine Befreiung auch wenn sie es damals sicher als Niederlage empfunden haben, allerdings darf man nicht verschweigen dass es für Millionen Deutsche keine Befreiung war. Diese Millionen wechselten nur von einer braunen Diktatur in eine rote Diktatur, auch wenn vorher schon viele Zeichen der Diktatur wie z.B. die Fahne sehr rot waren, für andere Millionen begannen Flucht und Vertreibung an der sie oft keine persönliche Schuld hatten. Bei einigen gelang die Flucht bis in die westlichen Besatzungszonen, andere waren vertrieben und als Zugabe noch mit einer neuen Diktatur bestraft.

Diese Millionen waren dann immerhin selbst in der Lage sich von ihrer Diktatur zu befreien und so könnte man den Tag der Befreiung an zwei unterschiedlichen Daten im Jahr begehen!


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