Alte DDR Postkarten

  • Seite 3 von 4
19.06.2020 17:03
#31
avatar

Zitat von kindlep im Beitrag #26
Ich bin gerade dabai meine Postkartensammlung zu überarbeiten und in eine Kartendatei zu bringen.
Möchte mal einen Stempel der Post aus Eisenach von 1963 brigen.


Interessant, dass sich hier noch um eine Stempel Maschine aus den dreißiger Jahren handelt. Natürlich mit neuem Text, aber die Stempelköpfe sahen 1963 in der Regel größer aus. Auch in der BRD waren diese noch im Einsatz, allerdings nur bis in die fünfziger Jahre.


 Antworten

 Beitrag melden
19.06.2020 18:52
avatar  ( gelöscht )
#32
avatar
( gelöscht )

@axelloko, toll soch informative Nachricht zu erhalten. Das mach auch ein Forum aus.
Ich bin noch im Bezitz weiterer Karten die in diesem Zeitraum in Eisenach gestempelt wurde. Ein guter Zusatz in meiner Kartendadei bezüglich der Beschreibung. Nochmals danke!


 Antworten

 Beitrag melden
19.06.2020 21:39 (zuletzt bearbeitet: 20.06.2020 02:33)
#33
avatar

Kann da noch ergänzen, dass ich zumindest keine noch spätere Verwendung dieser Stempeltype kenne.
Vergleich es mal mit einem DDR Stempel aus der gleichen Zeit, dann sieht man den Unterschied. im allgemeinen gabs die höchstens bis Mitte der fünfziger Jahre.


 Antworten

 Beitrag melden
20.06.2020 09:25
#34
avatar

Zitat von thomas 48 im Beitrag #29
Sind sehr schöne Karten.
Ich nehme an sind Karten aus den 20 Jahren
Die damaligen Karten waren etwas kleiner als die heutigen
Die Werbung
,,Das grüne Herz,, ist schon uralt
Alle Karten von Kneipen sind wertvoll.
Wieviele Karten aus deiner Heimat hast du, zeig sie doch mal deinem Heimatverein oder der Lokalpresse, die Leute freuen sich bestimmt.
Die eine Karte mit dem kleinen Bahnhof kannst du wegwerfen.
Wenn Interesse besteht, gebe ich dir mal eine Adresse, wo du hunderte (einige) Karten von deiner Umgebung ansehen kannst.
Die ersten Karten stammen von ca 1895, die Postkarten sind älter
thomas

ich habe leider @Harsberg vergessen, auch bei der Bewertung


 Antworten

 Beitrag melden
10.01.2021 11:14
#35
avatar

Hallo,

habe auch ein paar passende Karten gefunden. Diese haben auch zum Teil etwas mit der ehemaligen Grenze zu tun.

Wernigerode Übersicht ist von vor 1989 und zeigt den damals unbezwingbaren Brocken im Hintergrund.
Das Brandenburger Tor vom Osten aus gesehen. Näher kam man als Normalbürger der DDR nicht heran.
Die Harzquerbahn querte auch das Grenzgebiet. Da sind aber sicher keine Aufnahmen dabei.
Dann Dittrichshütte. Darüber brauche ich hier bei einigen ehemaligen GT Angehörigen nichts zu sagen.

Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

 Antworten

 Beitrag melden
10.01.2021 17:42
#36
avatar

Zitat von Gast im Beitrag #22
Sonneberg Köppelsdorf, Panorama und Dr. Balser's Sanatorium


Hallo,
hier Teil 2 meiner alten Ansichtskarten. Da im Zitat von Sonneberg schon einmal hier etwas gezeigt wurde , was ich nicht mehr finde, zwei Ansichtskarten von 1972 ? Ich erinnere mich als Kind an einen Ausflug mit meinem Großvater zur Sternwarte nach Sonneberg. Man hatte damals wohl gerade das Grenzgebiet um Sonneberg aufgehoben.
(Bilder 1: Sonneberg/Rathaus und 2: Sonneberg-Neufang Sternwarte)
Eine Rarität aus meiner Schulzeit zeigt diese Kosmonautenkarte aus dem Jahr 1965? Kostete damals EVP MDN -,20 (Richard Zieschank, 682 Rudolstadt/Thür. steht auf der Rückseite).
Dann später "Erichs Lampenladen", den es ja auch nicht mehr gibt. Da habe ich eine ganze Serie (5 Stück) damals in Berlin erworben. Eine Karte kostete damals EVP 0,20 M.

Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

 Antworten

 Beitrag melden
10.01.2021 17:47
#37
avatar

Toll die Kosmonauten Karte, interessant das sie anscheinend vom Bezirksverband Gera in Eigenregie herausgegeben wurde.


 Antworten

 Beitrag melden
10.01.2021 19:33
#38
avatar

Hallo,
es geht weiter mit Teil 3. Ich habe versucht irgend einen Bezug zur nahen Grenze bei der Auswahl herzustellen oder recht alte Ansichtskarten hier zu zeigen (MDN Preis).
Hildburghausen: Dort waren wir 1981 oder 1982 auf dem Schießplatz mal zur Wache. Das war auch nicht weit entfernt von Eisfeld. Ab Sophienthal war ja Schluss und da kam dann der gesperrte Heldburger Sack (Eishausen, Steinfeld, Streufdorf, usw.).
Die Wartburg bei Eisenach (1965?) auch nicht weit von der Grenze entfernt.
Gasthaus zur Neumühle. Gibt es heute nicht mehr bzw. hat zu. Bei Pirk. Da war eine Themalquelle und dahinter ging das Grenzgebiet los (Geilsdorf bei Plauen).
Die DDR Großfähre "Sassnitz" . Fuhr nach Schweden. Auch für den DDR Bürger normalerweise nicht erreichbar (0,20 MDN, also auch vor 1970).



Es heißt richtig Bezirksvorstand Gera der DSF nicht -verband (Deutsch -Sowjetische - Freundschaft).

Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

 Antworten

 Beitrag melden
10.01.2021 22:58
avatar  mibau83
#39
avatar

ja das bild der ansichtskarte vom jahr 1901 aus köppelsdorf geht leider nicht mehr auf!

müßte die gewesen sein. https://www.akpool.de/ansichtskarten/276...ber-dr-w-balser

auf der dittrichshütte ansichtskarte, sehe ich da eine halde vom uranabbau aus der zeit zwischen 1950 und 1953 ?


 Antworten

 Beitrag melden
11.01.2021 10:31 (zuletzt bearbeitet: 12.01.2021 19:01)
#40
avatar



Hallo,

richtig - die Karte ist noch viel älter als mein ehemaliger Aufenthalt dort 1980/81. Auch der Wismutbergbau ist dort zu sehen (siehe Detailbild).

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/i...Ctte#Referenzen

Die ehemaligen Unterkünfte der ABK in Dittrichshütte waren ja vorher Bergarbeiterunterkünfte, sogenannte "Berliner Häuser". Im Detailbild sieht man auch ein solches Haus nahe an der Halde (das este Mal gesehen !). Auch das Kulturhaus im sogenannten "stalinistischem Zuckerbäckerstil" , was dort in dem Ferienlager noch steht (ist aber im Bild nicht zu sehen). Die Karte hatte ich damals 1980 dort gekauft (in der MHO dem Militärladen der Hütte).

Gruß Fischerhütte

(Teil 4 mit ein paar Raritäten folgt noch).

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

 Antworten

 Beitrag melden
11.01.2021 16:07 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2021 17:29)
#41
avatar

Hallo,
hier jetzt der Teil 4 . Hätte noch mehr Ansichtskarten. Das würde aber den Rahmen sprengen.
Zunächst der DDR größter Berg. Im Erzgebirge immerhin 1214 m hoch und nahe an der tschechischen Grenze. Diese Gebäude stehen dort auch schon seit 1997 nicht mehr. Die Gaststätte sind mal abgebrannt (vor dem DDR Neubau 1963).
Dann der Inselsberg mit 916,5 m. Auch dort sieht es heute etwas anders aus. Die Karte (echt Foto!) kostete damals auch schon EVP -,25 MDN.
Ein weiteres Bild des Palazzo Protzo von außen aus der Serie. Dort steht ja jetzt das Humboldtforum in Berlin. Ganz früher stand da mal das Berliner Stadtschloss.
Und ein Sprung zu einer sehr seltenen Ansichtskarte. Vielleicht gibt es diese nur noch ein Mal?
Es ist der Speisesaal des Betriebsferienlagers Jenapharm in Friedrichroda. Gediegene DDR Einrichtung. So schön waren unsere Speisesääle in den Kasernen leider damals nicht. Kostete auch nur EVP MDN -,10. Das waren früher sehr preiswerte Urlaube, die man , wenn man sie bekam, in einem solchen Ferienheim machen konnte.

Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

 Antworten

 Beitrag melden
11.01.2021 18:24
#42
avatar

Hallo,
zum Schluss nun doch noch zwei Ansichtskarten, wobei beide wieder etwas mit der Grenze zu tun hatten.
Nach der Grenzöffnung 1989 gab es in Sparnberg eine Notansichtskarte. "Foto Bohner Hirschberg Reg. Nr. 11" steht auf der Rückseite. Da war auf der Rückseite ein Adresstempel aufgedruckt. Ist heute wohl auch eine Rarität! Vorher gab es von Sparnberg 40 Jahre sicher keine Ansichtskarten vom Ort. Findet sich auch in der Bildergalerie. Das rechte Bild auf Postkartengröße vergrößert (mit dem BT 11) gab es auch als solche Notansichtskarte (siehe auch in der Bildergalerie).
Die Karte aus Rudolstadt ist original von mir rückseitig beschrieben (aus dem Tagebuch der GT Hüttenzeit).Sie stammt vom 1.12.1980 (Tag der Grenztruppen) als wir Profilausbildung in der Rudolstädter Kaserne hatten (Panzerbüchsenausbildung). Da hatte ich noch gut 17 Monate vor mir.

Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

 Antworten

 Beitrag melden
11.01.2021 18:59
avatar  mibau83
#43
avatar

Zitat von Fischerhütte im Beitrag #40

Die ehemaligen Unterkünfte der ABK in Dittrichshütte waren ja vorher Bergarbeiterunterkünfte, sogenannte "Berliner Häuser". Im Detailbild sieht man auch ein solches Haus nahe an der Halde (das este Mal gesehen !). Auch das Kulturhaus im sogenannten "Zuckerbäckerstil" , was dort in dem Ferienlager noch steht (ist aber im Bild nicht zu sehen). Die Karte hatte ich damals 1980 dort gekauf (in der MHO dem Militärladen der Hütte).



leider ist die kinder und jugenderholung in dittrichshütte seit 2019 geschlossen.
das objekt ist mir noch bestens aus dem jahr 1983 bekannt. einkleidung, 2x med.-punkt und 14 tage wache dort oben haben gereicht!

ich hatte das glück und war in der 9.abk unten in rudolstadt in der klinghammerstr. 14.

auf den karten ist ja auch der rudolstädter marktplatz zu sehen. dort hatte ich meine vereidigung.


 Antworten

 Beitrag melden
11.01.2021 21:43 (zuletzt bearbeitet: 11.01.2021 21:43)
#44
avatar

Zitat von Fischerhütte im Beitrag #41
Es ist der Speisesaal des Betriebsferienlagers Jenapharm in Friedrichroda. Gediegene DDR Einrichtung. So schön waren unsere Speisesääle in den Kasernen leider damals nicht.

Manche schon:

Stockhausen "Alte Fliegerschule".Das war unser Speiseraum.

`tschuldschung für OT,Gute Nacht,Gruß C.


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2021 00:00
#45
avatar



Die Geschichten um das Lenindenkmal von Eisleben sind schon recht abenteuerlich und es gibt auch ernsthaft vorgetragene Statements für eine Rückkehr ins Mansfelder Land.
Die Lügenmärchen von damals hatten viele ehemalige Sozialisten ihren "Gelehrten" sehr übel genommen, aber auf eine Enttäuschung mehr oder weniger kam es in den Wochen der Wahrheit dann auch nicht mehr an.
Ins Museum würden allerdings auch noch einige andere Denkmäler gehören, aber die sind ja auch immer mal in Bewegung trotz ihrer mächtigen Aufmachung.
Die Bilder von der Burg Giebichenstein Halle und dem Leipziger Turm sind Originale von 1916 und 1919, da war Lenin noch nicht aus Bronze.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!