7 GK Schierke

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29.12.2012 06:34
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#1276
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Zitat von EK89/1 im Beitrag #1275
und es steht immer noch, könnt Ihr euch was drauf einbilden
bei der Materialknappheit oder war dafür alles da?
Mein lieber EK89/1,

nun, so schön wie jetzt war es ursprünglich nicht, eben so ein typischer DDR-Bau mit flachem Dach, aber aus Ziegeln, keine Platten. Nach der Wende erfolgte eine grundhafte Sanierung und Erneuerung. An fehlendes Material kann ich mich nicht erinnern. Eher z. B. daran, dass auf Befehl, wider besseres Wissen der Soldaten, die im Regelfall Baufacharbeiter waren, eine Ziegelmauer bei -20° C hochgezogen werden musste und dass diese am anderen Morgen völlig zusammengestürzt vorgefunden wurde.

Liebe Grüße

Ecki


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29.12.2012 09:54
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#1277
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Hallo Schierke,

Das war doch jenes ? Bild im I- Net gefunden.

05. 89 - 07. 89 Glöwen 4. ABK
07. 89 - 04. 90 Schierke 7. GK


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29.12.2012 10:27
#1278
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Zitat von senta im Beitrag #1277
Hallo Schierke,

Das war doch jenes ? Bild im I- Net gefunden.






Na das große Gebäude war doch das Ferienheim von der NVA--wenn ich mich nicht täusche.


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29.12.2012 10:38
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#1279
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Zitat von Rostocker im Beitrag #1278
Zitat von senta im Beitrag #1277
Hallo Schierke,

Das war doch jenes ? Bild im I- Net gefunden.






Na das große Gebäude war doch das Ferienheim von der NVA--wenn ich mich nicht täusche.



Genau,bei uns wurde es nur das Batzenheim genannt.

05. 89 - 07. 89 Glöwen 4. ABK
07. 89 - 04. 90 Schierke 7. GK


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29.12.2012 10:50
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#1280
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Zitat von senta im Beitrag #1279
Zitat von Rostocker im Beitrag #1278
Zitat von senta im Beitrag #1277
Hallo Schierke,

Das war doch jenes ? Bild im I- Net gefunden.






Na das große Gebäude war doch das Ferienheim von der NVA--wenn ich mich nicht täusche.



Genau,bei uns wurde es nur das Batzenheim genannt.


Hallo Schierker,
genauso ist es. Im Batzenheim soll es auch ein Schwimmbad gegeben haben, kann mir das jemand bestätigen?
Die Kurve am Batzenheim war im Winter "sehr beliebt" bei den A-Zug Fahrern, ebenso bei den Fahren des Kontrollpostens. Immer hübsch glatt und wenn man die Erste gerade so schaffte, war die Zweite, zur Gasse hin, ein Ding der Unmöglichkeit.

kator


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29.12.2012 13:34
#1281
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Hallo zusammen,

auch ich möchte allen im Forum,aber vorallem den ehemaligen Schierker Grenzern, einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen und alles Gute.

04/86-04/87 in Schierke


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02.01.2013 12:40
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#1282
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Zitat von Rostocker im Beitrag #1278
Zitat von senta im Beitrag #1277
Hallo Schierke,

Das war doch jenes ? Bild im I- Net gefunden.






Na das große Gebäude war doch das Ferienheim von der NVA--wenn ich mich nicht täusche.

Mein lieber Rostocker,

so ist es. Von mir im Schweiße meines Angesichts mit errichtet. Es ist aber schön zu wissen, dass man bei der NVA etwas tat, was heute noch Bestand hat und die Allgemeinheit erfreut.

In diesem Sinne Dir und allen Anderen ein glückliches 2013!

Liebe Grüße

Ecki


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09.01.2013 08:53
#1283
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Expedition übers ehemalige Vorgelagerte Territorium am Westhang des Brockens, auf der Zinnenstraße zwischen Hermannsklippe und Eckersprung:

https://www.youtube.com/watch?v=I-XbyHrgL0k


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09.01.2013 10:44
avatar  EK89/1
#1284
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Schönes Video, dank dafür.
Von der Seite kennen wohl die wenigsten Grenzer das Gebiet.
Vielleicht gibt ja S51 nen Kommentar dazu ab, er als GAK müsste das besser wissen.
Ich war nur einmal auf der Seite mit BERG, und da war es noch dunkel, also keine Kennung mehr.
Vielleicht ist das der Pfad auf den wir damals auf`s Vorgelagerte sind.
Grüße aus Sachsen

EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke


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09.01.2013 21:08 (zuletzt bearbeitet: 09.01.2013 21:10)
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#1285
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S51

Zitat von terraformer1 im Beitrag #1283
Expedition übers ehemalige Vorgelagerte Territorium am Westhang des Brockens, auf der Zinnenstraße zwischen Hermannsklippe und Eckersprung:

https://www.youtube.com/watch?v=I-XbyHrgL0k


Das ist der Weg, den wir seinerzeit auch im November 2010 gegangen sind. Er scheint mehrere Namen zu haben. Zu DDR-Zeiten kannte ich ihn unter "Heinrichsweg" aber auch "oberer Königsberger Weg", der weiter östlich dann auf den Kolonnenweg und schließlich auf die Brockenstraße mündete.
Es handelte sich richtig auch um die Strecke, die für die Abriegelung Berg benutzt wurde. Diese Abriegelung allerdings erfolgte mangels Kräften nie komplett sondern oft nur für wenige Meter links und rechts des Goetheweges.
Er war auch der Einsatzraum für die EK bei besonderen Lagen ("Schneewittchen"). Dann erfolgte der Zugang aber meist über Scharfenstein oder einen Trampelpfad ab dem nordwestlichen Bahntor des Brockenplateau an den Hermannsklippen herunter.
In den 90-er Jahren war, so haben Josy, Rostocker und der Bergmensch erzählt, haben dort von Norden her Bauarbeiten begonnen, um westlich des Brockenplateaus einen neuen Zaun-I zu ziehen. Der ist jedoch nie fertig geworden.
Dieser Weg war auch die Linie, entlang der ab dem Eckersprung bis Anfang der 70-er Jahre der Stacheldrahtzaun, damals noch die einzige Form der Grenzbefestigung, an den Bäumen befestigt wurde. Reste davon kann man heute noch finden.
Der Bereich dort wurde nur selten von 13/81-Kräften begangen. Einmal im halben Jahr vielleicht. Die eigentliche Grenzlinie befindet (es ist ja immer noch die Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen) sich noch mal rund 1 bis 2 Kilometer weiter westlich im Eckertal.
Außerdem war es der Bereich, in dem der Gen.-Maj. Bä... gejagd hat.
04:20 - dort etwa verlief die westliche Trennungslinie zwischen den Abschnitten Scharfenstein (nördlich) und Schierke nach Süden.
05:20 - Pyrit findet sich dort überall in den Bachläufen
08:14 - Das sind keine Auswirkungen des Waldsterbens in den 80-er Jahren. Im Sommer 1985 war das ungefähr der westlichste Bereich, in dem ich mit dem Förster aus Magdeburg die Bäume vermessen habe. Ohne weitere Begleitung! Im Sommer 1989 wurde dort dann großflächig bis um den Königsberg herum nach Osten der Wald eingeschlagen und die Stämme teilweise in den Westen geliefert.
Der Borkenkäferbefall kam dann danach nach der Wende und ist eine Auswirkung des Naturschutzes, der dort keinerlei Abhilfe zuläßt.
09:46 - das ist einer der von uns festgelegten Holzlagerplätze seinerzeit.
12:43 - Blick zur Hermannsklippe. Von dort kam der Trampelpfad herunter, den sonst oft die EK benutzt hat um abzusichern. Diesen Weg hat übrigens auch der Bergmensch seinerzeit für seine Flucht genutzt. Wenn er gewußt hätte...
20:56 - Über den Königsbach führte seinerzeit eine Holzbrücke. Die war aber schon zu meiner Zeit teilweise eingestürzt.
22:50 - an den Bäumen rechts dieses Abschnittes ist noch alter Stacheldraht erhalten geblieben
25:17 - Ende der Abriegelung Berg bei gutem Wetter (also fast nie)
28:20 - Kabel GMN-Schleife für Sicherungseinheiten EK (Anschluß an Brockenplateau), keine reguläre GMN-Schleife! Und eigentlich auch nicht Grenztruppe!
29:00 - Ende Abriegelung Berg bei normalem Wetter (wenn das die GV gewußt hätten...)

Am Schluß sieht man die Schutzhütte an der Kaffeeklappe. Die befindet sich noch im "Osten" aber rund 70 m weiter westlich davon war früher der eigentliche Ausschank Kaffeeklappe.
Bis zu diesem Punkt gingen die 13/81 normalerweise. Nur wenige dann weiter unten entlang der Grenzlinie bis an der Eckertalsperre oder gar den Heinrichsweg.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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09.01.2013 22:20
avatar  EK89/1
#1286
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Wuste ich doch, auf S51 ist verlass.
Also waren meine Erinnerungen doch nicht so verblasst wie ich dachte.

EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke


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10.01.2013 07:10
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#1287
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Zitat von terraformer1 im Beitrag #1283
Expedition übers ehemalige Vorgelagerte Territorium am Westhang des Brockens, auf der Zinnenstraße zwischen Hermannsklippe und Eckersprung:

https://www.youtube.com/watch?v=I-XbyHrgL0k


Vielen Dank für diesen interessanten Bericht. Um eine Vorstellung zu haben, wo Du genau gewandert bist und um das räumlich einordnen zu können, habe ich mir zusätzlich den www.mittelweser-navigator.de geöffnet. Hier unten rechts das blaue Feld auf den Brocken ziehen und links den gewünschten Maßstab wählen. So bekommt man erstmal eine Vorstellung von dem Grenzgebiet um den Brocken.
Und Hut ab vor den Jungs, die dort ihren staatlich verordneten Wanderurlaub verbrachten.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

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10.01.2013 15:02
avatar  senta
#1288
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Hallo Schierke,

das mit den " Goldsteinen " ( Pyrit ) höre ich zum erstenmal. Hätte ich das damals schon gewußt , wäre ich doch auf Goldsuche gegangen, als nur den K 2 hoch und runter zu wandern. Kann man damit reich werden ? Sicher nicht.
Feindwärts war ich glaube auch bloß 1 oder 2 mal als Sipo für die Forst. Da hätte mein PF (Gak Bau...) sicher etwas dagegen gehabt.

Thomas

05. 89 - 07. 89 Glöwen 4. ABK
07. 89 - 04. 90 Schierke 7. GK


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10.01.2013 15:42
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#1289
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Zitat von senta im Beitrag #1288
Hallo Schierke,

das mit den " Goldsteinen " ( Pyrit ) höre ich zum erstenmal. Hätte ich das damals schon gewußt , wäre ich doch auf Goldsuche gegangen, als nur den K 2 hoch und runter zu wandern. Kann man damit reich werden ? Sicher nicht.
Feindwärts war ich glaube auch bloß 1 oder 2 mal als Sipo für die Forst. Da hätte mein PF (Gak Bau...) sicher etwas dagegen gehabt.

Thomas

Wenn mein Schulwissen mich nicht täuscht, ist Pyrit eine Eisen-Schwefelverbindung.
Vielleicht wärest Du reich geworden, wenn Dir DoreHolm als Mineraliensammler und -vermarkter das Zeug abgenommen hätte.
Aber der wird sich bestimmt bald dazu melden.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

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10.01.2013 15:54
#1290
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Zitat von S51 im Beitrag #1285
Zitat von terraformer1 im Beitrag #1283
Expedition übers ehemalige Vorgelagerte Territorium am Westhang des Brockens, auf der Zinnenstraße zwischen Hermannsklippe und Eckersprung:

https://www.youtube.com/watch?v=I-XbyHrgL0k


Das ist der Weg, den wir seinerzeit auch im November 2010 gegangen sind. Er scheint mehrere Namen zu haben. Zu DDR-Zeiten kannte ich ihn unter "Heinrichsweg" aber auch "oberer Königsberger Weg", der weiter östlich dann auf den Kolonnenweg und schließlich auf die Brockenstraße mündete.
Es handelte sich richtig auch um die Strecke, die für die Abriegelung Berg benutzt wurde. Diese Abriegelung allerdings erfolgte mangels Kräften nie komplett sondern oft nur für wenige Meter links und rechts des Goetheweges.
Er war auch der Einsatzraum für die EK bei besonderen Lagen ("Schneewittchen"). Dann erfolgte der Zugang aber meist über Scharfenstein oder einen Trampelpfad ab dem nordwestlichen Bahntor des Brockenplateau an den Hermannsklippen herunter.
In den 90-er Jahren war, so haben Josy, Rostocker und der Bergmensch erzählt, haben dort von Norden her Bauarbeiten begonnen, um westlich des Brockenplateaus einen neuen Zaun-I zu ziehen. Der ist jedoch nie fertig geworden.
Dieser Weg war auch die Linie, entlang der ab dem Eckersprung bis Anfang der 70-er Jahre der Stacheldrahtzaun, damals noch die einzige Form der Grenzbefestigung, an den Bäumen befestigt wurde. Reste davon kann man heute noch finden.
Der Bereich dort wurde nur selten von 13/81-Kräften begangen. Einmal im halben Jahr vielleicht. Die eigentliche Grenzlinie befindet (es ist ja immer noch die Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen) sich noch mal rund 1 bis 2 Kilometer weiter westlich im Eckertal.
Außerdem war es der Bereich, in dem der Gen.-Maj. Bä... gejagd hat.
04:20 - dort etwa verlief die westliche Trennungslinie zwischen den Abschnitten Scharfenstein (nördlich) und Schierke nach Süden.
05:20 - Pyrit findet sich dort überall in den Bachläufen
08:14 - Das sind keine Auswirkungen des Waldsterbens in den 80-er Jahren. Im Sommer 1985 war das ungefähr der westlichste Bereich, in dem ich mit dem Förster aus Magdeburg die Bäume vermessen habe. Ohne weitere Begleitung! Im Sommer 1989 wurde dort dann großflächig bis um den Königsberg herum nach Osten der Wald eingeschlagen und die Stämme teilweise in den Westen geliefert.
Der Borkenkäferbefall kam dann danach nach der Wende und ist eine Auswirkung des Naturschutzes, der dort keinerlei Abhilfe zuläßt.
09:46 - das ist einer der von uns festgelegten Holzlagerplätze seinerzeit.
12:43 - Blick zur Hermannsklippe. Von dort kam der Trampelpfad herunter, den sonst oft die EK benutzt hat um abzusichern. Diesen Weg hat übrigens auch der Bergmensch seinerzeit für seine Flucht genutzt. Wenn er gewußt hätte...
20:56 - Über den Königsbach führte seinerzeit eine Holzbrücke. Die war aber schon zu meiner Zeit teilweise eingestürzt.
22:50 - an den Bäumen rechts dieses Abschnittes ist noch alter Stacheldraht erhalten geblieben
25:17 - Ende der Abriegelung Berg bei gutem Wetter (also fast nie)
28:20 - Kabel GMN-Schleife für Sicherungseinheiten EK (Anschluß an Brockenplateau), keine reguläre GMN-Schleife! Und eigentlich auch nicht Grenztruppe!
29:00 - Ende Abriegelung Berg bei normalem Wetter (wenn das die GV gewußt hätten...)

Am Schluß sieht man die Schutzhütte an der Kaffeeklappe. Die befindet sich noch im "Osten" aber rund 70 m weiter westlich davon war früher der eigentliche Ausschank Kaffeeklappe.
Bis zu diesem Punkt gingen die 13/81 normalerweise. Nur wenige dann weiter unten entlang der Grenzlinie bis an der Eckertalsperre oder gar den Heinrichsweg.



Danke für die Insider Infos! Bei 12:43 ist aber wirklich der Blick hoch zur Kahlen Klippe, die man aber leider vom Weg nicht sehen kann. Die Hermannsklippe ist ja am nördlichen Anfang des Weges.

Übrigens gibt es zwischen Brocken und Zinnenstraße zwei wunderschöne Klippen. Ich vermute, da ist keiner aus der GK Schierke mal gewesen? Ich war vor einigen Jahren zum einzigen Mal bisher mal dort.
Die Kahle Klippe und die Brandklippe:

https://www.youtube.com/watch?v=qHcn-0SuL6g


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