7 GK Schierke

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20.11.2013 02:22
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#1696
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Zitat von EK89/1 im Beitrag #1695
Schönen Abend

Wer hat gerade MDR geschaut? (Echt)

Nov. 1984 auf dem Brocken Orkan! Früh 5:00 Uhr Windgeschwindigkeit von 263km/h.
Haben wir nen Grenzer hier der zu der Zeit gedient hat.

Auf den Brocken hat es von den Russen die Baracken weg geweht, von den Radomen waren die Kuppel`n weg.
Es giebt nur zwei Fotos von da oben am Tag danach.
Gemunkelt wurde von eventuellen Toten bei den Russen.


Weis jemand mehr darüber?

Allen Sachsen morgen nen schönen Feiertag

ansonsten Grüße aus Sachsen

Lori



Hier ist die Sendung in der Mediathek.
http://www.mdr.de/mediathek/video161488_...s-17950b3d.html


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20.11.2013 15:19
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#1697
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S51

Ich war zu der Zeit im Einsatz. Die meiste Zeit hatten wir Bergalarm im Bereich der Kaffeeklappe. Weil alles abgeschaltet war, was GSZ hieß. Die Schäden waren sehenswert auch von unten aber von Toten oder auch nur Verletzten war seinerzeit nicht die Rede. Auch nicht im nachfolgenden Winter, als ich mehrmals mit der Schneefräse oben und dann bei den Russen zu Gast war.
Es hatte auch nicht direkt die Baracken weggeweht sondern ganz ähnlich wie bei dem Brand später das Verbindungsdach zwischen den Baracken zerstört.


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20.11.2013 21:00
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#1698
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Zitat von S51 im Beitrag #1697
Ich war zu der Zeit im Einsatz. Die meiste Zeit hatten wir Bergalarm im Bereich der Kaffeeklappe. Weil alles abgeschaltet war, was GSZ hieß. Die Schäden waren sehenswert auch von unten aber von Toten oder auch nur Verletzten war seinerzeit nicht die Rede. Auch nicht im nachfolgenden Winter, als ich mehrmals mit der Schneefräse oben und dann bei den Russen zu Gast war.
Es hatte auch nicht direkt die Baracken weggeweht sondern ganz ähnlich wie bei dem Brand später das Verbindungsdach zwischen den Baracken zerstört.


@S51 danke für Deine Antwort.

das hört sich wieder ganz anders an als wie beim MDR, hat der wieder nicht richtig recherciert und der I.N. hat sein übriges dazu getan, nicht zum ersten mal.

Grüße aus Sachsen

Lori


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22.11.2013 18:05
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#1699
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hallo an alle schierker! den adventskalender find ich sehr gut und sehr gelungen. besonders den hinweis... Suhri


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24.11.2013 19:49
#1700
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Zitat
Gemunkelt wurde von eventuellen Toten bei den Russen



Ich habe mir die Sendung gerade in der Mediathek angesehen. Einige Dächer sind weg, sieht auch so aus als wären die von Gebäuden und nicht nur von einem Zwischengang.

Allerdings konnte ich nichts von Toten oder Verletzten munkeln hören, der Wettermann erwähnte nur, dass er kaum vorstellen könne das es keine Verletzten oder schlimmeres gab. Ist das Gemunkel?

MfG Berlin


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24.11.2013 21:10
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#1701
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Nichtz ist dementiert oder bewiesen, also in meinen Augen Gemunkel !


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26.11.2013 04:40
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#1702
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S51

Zitat von berlin3321 im Beitrag #1700

Zitat
Gemunkelt wurde von eventuellen Toten bei den Russen


Ich habe mir die Sendung gerade in der Mediathek angesehen. Einige Dächer sind weg, sieht auch so aus als wären die von Gebäuden und nicht nur von einem Zwischengang.

Allerdings konnte ich nichts von Toten oder Verletzten munkeln hören, der Wettermann erwähnte nur, dass er kaum vorstellen könne das es keine Verletzten oder schlimmeres gab. Ist das Gemunkel?

MfG Berlin



Das haben viele für "Gebäude" gehalten. Waren es aber nicht. Die Sowjetarmee hatte zwischen den Baracken ähnlich von sehr großen carporten Konstruktionen gebaut mit Dächern (nicht einem geschlossenen Dach) für Fahrzeuge aber auch Funktionsräume und mit leichten Seitenwänden. Läßt sich heute schwer beschreiben. Pfriemelei trifft es, sehr provisorisch. "Dach" und Seitenwände waren so etwas wie gewellte Metallplatten, sehr dünn, nicht über den gesamten Bereich einheitlich sondern auch durch freie Bereiche unterbrochen, wo dann Planen gespannt waren. Oft kaputt. Die hat es teilweise zerrissen. Davon hat es einige getroffen und einige nicht. Es hatte danach was von Trümmerhaufen...
Das waren aber keine Unterkünfte!
Bereits als der Sturm losging, war oben keiner mehr draußen. Auch der Posten an der oberen Kreuzung nicht. Der wurde, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, mit Fahrzeug in den Windschatten der Brockenstraße geblockt.
So lange es noch ging, wurden die Ablösungen mit P3 gefahren, auch kürzeste Wege.
Wir in der Bergabriegelung hatten uns so ziemlich als oberste Posten unter freiem Himmel in den vorgelagerten Bereich zwischen dreieckigen Pfahl und oberen Königsberger Weg geblockt. Raus aus dem Hochwald, weil da jede Menge Äste runterkamen und zwischen die Kuscheln, wie man die jungen Bäume nennt. Dort waren wir ziemlich im Windschatten, nur halt sehr naß.
Alle anderen waren in den BT unten im Eingang oder in der FüSt geblockt und auf dem Plateau hat in der Zeit keiner den Bahnhof oder die anderen festen Häuser verlassen. Da konnte es scheppern wie es wollte.
Den meisten Schaden hat es bei uns im Bereich der Sandbrinkstraße am GSZ gegeben. Dort haben es einige Bäume bis über den GSZ bzw. genau drauf geschafft. Von feindwärts nach freundwärts. Sonst war eigentlich nichts. Jedenfalls nicht, soweit ich noch weiß. Auf der Scharfensteiner Seite hatte es den Zaun I wieder teilweise umgeworfen. So besonders war das aber nicht. Das Scharfensteiner Tor in der Bahnlinie an der Brockenmauer hatte es auch herausgerissen. Es war jedoch eine sehr leichte Konstruktion, da ist auch die Bahn sonst ab und zu mal durchgefahren, weil sie in dem Gefälle nicht bremsen konnte (oder wollte...).
Die Bahnstrecke zum Brocken hoch war dann an einigen Stellen durch umgestürzte Bäume blockiert. Die Brockenstraße und die Wege, besonders der Bahnparrallelweg auch. Und bei den Hundezwingern hatte es Schaden gegeben. Mir will aber nicht einfallen, ob Tiere verletzt waren. Ich glaube nicht. Rotti könnte da mehr wissen.


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03.12.2013 00:55
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#1703
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hallo schierker! habe mir den filmbeitrag vor 2 wochen auch gierigst angeschaut. sehr beeindruckend was da auf dem huckel los gewesen sein muss. wir hatten 86/87 auch schwehre stürme, aber das war ja fast nix gegen 1984. wer kann hier noch etwas über den sehr strengen winter 86/87 mit sehr viel schnee, stürmen und eisigen temperaturen berichten? ich sag nur es war hart. Suhri.


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07.12.2013 12:28
#1704
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Zitat von suhri im Beitrag #1703
hallo schierker! habe mir den filmbeitrag vor 2 wochen auch gierigst angeschaut. sehr beeindruckend was da auf dem huckel los gewesen sein muss. wir hatten 86/87 auch schwehre stürme, aber das war ja fast nix gegen 1984. wer kann hier noch etwas über den sehr strengen winter 86/87 mit sehr viel schnee, stürmen und eisigen temperaturen berichten? ich sag nur es war hart. Suhri.

Hallo zusammen,

da kann ich nur zustimmen. Ist ja auch schon hier in dem Thema dazu geschrieben wurden.Der Winter 86/87 hatte es auch in sich, Temperaturen im Bereich der OK so um die -20 Grad,eisiger Wind und der Zaun war so zugeschneit und zugeweht das manchmal nur noch ein ganz kleines Stück von ihm aus dem Schnee schaute.Auf dem Brocken stand damals eine orangefarbene Rundumleuchte die war auf einem ca. 2meter hohem Rohr angebracht und die stand etwas unterhalb der Brockenkuppe,wenn die sich drehte dann sollte man nach Möglichkeit nicht über die Brockenkuppe gehen.Damals drehte sie sich in einer Nacht und man konnte dort echt nicht gehen oder nur sehr schwer stehen,ab welcher Orkanstärke die Leuchte lief weiß ich leider nicht mehr.

04/86-04/87 in Schierke


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07.12.2013 14:12
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#1705
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Habe mir gerade den MDR-Film angeguckt. Wenn er nur nicht so reißerisch gemacht wäre, hätte er viel besser sein können. Und dann dieses endlose Auswalzen, das ist ja schon kurz vor Sportberichterstattung. Nur der Wettermann ist völlig in Ordnung.

http://www.posterlounge.de/auf-dem-brocken-pr141922.html
Da der Westen den Brocken ständig beobachtet hat, wäre eine Nachfrage bei der Bundespolizei und Bundeswehr sicher auch nicht verkehrt gewesen. Vermutlich gibt es da noch Akten oder sogar weitere Fotos aus damaliger Zeit.
Hier z.B. http://www.bgs-kameradschaft-goslar.de/b...enze-2/brocken/


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07.12.2013 14:53
#1706
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Zitat von suhri im Beitrag #1703
hallo schierker! habe mir den filmbeitrag vor 2 wochen auch gierigst angeschaut. sehr beeindruckend was da auf dem huckel los gewesen sein muss. wir hatten 86/87 auch schwehre stürme, aber das war ja fast nix gegen 1984. wer kann hier noch etwas über den sehr strengen winter 86/87 mit sehr viel schnee, stürmen und eisigen temperaturen berichten? ich sag nur es war hart. Suhri.


hallo, ja 86/87 lag auch viel im Flachland vor dem Brocken im GR.20!! an manchen Hundelaufleinen lag so viel Schnee, daß die Hunde über ihrer Lauleine auf dem Schnee liefen, also der Schnee war so hoch wie die gespannte Laufleine...
Am schlimmsten war es im Abschmitt 4, Stapelburg, da sind wir dann zu Fuß durch den etwa 1m hohen Schnee zu den 12 Hunden...das dauerte dann so bei 2-3 Std., ähnlich war`s im Abschnitt 2, Kamm Rhoden, hinunterwärts 10 Laufanlagen bis unten, ging immer nur zu Fuß, die Laufanlagen waren fast halb voll Schnee!! Hessen Damm das selbe...dort hatten wir 32 Hunde, unterbrochen vom Hessen Damm, also 16+16 Laufanlagen, das waren etliche km welche man da zurücklegte bei diesen Temperaturen und diesem scharfen frostigen Wind...
Dann suche mal die Futternäpfe unter dem Schnee... manche Hunde hatten richtige Eisstücken im Fell weil der Schnee mal angetaut war, hatten aber alle eine Hütte mit Stroh drinnen..

Suhri: hast recht der 86/87 Winter war hart
gruß hundemuchtel 88 0,5


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07.12.2013 22:14
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#1707
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ich kann mich auch noch erinnern wie wir 86/87 silvester auf dem huckel verbracht haben. seit vielen tagen war die unimogschneefräse nicht mehr auf dem huckel . die reichsbahn hatte genug eigene aufgaben. kein fahrzeug mehr hoch oder runter. die verpflegung ging aus. wir aßen dann die komplektenahrung. auch nicht schlecht. war ne ruhige zeit . brockenhardy meinte nur : lasst mich in ruhe, ich lass euch in ruhe. ich glaub da gabs auch nur halbe schichten. sehr schön waren dann die schönen silvesterfeuerwerke zb. wernigerode. Suhri.


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08.12.2013 12:31
#1708
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Zitat von suhri im Beitrag #1707
ich kann mich auch noch erinnern wie wir 86/87 silvester auf dem huckel verbracht haben. seit vielen tagen war die unimogschneefräse nicht mehr auf dem huckel . die reichsbahn hatte genug eigene aufgaben. kein fahrzeug mehr hoch oder runter. die verpflegung ging aus. wir aßen dann die komplektenahrung. auch nicht schlecht. war ne ruhige zeit . brockenhardy meinte nur : lasst mich in ruhe, ich lass euch in ruhe. ich glaub da gabs auch nur halbe schichten. sehr schön waren dann die schönen silvesterfeuerwerke zb. wernigerode. Suhri.


Hallo zusammen,

ich hatte in der Silvesternacht Dienst am SAL,von 22.00-06.00 Uhr. Ich kann mich erinnern das es eine saukalte Nacht war,es war sternenklar und man hatte gute Sicht.Vom SAL aus konnte man gut auf Schierke runter sehen,da hat man dann zum Jahreswechsel ein paar Raketen gesehen die hochgingen und das wars.Es kam noch von irgendjemand ein gesundes neues über Funk und man ist mit seinem Posten ständig in Bewegung gewesen wegen der Kälte,es kommt einem manchmal so vor als wäre es gestern erst gewesen.

04/86-04/87 in Schierke


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10.12.2013 12:48
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#1709
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Ja die winter konnten schon kalt lang und hart sein :..


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10.12.2013 17:36
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#1710
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Zitat von Chaymos im Beitrag #1709
Ja die winter konnten schon kalt lang und hart sein :..


Besonders in Schierke


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