Ilmenau, am 7.10.1989

19.12.2014 13:42
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

Wer wohnte damals in der kleinen Stadt in Thüringen?
Wer hat damals dort Dienst gehabt?
Ich habe gerade einen schlimmen Zeitungsartikel über den Tag gelesen.
thomas


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 19:22
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Damals wurden einige Jugendliche zusammengeschlagen und verhaftet.
Habt ihr davon was gehört?


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 19:23
avatar  Lutze
#3
avatar

was war/ist passiert?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 19:39 (zuletzt bearbeitet: 19.12.2014 19:40)
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

ich habe im Fernsehen ein Interview mit dem damaligen Bürgermeister von Ilmenau, Klaus Kuschel, gesehen. Muss ein ganz übler SED Genosse gewesen sein. Hat seine Missetaten damit erklärt , dass er sich nach der Wende entschuldigt hat. Damit glaubte er wieder sauber zu sein. Heute mischt er kräftig bei den Linken mit und hat sicher schon seine Belohnung für den Wahlkampf bekommen.


P.S berichte du mal bitte, was da schlimmes passierte


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 21:26 (zuletzt bearbeitet: 19.12.2014 21:33)
avatar  94
#5
avatar
94

Auf die Schnelle:

In Ilmenau kommt es in der Nacht vom 6.
zum 7. Oktober und im Anschluss an eine
Diskoveranstaltung zu einem Protestmarsch
von etwa 50 Jugendlichen. Sie rufen „Stasi
raus“, „Gorbi, hilf uns“ und „Freiheit für
alle“. Zuführungen, Gewaltanwendung und
Verhöre folgen, Ordnungsstrafen werden verhängt.
Einen Tag später gibt es erneut Proteste
von Jugendlichen in Ilmenau. Wieder Festnahmen,
Verhöre und Verurteilungen – Haftstrafen
und Ordnungsstrafen werden im
Schnellverfahren verhängt. Diese rüde bis
brutale Vorgehensweise der Sicherheitskräfte
ruft Proteste in der Bevölkerung hervor. Eine
Mahnwache wird eingerichtet. Die Kirchgemeinden
verfassen einen offenen Brief an den
Bürgermeister, verlesen wird dieser in einem
ökumenischen Gottesdienst am 20. Oktober.
Ärzte schließen sich den Protesten an. Anfang
November wird versucht, die Vorkommnisse
aufzuklären und Verantwortliche zur Rechenschaft
zu ziehen. Nur wenige Sicherheitskräfte
müssen sich verantworten.

Quelle: www.volkskundemuseum-erfurt.de/service/L..._90_S87_156.pdf


P.S. war bei den Diskogängern damals nicht auch Claudia Nolte dabei?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 21:42 (zuletzt bearbeitet: 19.12.2014 21:54)
avatar  ( gelöscht )
#6
avatar
( gelöscht )

Zitat von Gert im Beitrag #4
ich habe im Fernsehen ein Interview mit dem damaligen Bürgermeister von Ilmenau, Klaus Kuschel, gesehen. Muss ein ganz übler SED Genosse gewesen sein. Hat seine Missetaten damit erklärt , dass er sich nach der Wende entschuldigt hat. Damit glaubte er wieder sauber zu sein. Heute mischt er kräftig bei den Linken mit und hat sicher schon seine Belohnung für den Wahlkampf bekommen.


P.S berichte du mal bitte, was da schlimmes passierte



@Gert , irgend ein user hat vor ein paar Tagen hier geschrieben , dieser Klaus Kuschel soll damals Ausreisewillige übelst schikaniert haben und ist heute Stellvertreter vom Ramelow


gruß Hapedi


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 22:15
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Zitat von Hapedi im Beitrag #6
Zitat von Gert im Beitrag #4
ich habe im Fernsehen ein Interview mit dem damaligen Bürgermeister von Ilmenau, Klaus Kuschel, gesehen. Muss ein ganz übler SED Genosse gewesen sein. Hat seine Missetaten damit erklärt , dass er sich nach der Wende entschuldigt hat. Damit glaubte er wieder sauber zu sein. Heute mischt er kräftig bei den Linken mit und hat sicher schon seine Belohnung für den Wahlkampf bekommen.


P.S berichte du mal bitte, was da schlimmes passierte



@Gert , irgend ein user hat vor ein paar Tagen hier geschrieben , dieser Klaus Kuschel soll damals Ausreisewillige übelst schikaniert haben und ist heute Stellvertreter vom Ramelow


gruß Hapedi




Das war ich, wollte es nur nicht noch mal wiederholen. Aber sachlich richtig .


 Antworten

 Beitrag melden
19.12.2014 23:02
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Etwas fehlt noch
Der seit 1979 Genosse stellvertetender Bürgermeister ? sprach danach ,,Wehrlose junge Menschen im Namen der Partei niederzuknüppeln, damit will ich nichts zu tun haben,, und legte sein Parteiausweis nieder.
Danach war er in der Stadt sehr beliebt, bei seiner Hochzeit erhielt er viele Glückwünsche und der Karnevalverein gab ein Ständchen.
Der Name steht nicht in dem langen Artikel


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!