Europa, wohin gehst du?

  • Seite 1 von 2
15.12.2014 13:27
avatar  GKUS64
#1
avatar

Hallo erstmal,

ich habe mich mit Äußerungen zum Pegida-Thema bisher zurückgehalten, weil ich mit dem Problem und dem Umgang damit ja auch keine richtigen Antworten und Lösungsvorschläge habe. Da sich aber nunmehr auch unsere Politiker zu einem Dialog mit den Demonstranten bekennen, muss man schon darüber nachdenken wie es, vor allem in Europa, weiter gehen müsste.
Hier meine (naiven?) Gedanken dazu:

-Mit Demonstrationen und Gegendemonstrationen werden die Probleme nicht gelöst!

-Aufnahme und gerechte Verteilung von Kriegsflüchtlingen muss unbürokratisch, kurzfristig erfolgen,
die notwendigen finanziellen Mittel werden aus einem EU- Fond bereitgestellt, der unter Beteiligung aller EU-Länder gebildet wird.

-Langfristig müssen die europäischen Staaten gemeinsame, gerechte Lösungen finden um zuerst in den europäischen Ländern annähernd gleich Wirtschaftsbedingungen zu schaffen (das geht logischerweise auf Kosten der hochentwickelten Länder). Nur so kann die europäische Völkerwanderung der Wirtschaftsflüchtlinge gestoppt werden.
Hierzu braucht man sich doch nur den Ablauf der Deutschen Einheit anschauen! Den müsste man auch für die europäische Staatengemeinschaft zugrunde legen (natürlich mit Erkenntnissen aus diesem Prozess!). Wirtschaftshilfen, Firmengründungen, Aufbauhelfer und und… müssten in EU-Abstimmung für die Länder Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Portugal, Spanien u.a. durchgeführt bzw. geschickt werden. Nicht anders als bei der Deutschen Einheit!

Wir wollten doch ein grenzenloses Europa, jetzt haben wir es, entstehende Probleme will aber niemand haben.

-Während dieses Prozesses wäre ein Staatenwechsel aus alleinigen Wirtschaftsgründen nicht zulässig, dieser Prozess ist auch von Weltanschauungen und Glaubenszugehörigkeiten völlig unabhängig!

-Mit neu zu schaffenden Organisationsformen sind für die bisherigen und zukünftigen Migranten
kurzfristig soziale bzw. gemeinnützige Arbeitsplätze zu schaffen, die zum Aufbau dieser Strukturen
benötigten notwendigen finanziellen Mittel müssten aus einem EU- Fond bereitgestellt werden

- Langfristig müssen auch für die außereuropäischen Staaten gemeinsame, gerechte Lösungen gefunden werden um annähernd gleich Wirtschaftsbedingungen zu schaffen. Hier ist natürlich die Mitwirkung von Russland, USA und China unbedingte Voraussetzung! Nur so kann die globale Völkerwanderung gestoppt werden.

Meine Gedanken sind vielleicht als „weltfremd“ zu bezeichnen, jedoch: Die Gedanken sind frei!

MfG

GKUS64


 Antworten

 Beitrag melden
15.12.2014 14:39
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Wohltuend sachlich dein Ansatz, Bernd.

Interessant finde ich, sich nochmal die Geschichte von Migration aus und nach Europa anzusehen, so wie deren historischen Ursachen

"Mit offenen Karten" hatte vor einigen Jahren eine recht gute Sendung aufbereitet, die das veranschaulicht.

Europa war von der Mitte des 19 bis Mitte des 20 jhdt. vor allem ein Auswanderungskontinent. Ca. 50 Millionen Europäer verließen im Zeitraum von 100 Jahren ihre jeweiligen Staaten, und zwar wegen wirtschaftlicher, religiöser Verfolgung oder politischer Gründe.

Gleichzeitig war das die Zeit der Höhepunkt des europäischen Kolonialisierungsprozesse Afrikas und Asien und deren hemmungsloser Ausbeutung der dortigen Kolonien.

Der 2. Weltkrieg bedeutete eine erste große Zäsur dieser Migrationsrichtungen und Europa wurde mehr und mehr zum Einwanderungskontinent, davon waren unterschiedliche europ. Staaten unterschiedlich betroffen. Frankreich hat zB vor allem Zuwanderung aus den Maghreb-Staaten und West-Afrika erfahren, vor allem nach den Unabhängigkeitsprozessen in den 60er Jahren.


Ist ganz interessant sich diesen sachlichen Überblick mal zu verschafffen.



--------------------------------------------------

Meine Info zu deinen aufgeworfenene Fragen:

2015 soll die Zuwanderung nach Euopa auf europ. Ebene angeglichen werden, gleichzeitig sollen die europ. Außengrenzen noch dichter geschlossen werden. FRONTEX wird mit erheblichen finanziellen Mitteln weiter ausgebaut. Frontex agiert übrigens auch in den Ländern vor Ort, nicht erst an den europ. Landes- und Seegrenzen

Ich hatte das alles schonmal irgendwo gepostet, finde den Link gerade nicht mehr.
.


 Antworten

 Beitrag melden
15.12.2014 15:20
avatar  furry
#3
avatar

@GKUS64 , ähnlich wie Du sehe ich die momentane Situation auch. Wir müssen einfach mal von oben auf das große Ganze sehen und uns nicht nur auf die einzelnen Wirkungen von vielleicht einer(?) Ursache konzentrieren, die meiner Meinung nach besonders im Kampf der Wirtschaftsstandorte Europa und Nordamerika besteht.
Soweit nur ein kurzer Abriss meiner Sicht.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

 Antworten

 Beitrag melden
15.12.2014 15:38
#4
avatar

Zitat von GKUS64 im Beitrag #1
[...]
- Langfristig müssen auch für die außereuropäischen Staaten gemeinsame, gerechte Lösungen gefunden werden um annähernd gleich Wirtschaftsbedingungen zu schaffen.[...]

Diese Bedingungen sind weder innereuropäisch noch in Bezug auf die Bundesrepublik gegeben.
Ohne die wirtschaftlich starken Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, (Hessen und NRW), wäre Europa als gemeinsamer Wirtschaftsraum wohl bald Geschichte bzw. erst gar nicht entstanden.

Ari

Alles wird gut!

 Antworten

 Beitrag melden
15.12.2014 16:48
avatar  PF75
#5
avatar

Vieleicht sollte sich der "freie Westen "mal ein bißchen zurück halten bei der Umgestaltung der arabischen welt nach seinen vorstellungen,sicherlich würde sich das Flüchtlingsthema dadurch nicht mehr so gravierend darstellen.


 Antworten

 Beitrag melden
15.12.2014 22:47
#6
avatar

Es bedarf garnicht vieler Worte.
Europa geht den Bach runter, allerdings wars auch nie im oberen Flusslauf.
Kohl hatte schon recht als er sagte, DIE (Merkel) macht mein Europa kaputt.
Allerdings hat der Dattergreis auch vergessen, das er dafür den Grundstein legte und nicht nur in Form der Persona Merkel.

Der so genannte europäische Zusammenhalt, steht nur auf dem Papier und basiert vorallem auf Nehmen.
Nehmen im Westen die Billigen aus dem Osten, nehmen vom Osten das gute Geld des Westens ohne sich daheim selber den Wertesten aufzureissen und aufzubauen.
Was an Osteuropäern in Westeuropa rumlungert (ja ich weis die meisten arbeiten, kampieren aber in Containern,Wohn/Bauwagen etc.) das empfinde ich immer mehr erdrückend weil es unsere Existenzen gefährdet und mittlerweile auch vernichtet.
Unter anderem auch darum war heute Generalstreik in Belgien.
Die einzigen die hier geben, sind die westeuropäischen Arbeitnehmer, nämlich ihre Löhne und nach und nach ihre Existenzen.
Alle anderen profitieren, dass nennt man dann Anpassung der Verhältnisse Ost-West, also eine Anpassung wie sie den grosskapitalistischen, Menschen verachtenden Sklavenhaltern recht ist, die uns die Politik ständig anders verkaufen will, als Solidarität und so.
Aber wehe es gibt vom Westen aus nichts mehr zu Solidaritäten, dann werden wir unsere osteuropäischen Brüder und Schwestern erst richtig kennenlernen.

Ich wünsche mir das ich noch erleben darf wie Europa fällt.
Nehmen wir einen Junker, ist ja bekannt mit den Steuergeschichten.
Juristisch kann man ihm sicherlich nichts, aber moralisch sollte der sich aus Brüssel verpieseln, doch er denkt garnicht daran.
Anderer Fall, irgendwie ein Abgeordneter der Stadt Coburg wurde dieser Tage zu 90 Tagessätzen Strafe verurteilt, wegen Missbrauch von Minderjährigen.
Er hatte sich einen 16 jährigen Jungen regelrecht gekauft, Sex gegen Entgeld und meint, er wusste nicht das er sich damit strafbar macht.
Auf GRund der 90 Tagessätze keine Vorstrafe, das war ihm wichtig, er wollte ja sein Mandat behalten.
Na hallo?
Gehts noch, haben die keine Scham?
Ich möchte hier mittelalterliche Erziehungsmethoden nicht verherrlichen, aber solchen Galgenvögeln täten Streckbank, das Rad, und am Ende der Scheiterhaufen, besonders gut.

Oder der Fall eines Mazedonischen Lkw Fahrers, der mit einem illegalen bulgarischen Lkw Führerschein in Schweden erwischt wurde, weswegen die Einheimischen Fahrer nun täglich protestieren, der aber frei gesprochen wurde weil aus Sicht des Rechtsstaates, unter den vorhandenen Beweismitteln, ihm keine Schuld nachzuweisen war.
Nachtigall ick hör dir trapsen...

Und solange sich solche Sonnen dürfen, ich weis das sind nur kleine wenige Fälle, solange gibts in Europa weder Fairness noch Chancengleichheit und der Arbeitnehmer im Westen wird der Verlierer sein.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Volk in ganz Westeuropa aufsteht, die Regierungen stürzt und den Geldfluss/Abfluss stopt.
Spätestens dann wenn es nach Osten keinen Geldabfluss mehr gibt, sind die nicht mehr unsere Freunde, die mögen nur unser Geld, und die westeuropäischen Kapitalisten nur deren billige Arbeitskraft.

Nun waren es doch zuviele Worte.
Ich wollte nur schreiben, an die Waffen und gekämpft für wahre Freiheit.
Die Pseudofreiheit die wir im Moment haben, bringt mich mehr zu Kotzen als die Pseudofreiheit in der DDR.

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


 Antworten

 Beitrag melden
16.12.2014 09:05 (zuletzt bearbeitet: 16.12.2014 09:45)
avatar  GKUS64
#7
avatar

Hallo @LO-Wahnsinn, hallo Rainer,

nun wollen wir doch den heutigen Tag etwas optimistischer beginnen! Ich jedenfalls wünsche dir zum 50.Geburtstag Glück und Freude und auch etwas mehr Optimismus, dann klappt es auch mit Europa!
Mir gefällt deine Betrachtung nicht! Nach deiner Darstellung gibt es ja nur schlechte und egoistische Menschen auf der Welt (nur Du und Ich sind die Guten???). Nach meinen bisherigen Beobachtungen gab es zu keiner Zeit unter der Bevölkerung eine generelle Zustimmung zum Handeln der jeweiligen Regierung (obwohl ja vielfach selbst gewählt!). Das war zu DDR-Zeiten so (da natürlich mehr als berechtigt!) und das ist heute so (nur bedingt berechtigt!). Ich finde jedenfalls, dass es z.Z. kein besseres System als das unsere (natürlich mit Verbesserungsmöglichkeiten) gibt. Wenn du anderer Meinung bist, dann nenne mir mal eins!
Wenn in unserem demokratischen System auch vieles zu langsam und bürokratisch abläuft (in der Diktatur wird angewiesen, wollen wir das wieder???), werden durch die vorhandenen Kontrolleinrichtungen (Presse, Parlament, Gewerkschaften) doch die meisten Schweinereien (wenn auch manchmal zu langsam) aufgedeckt und beseitigt.
Und was Europa betrifft, ich bleibe trotz aller Probleme optimistisch. Ich habe kein Interesse, dass meine Enkel in sinnlosen militärischen Auseinandersetzungen eines Tagen verheizt werden, wie das mit meinem Vater geschehen ist!

Nun wünsche ich dir eine schöne Feier und besinnliche Festtage.

Herzliche Grüße vom

GKUS64 aus DD


 Antworten

 Beitrag melden
16.12.2014 16:16
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #6
Es bedarf garnicht vieler Worte.
Europa geht den Bach runter, allerdings wars auch nie im oberen Flusslauf.
Kohl hatte schon recht als er sagte, DIE (Merkel) macht mein Europa kaputt.
Allerdings hat der Dattergreis auch vergessen, das er dafür den Grundstein legte und nicht nur in Form der Persona Merkel.

Der so genannte europäische Zusammenhalt, steht nur auf dem Papier und basiert vorallem auf Nehmen.
Nehmen im Westen die Billigen aus dem Osten, nehmen vom Osten das gute Geld des Westens ohne sich daheim selber den Wertesten aufzureissen und aufzubauen.
Was an Osteuropäern in Westeuropa rumlungert (ja ich weis die meisten arbeiten, kampieren aber in Containern,Wohn/Bauwagen etc.) das empfinde ich immer mehr erdrückend weil es unsere Existenzen gefährdet und mittlerweile auch vernichtet.
Unter anderem auch darum war heute Generalstreik in Belgien.
Die einzigen die hier geben, sind die westeuropäischen Arbeitnehmer, nämlich ihre Löhne und nach und nach ihre Existenzen.
Alle anderen profitieren, dass nennt man dann Anpassung der Verhältnisse Ost-West, also eine Anpassung wie sie den grosskapitalistischen, Menschen verachtenden Sklavenhaltern recht ist, die uns die Politik ständig anders verkaufen will, als Solidarität und so.
Aber wehe es gibt vom Westen aus nichts mehr zu Solidaritäten, dann werden wir unsere osteuropäischen Brüder und Schwestern erst richtig kennenlernen.

Ich wünsche mir das ich noch erleben darf wie Europa fällt.
Nehmen wir einen Junker, ist ja bekannt mit den Steuergeschichten.
Juristisch kann man ihm sicherlich nichts, aber moralisch sollte der sich aus Brüssel verpieseln, doch er denkt garnicht daran.
Anderer Fall, irgendwie ein Abgeordneter der Stadt Coburg wurde dieser Tage zu 90 Tagessätzen Strafe verurteilt, wegen Missbrauch von Minderjährigen.
Er hatte sich einen 16 jährigen Jungen regelrecht gekauft, Sex gegen Entgeld und meint, er wusste nicht das er sich damit strafbar macht.
Auf GRund der 90 Tagessätze keine Vorstrafe, das war ihm wichtig, er wollte ja sein Mandat behalten.
Na hallo?
Gehts noch, haben die keine Scham?
Ich möchte hier mittelalterliche Erziehungsmethoden nicht verherrlichen, aber solchen Galgenvögeln täten Streckbank, das Rad, und am Ende der Scheiterhaufen, besonders gut.

Oder der Fall eines Mazedonischen Lkw Fahrers, der mit einem illegalen bulgarischen Lkw Führerschein in Schweden erwischt wurde, weswegen die Einheimischen Fahrer nun täglich protestieren, der aber frei gesprochen wurde weil aus Sicht des Rechtsstaates, unter den vorhandenen Beweismitteln, ihm keine Schuld nachzuweisen war.
Nachtigall ick hör dir trapsen...

Und solange sich solche Sonnen dürfen, ich weis das sind nur kleine wenige Fälle, solange gibts in Europa weder Fairness noch Chancengleichheit und der Arbeitnehmer im Westen wird der Verlierer sein.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Volk in ganz Westeuropa aufsteht, die Regierungen stürzt und den Geldfluss/Abfluss stopt.
Spätestens dann wenn es nach Osten keinen Geldabfluss mehr gibt, sind die nicht mehr unsere Freunde, die mögen nur unser Geld, und die westeuropäischen Kapitalisten nur deren billige Arbeitskraft.

Nun waren es doch zuviele Worte.
Ich wollte nur schreiben, an die Waffen und gekämpft für wahre Freiheit.
Die Pseudofreiheit die wir im Moment haben, bringt mich mehr zu Kotzen als die Pseudofreiheit in der DDR.




Dann sollten wir dafür kämpfen, uns wieder abzuspalten, Schadenersatz für die plattgemachte Wirtschaft vom Westen einzufordern und nochmal da anzusetzen, wo wir mit Modrow und dem runden Tisch einen freien und demokratischen Sozialismus aufbauen wollten. Im Herbst 1989 sind wir nicht für neoliberale Globalsierung, Massenarbeitslosigkeit und Leiharbeit auf die Straße gegangen. Holen wir uns die gestohlene Revolution zurück!


 Antworten

 Beitrag melden
16.12.2014 17:07 (zuletzt bearbeitet: 16.12.2014 17:08)
#9
avatar

Deine Meinung sei Dir unbenommen, bis auf die Rolle der SED und Modrows in der Revolution. Die haben keine durchgeführt sondern sind den Ereignissen hinterher, um zu retten, was zu retten ist.

Definiere auch mal näher, wer "wir" sein soll.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
16.12.2014 17:28
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Zitat von Freienhagener im Beitrag #9
Deine Meinung sei Dir unbenommen, bis auf die Rolle der SED und Modrows in der Revolution. Die haben keine durchgeführt sondern sind den Ereignissen hinterher, um zu retten, was zu retten ist.

Definiere auch mal näher, wer "wir" sein soll.


Ich bin dabei....


 Antworten

 Beitrag melden
16.12.2014 18:45
avatar  GKUS64
#11
avatar

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #8




...Schadenersatz für die plattgemachte Wirtschaft vom Westen einzufordern und nochmal da anzusetzen, wo wir mit Modrow und dem runden Tisch einen freien und demokratischen Sozialismus aufbauen wollten. Im Herbst 1989 sind wir nicht für neoliberale Globalsierung, Massenarbeitslosigkeit und Leiharbeit auf die Straße gegangen. Holen wir uns die gestohlene Revolution zurück!



ja eigentlich ist das eine tolle Idee, mit diesem Sozialismuuus hatten wir doch 40 Jahre große Erfolge, wirklich ein ressourcenschonendes System.
Keine sinnlose Massenproduktion von Dingen, die die Welt nicht braucht. Wer ein Auto benötigte meldete sich an und bekam aus einem überschaubaren Sortiment auch eins, bei Konsumgütern, Heimelektronik und Optikerzeugnissen keine sinnlose Typenvielfalt. Telefonfreie Zonen fast in allen Haushalten schafften Stille und schonten die Psyche. Der Urlaub wurde sinnvoll gelenkt und Lauben, sanierte Hühner- und Pferdeställe wurden optimal genutzt und den Werktätigen nach entsprechendem Antrag zur Verfügung gestellt, Devisen wurden somit geschont.
Und damit die Welt dieses System nicht kopieren und vielleicht sogar in dieses eindringen konnte gab es ja den den antif. Schutzwall.
Unter Modrow hätten wir das System natürlich noch etwas optimieren müssen, damit es den gestiegenen Anforderungen nach Wärme und Gemütlichkeit entsprechen könnte.
Ruf doch mal die Massen zu einer neuen Bewegung z.B. FREIDESO (Freier demokratischer Sozialismus) mit Montags-Demo auf!

Ich bin gespannt.

MfG

GKUS64


 Antworten

 Beitrag melden
17.12.2014 00:07
avatar  ( gelöscht )
#12
avatar
( gelöscht )

Zitat von GKUS64 im Beitrag #11
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #8




...Schadenersatz für die plattgemachte Wirtschaft vom Westen einzufordern und nochmal da anzusetzen, wo wir mit Modrow und dem runden Tisch einen freien und demokratischen Sozialismus aufbauen wollten. Im Herbst 1989 sind wir nicht für neoliberale Globalsierung, Massenarbeitslosigkeit und Leiharbeit auf die Straße gegangen. Holen wir uns die gestohlene Revolution zurück!



ja eigentlich ist das eine tolle Idee, mit diesem Sozialismuuus hatten wir doch 40 Jahre große Erfolge, wirklich ein ressourcenschonendes System.
Keine sinnlose Massenproduktion von Dingen, die die Welt nicht braucht. Wer ein Auto benötigte meldete sich an und bekam aus einem überschaubaren Sortiment auch eins, bei Konsumgütern, Heimelektronik und Optikerzeugnissen keine sinnlose Typenvielfalt. Telefonfreie Zonen fast in allen Haushalten schafften Stille und schonten die Psyche. Der Urlaub wurde sinnvoll gelenkt und Lauben, sanierte Hühner- und Pferdeställe wurden optimal genutzt und den Werktätigen nach entsprechendem Antrag zur Verfügung gestellt, Devisen wurden somit geschont.
Und damit die Welt dieses System nicht kopieren und vielleicht sogar in dieses eindringen konnte gab es ja den den antif. Schutzwall.
Unter Modrow hätten wir das System natürlich noch etwas optimieren müssen, damit es den gestiegenen Anforderungen nach Wärme und Gemütlichkeit entsprechen könnte.
Ruf doch mal die Massen zu einer neuen Bewegung z.B. FREIDESO (Freier demokratischer Sozialismus) mit Montags-Demo auf!

Ich bin gespannt.

MfG

GKUS64



Die Vollbeschäftigung, verbunden mit der Möglichkeit den erlernten Beruf auszuüben, stellt für mich auch einen hohen Wert dar. Wer heute arbeitslos wird, hat kaum eine Chance, wieder ordentliche Arbeit zu finden. Nur im Junk-Job-Sektor (Leiharbeit, Call-Center usw.) gibt es freie Stellen.


 Antworten

 Beitrag melden
17.12.2014 08:18 (zuletzt bearbeitet: 17.12.2014 08:20)
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

Die Idee den europäischen Kontinent zu einer politischen und wirtschaftlichen Union zusammenzuschweißen ist erst einmal eine gute Idee vom Ansatz her.
Wenn wir bedenken welche schrecklichen kriegerischen Auseinandersetzungen nur innerhalb der letzten 100 Jahre in Europa stattgefunden haben kann man diese Idee gar nicht ablehnen.
Das Problem ist die Umsetzung.
Am Ende soll wohl nach dem Vorbild der USA eine vollkommene Union mit einer Zentralregierung entstehen, eine solche Zusammenführung von historisch lange bestehenden Nationalstaaten mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen und Volkswirtschaften bedingt Fingerspitzengefühl und vorsichtiges Zusammenführen Schritt für Schritt, ein überstürztes Zusammenzimmern gefährdet die Idee wohl eher als das sie diese befördert.
Eine durchgepeitschte gemeinsame Währung für einen uneinheitlichen Wirtschaftsraum ist im Grunde genommen ein wichtiges Teil dieses vorschnellen Zusammenzimmerns.
Der Euro wird schlimmstenfalls wieder zum Zerfall der bisher erreichten Einigung führen, Tendenzen sind schon abzusehen, siehe Großbritanien.
Auch dieser künstlich geschaffene bürokratische Molloch Brüssel, macht eher Angst als Hoffnung, der Begriff "Eurokraten" besagt eigentlich alles, dort pflegen Politiker die mit irgendeiner diffusen Macht ausgestattet sind ihre persönlichen Eitelkeiten, wenn z.B. die Herren Barroso und Juncker die Werte des neuen Europa verkörpern dann mal gute Nacht Idee.
Man kann nur abwarten was geschieht, mit viel Glück wird sie eventuell doch schadlos weitergeführt die Idee des geeinten Europa, persönlich bin ich mehr als skeptisch ob das gelingt auf dem Weg wie er bisher eingeschlagen wurde.


 Antworten

 Beitrag melden
17.12.2014 10:18
avatar  ( gelöscht )
#14
avatar
( gelöscht )

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #8



Dann sollten wir dafür kämpfen, uns wieder abzuspalten, Schadenersatz für die plattgemachte Wirtschaft vom Westen einzufordern und nochmal da anzusetzen, wo wir mit Modrow und dem runden Tisch einen freien und demokratischen Sozialismus aufbauen wollten. Im Herbst 1989 sind wir nicht für neoliberale Globalsierung, Massenarbeitslosigkeit und Leiharbeit auf die Straße gegangen. Holen wir uns die gestohlene Revolution zurück!


Die neue DDR, ist die dann auch in der EU?


 Antworten

 Beitrag melden
17.12.2014 10:21
avatar  ( gelöscht )
#15
avatar
( gelöscht )

Nee, die Schottet sich wieder ab. Es gibt doch genug Freiwillige und Zaunmaterial ohne Ende von bester Qualität.

Der Hesselfuchs


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!