Maut auf Wasserstraßen

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10.11.2016 09:15
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#61
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Vielleicht sollte die, die sich hier zu Wort melden mal umfassend mit dem Thema befassen...

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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10.11.2016 14:20
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#62
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Zitat von exgakl im Beitrag #57
Ok, dann auch Steuern für Kleingärten...


Schonmal von Grundsteuer gehört? Zahlen auch Kleingärtner, obwohl Kleingärten nicht nur abgasfrei sind, sondern sogar die Luft verbessern.


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10.11.2016 15:29
#63
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DF 27.07.2016

Neuorganisation der Wasserstraßen
Maut für Sportbootfahrer sorgt für Streit

Auf Deutschlands Flüssen und Kanälen schippern zahlreiche Freizeitkapitäne herum - und das könnte teuer werden. Das Bundesverkehrsministerium will die Wasserstraßen neu organisieren und spielt mit dem Gedanken ab 2019 Mautgebühren für motorisierte Sportboote einzuführen...]

So weit so gut!
Die Gebührenpläne sind Teil des Wassertourismuskonzepts, das das Bundesverkehrsministerium kürzlich veröffentlicht hat.

Das Papier sieht vor, einen Teil der deutschen Wasserstraßen neu zu organisieren. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes soll sich in Zukunft auf die für den Güterverkehr wichtigen Strecken konzentrieren. Für die Gewässer, auf denen der Freizeitbootsverkehr dominiert, soll dagegen eine neue Verwaltung gegründet werden, in der neben den Ländern auch Kommunen und private Akteure mitwirken können. Die neue Verwaltung wäre dann für rund 2.800 Kilometer Kanäle und Flüsse mit etwa 140 Schleusen und 120 Wehranlagen zuständig....
http://www.deutschlandfunk.de/neuorganis...ticle_id=361323

Eine Gebührenhöhe wird nicht genannt. Das Papier des Bundesverkehrsministeriums verweist aber auf Frankreich und Großbritannien, wo Freizeitschipper pro Jahr mehrere hundert Euro bzw. Pfund zahlen.

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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10.11.2016 16:06
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#64
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #63
[b]

So weit so gut!
Die Gebührenpläne sind Teil des Wassertourismuskonzepts, das das Bundesverkehrsministerium kürzlich veröffentlicht hat.

...


Hallo,
soweit NICHT gut! Zumindestens nicht betreff Tourismus für die Orte am Fluß, es zeigt sich daß für die Orte an den Flüssen sich weder Wassertourismus noch Wohnmobile groß rechnen.

Fahrradtouristen mieten Zimmer, gehen mittags oft, abends fast immer Essen. Boots- oder Wohnmobilfahrer haben alles vom Heimatort her gebunkert und gönnen sich oft nur abends 1 oder 2 "Viertele".

Geldige Sportwagentouristen die in Hotel mit Spa, Hallenbad absteigen, 50€-Menüs essen und den Schampus vom Zimmersevice ordern sind eine kleine, sehr kleine Gruppe. Z.B. 200€ hier http://www.margarethenhof.com/#ns-room30-1, das billigste dort.

Der Umsatz wird von der bescheidenen Masse erbracht, Doppelzimmer für 50 - 70€, Menüs für 12 - 15€.


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10.11.2016 16:22
#65
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Na dann, ehe ihr Befürworter an Herzversagen leidet soll es so sein wie Ihr es Euch wünscht.
Ich bin sowieso nicht mehr auf deutschen Wasserstraßen unterwegs........

Da auf der Ostsee nach Danzig 2014



Da in Irland auf dem Shannon 2015



Da eine Überführung von Frankreich nach Griechenland/Kalamata 2016



________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.

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10.11.2016 16:51
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#66
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Auf Grund der unterschiedlichen Zuständigkeiten ist eine einheitliche Maut nicht zu erwarten. Da gibt es die Bundeswasserstraßen, die Landeswasserstraßen und wohl auch noch welche in kommunaler und privater Zuständigkeit.
Der Bund ist bestrebt, größere Flußabschnitte auf die Länder zu übertragen.
Länder und Kommunen sind gebrannte Kinder, erinnert sei an die Bahnübergänge, die man ihnen im maroden Zustand vor die Füsse warf.
Sie bekamen die Kosten, und das war es.


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10.11.2016 19:27
avatar  exgakl
#67
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Die Kosten um Maut zu erheben wären wesentlich höher als die Einnahmen. Das scheint aber den Bundesverkehrskasper nicht zu interessieren.
Des weiteren denkt die gleiche Regierung darüber nach die Kennzeichnungspflicht für Sportboote abzuschaffen.... diese "Helden"

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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10.11.2016 19:57
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#68
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Das wird eh nur wieder ne Maut für Ausländer, also nicht ausflaggen!


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11.11.2016 10:20
avatar  exgakl
#69
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Zitat von SET800 im Beitrag #64
Zitat von buschgespenst im Beitrag #63
[b]

So weit so gut!
Die Gebührenpläne sind Teil des Wassertourismuskonzepts, das das Bundesverkehrsministerium kürzlich veröffentlicht hat.

...


Hallo,
soweit NICHT gut! Zumindestens nicht betreff Tourismus für die Orte am Fluß, es zeigt sich daß für die Orte an den Flüssen sich weder Wassertourismus noch Wohnmobile groß rechnen.

Fahrradtouristen mieten Zimmer, gehen mittags oft, abends fast immer Essen. Boots- oder Wohnmobilfahrer haben alles vom Heimatort her gebunkert und gönnen sich oft nur abends 1 oder 2 "Viertele".

Geldige Sportwagentouristen die in Hotel mit Spa, Hallenbad absteigen, 50€-Menüs essen und den Schampus vom Zimmersevice ordern sind eine kleine, sehr kleine Gruppe. Z.B. 200€ hier http://www.margarethenhof.com/#ns-room30-1, das billigste dort.

Der Umsatz wird von der bescheidenen Masse erbracht, Doppelzimmer für 50 - 70€, Menüs für 12 - 15€.


Wo hast du denn das her? Also in meiner Region leben etliche Unternehmen nur von Wassertouristen... ich stellen mir vor da würden viele wegfallen nur weil ein paar Dumpfbacken über eine Maut nachdenken und vermutlich nochnicht geschnallt haben, dass speziell im Mecklenburgischem wenigsten 80% der größeren Boote gechartet sind...

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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