Schießbefehl

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10.12.2014 10:17
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#1
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Ich habe 1980/81 in Kaulitz an der grünen Grenze gedient. Wärend meiner Dienstzeit gab es Gott sei Dank keinen Grenzdurchbruch was sich zu unserer Zeit jeder Grenzer wünschte. Ich habe schon viel in Foren gelesen das es einen Schiebefehl gegeben haben soll, was ich nicht bestätigen kann. Denn in unserer Vergatterung die wir ja täglich erhielten hieß es eindeutig "Die Waffe nur als letztes Mittel zur Verteidigung des eigenen Lebens". Ich bin weiß Gott kein DDR Sympartisand aber ich bin der Meinung man sollte immer bei der Wahrheit bleiben.


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10.12.2014 10:25
#2
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Ohnje, nochmals von vorn?

Nur zur Selbstverteidigung war unsere Waffe nun wirklich nicht gedacht.

Grenzdurchbrüche waren zu verhindern und es war dabei von Vernichtung die Rede.
Schützen wurden, anders als Polizisten heute, bei derartigen Vorkommnissen nicht einer gegen sie gerichteten Untersuchung unterzogen, ob eine Notwehrsituation vorlag, sondern ohne weiteres belobigt.

Daß es schlau war, daß Verantwortliche nichts schriftliches hinterließen, zumal der "gemeine Soldat" als unterstes Glied der Hierarchie es gar nicht wagte, ein Schriftstück zu verlangen, ist auch klar.

Eigentlich wurde schon alles gesagt.


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10.12.2014 10:25
#3
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Das Thema Schießbefehl und Vergatterung hatten wir schon bis zum....
Benutze bitte die Suchfunktion.

Ich begrüße Dich trotz dem hier im Forum, sei froh das es zu Deiner Dienstzeit keinen Grenzdurchbruch gab, das war immer ganz schöner Stress, den gab es als ZUGABE ....zum dem ganzen Dienst noch obendrein, das brauchte keiner!

gruß h.


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10.12.2014 13:12
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#4
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Ich kann mich nicht daran erinnern, dass bei der Vergatterung der Satz "Die Waffe als letztes Mittel zum Schutz des eigenen Lebens" jemals gesagt wurde. Das eigene Leben sollte doch bei der Erfüllung des Kampfauftrages nachrangig sein, d.h. im Vordergrund musste doch die Sicherung der Grenze stehen. Das sagte doch schon der Vereidigungstext aus.

Der Hersselfuchs


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10.12.2014 15:06
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#5
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Gab es einen einheitlichen Text zur Vergatterung?


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10.12.2014 15:07
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#6
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bei uns wurde der Satz: "wobei die Schusswaffe als letztes Mittel einzusetzen ist" erst 1987 angefügt. Bei speziellen Lagen wurde der Einsatz nur zum Schutz des eigenen Lebens gestattet.


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10.12.2014 16:17
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#7
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Hallo @franky-53,

als "Kaulitzer" warst du ja in unserer Nachbarkompanie. Ich war bis 81/1 in Gollensdorf. Ich weiß nicht mehr genau aber ich meine, wir wurden von der Kompanie in Kaulitz im Grenzdienst regelmäßig abgelöst. Vielleicht sind wir uns dabei sogar über den Weg gelaufen.

Gruß Hartmut!


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10.12.2014 17:17
#8
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Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #6
bei uns wurde der Satz: "wobei die Schusswaffe als letztes Mittel einzusetzen ist" erst 1987 angefügt. Bei speziellen Lagen wurde der Einsatz nur zum Schutz des eigenen Lebens gestattet.


Das war doch wegen des Honeckerbesuchs im Westen, oder?


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10.12.2014 17:18
#9
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #5
Gab es einen einheitlichen Text zur Vergatterung?


Hier in den Tiefen des Forums.
Aber auch anderen Foren zu finden.

Ach ja; JA

zu dem "....letzten Mittel...."
Wurde hier auch schon mal durchgekaut, scho irgendwie immer die gleiche Leier!


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10.12.2014 17:39
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#10
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #5
Gab es einen einheitlichen Text zur Vergatterung?



Gab es mit Sicherheit nicht,und wenn, ist es immer Unterschiedlich runtergerattert wurden.Es muss Unterschiedlich gewesen sein,warum ? keine Ahnung,vieleicht lag es am KC ,Alter,Dienstgrad, na wie auch immer.


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10.12.2014 18:05
#11
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #10
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #5
Gab es einen einheitlichen Text zur Vergatterung?



Gab es mit Sicherheit nicht,und wenn, ist es immer Unterschiedlich runtergerattert wurden.Es muss Unterschiedlich gewesen sein,warum ? keine Ahnung,vieleicht lag es am KC ,Alter,Dienstgrad, na wie auch immer.


Ist schriftlich fixiert, in einer DV für die GT.
Und auf einer Original Filmaufnahme mit Ton (Vergatterung einer GK) aufgezeichnet.


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10.12.2014 18:07
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#12
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Zitat von franky-53 im Beitrag #1
Ich habe 1980/81 in Kaulitz an der grünen Grenze gedient. Wärend meiner Dienstzeit gab es Gott sei Dank keinen Grenzdurchbruch was sich zu unserer Zeit jeder Grenzer wünschte. Ich habe schon viel in Foren gelesen das es einen Schiebefehl gegeben haben soll, was ich nicht bestätigen kann. Denn in unserer Vergatterung die wir ja täglich erhielten hieß es eindeutig "Die Waffe nur als letztes Mittel zur Verteidigung des eigenen Lebens". Ich bin weiß Gott kein DDR Sympartisand aber ich bin der Meinung man sollte immer bei der Wahrheit bleiben.




Text der Vergatterung 1969-1970 in Berlin : .....................Grenzverltzer sind festzunehmen oder zu VERNICHTEN!!
EK70


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10.12.2014 18:09
avatar  Pit 59
#13
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Text der Vergatterung 1969-1970 in Berlin : .....................Grenzverltzer sind festzunehmen oder zu VERNICHTEN!!
EK70

Und genau das habe ich ende der 70er an der grünen nicht gehört.


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10.12.2014 18:14
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#14
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Stimmt Schießbefehl oder nicht wurde hier schon sehr oft durchgekaut. Auf einen Nenner werden wir nicht kommen. Wer in der DDR einen Unrechtsstaat sieht wird eher dazu tendieren das es ihn gab. Unrecht ist auch mir in der DDR widerfahren ,nur eben könnte man über Unrecht was der gesunde Menschenverstand darunter versteht streiten da sich nicht nur auf die DDR bezieht. Menschenrechte werden auch heute mit Füßen getreten. Sogenannte Schurkenstaaten vorzuschieben ist verlogen. Unrecht geschieht überall. Freilich war es ein besonderes Unrecht Menschen mit Waffengewalt daran zu hintern das Land zu verlassen .Für mich war es ein Schießbefehl.http://www.lehrfilme.eu/ddr/schiessbefehl.pdf entnommen aus http://www.oocities.org/ddr_kindererziehung/
Da hilft auch kein Schönreden. Selbst dann nicht wenn es so wie geschrieben nicht immer und überall an den Abschnitten so vermittelt wurde.
Aus diesem Schriftstück geht klar hervor was gewünscht ist.


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10.12.2014 18:22
avatar  Pit 59
#15
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Peter,Dein eingestellter Link über den Schiessbefehl zeigt doch wieder mal dieses ganze Unheilbar Kranke System. Das kann doch kein Mensch ausgearbeitet haben .


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