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#21

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.12.2014 19:56
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5108 Punkte
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #13
Text der Vergatterung 1969-1970 in Berlin : .....................Grenzverltzer sind festzunehmen oder zu VERNICHTEN!!
EK70

Und genau das habe ich ende der 70er an der grünen nicht gehört.




aber genau das habe ich 1970 an der grünen Grenze Tag für Tag bei der Vergatterung hören müssen


gruß Hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


Ostlandritter, EK 70 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.12.2014 20:18
von Linna | 201 Beiträge | 46 Punkte
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Zitat von Hapedi im Beitrag #21
Zitat von Pit 59 im Beitrag #13
Text der Vergatterung 1969-1970 in Berlin : .....................Grenzverltzer sind festzunehmen oder zu VERNICHTEN!!
EK70

Und genau das habe ich ende der 70er an der grünen nicht gehört.




aber genau das habe ich 1970 an der grünen Grenze Tag für Tag bei der Vergatterung hören müssen

Ich war ja zur selben Zeit am Draht, aber eine tägliche Vergatterung hat es bei uns nicht gegeben
Gruß-Linna


gruß Hapedi



Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.12.2014 20:48
von Gelöschtes Mitglied
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@turtle , ich stehe zwar immer noch zu vielen Ideen und Idealen, welche die eh. DDR prägen sollten. Ich sehe aber auch das Unrecht. Unrecht waren für mich viele Fälle der Einengung bis zur Abstrafung anders Denkender. Unrecht insbesondere Jede Todesstrafe, egal in welchem Land und System. In dem Rahmen beurteile ich auch heute die Toten an der Grenze. Ich sehe das nicht aus dem Blickwinkel der "Rechtsstaatlichkeit", ich sehe das aus menschlichen Blickwinkel. Ich kann keine Überzeugung erzwingen, ich kann nur versuchen den Gedanken zu wecken.

Ich lebe zwischen den "Stühlen", ich sehe die DDR als das Land mit dem Prinzip "frei von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen". das wird wohl ein Traum sein....
Nur kann ich dem derzeitigen System noch weniger abgewinnen. Ich will nicht näher darauf eingehen, es würde sonst wieder eine Grundsatzdiskussion, weg vom Thema.
Zu der Frage "Schießbefehl", ob es den so wirklich gab oder was aus den Vergatterungen herausgelesen wurde ist für mich noch nicht mal so wesentlich. Rechtlich war das Grenzregime eine Sache, menschlich eine andere. Ich gehe sogar so weit, es gab einen "gefühlten" Schießbefehl. Der lag darin das die Anwendung der Schußwaffe nicht genug hinterfragt wurde, das keine kritische Auswertung erfolgte und keine Bestrafung bei Tötung. Das muß sich selber erst mal bei mir setzen, da ich das Strafrecht der DDR anerkannt habe und heute teilweise auch noch anerkenne. Wie weit darf ein Staat gehen und darf der Zweck die Mittel heiligen?
Bitte nicht falsch verstehen, ich "schleime" nicht, ich stehe noch gedanklich zu der eh. DDR, nur sehe ich auch das Unrecht welches geschehen ist. Meine Hoffnung war 1989 diese Fehler zu überwinden und wirklich eine "neue menschliche Gesellschaft" aufzubauen.

Ich differenziere auch zwischen Fällen wie Weinhold und Gartenschläger, welche ebenfalls bewaffnet an der Grenze "aufgetreten" sind. Nur das Recht für Todesurteile zu nutzen und auf Flüchtige zu schießen das geht für mich zu weit. Aus diesen Gedanken heraus sehe ich das mit dem "Schießbefehl" etwas anders. Das bewußte in Kauf nehmen der Tötung geht mir heute schon zu weit. Wie schon gesagt, Schüsse waren noch keine geeignete Maßnahme um Überzeugung zu retten.
Auch ich wußte als Angehöriger der PIK von den Mitteln des Grenzschutzes, wir haben ja den alten Zaun abgebaut und den Verträgen entsprechend neu erstellt. Dabei wurden auch die Minen geräumt, jeder wußte was diese Dinger bewirken, ich hatte damals kein Problem damit, war halt eine Schutzmaßnahme gegen das gezielte Ausbluten der DDR und für mich damit akzeptabel.....
Nur selbst um das gezielte Ausbluten zu verhindern, da muß doch die "Westpropaganda" und Werbung auf fruchtbaren Boden fallen. Wenn wir mit unserer "Propagandaarbeit" nicht gegensteuern konnten, was soll dann die Grenze retten?
Was dort passiert ist war eine Schweinerei, wenn ich denke was man mit Menschen wie @turtle gemacht hat......


matloh, turtle, exgakl und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.12.2014 22:10
von Rainman2 | 5.851 Beiträge | 811 Punkte
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Als jemand, der viele Befehle für den Grenzdienst ausgearbeitet und erteilt hat:
Es gab keine festgelegte Formulierung für den Befehl zum Grenzdienst. Das gilt im übrigen für die Zeit ab 1983/84 - dem Übergang zur Kompaniesicherung. In der Kompaniesicherung erfolgte keine Änderung des Unterstellungsverhältnisses, weswegen keine Vergatterung mehr erfolgen musste. Wenn sie dennoch durchgeführt oder der Wortlaut noch beibehalten wurde, dann lag das eher an der Beibehaltung von Gewohnheiten, als an zentralen Befehlen.

Der Befehl zum Grenzdienst orientierte sich am Gefechtsbefehl. Allgemeiner Aufbau eines solchen Befehls:
1. Gegner
2. Nachbarn (benachbarte eigene Kräfte)
3. "Ich befehle" = die konkrete Handlungsanweisung
4. Organisation des Zusammenwirkens
danach (Reihenfolge habe ich auf die Schnelle nicht mehr parat)
Nachrichtentechnische, Rückwärtige und Transportsicherstellung
Signale, Parolen
Platz des Kommandeurs

Aus Zeitgründen konnten auch Kurzformen eingesetzt werden, das "Ich befehle" mit Handlungsanweisung und das Aushändigen der Postentabelle war dann der komplette Befehl. Klar, in der Ausbildung hatte man Formulierungen gehört, aufgenommen und nutzte sie einfach weiter. Ich habe zu keiner Zeit in den Jahren 1982-1984 einen Befehl erhalten oder eine Vorschrift gehabt, die mich anwies, die Anwendung der Schusswaffe zu befehlen. Sorry, und an der Stelle akzeptiere ich nur Widerspruch von Offizieren, die meine Ausbildung und meine Diensterfahrung in der hier genannten Zeit haben. Im Übrigen: Das Fach "Taktik der Grenztruppen" habe ich an der Offiziershochschule mit der Note Sehr gut absolviert.

DIESE AUSSAGE LEUGNET ABER NICHT, dass es einen erklärten Willen seitens der Partei-, Staats- und Militärführung gab, die Schusswaffe einzusetzen und dass auch ich im Rahmen der politisch-ideologischen Arbeit auf meine Unterstellten eingewirkt habe, sie einzusetzen. Sie leugnet ebenfalls nicht, dass wir unsere Unterstellten in einem Zustand gehalten haben, der einem Befehlsnotstand entspricht. Dies entsprang bei mir damals der Überzeugung, dass die Verteidigung des Sozialismus und die Sicherung des Friedens auch die äußerste Konsequenz verlangte.

ES GAB EINEN SCHIEßBEFEHL. Es gibt heute eine Definition dieses Begriffs. Dieser Begriff hat nichts mit einem militärischen Befehl in seiner engen, konkret definierten Form zu tun. In Absicht und Wirkung, nämlich dass die Angehörigen der Grenztruppen, die Schusswaffe konsequent einsetzen, wurde ein Zustand herbeigeführt, der einem Befehl gleichzusetzen ist. Kein Vorgesetzter ab Berufsoffizier kann sich heute aus seiner Verantwortung herausreden. Wir haben an diesem System mitgewirkt und im einfachsten Fall funktioniert, wie wir sollten. Welche Formulierungen oder Formen auch immer im Umfeld verwendet wurden, bei den Angehörigen der Grenztruppen kam an: Ich habe die Schusswaffe anzuwenden, sonst werde ich zur Verantwortung gezogen. Das ist was zählt und daran müssen wir Vorgesetzten uns messen lassen.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#25

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.12.2014 23:10
von Ostlandritter | 2.459 Beiträge | 66 Punkte
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #5
Gab es einen einheitlichen Text zur Vergatterung?


Anscheinend ab Ende der Siebziger nicht mehr,- vielleicht die ersten Vorzeichen der Zersetzung ?


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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#26

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 05:53
von Rainman2 | 5.851 Beiträge | 811 Punkte
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #25
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #5
Gab es einen einheitlichen Text zur Vergatterung?


Anscheinend ab Ende der Siebziger nicht mehr,- vielleicht die ersten Vorzeichen der Zersetzung ?


Nein, das glaube ich eher nicht. Spätestens Ende der Siebziger Jahre kam eine Generation von Soldaten und auch Vorgesetzten, die die Teilung Deutschlands als gesellschaftlichen Fakt kannten und weitestgehend akzeptierten. Man funktioniert anders, wenn man nicht über Alternativen nachdenkt. Außerdem: Je höher ein Befehl aufgehängt ist, desto schwerer wird es den unterstellten Einheiten gemacht, flexibel in einer sich verändernden Lage zu reagieren. Die Vorgesetzten stehen dann zwischen Befehl und Lage, eine schwierige Situation. Aus dieser allgemeinen Erkenntnis erwuchs im Militärwesen bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts die sogenannte operative Ebene. Diese ging auch bei den Grenztruppen bis zu den Grenzkommandos. Bis zu dieser Ebene wird eher mit Aufgabenstellungen als mit konkreten Befehlen gearbeitet. Erst ab der taktischen Ebene, dem Grenzregiment, werden verstärkt konkretere Befehle gegeben. Also: Keine geheime gesellschaftliche Entwicklung, sondern die Durchsetzung eines allgemeinen militärischen Prinzips.

Ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#27

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 07:02
von damals wars (gelöscht)
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Der Begriff "Schießbefehl" unterstellt, das die Schusswaffe eingesetzt werden musste, um einen Grenzdurchbruch zu verhindern!
Musste sie aber nicht, wenn es geeignetere Mittel gab, wie in meinem Fall,taktisches Handeln.
Sie war nur das letzte Mittel!


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#28

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 07:23
von franky-53 | 3 Beiträge
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Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #6
bei uns wurde der Satz: "wobei die Schusswaffe als letztes Mittel einzusetzen ist" erst 1987 angefügt. Bei speziellen Lagen wurde der Einsatz nur zum Schutz des eigenen Lebens gestattet.


Ich weiß nur noch das damals glaube der 8. Parteitag war und wir stricktes Schießverbot hatten egal was passiert.



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#29

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 07:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #27
Der Begriff "Schießbefehl" unterstellt, das die Schusswaffe eingesetzt werden musste, um einen Grenzdurchbruch zu verhindern!
Musste sie aber nicht, wenn es geeignetere Mittel gab, wie in meinem Fall,taktisches Handeln.
Sie war nur das letzte Mittel!


Na das macht uns doch mal im Nachhinein wieder ein Stück schlauer, erstes oder letztes Mittel, müssen oder doch nicht, dieser oder jener Text?
Unabhängig von irgendwelchen Texten und Auslegungen war mir z.B. klar was ich als Grenzposten grundsätzlich zu tun hatte.
Natürlich nicht wild durch die Gegend ballern und natürlich auch versuchen nach Möglichkeit einen Flüchtenden unverletzt festzunehmen, jetzt kommt aber das aber, wenn jemand zu weit entfernt war und die Möglichkeit bestand ihn nicht durch Verfolgung festzunehmen, dann hatte ich nach dem Anruf "Grenzposten, halt, stehen bleiben!", mit meiner Waffe, einen Warnschuss abzugeben und wenn das nicht fruchtete, dann hatte ich den letztendlichen Grenzdurchbruch mit einem gezielten Schuss möglichst in die Beine zu verhindern wenn man denn halt die Beine treffen konnte.
Ich bin so ausgebildet und angewießen worden und ich mehme mal an die Ausbildung und Anweisungen beruhten auf den Dienstvorschriften.


Jobnomade und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.12.2014 08:08 | nach oben springen

#30

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 08:10
von franky-53 | 3 Beiträge
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Zitat von utkieker im Beitrag #7
Hallo @franky-53,

als "Kaulitzer" warst du ja in unserer Nachbarkompanie. Ich war bis 81/1 in Gollensdorf. Ich weiß nicht mehr genau aber ich meine, wir wurden von der Kompanie in Kaulitz im Grenzdienst regelmäßig abgelöst. Vielleicht sind wir uns dabei sogar über den Weg gelaufen.

Gruß Hartmut!


Hallo Hartmut das kann gut sein ich war meistens in Abschnitt 1 pp 1 bis 5 so an der Elbe und Alanddamm



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#31

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 08:51
von KARNAK | 1.814 Beiträge | 289 Punkte
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Ich hab nun nie direkt an diesem Kanten gestanden, an Stellen wo niemand durch durfte. Deswegen bin ich da auch nicht so vom Fach. Was mich aber bei dieser unendlich scheinenden Diskussion immer wieder umtreibt. Natürlich gab es einen Schießbefehl, muss es doch gegeben haben, sonst hätte man die Leute ja nicht mit Waffen ausrüsten brauchen. Die Frage und der Knackpunkt, über den man sich immer wieder streitet, war dieser Schießbefehl ein Tötungsbefehl, das ist doch der Vorwurf der immer wieder im Raum steht, oder war dieser Schießbefehl ein Befehl bei dem der Tod eines Menschen billigend in Kauf genommen wurde, der Tod nicht ausgeschlossen werden konnte. Und das ist eben ein Unterschied der geklärt werden müsste. Das Risiko, dass ein Mensch zu Tode kommt, dürfte immer bestehen wenn ich jemanden die Möglichkeit und Berechtigung zugestehe die Schusswaffe einzusetzen.
Wie würde man wohl die ganze unseelige Geschichte mit dieser Grenze heute bewerten wenn man eine Grenze gebaut hätte die niemand überwinden konnte, mit einem Übermaß an Technik und einer Mauer 20 m hoch? ob die GT und die DDR dann heute "besser wegkommen" würden?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.12.2014 08:54 | nach oben springen

#32

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 09:33
von Pit 59 | 12.456 Beiträge | 11906 Punkte
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Zitat von Hapedi im Beitrag #21
Zitat von Pit 59 im Beitrag #13
Text der Vergatterung 1969-1970 in Berlin : .....................Grenzverltzer sind festzunehmen oder zu VERNICHTEN!!
EK70

Und genau das habe ich ende der 70er an der grünen nicht gehört.




aber genau das habe ich 1970 an der grünen Grenze Tag für Tag bei der Vergatterung hören müssen


gruß Hapedi


Peter,ich habe doch nicht geschrieben das es das so nicht gegeben hat,sondern ich habe das auf unserer GK so nicht gehört. Ganz sicher wird es das auch so gegeben haben.



Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 09:45
von Gelöschtes Mitglied
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man braucht doch nur mal die Rede von Erich Mielke anhören, das die eine Kugel zu bekommen haben. Und wenn ich mit einer AK47 auf einen Menschen schieße, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß das dieser daran stirbt.

Ist auch irgendwie schizo, einerseits sagen die es gab keinen Schießbefehl, andererseits waren die Grenzverletzer selber Schuld wenn sie umkamen, es wusste doch jeder wie gefährlich die Grenze war, ja was denn nun?

Das gesamte Grenzregime war ein Fehler. Aber es ging eben nicht anders als die Diktatur des Proletariats (HAR HAR!) aufrecht zu erhalten. Diesen Staat gab es ja nur durch der UdSSR Gnaden. Getragen durch die Bevölkerung auf keinen Fall.

Ich hatte mal die Diskussion was machst wenn 60 Leute auf einmal kommen, willst die alle niederschießen? Nö, Flinte in den Baum gehangen und mitgegangen. Anscheinend war mein Gesprächspartner kein IM o.ä.

und ich möchte hier noch @Rainman ausdrücklich danken für seine deutlichen Worte als Offizier, der die Zeichen der Zeit erkannt und nicht im Gestern lebt, sondern im Heute. Zu dem steht was er gemacht hat, nicht verharmlost oder verheimlicht und eben sagt das das damals falsch war.

Auf Blut lässt sich eben keine humanistische Gesellschaftsform bauen.


Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.12.2014 09:51 | nach oben springen

#34

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 10:00
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Zu der Zeit der Feierlichkeiten zum 750. Berlins: es war bei uns auf der Kompanie Urlaubs- und Ausgangssperre.
Im Hinterland wurde Verstärkte Grenzsicherung durchgeführt von den jungen Gen. vom GAR-7 aus HBS.
In den Grenzdörfern und Wäldern schlichen mehr Freiwillige Helfer GT rum als sonst.
Der Vergatterungstext war auch anders wie sonst.

gruß h.



zuletzt bearbeitet 11.12.2014 10:00 | nach oben springen

#35

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 10:09
von KARNAK | 1.814 Beiträge | 289 Punkte
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Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #33
man braucht doch nur mal die Rede von Erich Mielke anhören, das die eine Kugel zu bekommen haben. Und wenn ich mit einer AK47 auf einen Menschen schieße, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß das dieser daran stirbt.

Ist auch irgendwie schizo, einerseits sagen die es gab keinen Schießbefehl, andererseits waren die Grenzverletzer selber Schuld wenn sie umkamen, es wusste doch jeder wie gefährlich die Grenze war, ja was denn nun?

Das gesamte Grenzregime war ein Fehler. Aber es ging eben nicht anders als die Diktatur des Proletariats (HAR HAR!) aufrecht zu erhalten. Diesen Staat gab es ja nur durch der UdSSR Gnaden. Getragen durch die Bevölkerung auf keinen Fall.

Ich hatte mal die Diskussion was machst wenn 60 Leute auf einmal kommen, willst die alle niederschießen? Nö, Flinte in den Baum gehangen und mitgegangen. Anscheinend war mein Gesprächspartner kein IM o.ä.

Das ist alles richtig, aber nicht Punkt meiner Frage. Die Frage ob es sich bei diesem Schießbefehl um einen konkreten Tötungsbefehl handelte, ob das belegbar ist. Und da geht es nur um die historische Bewertung dieses einen Punktes , nicht um das Grundsätzliche, darüber brauchen wir uns nicht mehr zu streiten, sind wir uns durchaus einig. Über irgendein Politikergelaber von einem Erich Mielke oder wem auch immer brauchen wir uns mit entsprechenden Abstand auch nicht wirklich ernsthaft unterhalten.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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#36

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 10:19
von Hansteiner | 1.805 Beiträge | 2276 Punkte
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #34
Zu der Zeit der Feierlichkeiten zum 750. Berlins: es war bei uns auf der Kompanie Urlaubs- und Ausgangssperre.
Im Hinterland wurde Verstärkte Grenzsicherung durchgeführt von den jungen Gen. vom GAR-7 aus HBS.
In den Grenzdörfern und Wäldern schlichen mehr Freiwillige Helfer GT rum als sonst.
Der Vergatterungstext war auch anders wie sonst.

gruß h.


So etwas ist in meiner DZ auch vorgekommen, aber in Verbindung mit der KSZE-Konferenz in Helsinki !

VG H.



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#37

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 10:20
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Wie sauer ist mir zu DDR Zeiten der Begriff "Diktatur des Proletariats" aufgestoßen. Als junger Mensch war ich voller Ideale, in vielen Dingen Ost- und West sah ich einen Aufbruch. Die Studentenbewegung im Westen, der kulturelle Umschwung und in der DDR der Begriff "Diktatur". Ich wollte und war für den Sozialismus, nicht für eine Diktatur. Die Erklärung, es ist eine Diktatur der Mehrheit über eine Minderheit und somit Demokratie (einfach ausgedrückt) hat mir mein Gewissen und Standpunkt gerettet.
Flüchtlinge waren für mich Verräter und trotzdem hat man manchmal auch von anderen Dingen geträumt.....
Ich bin heute so dankbar das mich das Schicksal vor einer Situation (Schußwaffeneinsatz bei einer Flucht, ohne Gefährdung von Dritten durch Grenzverletzer) erspart geblieben ist.
Jemand der sein Leben riskiert (egal aus welchem Grund, finanziell oder ideologisch) der ist so weit vom Staat entfernt, da kann man durch "soz.Erziehung" nichts erreichen.
In vielen Dingen denke ich heute anders, Todesstrafe und Schüsse an der Grenze. Nur mit dem Begriff Demokratie, da fühle ich mich heute noch verar.... als damals.

Zu der Frage Schießbefehl konkreter Tötungsbefehl, sage ich nein. Es war kein konkreter Tötungsbefehl, der Tod des Grenzverletzers wurde aber billigend Kauf genommen. da sehe ich den Unterschied zwischen Recht und Moral. ich weiß nicht ob der Vergleich hingt, im Krieg bekommt man auch nicht den Befehl den Feind zu töten, man bekommt den Befehl ein Gebiet zu erobern, dabei wird die Schußwaffe eingesetzt. Nur ob der Soldat den Gegner tötet, das kann keiner direkt befehlen. Nur wenn er hinterher einen Orden bekommt der auf Toten beruht, das ist doch schon ein Problem.
Ich weiß der Krieg ist noch gänzlich anders, die Angst selber getötet zu werden und, und.


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#38

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 10:44
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Zitat von KARNAK im Beitrag #31
... Die Frage und der Knackpunkt, über den man sich immer wieder streitet, war dieser Schießbefehl ein Tötungsbefehl, ... oder war dieser Schießbefehl ein Befehl bei dem der Tod eines Menschen billigend in Kauf genommen wurde ...

Für mich ganz klar: Letzteres (unterstrichen), so hatte ich es empfunden.
Und das ist schlimm genug.

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 10:48
von KARNAK | 1.814 Beiträge | 289 Punkte
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Zitat von Elch78 im Beitrag #38

Und das ist schlimm genug.




Keine Frage und kein Widerspruch. Aber mit entsprechenden Abstand und unter historischer Betrachtung muss ein eventueller Unterschied von Billigung und Absicht/Plan benannt werden. Tut man das nicht ist es keine historische Aufarbeitung sondern eine Ideologische Abrechnung.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


Damals87 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Schießbefehl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2014 11:20
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@KARNAK
Ja, eine historische Aufarbeitung ist wünschenswert - aber dafür fühle ich mich nun wahrlich nicht kompetent genug (das hast Du sicher auch nicht von mir erwartet).
Ich bin nur ein Zeitzeuge, der seine Erlebnisse und Empfindungen als kleines Mosaiksteinchen für diese Aufarbeitung beisteuern kann.

Jedoch stelle ich mir die Frage, welche Intention hätte hinter einem "Tötungsbefehl" gestanden haben können.

Die Abschreckung wäre um vieles größer gewesen aber auch der Abstand zwischen Staat und Volk (Stichwort: "Innere Emigration").
Volkswirtschaftliche Konsequenzen wären zu bedenken gewesen (Verlust zehntausender oder hunderttausender Arbeitskräfte - denn tot ist tot und kann im Gegensatz zu "Wiedereingefangenen" nicht mehr arbeiten).
Internationale Probleme (z. B. Embargos u ä.) wollte sich die Staatsführung sicher auch nicht aufbürden (wäre wirtschaftlich auch fatal gewesen).

Was aber wirrköpfige Hardliner wie Mielke vielleicht vorhatten: nicht auszudenken ...!

Aktenstudium tut not, um das Wie und Warum herauszuarbeiten.

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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