Absturz in der Grenzausbildungskompanie in Johanngeorgenstadt

10.12.2014 10:04
avatar  fury77
#1
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Von dem nachfolgenden "Absturz" habe ich damals auch gehört. >>> http://lexetius.com/1999,1447



Ich befand mich in dem Nachbarobjekt des Vorfalls. Im April 77 wurde ich dann nach Harra versetzt.

siehe auch http://www.dietrichklug.de//Grundwehrdie...DDR_Grenze.html


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30.01.2020 12:51
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#2
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( gelöscht )

hallo leute,
eine geschichte würde ich noch aus meiner zeit als uffz in der 5. ABK. in Johanngeorgenstadt berichten, könnte sein dass sich jemand erinnert.
jede komp. muste 14 tage zur wache aufziehen, ob nun in johanngeorgenstadt, Ditrichshütte oder auch in erfuhrt im komando - süd. das gabs auch.
es war im jahr 1979, wurde in Ditrichshütte als wachzugführer eingesetzt, es waren fast 14 tag um und jeder war froh wieder nach johannstadt zu kommen. am freitag vor dem aufzug zur wache wurde eine sicherheitsbelährung im umgang mit signalgeräten von mir durchgeführt und jeder muste unterschreiben was für mich ein glück war.
ich wuste welche ursache unsachgemäßer umgang mit diesen singnalgeräten für auswirkungen haben. in einer nachbar komp. hat sich jemand die hand fast weggeschossen weil eine hand an den gasaustritslöscher hatte und nicht den bübel festhielt was auch immer und immer wieder angemahnt wurde. sp1 könnt euch bestimmt erinnern. umgebautes karabinerschlaoss mit platzpatrone!!!!
alles war in ordnung bis wir einen knall hörten, in der wache dachte man es ist jemand in die signalschnur gelaufen, keine größe aufregung. es kam anders. ein soldat hatte die vorschrift nicht beachtet, am gerät rumgespielt und das ding ging los. seine hand habe ich nicht gesehen, wurde gleich ins krankenhaus nach saalfeld gebracht. nun ging der rummel los, staatanwalt aus rudolstadt und mfs ware gleich zur stelle. ich als verantwortlicher gleich in die mangel genommen, zum glück hatten alle im belährungsbuch unterschrieben und jeder gab unabhäng die gleiche auskunft über die belährung zu protukoll. ich kann euch sagen, alles war gelaufen, jeder war fertig mit der welt.
einmal waren soldaten im krankenhaus, ich durfte nicht zum soldaten, warum keine ahnung. was aus ihm wurde weis ich nicht, gehört hatte ich nur das seine eltern in johanngeorgenstadt seine sachen abholten, sonst schweigen.
wer kann sich an diese ereigniss erinnern???????

vielen herzlichen dank.


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30.01.2020 22:01 (zuletzt bearbeitet: 31.01.2020 14:32)
avatar  mibau83
#3
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Zitat von Vogtland im Beitrag #2
jede komp. muste 14 tage zur wache aufziehen, ob nun in johanngeorgenstadt, Ditrichshütte oder auch in erfuhrt im komando - süd.


wenn ich mich richtig entsinne, waren auch welche von uns im vl-46 (versorgungslager 46 der gt) in kahla bei jena zur wache eingeteilt.

mich hatte es auch mit der "hütte" erwischt und wie es der zufall will, in den 14 tagen wache dort oben, 2 angehörige der gssd vom standort saalfeld-beulwitz abgängig. fluchtrichtung unterwirbach!

da ging einen als neuling schon die muffe, des nachts auf wache im komplexlager ausserhalb des objekts in dittrichshütte.

war froh als ich nach den 14 tagen wache wieder unten in rudolstadt war.


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