Ausbildungsziel Tötungsmaschine

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18.11.2014 14:46 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2014 14:52)
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#1
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Der User LO-Wahnsinn beschreibt in einem Thema ,
dass das gewollte Ausbildungsziel der Ausbildung der Grenzsoldaten auch darin lag , junge Grenzsoldaten zu Maschinen zu manipulieren , damit sie im Grenzdienst funktionieren und gegebenenfalls ahnungslos töten .

-Göring hat das getan wozu er dort stand, nichts ahnend auf was er da schiesst, er hat in dieser Situation funktioniert wie eine Maschine, so wie man das in der Ausbildung gewollt hat zu erreichen.-

Gott sei dank hat das nur bei ganz ganz wenigen funktioniert .

Bedenke ich , wieviel zigtausend junge Wehrpflichtige ihren Dienst an der Grenze verrichtet haben , dann kann ich , auch durch meine persönlichen Kontakte zu ehemaligen Grenzern , feststellen , dass die Anzahl im Promillebereich liegen muss .

Dass die grosse Masse KEINE Killer waren haben viele Beiträge gezeigt .

B208


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18.11.2014 15:07
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#2
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Hallo,,
stimmt das? Militärische Ausbildung beinhaltet einerseits Drill, das ist so. Andernseits dürfte sowohl aus allgemeinen humanitären Gründen als auch der Aussenpolitik geschuldet sein durch Vorfeldüberwachung, TRAPO usw. konkrete Grenzübertrittsversuche unblutig im vornherein zu verhindern.

Ohne die "Rückfallebene" oder letzte Möglichkeit Schusswaffe wäre die Grenze nicht zu sichern gewesen.

Ich denke man sollte die Einzelstrukturen der Grenze als einigermassen angemessende und ungefähr passend funktionierende Problemlösung der DDR-Regierung und den Ausführenden nicht zum Vorwurf machen.

Es war nun mal eine Lösung die sich aus der weltpolitischen militärischen und ökonomischen Lage nach dem 2. Weltkrieg und des auch westseitig sehr angeheizten "Kalten Krieg" für die DDR zwangsläufig ergab. Mit Worten der Bundes-Angi, "alternativlos"! Leider, aber es war so.


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18.11.2014 15:14
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#3
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Passt das nicht in "Wir waren doch keine Killer"? Ist doch doppelt das Thema, großartig anders werden die Antworten hier nicht ausfallen.


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18.11.2014 15:19
#4
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Ich glaub ich hab`s schon mal geschrieben.
Wenn ich das les,e Killer, schießwütige Grenzer und solchen Rotz kommt mir das Kotzen.


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18.11.2014 15:22 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2014 15:30)
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#5
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Zitat von B208 im Beitrag #1
dass die Anzahl im Promillebereich liegen muss .

Dass die grosse Masse KEINE Killer waren haben viele Beiträge gezeigt .

B208


Einen aus dem Promillebereich habe ich mal kennengelernt. Vormilitärische Ausbildung. Politunterricht. Frage: "Würdet ihr auf Republikflüchtlinge schießen?" Betretenes Schweigen. Einer aber sagte, dass er das sofort machen würde. Er war Dick und Doof in einer Person. Vielleicht wollte er sich vor den anderen auch nur wichtig machen. Sagen kann man ja viel, ob er es dann auch getan hätte, ist eine ganz andere Frage. Holzköpfe im Promillebereich gab es sicher. Gibt es in jedem System.


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18.11.2014 15:31
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#6
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Soldaten werden zum Töten ausgebildet. Auch wenn sie es niemals müssen wollen.
Und diese Handlungsabläufe müssen wie automatisch klappen, sonst ist man selber tot. Das hat aber nischt damit zu tun zu überlegen warum man in den Krieg zieht. Die besten Soldaten haben ein Gewissen.


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18.11.2014 15:37
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#7
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Zitat von Uleu im Beitrag #6
Soldaten werden zum Töten ausgebildet. .


Interessanter Wiki-Beitrag > http://de.wikipedia.org/wiki/Soldaten_sind_M%C3%B6rder


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18.11.2014 16:39 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2014 17:01)
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#8
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gelöscht.


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18.11.2014 16:50
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#9
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Wenn man die Überschrift liest, kommt unwillkürlich die Idee, dass es doch einen "Shießbefehl" an der DDR-Grenze gab.
Als ich 1961 freiwillig zur Grenze ging und in der Ausbildungskompanie im damaligen 10 GR Plauen auf der Schöpsdrehe, meine Ausbildung
als Grenzer erhielt, wurden wir auch mit der Schußwaffengebrauchsbestimmung bei der Dienstdurchführung an der Grenze eingewiesen.
Jetzt werden einige an meiner Aussage zweifeln, aber in den ganzen Jahren, in denen ich an der Grenze war, gab es für mich keinerlei
Nacheinweisung/Nachschulung über den Schußwaffengebrauch.
Ich wurde auch nicht von einem Offizier oder einer Person gedrängt, meine MP unbedingt bei einer möglichen GV anzuwenden/einzusetzten.
Und meine einzige Anwendung meiner MP im Grenzdienst, ging konform mit der damaligen gültigen Schußwaffengebrauchsgebrauchsbestimmung Aus diesem Grund habe ich auch nie Gewissensbisse bekommen und konnte die ganzen Jahre in der Nacht ruhig schlafen, bedingt dadurch, da ich bei
der DVP überlagendere Situationen durchgestanden habe
Um zum Thema zurück zu kommen. Ich war und bin keine Tötungsmaschine und lasse mich auch nicht in der Öffentlichkeit als solche bezeichnen.

Gruß von Grenzerhans


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18.11.2014 17:07
#10
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Da wird mal wieder auf das Alte eingedroschen, was die DDR anbegeht. Ich frage mich nur,was ist das heutige Ausbildungsziel für Soldaten--die den Balkan besetzen, sich freiwillig für Kriegseinsätze in Afganistan nutzen lassen.Kann man deren Ausbildung nicht auch Tötungsmaschinen nennen.


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18.11.2014 17:09
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#11
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #8
OT:
Ich weiß nicht, wie es mit der Nahkampfausbildung bei den Grenzern gehandhabt wurde.
...........
Vierkrug


Ich krame mal in meinen Erinnerungen, Vierkrug.

GAR Eisenach 1978: Wir haben geübt

- Abwehr von Angriffen mit Messern, Stöcken etc.
sowie
- mit der Übungs-MPi ("Holz-MPi") gegen alte, aufgehängte Gummi-Reifen Kolbenschläge und Bajonett-Stiche ausgeführt.
Nach unserem Empfinden hatte das damals auch nichts mit irgendwelcher Grenzer-Ausbildung zu tun, sondern war eben Teil der allgemeinen Mot-Schützen-Ausbildung. Grenzer wurden wir ohnehin erst quasi durch Einweisung in den Grenzkompanien. Wie ich so nach und nach mitbekommen habe, hatte kaum einer unserer Eisenacher Ausbilder Grenzdienst-Erfahrungen.

Was Fallschirmjäger diesbezüglich an Nahkampf-Ausbildung damals durchliefen, kannte ich aus Legenden. Ich glaub, die Ausbildung im GAR damals kann man nicht annähernd damit vergleichen.
Gebraucht habe ich es nie, zum Glück.

Gruss Hartmut


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18.11.2014 17:12
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#12
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #11
Zitat von Vierkrug im Beitrag #8
OT:
Ich weiß nicht, wie es mit der Nahkampfausbildung bei den Grenzern gehandhabt wurde.
...........
Vierkrug


Ich krame mal in meinen Erinnerungen, Vierkrug.

GAR Eisenach 1978: Wir haben geübt

- Abwehr von Angriffen mit Messern, Stöcken etc.
sowie
- mit der Übungs-MPi ("Holz-MPi") gegen alte, aufgehängte Gummi-Reifen Kolbenschläge und Bajonett-Stiche ausgeführt.
Nach unserem Empfinden hatte das damals auch nichts mit irgendwelcher Grenzer-Ausbildung zu tun, sondern war eben Teil der allgemeinen Mot-Schützen-Ausbildung. Grenzer wurden wir ohnehin erst quasi durch Einweisung in den Grenzkompanien. Wie ich so nach und nach mitbekommen habe, hatte kaum einer unserer Eisenacher Ausbilder Grenzdienst-Erfahrungen.

Was Fallschirmjäger diesbezüglich an Nahkampf-Ausbildung damals durchliefen, kannte ich aus Legenden. Ich glaub, die Ausbildung im GAR damals kann man nicht annähernd damit vergleichen.
Gebraucht habe ich es nie, zum Glück.

Gruss Hartmut




Danke Hartmut für Deine Antwort. Ich habe bewußt meinen Beitrag im nachhinein gelöscht.

Vierkrug


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18.11.2014 17:25
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#13
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Zitat von Rostocker im Beitrag #10
Da wird mal wieder auf das Alte eingedroschen, was die DDR anbegeht. Ich frage mich nur,was ist das heutige Ausbildungsziel für Soldaten--die den Balkan besetzen, sich freiwillig für Kriegseinsätze in Afganistan nutzen lassen.Kann man deren Ausbildung nicht auch Tötungsmaschinen nennen.


Hallo Rostocker !

Für diese Kriegseinsätze mussten die Deutschen das Töten doch erst lernen. Das war bis dahin kein Ausbildungsziel der Bundeswehr. Selbst im Kalten Krieg nicht.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49612664.html


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18.11.2014 17:29
#14
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Zitat von Jobnomade im Beitrag #11
[quote=Vierkrug|p411747]OT:
Ich weiß nicht, wie es mit der Nahkampfausbildung bei den Grenzern gehandhabt wurde.
...........
Vierkrug


Ich krame mal in meinen Erinnerungen, Vierkrug.

GAR Eisenach 1978: Wir haben geübt

- Abwehr von Angriffen mit Messern, Stöcken etc.
sowie
- mit der Übungs-MPi ("Holz-MPi") gegen alte, aufgehängte Gummi-Reifen Kolbenschläge und Bajonett-Stiche ausgeführt.
Nach unserem Empfinden hatte das damals auch nichts mit irgendwelcher Grenzer-Ausbildung zu tun, sondern war eben Teil der allgemeinen Mot-Schützen-Ausbildung. Grenzer wurden wir ohnehin erst quasi durch Einweisung in den Grenzkompanien. Wie ich so nach und nach mitbekommen habe, hatte kaum einer unserer Eisenacher Ausbilder Grenzdienst-Erfahrungen.

Was Fallschirmjäger diesbezüglich an Nahkampf-Ausbildung damals durchliefen, kannte ich aus Legenden. Ich glaub, die Ausbildung im GAR damals kann man nicht annähernd damit vergleichen.
Gebraucht habe ich es nie, zum Glück.

Gruss Hartmut




Danke Hartmut für Deine Antwort. Ich habe bewußt meinen Beitrag im nachhinein gelöscht.

Vierkrug[/qu @Vierkrug , dass unsere Ausbildung mit der Deinen nicht zu vergleichen war. Schließlich hattest du auch
andere Aufgaben zu erfüllen.
Wir waren nun einmal keine KSK, Fallis oder die jetzige GsG9.
Warum auch, dass war nicht unsere Aufgabe.
Wie schon geschrieben wurde, war meist Verlass auf die Leute im Hinterland.
Und wenn wir es genau nehmen, waren doch nur die ausgebüchsten Jungs der sowj. Streitkräfte für uns gefährlich.
Weil sie bei der Flucht skrupellos und schwer bewaffnet waren.

Andreas


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18.11.2014 17:30
#15
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Also ich habe beim letzen Reservistendienst in einer Aufklärungskompanie, mehr über Nahkampf beigebracht bekommen wie bei den GT:
Aber was solls, das alles gibt es in jeder Armee dieser Welt. Und es gibt spezial Kräfte, auch heute,die auch im Töten ausgebildet werden.Und wer glaubt, das gibt es in der heutigen Demokratie nicht. Der sollte im Keller gehen und die Kohlen weiß bürsten.


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