gedient Gr 38 2.GK

16.11.2014 23:17
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#1
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Hallo,
ich war vom April 1971 bis April 1972 in Hennigsdorf stationiert.
Vorher 6 Monate Grenzausbildung in Falkensee
Habe noch viele Erinnerungen an diese Zeit.
z.B. gleich nach der Verlegung nach Hennigsdorf musste unser Zug beim Frühsport im Laufschritt der Sturmbahn lang rennen.
Diese lag unweit außerhalb des Objektes.
Nur der auch ortsunkundigte Uffz.Fi..,wusste nicht das unmittelbar nach Ende der Sturmbahn der 2.KS geflügt war.
So haben ca. 10 Vize-Soldaten, oder auch "Mittelpisser"( Bezeichnung durch die EK's) Ihre Fußabdrücke im Sand hinterlassen.
Im Regiment herrschte kurz danach große Aufregung, da von einem Gruppengrenzdurchbruch ausgegangen wurde.
Die EK's welche am selbigem Tag entlassen werden sollten, flogen bei dem Grenz- Alarm nochmals raus und wurden auf dem Kolonnenweg direkt an der Mauer verteilt. Später hat dann der Uffz. den Vorfall gestanden.
Oder auch als ein Leutnant Sch....,aus unserer Kpn. wohnhaft in Stolpe Süd mit einer Leiter die Mauer überwand. Es wurde auf Ihm geschossen.
Aber nicht getroffen!
Nach der tägliche Gehirnwäsche von 30 Minuten, vor jeden Aufzug zum Grenzdienst, war es für mich kein Zufall das nicht getroffen wurde.
Entfernung und Sicht war optimal.
Die 2 Grenzer haben Mut bewiesen, man konnte Ihnen jedoch nichts nachweisen daneben geschossen zuhaben.
Erinnert sich jemand an diese Vorfälle.
Bin Neugierig auf andere Zeitzeugen aus der 2 GK.
Grüße!


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16.11.2014 23:35
#2
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Mensch, 1970bis 1972, daß ich das noch erleben darf ! Endlich einer aus dem gleichen GR 38. Herlichst willkommen hier. Ich hatte 67/68 am Kanten gedient. Das Halbjah vorher /Ausbildungskompanie) war ich in Hohenneuendorf bei der Schweren als Richtschütze (GW 81 mm). Da bin ich in die 1.GK gekommen. Die lag in Niederneuendorf. Bei uns war es noch die Baracke am Oberjägerweg, bis wir kurz vor der Entlassung in das feste Objekt in Sichtweite zu den Mollies kamen. Ich kanne auch noch die Zeit der Zugsicherung, d.h. ein Zug sicherte den ganzen Kompanieabschnitt, der für uns vom Erlengrund (Havelgrenze) bis kurz vor die Siedlung Schönwalde ging. Also ein Zug hatte ständig Bereitschaft, ein anderer Nachtruhe. Später, so im Laufe des dritten Hj. dann den Regimentsabschnitt durch die gesamte Kompanie, nei dem wir auch in die Abschnitte der anderen GKs kamen. Es ging bei uns im Kompanieabschnitt noch vergleichsweise beschaulich zu. Keine Mauer, kein Streckmetallo, dafür mehr oder weniger Kontakt zu den Westberlinern, die bei uns in einer Exklave (Fichtewiese, später durch Gebietsaustausch direkt mit WB verbunden) ihre Gartenanlage hatten. Was meinst Du, was es da so alles gab. Hätte dreimal für Schwedt gereicht. Bei mir war es nur Pilze sammeln im Stahlhelm und mit den WBern gegen Zigaretten und Schokolade eintauschen. Habe Fotos gesehen und geschichten gehört, die ich als nicht erfunden einschätze, man oh man. Kannst ja mal in die Fotogalerie reinschauen. Da habe ich einige Grenzfotos reingestellt. Ist aber schon eine Weile her und sie sind inzwischen etwas nach unten gerutscht. Dieses Jahr hat es nicht mehr geklappt, aber ich hoffe, nächstes Jahr meinem ehemaligen Abschnitt einen Besuch abzustatten und zu versuchen, die eine oder andere Örtlichkeit wiederzufinden.


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17.11.2014 16:20
#3
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@1970bis1972, sei willkommen, versteh ich nicht, war der Ausbildungs-uffz. denn auch neu wie ihr??

gruß h.


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09.08.2018 19:43
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#4
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Habe von Herbst 73 bis 74 in niederneuendorf am Kanten gestanden.


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