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#1

Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 15.11.2014 19:29
von SchlutupAktivstes Mitgied des Monats
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Veröffentlicht am 15.11.2014
Es war die politische Sensation des Jahres 1983: Nach wochenlangen Geheimverhandlungen vereinbarten der bayerische Ministerpräsident Strauß und Honeckers Unterhändler Schalck-Golodkowski einen Milliardenkredit, der die überschuldete DDR vor einer drohenden Staatspleite rettete. Über die Hintergründe dieses bis dahin einmaligen deutsch-deutschen Deals sprechen u.a. die Strauß-Kinder Monika Hohlmeier und Max Josef Strauß, der damalige CSU-Generalsekretär Edmund Stoiber, Helmut Kohls früherer Kontaktmann zur DDR-Führung, Staatsekretär Philipp Jenninger, sowie der frühere DDR-Außenhändler Alexander Schalck-Golodkowski.


Telamon und exDieter1945 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 10:21
von DoreHolm | 8.050 Beiträge | 1193 Punkte
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Hatte vor einiger Zeit in einem Antiquariat ein Buch "Die Lebenserinnerungen" von F.J. Strauß gesehen und gekauft. Es beginnt mit dem Hitler-Putsch v. 09. 11. 1923 und endet mit dem Besuch bei Gorbatschow im Kreml Ende Dezember 1987. Strauß starb am 03.10.1988. Er hatte bis kurz vor seinem Tod an seinen Lebenserinnerungen gearbeitet. Das Buch ist ein dicker Wälzer von 565 Seiten. Ich bin noch nicht dazugekommen, es zu lesen, da immer wieder neue Literatur zur jüngeren deutschen Geschichte erscheint, von der ich mir das Eine oder Andere zulege. Ich denke, daß Strauß in seinen Lebenserinnerungen ausführlich aus seiner Sicht dazu Stellung nimmt.
Nun, der Winter kommt und mit ihm mehr Zeit und Muße, das Buch endlich anzufangen.
Wen´s interessiert, gebe ich mal den Verlag und die ISBN-Nr. bekannt.



zuletzt bearbeitet 16.11.2014 17:26 | nach oben springen

#3

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 13:14
von Barbara (gelöscht)
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Ich komme auch mit dem Lesen nicht mehr hinterher :-)

Die Doku oben ist interessant. Einmal mehr wird gezeigt, dass öffentliche Figuren gewisser Stereotype unterliegen, in diesem Fall hüben wie drüben, denn Strauss war ja auch in der BRD eine extrem polarisierende Figur. Eine Gruppe eigener Parteigenossen hat Strauss die höchst eigenen Beziehungen zu S-G und wohl auch zu Honnecker wohl nicht verziehen und ist aus der CSU ausgetreten. Einige von ihnen waren dann wohl Mitbegründer der "Republikaner".
.


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#4

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 15:25
von B208 | 1.515 Beiträge | 661 Punkte
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Der Sch-G wird oft von einigen DDR Bürger als negativ Figur dargestellt .
Aber hatte er nicht einen grossen Anteil am Überleben der DDR ? Auch durch diesen Bankenkredit ?


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#5

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 15:32
von damals wars | 13.467 Beiträge | 2214 Punkte
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Das "lustige " an diesem Deal ist doch, das Strauß Kohl zuvorgekommen ist,der wollte auch den Sozialismus in der DDR retten.
Ja, wer zu spät kommt...😉


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html


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#6

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 17:38
von DoreHolm | 8.050 Beiträge | 1193 Punkte
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Zitat von B208 im Beitrag #4
Der Sch-G wird oft von einigen DDR Bürger als negativ Figur dargestellt .
Aber hatte er nicht einen grossen Anteil am Überleben der DDR ? Auch durch diesen Bankenkredit ?



Das ist es ja gerade, was dem Sch.-G angekreiset wird und zwar von den Kräften und Leuten, für die die DDR am besten nie existiert haben sollte.
Er hat mit unkonventionellen, z.T. auch konspirativen Methoden der DDR-Wirtschaft Dinge besorgt, die auf legalem Weg wegen der Embargopolitik des Westens nie beschaffbar gewesen wären. Er hatte m.E. die höchste Auszeichnung verdient. Natürlich wird tüchtig mit Dreck nach ihm geschmissen, auch wegen seines heutigen Lebensstiles, aber das ficht ihn sicher nicht an und er wird so schlau gewesen sein, im Falle eines vorschnellen Todes eine Bombe mit Zeitzünder hochgehen lassen zu können. Da passt jeder westliche geheimdienst sehr genau auf, daß ihm ja nichts geschieht.
Wie heuchlerisch mit seiner Tätigkeit umgegangen ist, hatte ich während der Wende mitbekommen. Die lautstarken Fingerzeiger der Bürgerbewegten machten ein riesen Gewese darum, daß unter Sch.-G. die DDR auch Waffen exportierte wurden. Es wurde im TV diese ominöse Lagerhalle gezeigt, in denen die Waffen (Infanteriewaffen) lagerten. Gleichzeitig exportierte die BRD ganz andere Waffen, wie sogar U-Boote an Regime, wie das Apartheid-Südafrika. Aber das war ja alles längst nicht so schlimm.



damals wars und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 17:45
von Gelöschtes Mitglied
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Die BRD, sind ja auch die Bösen gewesen! Bitte trennen!!!
Grüsse steffen52


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#8

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 18:23
von eisenringtheo | 9.762 Beiträge | 1738 Punkte
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Zitat von B208 im Beitrag #4
Der Sch-G wird oft von einigen DDR Bürger als negativ Figur dargestellt .
Aber hatte er nicht einen grossen Anteil am Überleben der DDR ? Auch durch diesen Bankenkredit ?

Er hat sich schon mit seiner Dissertation auf ein Gebiet begeben, welches für die DDR sehr wichtig war, die Erwirtschaftung von Devisen
Vermeidung ökonomischer Verluste und Erwirtschaftung zusätzlicher Devisen
https://files.homepagemodules.de/b150225/...n2_jwySGdNI.pdf
Liest sich sehr leicht und ist irgendwie schon fast unterhaltsam. Begriffe wie "imperialistische Störtätigkeit" erheitern mich immer wieder, ein "Running Gag" des Sozialismus. Ein anderer, der hier leider nicht vorkommt, ist: "Bereich des Besatzungsregimes der USA, Großbritanniens und Frankreichs". Gemeint ist Westberlin.
Theo



94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 21:02
von 94 | 11.107 Beiträge | 1145 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Hatte vor einiger Zeit in einem Antiquariat ein Buch "Die Lebenserinnerungen" von F.J. Strauß ...

Das Buch heißt nur 'Die Erinnerungen', nix mit Lebens-...
ISBN ist 3-88680-682-0


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 16.11.2014 23:27
von Gelöschtes Mitglied
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Für mich war S-G (mit einem zugegeben nur oberflächlichem Wissen) eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten der DDR, vielleicht noch vergleichbar mit RA Vogel: Im Westen anerkannt und respektiert hat er dort ein Vertrauen genossen, das gewiss nicht vom Himmel gefallen ist. Sondern durch Zuverlässigkeit, Berechenbarkeit und vor allen Dingen dem Einlösen von auch nur mündlichen Zusagen gewachsen ist. Was ihn dabei motiviert hat, ob er ein braver Erfüllungsgehilfe war, das Leben seiner Mitbürger in der DDR ernsthaft verbessern wollte oder aber nur an seiner Karriere interessiert war, kann ich nicht beurteilen.

Sicher scheint mir hingegen, dass er manches bewegt hat, was ohne seinen Einsatz nicht möglich gewesen wäre.


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 02:53
von der glatte | 1.356 Beiträge | 48 Punkte
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Zitat von B208 im Beitrag #4
Der Sch-G wird oft von einigen DDR Bürger als negativ Figur dargestellt .
Aber hatte er nicht einen grossen Anteil am Überleben der DDR ? Auch durch diesen Bankenkredit ?


Können wir uns darauf einigen, dass seit fast 25 Jahren die DDR Geschichte ist?

Somit gibt es auch heute keine DDR-Bürger mehr, eventuell noch ehemalige.

Na ja, wird schon noch.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#12

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 03:02
von der glatte | 1.356 Beiträge | 48 Punkte
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Meint Ihr wirklich ein F. J. S. hat diesen Deal nur aus purer Nächstenliebe gemacht? Da hätte die berühmte Kerze im Fenster sicherlich gereicht.

Keine Gegenleistungen dafür? Wer verschenkt denn Geld? Das sind nicht sehr viele!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#13

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 10:09
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Dieser Kredit war mitnichten ein Geschenk ! Paar Bedingungen gabs da auch !
Aber mal davon abgesehen ist mit dieser Summe die DDR noch 10 Jahre gelaufen !

Bei der Happy Hyppo Bank wäre selbst dieser nicht unerhebliche Betrag in wenigen Minuten verdampft !

Frau Merkel hat ja gerade heute morgen in den Nachrichten betont ,daß die Bürger nicht mehr für Verluste von Banken eintreten müssten !
Naja, wers glaubt !


damals wars und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#14

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 10:12
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Zitat von FRITZE im Beitrag #13
(....................
Aber mal davon abgesehen ist mit dieser Summe die DDR noch 10 Jahre gelaufen !
........................)




Na und wie die gelaufen ist, und immer nur in eine Richtung.


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#15

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 10:16
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Schnattchen, die unvollendete!


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http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html


frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 10:18
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Na und wie die gelaufen ist, und immer nur in eine Richtung.

ja Schnattchen ,"Vorwärts immer ! Rückwärts nimmer ! "

Deine Denk -und Argumentierweisen erinnern auch an finsterste Kalte Kriegspropaganda !


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#17

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 10:41
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Also ich habe die DDR nur als einen dahinsiechendes Land erlebt , dessen Entwicklung mit oder ohne DM Milliarde nur eine Richtung kannte. Richtung Orcus.
Als Uniformträger hatte man da eventuell ein anderes Bild.


zuletzt bearbeitet 17.11.2014 11:24 | nach oben springen

#18

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 11:14
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Die DDR gibt es nun ja seit 24 Jahren nicht mehr. Aber vielleicht kann sich jemand darn erinnern wohin die Talerchen damals hingeflossen sind? Ich kann es jedenfalls nicht - mich erinnern.

Die innenpolitischen Folgen in der Bundesrepublik bzw. die parteiinternen der CSU spürte ich jedoch noch um die Jahrtausendwende in Berlin - Pankow, als die Republikaner in der Berliner Straße in der ehemaligen Villa eines jüdischen Fabrikanten ihre Zentrale einrichten wollten.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 17.11.2014 11:15 | nach oben springen

#19

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 13:21
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Natürlich hat Strauss das nicht aus Selbstzweck gemacht, er selbst stand doch auch in einer bestimmten politischen Situation in der BRD, die nach außen so einigen Schwesterparteien CDU/CSU standen doch auch in einer fetten Konkurrenz. Kohl hat diese Sache jedenfalls nicht geschmeckt.

Man kann darüber spekutlieren, warum Strauss das letztlich gemacht hat. Eine Spekulation meinerseits: er war ja durchaus ein kluger Mensch, egal was man politisch von ihm hält. Vielleicht hatte er einen wirtschaftlichen Zusammenbruch der DDR zu diesem Zeitpunkt als einen höchst gefährlichen Faktor im geostrategischen Machtkampf USA/UDSSR gesehen. Denn man kann ja mal spekulieren, was passiert wäre, hätte es den Kredit nicht gegeben. Wie wäre es in der DDR wohl weiter gegangen? Hätte es z.B. Unruhen bzgl. der Versorgungslage etc. gegeben?

Der Kredit wurde übrigens - so weit ich weiß - von der DDR noch zu Zeiten ihres Bestehens auf Heller und Pfennig zurück gezahlt.
.


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#20

RE: Der Milliardendeal - Strauss und die DDR

in Leben in der DDR 17.11.2014 13:28
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Zitat von Barbara im Beitrag #19
Natürlich hat Strauss das nicht aus Selbstzweck gemacht, er selbst stand doch auch in einer bestimmten politischen Situation in der BRD, die nach außen so einigen Schwesterparteien CDU/CSU standen doch auch in einer fetten Konkurrenz. Kohl hat diese Sache jedenfalls nicht geschmeckt.

Man kann darüber spekutlieren, warum Strauss das letztlich gemacht hat. Eine Spekulation meinerseits: er war ja durchaus ein kluger Mensch, egal was man politisch von ihm hält. Vielleicht hatte er einen wirtschaftlichen Zusammenbruch der DDR zu diesem Zeitpunkt als einen höchst gefährlichen Faktor im geostrategischen Machtkampf USA/UDSSR gesehen. Denn man kann ja mal spekulieren, was passiert wäre, hätte es den Kredit nicht gegeben. Wie wäre es in der DDR wohl weiter gegangen? Hätte es z.B. Unruhen bzgl. der Versorgungslage etc. gegeben?

Der Kredit wurde übrigens - so weit ich weiß - von der DDR noch zu Zeiten ihres Bestehens auf Heller und Pfennig zurück gezahlt.
.


Stimmt, wie auch die Tatsache, dass die DDR bis zu ihrem Ende die Zinsen und Rückzahlungsraten aus anderen Kreditgeschäften zeitpunktgerecht und in voller Höhe beglichen hat.

Vierkrug


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