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#1

Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 14:11
von Telamon | 129 Beiträge | 2 Punkte
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Die Bedeutung der Kirche hat den letzten Jahren vor dem Mauerfall zugenommen.
Ich hatte nie etwas mit der Kirche in der DDR zu tun, darum einige Fragen.
Welchen Einfluss hatte die Kirche in der DDR?
Gab es vor den "Wendejahren" wirklich überzeugte Christen in der DDR und durch wem oder was kam diese Überzeugung?
Eine entsprechenden Schulstunde gab es ja nicht
Hat diese Überzeugung mit dem Elternhaus zu tun oder kam sie von selbst?



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#2

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 14:34
von Regina | 643 Beiträge
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Was für eine Antwort erwartest du?
War nicht die Kirche immer gegen die DDR.!!!
Waren nicht die Christen ein konservativer Haufen?
thomas 48



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#3

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 15:11
von Freienhagener | 6.079 Beiträge | 9001 Punkte
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Hallo Telamon,

der Mensch der DDR wurde ja nicht neu geschaffen. Da wirkten 1000 Jahre Geschichte ebenso wie im Westen. Kirchen und Kirchgemeinden existierten selbstverständlich weiter. Die Stätten der Reformation liegen auf dem ehemaligen DDR-Territorium.
Das ist eigentlich selbstverständlich.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#4

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 15:12
von Telamon | 129 Beiträge | 2 Punkte
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War die Kirche gegen die DDR oder die DDR gegen die Kirche, ich weiß es nicht.
Ich hatte nie mit jemandem zu tun der in der Kirche war.



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#5

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 15:13
von Freienhagener | 6.079 Beiträge | 9001 Punkte
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Was heißt "die DDR".

SED und die Kirchen haben sich nicht gemocht, koexistierten aber und arrangierten sich auch. Schließlich gab es auch eine CDU.
Durch die Westbindung (Kirchenprovinzen waren auch grenzübergreifend, soviel ich weiß), hatten die Kirchen Rückhalt.

Anders als in China z. B. war die katholische Bindung zu Rom nie infrage gestellt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 11.11.2014 15:16 | nach oben springen

#6

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 16:40
von furry | 4.061 Beiträge | 2137 Punkte
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Zitat von Regina im Beitrag #2
Was für eine Antwort erwartest du?
War nicht die Kirche immer gegen die DDR.!!!
Waren nicht die Christen ein konservativer Haufen?
thomas 48


@Regina alias thomas 48, vielleicht könntest Du ja mal ein wenig ausführlicher antworten, statt mit Fragen auf Fragen zu antworten. Wäre doch nett, oder?
Meines Erachtens gehörten die Mitglieder der Kirchen in der DDR auch zur DDR, unter ihnen viele anerkannte Menschen, die trotz ihrer Heimat in der DDR für das Land sehr viel geleistet haben.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#7

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 17:09
von Regina | 643 Beiträge
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Zitat von furry im Beitrag #6
Zitat von Regina im Beitrag #2
Was für eine Antwort erwartest du?
War nicht die Kirche immer gegen die DDR.!!!
Waren nicht die Christen ein konservativer Haufen?
thomas 48


@Regina alias thomas 48, vielleicht könntest Du ja mal ein wenig ausführlicher antworten, statt mit Fragen auf Fragen zu antworten. Wäre doch nett, oder?
Meines Erachtens gehörten die Mitglieder der Kirchen in der DDR auch zur DDR, unter ihnen viele anerkannte Menschen, die trotz ihrer Heimat in der DDR für das Land sehr viel geleistet haben.

Ich wollte ja nur etwas provozieren.
Habe ja schon viel über die Kirche und allgemein über die Christen getippt.
Sucht in der Suchmaschine



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#8

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 17:30
von furry | 4.061 Beiträge | 2137 Punkte
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Statt zu provozieren möchte ich @Telamon eine hoffentlich verwertbare Antwort geben.
Als Kind wurde ich christlich erzogen, wobei hier meine Mutter den Hauptpart inne hatte. Also volles Programm bei Kindergottesdienst und Christenlehre.
Ein Jahr nach der Jugendweihe wurde ich konfirmiert. Grund war hier weniger der Glaube als mehr ein gewisser Weitblick meiner Eltern. Sie sagten sich nämlich, sollte der Junge mal an ein Mädchen geraten, das auf einer kirchlichen Heirat besteht, dann stünde dem nichts im Wege.
Den Konfirmandenunterricht habe ich sogar als sehr wohltuend empfunden, weil da nicht nur Katechismus und Gebote gepaukt wurden, sondern wir auch als Einzelpersönlichkeiten Gehör fanden, was ich bei der FDJ vermisste. Aus diesem Grund war ich auch sehr oft Gast bei der Jungen Gemeinde. Im Laufe meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung traten bei mir aber immer mehr Zweifel auf, hinsichtlich der verkündeten Lehren. Heute gehöre ich keiner Kirche an.
Anderseits gab es aber auch in der DDR viele, sehr gut ausgebildete Menschen, die einer Kirche angehörten. Wie es um ihren Glauben bestellt war, kann ich nicht beurteilen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Telamon hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 17:41
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furry, das war im Westen oft nicht anders (bin ich mir sicher).
Beim entsprechenden Elternhaus wurde man hineingeboren und viele haben formell mitgemacht, ohne regelmäßig den Gottesdienst zu besuchen.

Im Extremfall ging ein Pfarrerskind zur RAF.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 17:41 | nach oben springen

#10

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 17:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Regina im Beitrag #7
Zitat von furry im Beitrag #6
Zitat von Regina im Beitrag #2
Was für eine Antwort erwartest du?
War nicht die Kirche immer gegen die DDR.!!!
Waren nicht die Christen ein konservativer Haufen?
thomas 48


@Regina alias thomas 48, vielleicht könntest Du ja mal ein wenig ausführlicher antworten, statt mit Fragen auf Fragen zu antworten. Wäre doch nett, oder?
Meines Erachtens gehörten die Mitglieder der Kirchen in der DDR auch zur DDR, unter ihnen viele anerkannte Menschen, die trotz ihrer Heimat in der DDR für das Land sehr viel geleistet haben.

Ich wollte ja nur etwas provozieren.
Habe ja schon viel über die Kirche und allgemein über die Christen getippt.
Sucht in der Suchmaschine


Mit Deiner "Provokation" hast Du aber ziemlich die Wahrheit getroffen....


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#11

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 17:47
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von furry im Beitrag #8
Statt zu provozieren möchte ich @Telamon eine hoffentlich verwertbare Antwort geben.
Als Kind wurde ich christlich erzogen, wobei hier meine Mutter den Hauptpart inne hatte. Also volles Programm bei Kindergottesdienst und Christenlehre.
Ein Jahr nach der Jugendweihe wurde ich konfirmiert. Grund war hier weniger der Glaube als mehr ein gewisser Weitblick meiner Eltern. Sie sagten sich nämlich, sollte der Junge mal an ein Mädchen geraten, das auf einer kirchlichen Heirat besteht, dann stünde dem nichts im Wege.
Den Konfirmandenunterricht habe ich sogar als sehr wohltuend empfunden, weil da nicht nur Katechismus und Gebote gepaukt wurden, sondern wir auch als Einzelpersönlichkeiten Gehör fanden, was ich bei der FDJ vermisste. Aus diesem Grund war ich auch sehr oft Gast bei der Jungen Gemeinde. Im Laufe meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung traten bei mir aber immer mehr Zweifel auf, hinsichtlich der verkündeten Lehren. Heute gehöre ich keiner Kirche an.
Anderseits gab es aber auch in der DDR viele, sehr gut ausgebildete Menschen, die einer Kirche angehörten. Wie es um ihren Glauben bestellt war, kann ich nicht beurteilen.




So etwas habe ich ja noch nie gehört. Hat es sich wenigstens "rentiert"?


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#12

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 17:51
von furry | 4.061 Beiträge | 2137 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #11
Zitat von furry im Beitrag #8
Sie sagten sich nämlich, sollte der Junge mal an ein Mädchen geraten, das auf einer kirchlichen Heirat besteht, dann stünde dem nichts im Wege.



So etwas habe ich ja noch nie gehört. Hat es sich wenigstens "rentiert"?


@schnatterinchen , so war die Zeit, schon sehr lange her. Gelohnt hat sich die Heirat und Bestand auch, ohne christlichen Segen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#13

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 18:39
von polsam | 678 Beiträge | 714 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #11
Zitat von furry im Beitrag #8
Statt zu provozieren möchte ich @Telamon eine hoffentlich verwertbare Antwort geben.
Als Kind wurde ich christlich erzogen, wobei hier meine Mutter den Hauptpart inne hatte. Also volles Programm bei Kindergottesdienst und Christenlehre.
Ein Jahr nach der Jugendweihe wurde ich konfirmiert. Grund war hier weniger der Glaube als mehr ein gewisser Weitblick meiner Eltern. Sie sagten sich nämlich, sollte der Junge mal an ein Mädchen geraten, das auf einer kirchlichen Heirat besteht, dann stünde dem nichts im Wege.
Den Konfirmandenunterricht habe ich sogar als sehr wohltuend empfunden, weil da nicht nur Katechismus und Gebote gepaukt wurden, sondern wir auch als Einzelpersönlichkeiten Gehör fanden, was ich bei der FDJ vermisste. Aus diesem Grund war ich auch sehr oft Gast bei der Jungen Gemeinde. Im Laufe meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung traten bei mir aber immer mehr Zweifel auf, hinsichtlich der verkündeten Lehren. Heute gehöre ich keiner Kirche an.
Anderseits gab es aber auch in der DDR viele, sehr gut ausgebildete Menschen, die einer Kirche angehörten. Wie es um ihren Glauben bestellt war, kann ich nicht beurteilen.




So etwas habe ich ja noch nie gehört. Hat es sich wenigstens "rentiert"?



Hallo @schnatterinchen ,
aus persönlichem Erleben kann ich das bestätigen.
Ich bin in meiner frühen Kindheit durch meine Mutter angehalten gewesen regelmäßig zur Christenlehre zu gehen.
Als folgsames Knäblein hat man das dann auch gemacht.
Irgendwann war die Thematik der Auferstehung dran. Ich hab dann kindlich naiv die Äußerung getätigt, dass das alles nicht so stimmen kann was uns die alte Dame da erzählt, denn mein Onkel ist im Krieg umgekommen und der ist auch nicht wieder auferstanden.
Da hab ich dann die rote Karte gesehen, für mich war von da ab Kirche tabu.
Dann stand 1971 meine Hochzeit an. meine Frau (vom Lande) sehr kirchlich erzogen wollte unbedingt vor den Altar, also kirchlich heuraten.
Frühzeitig beim Pastor nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass er mich, da ich keine Konfirmation hatte, nicht trauen kann.
Wir haben dann eine Möglichkeit gefunden, dass die Hochzeit doch den Wünschen meiner Frau entsprechend statt finden kann.
Ich bin 1970/71 mehrere Monate jede Woche Mittwochs in Ausgang eggangen um bei einem Doktor der Theologie meine "Konfirmation" zu erhalten.
Dessen Sohn war Wehrpflichtiger in unserer Kompanie, der hat diesen Kontakt vermittelt.
Das waren sehr interessante Nachmittage die ich da in Babelsberg zugebracht habe.
Bewust religiöse Themen haben wir dort nicht behandelt. Wir haben wie man so sagt "über Gott und die Welt" geredet.
Diese Gespräche waren aufschlußreicher als der Polit-Unterricht.
Ich hab dann meine Konfirmationsurkunde erhalten und der Dorfpfarrer konnte uns Trauen.
Unsere Kinder wurden auf Wunsch von Frau getauft. Das ist auch aus dem gewissen Weitblick der Eltern (Frau) geschehen.

Zur Tochter schreib ich noch was, beim Sohn war das wohl umsonst.



furry und Telamon haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 18:42 | nach oben springen

#14

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 19:35
von Grenzerhans | 274 Beiträge | 4 Punkte
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Ich frage mich schon immer, welche Mitwirkung oder führende Rolle hat die Kirche bei den sog. Revolutionen in den einzelnen Staaten.
Eigenartiger Weise ist die Kirche in einer Form beteiligt. Besonders wurde das in Polen deutlich. Da hat der US-Präsident Reagan über den
Papst, also dem Vatikan, an Walesa Geld zugeschickt. Das Gleiche ist in der UdSSR passiert.in der Zeit von Glasnost und Perestroika
Außer dem westlichen politischen Einfluß, erlangte die Kirche auch in Ungarn an Macht.
Und wie war es in der DDR. Über die Kirche würde alles organisiert, was zu Untergang der DDR führte. Wer hatte das Sagen am "Runden Tisch"?.
Mir geht ein Ausspruch eines MfS-Majors nicht aus dem Kopf. Dieser sagte bei einem Gespräch, dass die Kirche der größte Geheimdienst ist, der
der existiert.

Gruß von Grenzerhans


Telamon und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 19:41
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Und ich Kamel hab immer gedacht meine Kirchensteuer ist rausgeschmissenes Geld

gruß Hapedi


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#16

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 19:46
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Ich bin getauft und auch konfirmiert auf den Wunsch meiner Eltern. Selber habe ich mich immer mehr an das gehalten, was man sehen, greifen usw. kann.
Die Kirche hat sehr viel Gutes getan (Krankenpflege, Altenpflege, Kinderbetreuung), aber auch vieles verbockt (Missbrauch von Kindern, Segnung von Kriegswaffen, Schikanieren der eigenen Mitarbeiter).

Ich bin schon Ende der 70 iger Jahre ausgetreten, noch bevor herauskam, dass der Pfarrer der mich konfirmiert hat, lange Ohren für die Stasi gemacht hat.

Der Hesselfuchs


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 19:50
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Zitat von Hapedi im Beitrag #15
Und ich Kamel hab immer gedacht meine Kirchensteuer ist rausgeschmissenes Geld

gruß Hapedi


Für Dich nicht.


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#18

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 19:50
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Was wir heute alles für Pfaffen in der Politik haben ist ja bekannt. Wie das einige mit ihrem Gewissen und vor dem "Herrn" verantworten wollen ist mir ein Rätsel.
Und einer geht noch: Pfarrers Kinder, Müllers Vieh gedeihen selten oder nie!!!

Der Hesselfuchs


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 19:53
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Ich kenne eine, die durfte in der DDR nicht Abi machen, weil sie "zu" christlich war. Die war Klassenbeste und hat nach der Wende endlich Medizin studiert. Kenne noch mehr Fälle. Wer der SED zu christlich war, konnte in der DDR keine Karriere machen.

Immerhin gab es in der DDR -auch für sehr hartnäckige Christen- Wehrersatzdienst bei den Bausoldaten der NVA ohne Waffe und ohne den richtigen Eid. Der einzige Ersatzdienst im Warschauer Pakt.



Hapedi und Regina haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 11.11.2014 20:01
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Weis auch 2 Mädchen in der Klasse , nur 1sen höchstens mal ne 2 . Keine Jugendweihe nur Konfirmation ( Katolisch ) . Habe sie in verschiedenen Betrieben wiedergetroffen . Zwar im Büro aber nur niedere Tätigkeiten und Botengänge

gruß Hapedi


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Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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