Kirche in der DDR

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15.11.2014 10:43
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#106
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Zitat von utkieker im Beitrag #105
Dann lieber doch Märchenbuch.


Vorab: Ich bezeichne mich nicht als Christen, auch wenn unsere Moralvorstellungen durch mehr als tausend Jahre Christentum in Deutschland geprägt sind.

Aber: Ich respektiere jede Art von Glauben, egal wo auf der Welt, egal, an wen oder was geglaubt wird. Und dieser Respekt verbietet es mir, das Alte oder das Neue Testament oder den Koran oder irgendeine andere Glaubensgrundlage als "Märchenbuch" zu diffamieren.,


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15.11.2014 11:47
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#107
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Als Atheist respektiere ich als sogenannter "Gottloser" jede Religion. Die Bibel steht in meiner "kleinen Bibliothek" deshalb auch gleichberechtigt neben dem Talmud und dem Koran. Mein Exemplar ist die Neue Jerusalemer Bibel vom Herder-Verlag und sie besitzt auch schon einen sogenannten Kultstatus.

Die Ringparabel aus "Nathan der Weise" verkörpert für mich in eindrucksvoller Weise die gebotene Toleranz zwischen den großen Weltreligionen. Den Buddhismus lasse ich mal im Moment außen vor.

Vierkrug

Ergänzend - ich bin für eine klare Trennung von Staat und der Kirche als Institution. Es kann nicht sein, dass der Staat für die Institution Kirche die Kirchensteuern eintreibt. Da ist das sehr religiös geprägte Frankreich schon weiter !!!


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15.11.2014 12:48
#108
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #107
(...)
Vierkrug

Ergänzend - ich bin für eine klare Trennung von Staat und der Kirche als Institution. Es kann nicht sein, dass der Staat für die Institution Kirche die Kirchensteuern eintreibt. Da ist das sehr religiös geprägte Frankreich schon weiter !!!


Leider geht es um sehr viel Geld, was die Entflechtung erschwert. Im Mittelalter hatte die Kirche grossen Grundbesitz. Nach der Reformation wurde in reformierten/protestantischen Gegend die Kirchengüter verstaatlicht und der Unterhalt der Kirchen und die Löhne des Personals von den Fürsten übernommen. In katholischen Gegenden erfolgte eine ähnliche Massnahme mit dem Reichsdeputationshauptschluss
http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsdeputationshauptschluss
Seither sind Kirche und Staat finanziell stark verflochten. Die Kirche beruft sich auf "historische Rechtstitel", also auf die seinerzeitige Zusage, dass der Staat als Gegenleistung für die damaligen Enteignungen den Unterhalt der Liegenschaften und die Lohnzahlungen übernimmt und zu diesem Zwecke Kirchensteuern einzieht.
Um die Entflechtung zu lösen, müsste man die Liegenschaften entweder zurückzahlen oder (bei den heutigen Grundstückspreisen eine gigantische Geldsumme an die Kirche zahlen. Im Gegenzug würde die Kirche Unterhalt und Löhne zahlen. Gegen eine Entflechtung wehren sich sowohl staatliche als auch kirchliche Stellen: Der Staat müsste die Steuern erhöhen, um die Kirchen zu entschädigen - und die Kirche haben die Unterhalts- und Lohnkosten vor Augen, die sie nun aus eigenen Mitteln zahlen müssten.
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...ge-Pension.html
Theo


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15.11.2014 12:57
avatar  Telamon
#109
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Bei Reisen in den "Westen" hatten die Priester und Pfarrer in der DDR einen DDR-Pass oder einen besonderen Vermerk im Pass?
Wurden die Priester und Pfarrer beim Grenzübertritt genau kontrolliert oder wurden sie wie Diplomaten behandelt.Der Bischof dagegen hatte bestimmt einen Pass vom Vatikan.


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15.11.2014 14:13
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#110
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Das eintreiben der Kirchensteuern war ein Geschenk des 3. Reiches an die Kirche, hatte schon einmal im forum (mit Quellenangaben) darüber geschrieben.


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15.11.2014 14:14
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#111
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Zitat von Telamon im Beitrag #109
Bei Reisen in den "Westen" hatten die Priester und Pfarrer in der DDR einen DDR-Pass oder einen besonderen Vermerk im Pass?
Wurden die Priester und Pfarrer beim Grenzübertritt genau kontrolliert oder wurden sie wie Diplomaten behandelt.Der Bischof dagegen hatte bestimmt einen Pass vom Vatikan.


Warum sollte man Priester wie Diplomaten behandeln?


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15.11.2014 18:07
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#112
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Zum Beitrag vom "der Glatte", #96
Ich muß zu meinem Beitrag noch einen Nachtrag schreiben, Damit sollen einige Unklarheiten beseitigt werden. Das ist aber auch in gewissen Sinn der Kurzbeschreibung mancher Beiträge geschuldet.
Also, der Grund unseres Zusammentreffen war zufällig. In dem Haus, indem der Pfarrer wohnte, in Köpenick, Gutenberstraße, sollte ein Dienst-
zimmer für einen ABV der VPI Köpenick ausgebaut werden. Ein Schlosser brachte eine Gittertür an. Als ich den Schlosser aufsuchte, wie weit
die Arbeiten sind, kam der Pfarrer. Wir kannten uns aus einigen Versammlungen im Wohngebiet. Er sprach mich an, weshalb eine Gittertür vor
der eigentlichen Tür angebracht wird. Ich erklärte ihm den Grund. Sein Argument war, dass es ein Misstrauen gegenüber den Menschen ist und
dadurch kein Vertrauen in der Bevölkerung gegenüber der DVP schaft. Und so kam es zu einer Diskussion, die immer mehr politischen Charakter
trug.
Zum Abschluß noch eine Bemerkung zum besseren Verständnis dieser Geschichte. Diese Bauarbeiten mit diesem Dienstzimmer führen bestimmt zu einigem Kopfschüttel bei einigen Usern.
Der Zeitpunkt dieser Bauarbeiten lagen nicht in meinem "Machtbereich" Diese Geschichte ereignete sich in der letzte März-Woche im Jahr 1990 !!!.

Viel Spaß beim Nachdenken

Grenzerhans


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15.11.2014 19:04
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#113
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Zitat von der glatte im Beitrag #101
Zitat von utkieker im Beitrag #99
"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" [Matthäus 22, Vers 21]
Mir kann es ja Wurscht sein, wie die Kirche zu ihren Geld kommt, aber warum durch die Einbeziehung einer Kirchensteuer von Staats wegen? Die Freikirchen einschließlich der Zeugen Jehovas tun sich weniger schwer mit der Trennung von Kirche und Staat als die Lutheraner und Katholiken.
Christen gebührt kein Sonderstatus sie sind genauso Bürger, wie Andersgläubige und Atheisten. Religion ist Privatsache und nicht Staatssache. Ich toleriere zwar den Glauben, aber Niemand wird es mir verbieten können dem Glauben Aufklärung entgegen zu setzen. Die Bibel hat für mich ihren gebührenden Stellenwert bei den Märchenbüchern von Hauff, Bechstein und den Gebrüdern Grimm.

Gruß Hartmut!



Hallo Hartmut,

lila ein guter Vergleich finde ich, wenn ich dabei bedenke, dass wohl jeder schon immer gern ein Märchenbuch in die Hand nimmt um darin zu lesen. Oder noch besser, sich als Kind daraus vorlesen lässt.

Und vergesse bitte nicht dabei, in einem Märchenbuch stehen nicht nur Märchen drin, sondern auch Wahrheiten!

Gruß Reiner




fett: Nicht nur das. Die Bibel ist ein zeit- und kulturhistorischer Quellenschatz sondersgleichen, ganz unabhängig von ihrem mythologischen Gehalt, denn nur das ist der "Glaubensanteil" an ihr. Ganz abgesehen davon, dass sie auch von historischen Personen und Ereignissen erzählt.
Wir sprechen von einer Zeit, in der es in dem Sinne noch keine Geschichtswissenschaft gab und historische Entwicklungen und Ereignisse oft über Erzählungen, meist mdl. tradiert, durch solcherart Texte niedergeschrieben wurden. (s. auch die griechischen und römischen Autoren anderer Texte)
Es würden nicht ganze Wissenschaftszweige (Archäologie, Ethnologie, Anthropologie, Geschichtswissenschaften, Sprachwissenschaften etc.) auf die Bibel als als Quelle zurückgreifen, wenn das nicht so wäre.
Und ganz unabhängig von persönlichem Glauben oder Nicht-Glauben, kulturell geprägt sind wir hier auf jeden Fall alle durch die jüdisch-christliche Kultur.
.


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15.11.2014 19:27
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#114
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nun mal meine Erfahrungen mit Gott und Kirche.

Meine Großmutter flüchtete mit 3 kleinen Kindern aus Schlesien vor den Russen und seit dieser Zeit brach sie mit der Kirche und mit Gott, dadurch hat sie ihre Kinder "gottlos" großgezogen und auch ich profitierte davon.

Ich bin eher durch StarTrek geprägt, als durch die jüdisch/christliche Tradition.


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15.11.2014 21:18
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#115
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Ich möchte Akku GK 1 für seinen Beitrag #114 mein Mitgefühl aussprechen.In seinen Zeilen liegt soviel Dramatik, die nur erfassen kann, der selbst
solche Ereignisse durchgemacht hat.
Ich habe meine Familiengeschichte dargelegt, als der Begriff "Heimat" in diesem Forum zur Diskussion stand.
Meiner Mutter brauchte auch keiner was vom lieben Gott erzählen und das war so bis zu ihrem Tod. Sie hatte nie die Strapazen, durchlebten
Ereignisse und die ständige Angst überwunden. Und das mit drei kleinen Kindern, 4 Jahre lang.
Randbemerkung für Olaf. Ich bin aber nicht durch Star Treck beeinflußt worden.


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15.11.2014 22:52
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#116
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Danke für die Worte, die ich nur zurück geben kann. Wer so etwas zulassen kann ist kein Gott sagte meine Großmutter.
Eins meiner Hobbys ist Astronomie und wer erstmal Galaxien durchs Teleskop gesehen hat, der glaubt weder an einen Gott, noch an Astrologie.


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15.11.2014 23:01
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#117
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In meinem Beitrag #14 erwähnte ich mein Gespräch mit einem MfS - Major, der einschätz, dass die Kirche der größte Geheimdienst ist.
Das geheime Wissen beruht nur (?) auf dem Beichtgeheimnis. In der Beichte legen die Gläubigen ihre Kenntnisse von einem Sachverhalt
gegenüber der Kirche offen, die sie dem Pfarrer offenbaren. Was wird aus dieser Information?
Es ist bekannt, dass der Vatikan die größte Bibliothek in der Geschichte der Menschheit hat. Weshalb sind denn ganze Regale, Zimmer in dem
Bücher von Jahrhunderten aufbewahrt werden für den normalen sterblichen gesperrt? Es gibt in dieser Bibliothek Bücher, die für ständig
der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Dazu passt die Frage, oder Feststellung von Regina in ihrem Beitrag # 82. Aus welchem Grund hat die Kirche einen Kurierdienst.? Dieser
Kurierdienst dient nur dem " normalen" Postverkehr der Kirche?. Wer das glaubt, der nimmt auch einen Witz als Tatsache

Der ungläubige Grenzerhans .


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16.11.2014 02:44
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#118
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Zitat von Grenzerhans im Beitrag #117
In meinem Beitrag #14 erwähnte ich mein Gespräch mit einem MfS - Major, der einschätz, dass die Kirche der größte Geheimdienst ist.
Das geheime Wissen beruht nur (?) auf dem Beichtgeheimnis. In der Beichte legen die Gläubigen ihre Kenntnisse von einem Sachverhalt
gegenüber der Kirche offen, die sie dem Pfarrer offenbaren. Was wird aus dieser Information?
Es ist bekannt, dass der Vatikan die größte Bibliothek in der Geschichte der Menschheit hat. Weshalb sind denn ganze Regale, Zimmer in dem
Bücher von Jahrhunderten aufbewahrt werden für den normalen sterblichen gesperrt? Es gibt in dieser Bibliothek Bücher, die für ständig
der Öffentlichkeit vorenthalten werden.

Dazu passt die Frage, oder Feststellung von Regina in ihrem Beitrag # 82. Aus welchem Grund hat die Kirche einen Kurierdienst.? Dieser
Kurierdienst dient nur dem " normalen" Postverkehr der Kirche?.
Wer das glaubt, der nimmt auch einen Witz als Tatsache

Der ungläubige Grenzerhans .





lila Sind wir das nicht alle???

grün Wenn Du über diese Frage nachdenkst, wirst Du bestimmt auch eine Antwort finden. Ist übrigens eine sehr einseitig gestellte Frage, meinst Du nicht auch? Schaust Du selbst nicht nach links oder nach rechts?

orange Wenn Du das unbedingt wissen willst, dann würde ich da einfach einmal Nachfragen.

schwarz Ja Grenzerhans, so ist das mit dem Glauben, für den Einen die Warheit, für den Anderen ein Witz. Daran werden wir beide wohl nichts ändern können. Ach noch etwas, einen Glauben (Kirche) mit einem Witz zu vergleichen kränkt mich schon.

Ich habe hier immer versucht ein sachliches Gespräch zu führen und auf Fragen zu antworten die Du gestellt hast. Hier muss aber nichts ins lächerliche abgleiten.

Gruß Reiner


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16.11.2014 10:49
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#119
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Zitat von Grenzerhans im Beitrag #117
In meinem Beitrag #14 erwähnte ich mein Gespräch mit einem MfS - Major, der einschätz, dass die Kirche der größte Geheimdienst ist.
Das geheime Wissen beruht nur (?) auf dem Beichtgeheimnis. In der Beichte legen die Gläubigen ihre Kenntnisse von einem Sachverhalt
gegenüber der Kirche offen, die sie dem Pfarrer offenbaren. Was wird aus dieser Information?


Na ja - der katholischen Kirche (denn nur dort gibt es die Ohrenbeichte) quasi Stasi-Methoden zu unterstellen, führt für mich dann aber doch eindeutig zu weit. Oder nimmst Du ernsthaft an, dass sich der Pfarrer während der Beichte eifrig Notizen macht, um danach in der Sakristei einen Bericht für den Bischof in die Tasten zu hämmern? Und dass es wirklich gelingt, eine solche Praxis über fast 800 Jahre unter der Decke zu halten? Bei den (im Laufe der Zeit) so vielen Priestern, die der Kirche den Rücken gekehrt haben und als "Bürgerliche" weitergelebt haben?

Dunkle Machenschaften kann man überall unterstellen, wo nicht alles glasklar und transparent ist. Das gilt für Parteien, für Behörden, für Firmen und für Organisationen - und letztendlich für jeden von uns. Das Beichtgeheimnis ist seit 1215 eine der tragenden Säulen des katholischen Glaubens und Wikipedia schreibt dazu:

Das Beichtgeheimnis ist im kanonischen Recht (1983) unbedingt behauptet („Das Beichtgeheimnis ist unverletzlich“, can. 983 §1 CIC) und die direkte Verletzung desselben wird mit Exkommunikation bestraft (can. 1388 CIC). Es wurde aber auch schon zuvor in der Kirche anerkannt und gilt somit rechtsgeschichtlich als eine der ältesten Datenschutzvorschriften. Es bindet den Beichtvater und „falls beteiligt, den Dolmetscher und alle anderen …, die auf irgendeine Weise aus der Beichte zur Kenntnis von Sünden gelangt sind“ (can. 983 §2 CIC). Dabei ist es unerheblich, ob bei der Beichte auch die Absolution erteilt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Beichtgeheimnis

Aber wenn Du der Meinung eines MfS-Majors mehr glauben willst (die ja nun mal für ein Höchstmaß an Objektivität und Glaubwürdigkeit bekannt sind), dann ist das Deine Sache.


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16.11.2014 13:31
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#120
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@dandelion

du weißt aber schon was die katholische Kirche so alles verbrochen hat in ihrer Geschichte? Völkermord, biologische Kriegsführung, politische Morde, Morde aus Habgier und Verschleierung von kirchlichen Verbrechen, sexuelle Straftaten jeglicher Couleur - und da kommst du mit der Unverbrüchlichkeit des Beichtgeheimnisses? Klar haben die das gebrochen, jedes mal wenn es ihren Interessen gedient hat.

Die wussten auch wo Columbus hinfahren wollte und das die Erde mitnichten eine Scheibe war. Aber ein dummgehaltenes Fußvolk lässt sich eben einfacher "lenken"


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