Kirche in der DDR

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11.11.2014 20:44
avatar  Telamon
#31
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Ich habe von der Kirche in der DDR (1953-1988) nie etwas bemerkt.
Das St. Hedwigs Krankenhaus, falls es das ist, glaube kenne ich. Ich habe ja in Berlin Grünau gewohnt und bin am Bunzelberg rodeln gewesen.
Daneben muss es sein, war aber niemals drin.


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11.11.2014 20:46
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#32
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11.11.2014 21:56
avatar  polsam
#33
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Nun zu meiner Tochter,

"Vorbildliche" sozialistische Erziehung genossen.
Jungpionier, dann Thälmannpionier.
Gruppenratsvorsitzende, Klassensprecher, als Auszeichnung für gute Agitatorenarbeit für 2 Wochen in die Pionierrepublik.
In ihrer Klasse war der Sohn des Archivars des Domes.
Dieser war kirchlich gebunden und hat, weil er ein sehr beliebter Mitschüler war, diesen und jenen auch mal mit zur Christenlehre genommen.
Meine Tochter ist dann da hängen geblieben. Sie ging regelmäßig zur Christenlehre hat aber weiter ihre "Pflichten" als Agitator und Klassensprecher erfüllt.
In der 8. Klasse war sie dann auch in der FDJ.
Sie hatte Jugendweihe und Konfirmation.
Konfirmation aber nur im engsten Familienkreis.
Ich bin irgendwann mal durch den Polit oder Parteisekretär befragt worden, was meine Tochter regelmäßig in dem Haus der Kirche am Dom macht. Meine Antwort war, dass dort ihr Klassenkamerad wohnt und mit dem ist sie befreundet.
Spätestens da war mir bewußt, dass es eine Beobachtung von Menschen gab die der Kirche zugetan waren.
Zur Wendezeit war sie an der Medizinischen Fachschule.
In der Jungen Gemeinde des Doms war sie sehr aktiv.
Dort hat man sich im Vorfeld der Wende regelmäßig getroffen.
Das war eine Zeit, wo ich echt Angst um meinen "Job" bei der Volkspolizei hatte.
Durch die uns täglich bekannt gegeben Lage (Treffen in Gemeinderäumen, beabsichtigte Demos usw.) war bekannt, dass alle diese Einrichtungen observiert wurden.
Es gab auch ab und an den Auftrag, dass von dort anwesenden Personen die Personalien festzustellen sind.
Zu der Zeit war ich nicht mehr im Streifendienst tätig.
Die Personalien meiner Tochter wurden aber nie erfasst.
Sie hatte mir versprochen sich bei Aktionen diegeplant waren , zurück zu halten.


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11.11.2014 22:10
#34
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Zitat von Hapedi im Beitrag #23
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #21
Katholiken machen "Erstkommunion" und "Firmung". "Konfirmation" machen nur die Protestanten.




Danke SIR bin Ev .

gruß Hapedi

(Schulmeister Modus an):
Im lateinischen Text des Codex Iuris Canonici der Katholischen Kirche heisst die Firmung "Confirmatio"
http://www.vatican.va/archive/cod-iuris-...html#TITULUS_II
in der deutschen Version "Firmung".
Theo


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11.11.2014 22:39
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#35
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Meine war auf deutsch.


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11.11.2014 23:01
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#36
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Beitrag # 33, von polsam

Ich finde den "Lebenslauf" von Deiner Tochter interessant.
Ich kenne einige Beispiele dieser Art von meiner Polizei-Zeit in Berlin. Nach der Wende haben manche Bürger Anträge auf Akteneinsicht
gestellt. Aber sie bekamen eine ablehnenden Bescheid, keine Unterlagen zu finden, oder sind nicht existent.

Grenzerhans


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11.11.2014 23:46
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#37
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Private Frage an Telamon, zum Beitrag # 31.

Wo war/ist ist Dein "Wigwam" in Grünau. Ich habe bis 1997 in der Rudower Straße, gegenüber vom Friedhof, in den "Plattenbauten" gewohnt.

Grenzerhans


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12.11.2014 01:06
#38
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Also, ich hatte durchaus mit Kirchenleuten zu tun. Auch heute noch, und das völlig problemlos. Allerdings halte ich den kirchlichen Glauben für ausgemachten Unsinn, weshalb ich mit dem Erreichen des 18.Lebensjahr aus der Kirche ausgetreten bin.


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12.11.2014 08:29
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#39
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Private Antwort an: Grenzerhans

Ich habe mit meinen Eltern in der Friedrich-Wolf Straße in Berlin Grünau gewohnt, später habe ich in einer eigene Wohnung in der Lahmertstraße gewohnt.
Jetzt wohne ich in Leverkusen, habe aber eine Zweitwohnung in Dortmund (Arbeitsbedingt).

Wenn ich in Rente gehe (18 Monate) möchte ich wieder nach Berlin Grünau umziehen.


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12.11.2014 08:43
avatar  Telamon
#40
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Ich stehe auch auf dem Standpunkt, die Umwelt beeinflusst den Glauben. Das Elternhaus, die Schule, die Freunde, die Medien usw.
Ich meine nicht nur den christlichen Glauben, auch den Glauben an bestimmte Gesellschaftssysteme. Darum kann ich nicht verstehen warum über Leute hergezogen wird die einen anderen Glauben haben als man selber. Das man mit seinem Glauben auch falsch liegen kann hat ja die Geschichte bewiesen.


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12.11.2014 11:59
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#41
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thomas 48 will mal etwas berichten, er weiß nur nicht wie er anfangen kann, hat ja einiges schon getippt.
Mein Vater war Genosse und Mitglied der ev. Kirche.
Wir beiden Söhne sind manchmal zum Kindergottesdienst gegangen und hatten Jugendweihe und Konfirmation.
Ich war seit meinem 10 Lebensjahr in der Jungschar, als ich 14 alt wurde war ich in der Jungen Gemeinde Eisenach/Süd, später in der Gruppe ESA/Mitte. Mitglied im Kreiskonvent , 2 Jahre im Mitarbeiterkreis (MA) 1 Jahr im DDR-Arbeitskreis Berlin und einige Jahre im Jungmännerarbeitskreis (IMAK).
Bei der Musterung habe ich aus relig. Gründen den Wehrdienst verweigert.
Mit 18 bin ich in die CDU eingetreten.
Mein Bruder ist Theologe geworden und arbeitet schon sehr viele Jahre als Pfarrer.
Meine ehemalige Frau war Mitglied in einer Freikirche in Hildburghausen. Wurde ev. und arbeitete in einem ev. Altersheim. Als sie 17 war wurde sie schwanger und von den lieben Christen aus der Arbeit gedrängelt. Lernte später die Junge Gemeinde in Jena kennen und wurde Mitglied.
Hat dann aus kriminellen Gründen einige Zeit im Knast gesessen. Nach der Haft war sie an der UNI Jena tätig.Habe sie dann später geheiratet und sie wurde Mitglied der CDU.
thomas48


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12.11.2014 12:01
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Wann schreibst Du mal wieder mit deinem Account und beendest die verwirrende Geschichte mit der Doppelnutzung?


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12.11.2014 12:03
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#43
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Zitat von Hapedi im Beitrag #20
Weis auch 2 Mädchen in der Klasse , nur 1sen höchstens mal ne 2 . Keine Jugendweihe nur Konfirmation ( Katolisch ) . Habe sie in verschiedenen Betrieben wiedergetroffen . Zwar im Büro aber nur niedere Tätigkeiten und Botengänge

gruß Hapedi

Ich kenne kein katholisches Kind welches konfirmiert wurde.
Gab es nicht und wird nie geben.


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12.11.2014 12:06
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#44
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Könnte es Kommunion gewesen sein?


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12.11.2014 12:09
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#45
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Hallo Thomas. auch wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht schreiben kannst, sind deine Beiträge herzlich willkommen!


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