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#1

Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2014 18:49
von fury77 | 150 Beiträge | 5 Punkte
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http://www.dietrichklug.de//Grundwehrdie...DDR_Grenze.html


Von Blankenstein bis nach Mödlareuth - little Berlin - Grundwehrdienst an der DDR (West) Grenze, ein Multimediavortrag von Dietrich Klug, Unteroffizier d. R., ehemaliger Grenzsoldat

Zeit: 20.11.2014, 18:30 Uhr, Ort: Jugendherberge "Alte Feuerwache", 08523 Plauen, Neundorfer Str. 3


Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie von Ebner-Eschenbach
Markus Stüber hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.11.2014 05:43
von EK82I | 869 Beiträge | 5 Punkte
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Grundwehrdienst oder Dreiender,so richtig lässt sich das nicht rauslesen.


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#3

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.11.2014 09:59
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Zitat von EK82I im Beitrag #2
Grundwehrdienst oder Dreiender,so richtig lässt sich das nicht rauslesen.

Es geht um den Grundwehrdienst.

Gruß


Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie von Ebner-Eschenbach
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#4

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.01.2015 17:49
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Hallo
hatte auch ein knappes halbes Jahr Grundwehrdienst in der Halberstätter Knochenmühle gehabt. Das gute behält mann das schlechte vergißt man. Habe in der Sonderkompanie meine Ausbildung zum MKF gemacht und war nach 5 Monaten an die Grenze versetzt worden. Unterschied wie Tag und Nacht.
Verpflegungsmäßig alle Achtung Essen kann auch Geschmack haben



holzwurm, rasselbock und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.01.2015 18:11
von rasselbock | 497 Beiträge | 88 Punkte
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Das Gute behält mann das Schlechte vergißt man.
Genau so ist es. Das halbe Jahr Grundausbildung war oft die Hölle. Ob Geländeausbildung , marschieren zum Essen mit Tasse Blau nach innen, jeden Ars... grüßen, Frühsport, Stubendurchgänge usw. An der Grenze eine andere Welt !!! Es gab bei uns keine Unterschiede zwischen Soldaten und Uffz. Wir sind beim Uffz auf die Stube ohne anklopfen. Bei der Essenausgabe kam erst der HG dann der Vice und zum Schluss der Uffz.
Es gab mal Rippchen. Der Koch hat mir da ein Rippchen mehr auf den Teller getan. Er wusste das Rippchen meine Welt waren. Nach mir war ein neuer Uffz dran, welcher auch ein Rippchen mehr haben wollte. Der Koch legte ihm dann einen Knochen auf den Teller. Da waren die Augen des Uffz groß.
rasselbock



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#6

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.01.2015 22:16
von Freienhagener | 6.093 Beiträge | 9115 Punkte
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Zitat von Grenzer76 im Beitrag #4

hatte auch ein knappes halbes Jahr Grundwehrdienst in der Halberstätter Knochenmühle gehabt.


Du verwechselst Grundausbildung mit Grundwehrdienst.
Wer länger als 18 Monate diente, war nicht im Grundwehrdienst............


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 03.01.2015 22:16 | nach oben springen

#7

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 04.01.2015 17:18
von Grenzer76 | 40 Beiträge | 53 Punkte
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Zitat von rasselbock im Beitrag #5
Das Gute behält mann das Schlechte vergißt man.
Genau so ist es. Das halbe Jahr Grundausbildung war oft die Hölle. Ob Geländeausbildung , marschieren zum Essen mit Tasse Blau nach innen, jeden Ars... grüßen, Frühsport, Stubendurchgänge usw. An der Grenze eine andere Welt !!! Es gab bei uns keine Unterschiede zwischen Soldaten und Uffz. Wir sind beim Uffz auf die Stube ohne anklopfen. Bei der Essenausgabe kam erst der HG dann der Vice und zum Schluss der Uffz.
Es gab mal Rippchen. Der Koch hat mir da ein Rippchen mehr auf den Teller getan. Er wusste das Rippchen meine Welt waren. Nach mir war ein neuer Uffz dran, welcher auch ein Rippchen mehr haben wollte. Der Koch legte ihm dann einen Knochen auf den Teller. Da waren die Augen des Uffz groß.
rasselbock




Ja die Verpflegung war schon top.Es gab halt auch Sachen die es draußen nicht gab z. B. Südfrüchte.
Wir hatten auch nur ein Speiseraum egal wer da drin saß. Es war ein gutes Verhältnis, egal ob Uff oder höher, die hatten sicherlich auch Bedenken dass einer abdampfen könnte. Wir saßen alle im selben Boot, und jeder war froh wenn er die Schicht rum hatte ohne das was passiert war und ging einmal der Signalzaun los hofften wir nur das ein Reh war oder das diensthabende Wildschwein.
Denke oft zurück , denn es war ein einschneidendes Ereignis in meinem Leben, das mich in diesem Zeitraum auch sehr verändert hat.Man versucht sich an Dinge zu erinnern , die einen betroffen haben z.B. die einzelnen Postenpunkte, das Radio hören über das GMS-Netz mittels Diode und vieles mehr.Vieleicht klappt es das man hier noch Kamaraden trifft die ebenfalls in einer GK Dienst hatten wie ich.GR23 6. GK in Breitenrode.



rasselbock, Jawa 350, Pinsel und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.01.2015 17:21 | nach oben springen

#8

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 04.01.2015 18:24
von utkieker | 2.964 Beiträge | 150 Punkte
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Zitat von rasselbock im Beitrag #5
Das Gute behält mann das Schlechte vergißt man.
Genau so ist es. Das halbe Jahr Grundausbildung war oft die Hölle. Ob Geländeausbildung , marschieren zum Essen mit Tasse Blau nach innen, jeden Ars... grüßen, Frühsport, Stubendurchgänge usw. An der Grenze eine andere Welt !!! Es gab bei uns keine Unterschiede zwischen Soldaten und Uffz. Wir sind beim Uffz auf die Stube ohne anklopfen. Bei der Essenausgabe kam erst der HG dann der Vice und zum Schluss der Uffz.
Es gab mal Rippchen. Der Koch hat mir da ein Rippchen mehr auf den Teller getan. Er wusste das Rippchen meine Welt waren. Nach mir war ein neuer Uffz dran, welcher auch ein Rippchen mehr haben wollte. Der Koch legte ihm dann einen Knochen auf den Teller. Da waren die Augen des Uffz groß.
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Nach einen halben Jahr Ausbildung, war die Grenzkompanie, wie ein Paradies. In Perleberg habe ich mir das Schnellessen angewöhnt, wenn man hinterher noch Eine rauchen wollte, musste das Essen in fünf Minuten verschlungen sein. In der GK konnte man sich endlich wieder Zeit lassen beim Essen. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, daß beim Essen die EK- Hackordnung galt. Die Jenigen, welche sich mit der Küche gut standen, haben auch schon mal ein Extrawürstchen bekommen. Ich bedanke mich noch heute beim Küchenpersonal besonders bei den netten Küchenfrauen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)


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#9

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 04.01.2015 20:04
von Elch78 | 501 Beiträge | 12 Punkte
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Zitat von utkieker im Beitrag #8
Ich bedanke mich noch heute beim Küchenpersonal besonders bei den netten Küchenfrauen!
Gruß Hartmut!

Ah ja?
Hier und da soll es ja wirklich Küchenfrauen gegeben haben, die auch anderweitig "zu Diensten" waren.
Die meinst Du aber nicht, oder?

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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#10

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 04.01.2015 20:10
von Gelöschtes Mitglied
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Unsere Küchenfrauen hatten alle schon Kinder in unserem Alter. Nur die MHO Verkäuferin war noch knackig.

Der Hesselfuchs


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#11

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.01.2015 09:19
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Wir hatten keine Küchenfrauen, nicht mal alte
Das einzige weibliche Wesen in unserer Männergemeinschaft war die Frau des Stellvertreters KC die in der MHO verkaufte, ansonsten bekochte uns der Koch als einsamer Kellenschwinger ganz alleine.
Da wir immer einzeln als Posten zum Grenzdienst gingen wurde auch nicht in Gruppe gegessen.
Manchmal bekam man draußen das Essen aus dem Thermo-Behälter, auf der Führungsstelle und Abschnitts-A-Gruppe immer, wie es als Normal-Posten war wenn man über Mittag Dienst hatte weiß ich gar nicht mehr, glaube aber da gab es nichts warmes.


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#12

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.01.2015 09:38
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.722 Beiträge | 1427 Punkte
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Bei uns war es so, daß man dann Abends warmes bekam, 1x am Tag auf jeden Fall.

Alle Achtung, was die Küchenfrauen, der Koch(Soldat) und der Küchenkeim(BU) für leckere Grichte gezaubert haben, es war nichts besonderes, ganz normales Essen, aber es hatte Geschmack. Ganz anders dagegen in der Knolle in HBS, ich war im 4. Zug,wenn Du dann dein Essen hattest, schnellstens runterschlingen, dann kam schon der Ruf: "7.ABK, fertigwerden" , "Auf"!! Geschmeckt hats mir dort nie! Man wurde nur satt. Mit Gesang hin zum Fresswürfel, und im Exessierschritt zurück. Essenszeit war jeden Tag um 14.50Uhr für uns.

Was war der Verpflegungssatz pro Tag? Ich glaub 5,25 O-Mark, das tägliche Geld bekam man ausbezahlt wenn man aus dem Urlaub kam.

gruß h.



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zuletzt bearbeitet 05.01.2015 09:40 | nach oben springen

#13

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.01.2015 12:54
von rasselbock | 497 Beiträge | 88 Punkte
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Zitat von Merlini im Beitrag #10
Unsere Küchenfrauen hatten alle schon Kinder in unserem Alter. Nur die MHO Verkäuferin war noch knackig.

Der Hesselfuchs

An die MHO Verkäuferin kann ich mich nicht erinnern. Jeden falls war das Essen gut. Ich hatte mal einige Dosen von diesem Schnitzellachs (Lachsersatz) nach hause verschickt. Da stand zum Abendbrot ein ganzer Karton am Küchenloch. Die Nachfrage war gering. In der Heimat war dieser Schnitzellachs rar.
Wir waren einmal zur Wache in einer Mot-Kaserne. Ich glaube es war in Nordhausen. Das Essen dort war das Letzte. Da habe ich vor Hunger das erste mal ,,Tote Oma bzw. Verkehrsunfall'' gegessen. Ich hatte mich aber zum Glück mit Dosenwurst eingedeckt.
rasselbock



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#14

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 05.01.2015 14:03
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Junge Verkäuferinnen gab es in der MHO des GAR 7 in Halberstadt.
Da haben sich die Augen mal gefreut.
Aber sonst wars nix mit der holden Weiblichkeit....
In der GK Riebau gab es keine "Mädels",och nich inne Küche.

ek40


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#15

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.03.2017 17:26
von Fred.S. | 1.101 Beiträge | 8978 Punkte
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Ich sage auch wenn es falsch ist, Grundwehdienst. Meine Frage an Ost wie West: der Hauptfeldwebel oder Spieß genannt.
1965 hatte ich in der Grundausbildung noch einen, der muss von Adolf übrig geblieben sein.
WC mit Gasmaske und Salzsäure putzen, Staub zwischen Bettritzen, wozu hatte man eine Zahnbürste. Zug vor ein Rasen ca, 3m breit mit Scheren jeder Art angetreten und dann während des langrobben, die Grashalme schneiden, war ihm nicht gut genug, bearbeitete Selber den Rasen mit Sense, versaute dabei mehr als wir. Zufrieden über sein Werk zog er pfeifend ab. In der BA Kammer musste ich vor ihm sitzen und er erzählte immer lauter werden von den früheren Zeiten bei ihm. Er war in Frankreich gewesen. Na Jungs? Kennt ihr auch noch solche alten Haudegen? Fred.S.



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#16

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.03.2017 09:52
von Stuelpner | 192 Beiträge | 117 Punkte
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Wir hatten in einer Kompanie einen alten weißhaarigen Stabsfeld als Spieß. Von dem erzählte man sich, dass er als Fallschirmjäger über Kreta abgesprungen sein soll. War ein zäher Knochen, aber gerecht. Später wurde er Fähnrich (da gab es nur den einen Fähnrichdienstgrad). Zeit 76-78.

Gruß Stuelpner



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#17

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.03.2017 11:56
von Leo2 | 33 Beiträge | 124 Punkte
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In dem 1 Jahr Grenze haben mich unsere Küchenfrauen, und der Koch natürlich auch, 9 kg an Gewicht ,,zugesteckt,,! Na und die sind bis Heute noch nicht weg! Warum?
Ich habe keine Ahnung!
Hallo Fred, alte Haudegen bei der Fahne hab ich leider nicht mehr kennengelernt.(war für mich auch besser) Doch bedingt durch die Arbeit auf den Dörfern schon. War so ein Steckenpferd von mir das Gespräch so zu steuern. Denn diese Jungs und Zeitzeugen werden langsam knapp.Da waren über U-Bootfahrer,einem Feuerwerker bei Rommel, einem einzelnen Preußen als Scharfschütze bei den Gebirgsjägern, der es da schwer hatte und für mich am beeindruckensten einen ,,Versorgungsflieger,, nach Stalingrad der abgeschossen wurde und dabei ein Bein verlor und sich noch auf ,,deutsches Gebiet,, retten konnte. Einige Gespräche mußte ich abbrechen, weil die Opis Tränen in den Augen hatten!!!
Hab natürlich Thema verfehlt, entschuldigung!


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#18

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.03.2017 12:58
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überhaupt nicht Leo 2. Die Erinnerungen und wie du sagst von der ganz alten Generation, da spielt es keine Rolle, wo sie gedient haben.
Was du sagst zeigt doch auf, wie firchtbar ein Krieg ist. Und uns steht der nächste mit noch furchtbaren Waffen bevor. Fred.S.



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zuletzt bearbeitet 13.03.2017 12:59 | nach oben springen

#19

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.03.2017 22:01
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hallo
habe ein halbes Jahr Grundausbildung in HBS gehabt. Ja was die Verpflegung anbetrifft, geschälte Kartoffeln gab es nur am Wochenende ansonsten Pellkartoffeln. Die Essenzeiten waren genau strukturiert, viel Zeit zum Essen gab es nicht.Manche tage war es schon hart an der Grenze was abverlangt wurde. Denke nur an den langen Fußmarsch. Gab ja verschiedene Komplexe. Hatte Glück war über diesen Zeitraum Innendienst krank. Das letzte Jahr an der Grenze wie Tag und Nacht. Das Verhältnis zu den Uff war genau so gut wie unter den Grenzern. Denke mal die Obrigkeit hatte bestimmt Angst das jemand sich aus dem Staube macht.
Bei uns waren sie sehr vorsichtig., spreche aus eigener Erfahrung. Hatte einen Postenführer mit den ich nicht klar gekommen war, bin nie wieder mit ihn auf Streife gegangen. Das Essen war Spitze auch was die Postenverpflegung im Abschnitt war, dank nochmal an das Küchenpersonal von Breitenrode 6 GK von 1976-1978.



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#20

RE: Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.06.2017 10:49
von fury77 | 150 Beiträge | 5 Punkte
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Während des GWD gehörte die AK47 zur Standardwaffe bei den DDR-GT. Testen durften die "GWDler" diese auf diversen Schießplätzen. Bspw. hatte ich die Gelegenheit diese hier http://www.xn--ruppersdorf-thringen-2ec.de/nsg.php zu nutzen. Der Schießplatz (jetzt NSG) ist auch heute noch sichtbar. Jedoch darf er aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.
So wie im folgenden Video konnte ich die AK47 jedoch nie testen, obwohl bekannt war, dass sie auch unter Wasser noch funktioniert haben soll.
https://www.youtube.com/watch?v=cp5gdUHFGIQ


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