Grundwehrdienst an der DDR Grenze (West) - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

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13.03.2017 09:52
#16
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Wir hatten in einer Kompanie einen alten weißhaarigen Stabsfeld als Spieß. Von dem erzählte man sich, dass er als Fallschirmjäger über Kreta abgesprungen sein soll. War ein zäher Knochen, aber gerecht. Später wurde er Fähnrich (da gab es nur den einen Fähnrichdienstgrad). Zeit 76-78.

Gruß Stuelpner


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13.03.2017 11:56
avatar  Leo2
#17
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In dem 1 Jahr Grenze haben mich unsere Küchenfrauen, und der Koch natürlich auch, 9 kg an Gewicht ,,zugesteckt,,! Na und die sind bis Heute noch nicht weg! Warum?
Ich habe keine Ahnung!
Hallo Fred, alte Haudegen bei der Fahne hab ich leider nicht mehr kennengelernt.(war für mich auch besser) Doch bedingt durch die Arbeit auf den Dörfern schon. War so ein Steckenpferd von mir das Gespräch so zu steuern. Denn diese Jungs und Zeitzeugen werden langsam knapp.Da waren über U-Bootfahrer,einem Feuerwerker bei Rommel, einem einzelnen Preußen als Scharfschütze bei den Gebirgsjägern, der es da schwer hatte und für mich am beeindruckensten einen ,,Versorgungsflieger,, nach Stalingrad der abgeschossen wurde und dabei ein Bein verlor und sich noch auf ,,deutsches Gebiet,, retten konnte. Einige Gespräche mußte ich abbrechen, weil die Opis Tränen in den Augen hatten!!!
Hab natürlich Thema verfehlt, entschuldigung!


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13.03.2017 12:58
avatar  Fred.S.
#18
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überhaupt nicht Leo 2. Die Erinnerungen und wie du sagst von der ganz alten Generation, da spielt es keine Rolle, wo sie gedient haben.
Was du sagst zeigt doch auf, wie firchtbar ein Krieg ist. Und uns steht der nächste mit noch furchtbaren Waffen bevor. Fred.S.


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14.03.2017 22:01
#19
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hallo
habe ein halbes Jahr Grundausbildung in HBS gehabt. Ja was die Verpflegung anbetrifft, geschälte Kartoffeln gab es nur am Wochenende ansonsten Pellkartoffeln. Die Essenzeiten waren genau strukturiert, viel Zeit zum Essen gab es nicht.Manche tage war es schon hart an der Grenze was abverlangt wurde. Denke nur an den langen Fußmarsch. Gab ja verschiedene Komplexe. Hatte Glück war über diesen Zeitraum Innendienst krank. Das letzte Jahr an der Grenze wie Tag und Nacht. Das Verhältnis zu den Uff war genau so gut wie unter den Grenzern. Denke mal die Obrigkeit hatte bestimmt Angst das jemand sich aus dem Staube macht.
Bei uns waren sie sehr vorsichtig., spreche aus eigener Erfahrung. Hatte einen Postenführer mit den ich nicht klar gekommen war, bin nie wieder mit ihn auf Streife gegangen. Das Essen war Spitze auch was die Postenverpflegung im Abschnitt war, dank nochmal an das Küchenpersonal von Breitenrode 6 GK von 1976-1978.


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20.06.2017 10:49
avatar  fury77
#20
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Während des GWD gehörte die AK47 zur Standardwaffe bei den DDR-GT. Testen durften die "GWDler" diese auf diversen Schießplätzen. Bspw. hatte ich die Gelegenheit diese hier http://www.xn--ruppersdorf-thringen-2ec.de/nsg.php zu nutzen. Der Schießplatz (jetzt NSG) ist auch heute noch sichtbar. Jedoch darf er aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.
So wie im folgenden Video konnte ich die AK47 jedoch nie testen, obwohl bekannt war, dass sie auch unter Wasser noch funktioniert haben soll.
https://www.youtube.com/watch?v=cp5gdUHFGIQ


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20.06.2017 12:01
avatar  andy
#21
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Ich bin ja bestimmt kein Waffenexperte, aber die benutzte Flinte scheint mir dann doch eher eine AK 74 und keine AK 47 zu sein. Eigentlich deutlich am Laufende sowie am geringen Rückstoss zu erkennen.



andy


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20.06.2017 13:21
avatar  94
#22
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94

Sieht eher nach US132S aus?


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20.06.2017 17:00
#23
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Grundwehrdienst Halberstadt war ne harte Zeit, danach Grenze Erholung.
An der Grenze in Breitenrode war das miteinander besser wie in Halberstadt, denke mal die Obrigkeit hatte auch Dampf das jemand abhaut.
Waren auch sehr vorsichtig, hatten jemanden der Verwandschaft im Westen hatte, wurde kurze Zeit später nach Kalbe in das Regiment versetzt.
War nicht die schlechteste Zeit, hat natürlich auch mein Leben geprägt, sind auch noch viele Sachen im Gedächnis hängen geblieben.


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20.06.2017 18:07
avatar  Hanum83
#24
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Zitat von Grenzer76 im Beitrag #23
Grundwehrdienst Halberstadt war ne harte Zeit, danach Grenze Erholung.
An der Grenze in Breitenrode war das miteinander besser wie in Halberstadt, denke mal die Obrigkeit hatte auch Dampf das jemand abhaut.
Waren auch sehr vorsichtig, hatten jemanden der Verwandschaft im Westen hatte, wurde kurze Zeit später nach Kalbe in das Regiment versetzt.
War nicht die schlechteste Zeit, hat natürlich auch mein Leben geprägt, sind auch noch viele Sachen im Gedächnis hängen geblieben.


Hatte einen Onkel im Westen, ist ja relativ nahe Verwandtschaft, jedenfalls genetisch und durfte sogar hinter den letzten Zaun.
Ob die Vorsieber von den Ladenhorchern manchmal auch ein wenig schläfrig waren, oder gab es doch eventuell Schwierigkeiten die Sollstärke zu erreichen so das Onkelchen unterm Tisch fiel


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20.06.2017 18:10
#25
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Zitat von 94 im Beitrag #22
Sieht eher nach US132S aus?


Eher eine:
SLR-107FR im Wüstenlook.


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20.06.2017 18:17
avatar  Mike59
#26
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #24
Zitat von Grenzer76 im Beitrag #23
Grundwehrdienst Halberstadt war ne harte Zeit, danach Grenze Erholung.
An der Grenze in Breitenrode war das miteinander besser wie in Halberstadt, denke mal die Obrigkeit hatte auch Dampf das jemand abhaut.
Waren auch sehr vorsichtig, hatten jemanden der Verwandschaft im Westen hatte, wurde kurze Zeit später nach Kalbe in das Regiment versetzt.
War nicht die schlechteste Zeit, hat natürlich auch mein Leben geprägt, sind auch noch viele Sachen im Gedächnis hängen geblieben.


Hatte einen Onkel im Westen, ist ja relativ nahe Verwandtschaft, jedenfalls genetisch und durfte sogar hinter den letzten Zaun.
Ob die Vorsieber von den Ladenhorchern manchmal auch ein wenig schläfrig waren, oder gab es doch eventuell Schwierigkeiten die Sollstärke zu erreichen so das Onkelchen unterm Tisch fiel

Und? haben Sie falsch gelegen?


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20.06.2017 18:24
avatar  Hanum83
#27
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Zitat von Mike59 im Beitrag #26
Zitat von Hanum83 im Beitrag #24
Zitat von Grenzer76 im Beitrag #23
Grundwehrdienst Halberstadt war ne harte Zeit, danach Grenze Erholung.
An der Grenze in Breitenrode war das miteinander besser wie in Halberstadt, denke mal die Obrigkeit hatte auch Dampf das jemand abhaut.
Waren auch sehr vorsichtig, hatten jemanden der Verwandschaft im Westen hatte, wurde kurze Zeit später nach Kalbe in das Regiment versetzt.
War nicht die schlechteste Zeit, hat natürlich auch mein Leben geprägt, sind auch noch viele Sachen im Gedächnis hängen geblieben.


Hatte einen Onkel im Westen, ist ja relativ nahe Verwandtschaft, jedenfalls genetisch und durfte sogar hinter den letzten Zaun.
Ob die Vorsieber von den Ladenhorchern manchmal auch ein wenig schläfrig waren, oder gab es doch eventuell Schwierigkeiten die Sollstärke zu erreichen so das Onkelchen unterm Tisch fiel

Und? haben Sie falsch gelegen?


Nee, war und bin immer noch da ostelbisch


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20.06.2017 18:42
avatar  94
#28
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94

jedenfalls keine russische *zwinker*


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