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#1

Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 21:49
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 19 Punkte
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Die weisse Weste der SED hat anscheinend ein paar braune Flecken.

http://m.welt.de/kultur/article5558370/W...vertuschte.html


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 21:52
von Regina | 643 Beiträge
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#3

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 22:16
von FRITZE (gelöscht)
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@Wanderer zwischen 2 Welten Warst Du solange nicht da ,weil Du das recherchiert hast !


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#4

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 22:18
von Gert | 13.407 Beiträge | 3455 Punkte
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na ja, wie sollte es auch anders sein. Das Bedrückende ist nur die Scheinheiligkeit, mit der sie damit umgingen. Aber Verlogenheit muss irgendwo im Parteiprogramm der SED eingemeisselt sein.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#5

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 23:31
von Gelöschtes Mitglied
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Die Verlogenheit in den Parteiprogrammen habe ich erst nach 1989 erlebt......
Aber zu dem Zeitpunkt hattest Du Dich schon lange daran gewöhnt.


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#6

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 23:38
von Marienborn89 | 1.721 Beiträge | 2289 Punkte
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So, jetzt stehen die Kalten Krieger wieder auf der Matte...

Vielleicht sind ja die Verlogenheiten des "humanistischen" SED-Staats und in der heutigen globalistischen und hyänenkapitalistischen westlichen Welt einfach unterschiedlich...


Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei


polsam hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.11.2014 23:49 | nach oben springen

#7

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 04.11.2014 23:49
von StabsfeldKoenig | 3.014 Beiträge | 437 Punkte
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Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.


Turmwache und Jägerfleck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 01:55
von schulzi | 1.946 Beiträge | 778 Punkte
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Hier kann ich nur sagen,wen ich einen Dreckfleck finden will dann finde ich ihn



Jägerfleck hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 02:32
von HG19801 | 1.613 Beiträge | 15 Punkte
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DIE WELT: "Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte" (von Sven Felix Kellerhoff)

Es ist richtig und war selbst in der DDR bekannt, dass auch ehemalige NSDAP-Mitglieder in die SED aufgenommen wurden, worin letztere Partei sich nicht grundlegend von manchen altbundesrepublikanischen Parteien und/oder Organisationen unterscheidet.

Ach und übrigens liebe "DIE WELT" und besonders Herr Sven Felix Kellerhoff: Die Tatsache, dass ehemalige NSDAP-Leute in der einstigen Sozialistische Einheitspartei Deutschlands Aufnahme fanden, heißt mitnichten, dass sie ihre Wurzeln in der Nazi-Partei hatte.
Zu soviel Wissensdurchdringung sollte eine renommierte Zeitung samt ihrer Journalisten eigentlich fähig sein.

Geschichtsaufarbeitung hinsichtlich nationalsozialistischer Vergangenheiten soll sein, aber nicht allein in Form von einseitig auf die DDR bezogenen Kloschüsseljournalismus.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


Damals87 und Jägerfleck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 07:20
von Georg | 1.146 Beiträge
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Ist das ehemalige " Berlin Document Center " bekannt?
Es stand bis 1994 unter amerikanischer Verwaltung. Was wurde verwaltet ? Richtig - die NSDAP - Personalien. Für ganz Deutschland. Dieses Archiv
wollten die Deutschen nicht von den USA übernehmen. Warum ? Bestimmt wollte man die Personalpolitik der SED nicht diskreditieren.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#11

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 08:34
von SET800 | 3.105 Beiträge | 7 Punkte
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Hallo,
das Thema muß und sollte man distanzierter betrachten. Auch der NS-Staat ebenso wie die DDR suchten sich für Sachaufgaben der untergeordneten Führung zuverlässige qualifiziertes Personal.

Ist gut zu sehen an den "Ortsbauenführern", nicht die lautesten karrieregeilen Braunschreier wurden das sondern Männer die solide Landwirte waren und für die Nichtpropgandaaufgaben der Ortslandwirtschaftslenkung intelligent genug waren.

Sehr schön wurde das im Film "Einer trage des anderen Last" dargestellt, der Klinikdirektor der sagte, "Klinikchef für TBC-Kranke ist meine Lebensaufgabe, um die zu erfüllen gehe ich in jede Partei, auch in ihre, die SED"!

Mit dieser Haltung wurde zwar der NS-Staat kriegstauglich, aber diese Aktivisten räumten auch hinterher wieder auf.



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#12

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 08:52
von eisenringtheo | 9.758 Beiträge | 1720 Punkte
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Nach Beginn des Kalten Krieges wurde eben jeder benötigt. Da wurde über die braune Vergangenheit vieler Bürger hinweggesehen, weil gerade diese das Können und die Erfahrung für Führungsaufgaben hatten. Dieses Phänomen war in Ost und West erkennbar. Der Abschluss des Deutschlandvertrages im Jahre 1952 (als die Wiederaufrüstung der BRD und die Anbindung an den Westen immer klarer wurden), nahm die DDR Propaganda als willkommene Gelegenheit, um die BRD als aggressiven Handlanger des US-Imperialismus zu brandmarken: Es war nämlich so, dass knapp zehn Jahre nach der grössten Katastrophe viele Westdeutsche kriegsmüde waren und eigentlich keine Wehrpflicht wollten. Um besser dazustehen, schickte die DDR viele ältere Militärangehörige in Rente oder entliess sie, obschon sie nach so kurzer Zeit bei der KVP noch keine höheren Posten besetzen konnten. Nur ohne allgemeine Wehrpflicht und ohne "braune" Kader konnte man glaubwürdig gegen die "Nazigeneräle" in der Bundeswehr Propaganda betreiben
Die Vorgesetzten praktisch aller Führungsebenen der neuen Bundeswehr waren aus ehemaligen Offizieren und Unteroffizieren der Wehrmacht, darunter notgedrungen auch vormals überzeugten Anhängern des NS-Regimes, rekrutiert worden. Im Jahre 1959 waren von 14.900 Bundeswehroffizieren 12.360 bereits in der Reichswehr oder Wehrmacht zu Offizieren ernannt worden, 300 Offiziere entstammten der Waffen-SS. Jeder Offizier vom Oberstrang aufwärts war zuvor vom Personalgutachterausschuss auf seine Eignung überprüft worden. Bewerber aus der Waffen-SS oder vom Nationalkomitee Freies Deutschland wurden in diesen Rängen abgelehnt.
Heusinger und Speidel waren beliebte Objekte der DDR Propganda. Logischer wurde in der DDR nicht viel vom Stauffenberg Attentat berichtet, umso mehr vom "Nationalkomitee Freies Deutschland" (also von den "guten" und im Herzen "roten" Soldaten der Wehrmacht)
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalkom...ies_Deutschland
Theo



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 09:16
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #7
Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.



natürlich waren sie alle geläutert, Hauptsache mit den Mächtigen heulen, das klappt dann schon.Ja es gab viele die plötzlich es schon immer gewusst haben und Antifaschisten wurden, vor allem die Typen, die in die karge russische Gefangenschaft gingen. Wer weiss was sie oder wen sie für einen Kanten Brot "verraten" haben. Z.B ein General im Generalstab der Wehrmacht Vincenz Müller, später General der NVA.So wie 89 , da nannte man solche Wendehälse. Auf diese wird doch hier immer mit großer Verachtung herabgeschaut. Abschließend fehlt nur noch, dass die DDR posthum als Siegermacht des 2.Weltkrieges deklariert wird
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Und der deutsche Spruch "wes Brot ich ess , des Lied ich sing" hat immer noch Gültigkeit, also profan gesagt die Richtung ist wichtig, in die der Hals gewendet werden muss.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#14

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 09:33
von exgakl | 7.390 Beiträge | 393 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #7
Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.



natürlich waren sie alle geläutert, Hauptsache mit den Mächtigen heulen, das klappt dann schon.Ja es gab viele die plötzlich es schon immer gewusst haben und Antifaschisten wurden, vor allem die Typen, die in die karge russische Gefangenschaft gingen. Wer weiss was sie oder wen sie für einen Kanten Brot "verraten" haben. Z.B ein General im Generalstab der Wehrmacht Vincenz Müller, später General der NVA.So wie 89 , da nannte man solche Wendehälse. Auf diese wird doch hier immer mit großer Verachtung herabgeschaut. Abschließend fehlt nur noch, dass die DDR posthum als Siegermacht des 2.Weltkrieges deklariert wird
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Und der deutsche Spruch "wes Brot ich ess , des Lied ich sing" hat immer noch Gültigkeit, also profan gesagt die Richtung ist wichtig, in die der Hals gewendet werden muss.


Moin Gert,

na das bekommst du schon ganz gut hin, an den Feinheiten muss noch ein bissel gefeilt werden aber ansonsten ist das ja ein Thema nach deinem Geschmack.. oder?

VG vom Rhin an den Rhein


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 09:39
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Zitat von exgakl im Beitrag #14
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #7
Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.



natürlich waren sie alle geläutert, Hauptsache mit den Mächtigen heulen, das klappt dann schon.Ja es gab viele die plötzlich es schon immer gewusst haben und Antifaschisten wurden, vor allem die Typen, die in die karge russische Gefangenschaft gingen. Wer weiss was sie oder wen sie für einen Kanten Brot "verraten" haben. Z.B ein General im Generalstab der Wehrmacht Vincenz Müller, später General der NVA.So wie 89 , da nannte man solche Wendehälse. Auf diese wird doch hier immer mit großer Verachtung herabgeschaut. Abschließend fehlt nur noch, dass die DDR posthum als Siegermacht des 2.Weltkrieges deklariert wird
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Und der deutsche Spruch "wes Brot ich ess , des Lied ich sing" hat immer noch Gültigkeit, also profan gesagt die Richtung ist wichtig, in die der Hals gewendet werden muss.


Moin Gert,

na das bekommst du schon ganz gut hin, an den Feinheiten muss noch ein bissel gefeilt werden aber ansonsten ist das ja ein Thema nach deinem Geschmack.. oder?

VG vom Rhin an den Rhein

biste in Holland, Karsten ?


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#16

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 09:47
von Paramite | 414 Beiträge | 2 Punkte
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wie viele Fred's wollte ihr denn über dieses leidige Thema noch eröffnen?

SED-Mitgliedersuche!

Und jetzt mal Butter bei de Fische, war es denn im westlichen Sektor nicht das gleiche Spielchen? Immer dieses rumgehacke auf der SED...

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehema...%C3%A4tig_waren


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83422497.html


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper
zuletzt bearbeitet 05.11.2014 09:49 | nach oben springen

#17

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 10:34
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Ist immer wieder toll wenn abgelutschte Themen wieder neu aufgewärmt werden.

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FASCHISTEN IN DER DDR UND ANTIFASCHISTISCHER WIDERSTAND



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#18

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 10:35
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Zitat von Paramite im Beitrag #16
Immer dieses rumgehacke auf der SED..


Es geht doch nicht um das "Rumgehacke auf der SED", sondern um den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Bei jedem meiner vielen Besuche in der DDR wurde mir vereinfacht ausgedrückt das Gefühl vermittelt, dass die gesamten Nazis - vom Mitläufer bis zum Kriegsverbrecher - ausschließlich in der BRD anzutreffen seien. Na gut, von einigen wenigen abgesehen, die nach Südamerika gegangen sind, aber die unterhielten allerbeste Beziehungen zu den in der BRD Verbliebenen.

Ich habe das damals schon nicht geglaubt: Die Kriegstoten hinterließen große Lücken auf allen Ebenen - bei der Landwirtschaft begonnen und der öffentlichen Verwaltung längst noch nicht aufgehört. Verwaltungsfachleute z.B. waren rar - und wer 1933 ADAC-Mitglied war und zwangsweise zum NSKK-Mitglied wurde, war noch lange kein glühender Nazi.

Davon habe ich allerdings nie etwas gehört und so gesellt sich für mich die Mär von der "nazi-freien DDR" in die lange Liste der Halbwahrheiten und Verschleierungen ein.


Marienborn89 und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 10:55
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Selbst die vom Kriegseinsatz verschonten Verwaltungsfachleute (uk gestellt) mussten gehen,den die "Staatsfeinde"waren schon vorher 1933 mit dem Gesetz über die Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassen worden.
Darum fanden sich doch die ganzen Berufsbeamten in der Bundesrepublik wieder.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_...rufsbeamtentums


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html


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#20

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 10:57
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Zitat von Gert im Beitrag #4
na ja, wie sollte es auch anders sein. Das Bedrückende ist nur die Scheinheiligkeit, mit der sie damit umgingen. Aber Verlogenheit muss irgendwo im Parteiprogramm der SED eingemeisselt sein.

Stimmt.
So etwas kennt die SPD nicht!


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html


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