Lieber Tag oder Nachtschicht? Erzählt mal

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03.11.2014 10:03
#81
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Hallo zusammen, wie bei einigen anderen hier, war es bei mir genauso. Habe lieber Nachtschichten gemacht, da war nicht so viel Sackstand und fremde Offz. die man Bedienen musste, ich hatte meine Ruhe und konnte meiner Küchentätigkeit nachgehen. Natürlich war nie genau morgens 06.00 Uhr Feierabend, es gab meistens noch etwas zu tun und Schlaf finden war dann auch nicht einfach ( Türenknallen und anderer Lärm) naja ihr wisst das ja selbst alle wie das war.

Grüsse von Küche 69

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'Wer nicht mit beiden Augen sieht wird nie die ganze Wahrheit sein!'


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03.11.2014 12:47
#82
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Zitat von vs1400 im Beitrag #78
Zitat von Rainman2 im Beitrag #75
Zitat von FRITZE im Beitrag #74
und dann immer die ganze Nacht auf dem Friedhof.

Hatte der Gakl auch gesagt und hatte plötzlich kein Philips Radio mehr ,dafür eine schöne korinthierte Unterhose !

Wie hiess diese samstägliche Jugendsendung ? 1194 ?

Hat Dich @94 schon so unterwandert?

1199 = Postleitzahl von Adlershof damals und dann auch Name des Jugendsenders.

ciao Rainman


or nöö Rainman,
dass war doch im bilderradio. du meintest wohl eher dt64, odäär?

gruß vs

Hallo @vs1400 ,

nein, auf DT64 gab es bereits das Jugendradio 1199, soweit ich mich erinnere. Die sind dann nur in die Flimmerkiste abgewandert.

ciao Rainman


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03.11.2014 16:27
avatar  vs1400
#83
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #82
Zitat von vs1400 im Beitrag #78
Zitat von Rainman2 im Beitrag #75
Zitat von FRITZE im Beitrag #74
und dann immer die ganze Nacht auf dem Friedhof.

Hatte der Gakl auch gesagt und hatte plötzlich kein Philips Radio mehr ,dafür eine schöne korinthierte Unterhose !

Wie hiess diese samstägliche Jugendsendung ? 1194 ?

Hat Dich @94 schon so unterwandert?

1199 = Postleitzahl von Adlershof damals und dann auch Name des Jugendsenders.

ciao Rainman


or nöö Rainman,
dass war doch im bilderradio. du meintest wohl eher dt64, odäär?

gruß vs

Hallo @vs1400 ,

nein, auf DT64 gab es bereits das Jugendradio 1199, soweit ich mich erinnere. Die sind dann nur in die Flimmerkiste abgewandert.

ciao Rainman


ich werde wohl nun doch älter ...
egal, hab da was nettes gefunden stöbern lohnt sich dort.
olle erich kömmt dort auch noch zu wort.

gruß vs


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03.11.2014 16:33
avatar  94
#84
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94

Zitat von Rainman2 im Beitrag #82
..., auf DT64 gab es bereits das Jugendradio 1199, soweit ich mich erinnere.

Hier trügt die Erinnerung. DT64 war zwar ab 1986 das fünfte 'Vollprogramm' (besser gesagt Fast-Vollprogramm bei 20h/d). Aber ... wie alle andern DDR-Rundfunkprogramme, produziert in der Nalepastraße. PLZ war da (wimre) 1110. Während ELF99 nach der PLZ von Adlershof benannt wurde.

Tschuldschung für's oT


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03.11.2014 17:44
avatar  polsam
#85
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Als Bild mal eine Seite meines Kalender von 2010, dem Jahr meiner Pensionierung.
Bedeutung : F = Frühdienst 7 Std., S = Spätdienst 8 Std., N = Nachdienst 9 Std., T = Tagdienst 12 Std, NL = Nachdienst lang 12 Std.
AS = Ausbildung-Schulung-Schießen-Sport



Mein Doktor hat mich immer gefragt wie man so etwas durchhalten kann.

Die Nachtschichten waren die beliebtesten. Zum Einen war die "Obrigkeit" nicht so präsent und konnte einem auf den Docht gehen und zum Anderen war der Arbeitsanfall nicht so Umfangreich wie in den anderen Schichten, man konnte seine Tätigkeit selbständiger durchführen.
Wobei bei vielen Nachtschichten, ins besonder in der Woche, die Hauptaufgabe der Autobahnpolizei das Begleiten von Schwertransporten war.
Die meisten Überstunden sind auch nach Nachtschichten angefallen. Viele Unfälle im Schwerverkehr ereignen sich meist in der zweiten Nachthälfte. Bis dann Alles abgearbeitet war vergingen schon einige Stunden.


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04.11.2014 13:01
avatar  polsam
#86
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Gerade bei t-online gelesen. Irgend etwas Wahres ist da schon dran.

Studie
Jahrelange Schichtarbeit schlägt aufs Gehirn


04.11.2014, 11:18 Uhr | t-online.de, AFP
Jahrelange Schichtarbeit wirkt sich negativ aufs Denkvermögen aus. Schichtarbeit über viele Jahre hinweg ist nicht nur nervenaufreibend, sondern schädigt auch die Gesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schichtarbeit über viele Jahre hinweg ist nicht nur nervenaufreibend, sondern schädigt auch die Gesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Durch Schichtarbeit kann der Bio-Rhythmus erheblich gestört werden. Doch nicht nur das: Auch das Denkvermögen und die Gedächtnisleistung leiden unter der unregelmäßigen Tätigkeit. Das ergab eine amerikanische Studie, die im Fachmagazin "Occupational and Environmental Medicine" veröffentlicht wurde. Demnach nehmen bei Menschen, die mehr als zehn Jahre unregelmäßigen Arbeitszeiten ausgesetzt waren, die kognitiven Fähigkeiten deutlich schneller ab als bei anderen Berufstätigen.

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Die Versuchsgruppe umfasste 3000 Berufstätige aus Südfrankreich, die in verschiedenen Branchen arbeiteten. Die Probanden absolvierten in den Jahren 1996, 2001 und 2006 mehrere Tests, bei denen ihr Lang- und Kurzzeitgedächtnis, ihre Reaktionsfähigkeit und ihre allgemeinen kognitiven Fähigkeiten gemessen wurden. Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Untersuchungen zwischen 32 und 62 Jahre alt, etwa die Hälfte von ihnen arbeitete im Schichtsystem.
Zehn Jahre Schicht lassen zusätzlich sechs Jahre altern

Betroffen seien insbesondere Menschen, die länger als zehn Jahre Schichtarbeit leisteten, erklärt Studienleiter Jean-Claude Marquié vom Forschungsinstitut CNRS in Toulouse. Diese Belastung entspreche einem Alterungsprozess von zusätzlich sechseinhalb Jahren. Sich nach dem Ausscheiden aus dem Schichtdienst davon zu erholen, dauere mindestens fünf Jahre. Allerdings müssten die Ergebnisse noch in anderen Studien bestätigt werden.


Studienleiter Marquié schlug eine besondere medizinische Betreuung für Schichtarbeiter sowie arbeitnehmerfreundlichere Dienstpläne vor. Dabei könne es schon helfen, anstatt um 4 Uhr morgens zwei Stunden später zu beginnen.
Nachtarbeit kann das Herz schädigen und Krebs begünstigen

Aus früheren Untersuchungen ist bereits bekannt, dass unregelmäßige Arbeitszeiten und Nachtarbeit zu Geschwüren, Herzkrankheiten und bestimmten Krebsarten führen können. Über die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten war bislang wenig bekannt.


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04.11.2014 14:21
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#87
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( gelöscht )

Ich sag immer zu meiner Frau ,ein Woche Nachtschicht macht Dich ein Jahr älter !


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12.08.2015 21:06
#88
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Nachtschicht war immer top. Ruhe auf dem Bock, keine Kontrollen und auch wenn es auf Streife oder gar Feindwärts ging eher entspannt. Am unangenehmsten waren Spätschichten. Die gingen einfach nicht rum. Außer bei Milz. Da kamen bei schönem Wetter vieledie die bößen sehen wollten.
Gruß Ulei.


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18.08.2015 21:25
avatar  GZB1
#89
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Für mich waren die Frühschichten die besten, immer gut was zu sehen feindwärts und freundwärts, da ging die Zeit rum in Berlin. Im Winter zogen sich die Spät- und Nachtschichten und in der Nachtschicht oftmals ZBVer "zur Unterstützung und Anleitung" im Abschnitt.


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18.08.2015 22:00
#90
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Kam m.E. auf das Wetter und die Jahreszeit an. Im Winter war uns zumeist die Frühschicht am liebsten. Da war Abwechslung, man sah was und es war i.d.R um einige Grad wärmer als nachts. Im Sommer war uns eine laue Sommernacht lieber als die drückende Hitze am Tag. Am besch...endsten war Nachtschicht am KP bei zweistelligen Minustemperaturen. Von 20.00 bis 22.00 Uhr kam noch ab und zu mal ein Anwohner und man hatte etwas Abwechslung. Danach war bis zur Ablösung 04.0 Uhr tote Hose. Nichts zum hinsetzen, ein zugiger Holzunterstand und nur auf dem Schlagbaum abgestützt konnte man mal die Beine etwas entlasten wegen der Steherei. Einzige Abwechslung war die Kradstreife, deren Wendepunkt am KP war und die etwa alle 20 - 30 Minuten mal kam.


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19.08.2015 08:08
#91
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