Geheimnisvolle Orte: Drewitz-Dreilinden – Transit Westberlin Doku

26.10.2014 04:36
#1
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Es ist ein Ort mit vielen Namen: „Autobahnkontrollpunkt Dreilinden“, „Grenzübergangsstelle Drewitz“, „Checkpoint Bravo“ oder „Kontrollpassierpunkt Nowawes“. Alle Namen meinen das gleiche: Das Nadelöhr, durch das alle mussten, die mit dem Auto über die Transitstrecke von und nach Westberlin wollten.##




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26.10.2014 16:47
#2
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Es gab noch die Güst Heerstrasse bis 1987; und Stolpe ab 1987:

Theo


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26.10.2014 19:03
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#3
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Tolle Doku Schlutup.

Toller Synchronsprecher (Actionfilme), tolle Bildbearbeitung (Zoomen und Hervorhebung um dem Film mehr Action zu verleihen), toller Eingangskommentator (jeder Reisende aus West war ein Feind, die Stasi befand dort im Krieg[sinngemäss] alles Pöse Möse halt, pöse Zollkontrollen an Hand der DDR Zollgesetze die natürlich auch pöse waren usw. usf., der Typ hat vermutlich noch nie per Auto die EU verlassen.
Dabei steckt in so einem Grenzübergang soviel nüchterne und sachliche Arbeit, stupide Arbeit wie am Fliessband.

Also den Doku-Oskar würde ich glatt geben.
Neben den Phrasen die gedroschen werden, gibts aber zeitgeschichtliche Bilder die den Oskar wirklich verdient haben.

Kein Vorwurf an Dich Schlutup, ohne Ton ist der Film durchaus wertvoll, mit natürlich auch, nur in anderer Richtung.


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08.11.2014 08:27
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#4
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Moin, ist da nicht unser User PKE mit im Film?

In dem Zusammenhang interessant die Aussage über dieses Gebäude (Strahlenkanone).

MfG Berlin


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08.11.2014 09:35
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#5
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Ein Nadelöhr war es vor allem vor Feiertagen, da wälzten sich Massen von PKW durch die Güst. War auch für uns Grenzer sehr unterhaltsam. Damal gab es ja außer silbergrau auch noch farbige Autos.
und Schulze Marienburg? LKW


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29.01.2017 21:17
#6
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Moin Moin,
hat einer von euch in Drewitz gedient?

Gruß Schlutup


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29.01.2017 21:42
#7
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@ damals wars

die Beige und Dunkelgrünen LKW waren von der Spedition Schulze Berlin-Mariendorf ,so Mitte der 90 ziger jahre hatten
die für ihre Kühltranporte in Ludwigsfelde direkt an der A10 ein Depot .

Viele Grüße

der küchenbulle


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01.02.2017 05:24
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#8
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Zitat von damals wars im Beitrag #5
Ein Nadelöhr war es vor allem vor Feiertagen, da wälzten sich Massen von PKW durch die Güst. War auch für uns Grenzer sehr unterhaltsam. Damal gab es ja außer silbergrau auch noch farbige Autos.
und Schulze Marienburg? LKW

Bruno Hoyer Hamburg nicht zu vergessen.......hab nämlich dort auch ab und an geschlunzt. Hast Du mich nie gesehen , oder nicht erkannt ?


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01.02.2017 06:58
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#9
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Hoyer holte in BUNA Lösungsmittel, hattest Du einen Radio mit s-w Fernseher?
Dann haben wir uns gesehen!


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01.02.2017 09:01
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#10
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Zitat von damals wars im Beitrag #9
Hoyer holte in BUNA Lösungsmittel, hattest Du einen Radio mit s-w Fernseher?
Dann haben wir uns gesehen!

Nein , Live-Übertragung der Überwachungskamera. Natürlich in Farbe. Manchmal hab ich auch "ganz vorn" im Gebüsch gehockt.


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01.02.2017 09:10
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#11
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Zitat von Stefan 14 im Beitrag #8
[quote=damals wars|p406726]
Bruno Hoyer Hamburg nicht zu vergessen...


In Marienborn, dem Gegenstück an der Westgrenze hatten übrigens einige Grenzer (ich auch) die Rückseiten ihrer Maßbänder mit kunstvollen Grafiken der Logos wesentlicher Speditionen, Busunternehmen und Autovermietungen verziert.
Üblicherweise wurde die Folie mit der Zentimeterskala auf der Rückseite abgezogen und der Leinenuntergrund mit bunten Stiften bemalt.

Zuerst waren das natürlich die Unternehmen, deren Namen bei uns in Marienborn in Akronyme mit Bezug zum Grenzdienst umgewandelt wurden, z.B. HARU (Heimfahrt April Ruft Uns), FEHRING (FrühlingsErwachen, Herrliche Resis In Neuem Gewand), AVIS (Achtundzwanzigsten Vierten Ist Schluss) usw. Es gab natürlich analog Entsprechungen für Herbstabgänger, ist ja klar.
Aber auch die sonstigen üblichen Verdächtigen ergänzten das Band und Hoyer oder auch Fiete Schulze aus Mariendorf waren üblicherweise auch dabei...nur mal so als Anekdote eingestreut.


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01.02.2017 09:19 (zuletzt bearbeitet: 01.02.2017 09:22)
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#12
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Zitat von sentry im Beitrag #11
Zitat von Stefan 14 im Beitrag #8
[quote=damals wars|p406726]
Bruno Hoyer Hamburg nicht zu vergessen...





Interessant. Solche Bandmaße gab es zu meiner Zeit noch nicht , nur ohne Folie. Mir ist persönlich ein Fall bekannt , wo Einer im Tank von Bruno Hoyer ausgeschleust wurde. War 1974 .Chemnitz ( Karl - Marx - Stadt ) Wartha / Herleshausen. Der LKW war hier im Schlachthof. Soweit ich weiß , blieb es unentdeckt.


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01.02.2017 09:40 (zuletzt bearbeitet: 01.02.2017 09:41)
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#13
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Ich will das Thema nicht mit OffTopic-Kram versauen, aber trotzdem eine kurze Erinnerung (die mich hoffentlich nicht täuscht):

Meiner Meinung nach waren gerade eben ältere Maßbänder aus einem Gewebe, das beidseitig mit irgendeiner Art Folie oder glatten Beschichtung versehen war, um eine anständige Skala aufdrucken zu können. Zu meiner Zeit (späte 80er) war es gar nicht so einfach, ein solches Maßband zu bekommen, denn die DDR hatte ein billiges Ersatzprodukt auf dem Markt, das komplett aus beidseitig bedruckten Kunststoff bestand (so ähnlich wie die Dinger in Möbelhäusern heutzutage), eine Seite mit gelber Skala, eine Seite orange.
Wir wollten aber weder eine orange Skala noch eine beidseitige. Also musste so ein "altes" Maßband mit "Gewebesele" her, die Metallenden wurden aufgebogen, die Rückseite abgezogen, Metallenden wieder dran und los ging die Malerei.
Anständige Folienstifte, die nicht abperlten oder verliefen und ordentlich trockneten, waren genauso Mangelware, jedenfalls kein Standardprodukt, dass in jedem Schreibwarenladen herumlag.


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