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#41

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 10:22
von Vierkrug (gelöscht)
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Ich teile die bisherigen Aussagen von @Rainman2 und @furry uneingeschränkt. Doch halt, Zusammenwachsen als evolutionärer Prozeß ist im philosphischem Sinn eine quantitative Entwicklung, welche sich dann auch in eine neue Qualität umschlagen muß. Und soweit sind wir bei weitem noch nicht.
Es geht um die Bewertung und Anerkennung der Lebensleistungen von Menschen, ja schon von Generationen, diesseits, wie auch jenseits der ehemaligen Grenze, die beileibe nicht nur eine innerdeutsche Grenze war.
Zusammenwachsen, was auch zusammen gehört ist ein Prozeß, der sich auch in den Köpfen der Menschen vollziehen muß und nicht abseits der Menschen.
Unsere Generation hat in ihrem bisherigem Leben fast hälftig sowohl die eine Seite aktiv erlebt und mitgestaltet und mußte sich in dann in der neuen Umgebung auch wieder neu finden, um sich nicht nur als Individium zu verwirklichen.
Ohne einmal MfS und SED - diese kleine DDR war nicht das Werk der SED und des MfS, sondern das Lebenswerk von Menschen mit ihrer Initiative, ihrem Schöpfertum und ihrer Leistungsbereitschaft - aus dem Willen und Bestreben heraus aus dem Machbarem, das Machbare zu gestalten. Auch wenn sich die Erfolge und Früchte dieser Arbeit andere an die Fahne hefteten und propagandistisch verwerteten. Diese Leistung kann man Menschen nicht absprechen - man würde damit zugleich ihre Biografien in Frage stellen.
Bestimmend für das Denken und Handeln von Menschen ist neben den individuellen Wünschen und Zielen immer noch ihr soziales Umfeld, im dem sie wirken und leben. Ich komme jetzt nicht mit der Grabrede von Friedrich Engels am Grabe von Karl Marx.
@ABV - Uwe, mir sagte 1991 einmal ein westdeutscher Unternehmer, Deine Diplome kannst Du Dir einrahmen lassen und an die Wand hängen oder damit den Allerwertesten abwischen - hier zählt nur, kannst Du etwas, dann bist Du auch etwas. Die Tätigkeit für das MfS interessierte ihn ebenso wenig wie meine über 20-jährige Mitgliedschaft in der SED und damit im Zusammenhang stehende Tätigkeiten und Funktionen.
Ich habe 2006 im "zartem Alter" von 57 Jahren noch einmal den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und ein kleines Dienstleistungsunternehmen aufgebaut, dass sowohl im westlichem, wie auch östlichem Teil des Landes, also überregional bis heute wirkt. Auch in der Firma stelle ich immer wieder fest, dass die Teilung noch nicht überwunden ist. Das kann nicht nur an der unterschiedlichen Lohnstruktur, welche ich keinesfalls als gerechtfertigt halte, liegen.
Es gäbe noch viel mehr zu sagen und zu schreiben. Sollte aber vorerst als Wiedereinstieg in die Diskussionsrunden reichen.

Vierkrug


Kurt, ABV, Rainman2, josy95, DoreHolm, passport und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 10:36
von schnatterinchen (gelöscht)
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"Fairerweise muß man dazu sagen, so meine Erfahrungen, daß es einen westdeutschen Unternehmer zumeist einen Dreck interessiert, was der neue Arbeitnehmer aus Ostdeutschland einmal für Funktionen in der DDR innehatte. Für den zählt dessen fachliche Qualifikation und welchen ökonomischen Nutzen dieser Arbeitnehmer er dem Unternehmen bringt. Daß das einige Oppositionelle als auch diejenigen, die sich schon in der DDR durch eine "ruhige und besonnene" Arbeitsweise auszeichneten, bis heute nicht verstanden aben, ist deren Sache. Wenn ein MfS-Offizier mit technischen Spezialkenntnissen oder SED-Funktionär mit soliden überall anwendbarem fachlichen Wissen in einem Privatunternehmen einen gut bezahlten Job erhält und die Karriereleiter erklimmt, dann hat das rein garnichts mit alten Seilschaften zu tun, wie oft behauptet. Dann ist es der blanke Neid. Einzige Bedingung ist, der Ost-Arbeitnehmer (wie jeder andere eben auch), hat seine politische Überzeugung zumindest soweit am Werktor abzugeben, daß er innerhalb nicht propagandistisch aktiv werden darf."






Eines vergisst du aber bei diesen vermeintlichen Neidattacken der sich durch "ruhige und besonnene" Arbeitsweise auszeichnenden Oppositionellen in der DDR.
In der DDR war es doch so ,das du eine gewisse Zustimmung zur herrschenden Ideologie , Mitgliedschaft in der Partei und die verschiedenen Bekenntnissrituale absolvieren mußtest um bestimmte Posten bekleiden zu können .
Das hat sich natürlich in den Jahrzehnten in der Denkweise der Menschen eingeprägt. Das galt jedoch plötzlich nicht mehr.Plötzlich durfe jeder alles, wenn er denn qualifiziert war.
Daher wohl auch das anfängliche Erstaunen über das abrupte Umschwenken und den Erfolg manches Genossen in der Marktwirtschaft.


zuletzt bearbeitet 25.10.2014 10:38 | nach oben springen

#43

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 10:46
von Rostocker | 8.681 Beiträge | 4813 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #42
"Fairerweise muß man dazu sagen, so meine Erfahrungen, daß es einen westdeutschen Unternehmer zumeist einen Dreck interessiert, was der neue Arbeitnehmer aus Ostdeutschland einmal für Funktionen in der DDR innehatte. Für den zählt dessen fachliche Qualifikation und welchen ökonomischen Nutzen dieser Arbeitnehmer er dem Unternehmen bringt. Daß das einige Oppositionelle als auch diejenigen, die sich schon in der DDR durch eine "ruhige und besonnene" Arbeitsweise auszeichneten, bis heute nicht verstanden aben, ist deren Sache. Wenn ein MfS-Offizier mit technischen Spezialkenntnissen oder SED-Funktionär mit soliden überall anwendbarem fachlichen Wissen in einem Privatunternehmen einen gut bezahlten Job erhält und die Karriereleiter erklimmt, dann hat das rein garnichts mit alten Seilschaften zu tun, wie oft behauptet. Dann ist es der blanke Neid. Einzige Bedingung ist, der Ost-Arbeitnehmer (wie jeder andere eben auch), hat seine politische Überzeugung zumindest soweit am Werktor abzugeben, daß er innerhalb nicht propagandistisch aktiv werden darf."






Eines vergisst du aber bei diesen vermeintlichen Neidattacken der sich durch "ruhige und besonnene" Arbeitsweise auszeichnenden Oppositionellen in der DDR.
In der DDR war es doch so ,das du eine gewisse Zustimmung zur herrschenden Ideologie , Mitgliedschaft in der Partei und die verschiedenen Bekenntnissrituale absolvieren mußtest um bestimmte Posten bekleiden zu können .
Das hat sich natürlich in den Jahrzehnten in der Denkweise der Menschen eingeprägt. Das galt jedoch plötzlich nicht mehr.Plötzlich durfe jeder alles, wenn er denn qualifiziert war.
Daher wohl auch das anfängliche Erstaunen über das abrupte Umschwenken und den Erfolg manches Genossen in der Marktwirtschaft.



Kannst Du mal einige Posten aufzählen


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#44

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 11:50
von schnatterinchen (gelöscht)
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Rostocker,

stell dich doch nicht unwissend.
Ab einer bestimmten Positition war Schluss mit Karriere in der DDR.Ab da hätteste nämlich mitmachen müssen mit Partei und Kampfgruppe usw. usw.
Das saß dann einer mit dem dicken Daumen nach oben oder unten.
Heutzutage wechselst du dann eventuell die Firma, aber das ging in der DDR ja nicht so einfach.


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#45

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 11:51
von Uleu | 578 Beiträge | 214 Punkte
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Ich glaube dass die Teilung Deutschlands und dessen Überwindung gar nicht mehr wichtig ist. Sie gibt es, sie wird auch durch staatliche und gesellschaftliche Ungleichheiten verstärkt, aber die wirkliche Teilung geht gegenwärtig durch Europa. Hier sind mit der EU und dem Euro voreilig Prozesse initiiert worden, die in der Konsequenz noch nicht absehbar sind, und es wird interessant sein wie sich diese Widersprüch auf den Osten D., den Westen D., aber auch auf die Sudeten, Vorpommern , Schlesien etc auswirken werden.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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#46

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 12:14
von Rostocker | 8.681 Beiträge | 4813 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #44
Rostocker,

stell dich doch nicht unwissend.
Ab einer bestimmten Positition war Schluss mit Karriere in der DDR.Ab da hätteste nämlich mitmachen müssen mit Partei und Kampfgruppe usw. usw.
Das saß dann einer mit dem dicken Daumen nach oben oder unten.
Heutzutage wechselst du dann eventuell die Firma, aber das ging in der DDR ja nicht so einfach.




Schnatter---ich wollte doch nur von Dir so einige Posten benannt haben. Und was den Wechsel des Arbeitsplatzes anbetrifft---ich kannte einige die haben sehr oft den Arbeitsplatz oder Ort ohne Probleme gewechselt. Selber habe ich einmal den Arbeitsplatz gewechselt und da gab es keine Probleme --Aufhebungsvertrag gemacht und innerhalb von 10 Arbeitstagen war alles erledigt.Ich hatte durch den Aufhebungsvertrag sogar die Chance nach einen gewissen Zeitraum wieder in den Betrieb zurückzukehren. Muß aber erwähnen--Kündigen und Aufhebungsvertrag, waren zwei unterschiedliche Dinge


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#47

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 12:17
von Heckenhaus | 8.696 Beiträge | 18058 Punkte
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Die Teilung ist dann überwunden, wenn im Osten ein Porsche als Auto kommentarlos akzeptiert wird (interessiert mich überhaupt
nicht),
und wenn im Westen auch der letzte im tiefsten Baden-Württemberg begriffen hat, daß Ostdeutsche nicht Ossi heißen und früher
in der DDR auch gearbeitet wurde.

.


.
.

.
ABV und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.10.2014 12:18 | nach oben springen

#48

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 12:49
von glasi | 2.816 Beiträge | 17 Punkte
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Zitat von Sarah__ im Beitrag #1
Hallo alle zusammen,

Zuerst einmal etwas zu meiner Person:
meine Name ist Sarah und ich komme aus Berlin. Ich bin am 08.10.1990 in Berlin geboren und lebe auch seither hier. Im moment hole ich mein Abitur nach und muss zum Januar eine Facharbeit schreiben in dem Fach Politikwissenschaften.
Ich habe mich für das Thema im Betreff entschieden. Nun brauch ich eure Hilfe.

Warum ist eurer Meinung nach die Teilung Deutschlands auch heute noch nicht vollständig überwunden?

Ich bedanke mich schon im Vorraus für eure Meinungen und An

Ich meine im Gegensatz zu 1990 hat es sich sehr gebessert. Aber Anfang der 90 Jahre war es ganz schlimm. Die Vereinigung zwischen der BW und der NVA war meiner Meinung noch ok . Ich habe sie ja selber erlebt. Aber der Rest war sehr schlimm. Woran lag es. es gab 1000 gründe. 40 jahre Ost und West Propaganda. Ungeklärte Besitzansprüche. Treuhand, MFS Akten usw. Die Liste ist sehr lang. Es kam mir so vor als wären wir nicht 40 sondern 400 Jahre getrennt. Mir tat es sehr leid das viele Westdeutschen die Leistungen der Ostdeutschen nicht anerkannt haben. Ich persönlich habe die Teilung vom ersten Tag an überwunden. Ich bin froh das ich das noch erleben dürfte. Auch für einen hohen Preis. Deutschland kann sich leider nicht mehr hinter der Teilung verstecken.



ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 13:11
von josy95 | 5.141 Beiträge | 1983 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #41

Ich habe 2006 im "zartem Alter" von 57 Jahren noch einmal den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und ein kleines Dienstleistungsunternehmen aufgebaut, dass sowohl im westlichem, wie auch östlichem Teil des Landes, also überregional bis heute wirkt. Auch in der Firma stelle ich immer wieder fest, dass die Teilung noch nicht überwunden ist. Das kann nicht nur an der unterschiedlichen Lohnstruktur, welche ich keinesfalls als gerechtfertigt halte, liegen.
Es gäbe noch viel mehr zu sagen und zu schreiben. Sollte aber vorerst als Wiedereinstieg in die Diskussionsrunden reichen.

Vierkrug




@Vierkrug , @Rainman2 , @furry ..., @Hufklaus, @ABV ,

Ich kann soweit die Aussagen in Euren Beiträgen nur bestätigen. Habe selber keine große andere Auffassung dazu.

Neidebatten finde ich auch total zum ko...., na sagen wir mal dezent, zum brechen...!

Neid ist aber nicht zu verwechseln mit einer gewissen Frustration. Nämlich für die, die zwar zahlenmäßig damals wie heute eine zwar nicht kleine Minderheit darstellen, die aber in der ehem. DDR poliisch motiviert an einem fortgeschrittenen und höheren Bildungsweg (oft von SED- Bonzen und Hardlinern massiv und willkürlich) daran gehindert wurden.

Hier ist auch noch mal zu differenzieren:

- Waren es Regimgegner?

- Waren es Menschen, die sich (nur) dem zwangsweisen Eintritt in SED oder Kamfgruppe verwehrten? oder

- Waren es Menschen, die aus persönlichen, willkürlichen Zutun von SED- Funktionsträgern ausgebemst wurden?

Der Regimgegner von SED & Co wußte zumindest, worauf er sich einläßt, was er tut.

Die anderen beiden Gruppen..., und hier kommt mein Einspruch!

Die nächste Differenzierung sollte sein, einmal die Menschen zu sehen, die dem SED- System nahe standen und nach der Wende auf Grund ihrer Fähigkeiten in der Wirtschaft Karriere gemacht haben. Oder sich gar erfolgreich selbständig gemacht haben.
Hier ist Neid m. Ea. ganz und gar, total fehl am Platze!

Aber was ist mit denen, die ganz schnell und wieder im öffentlichen Dienst usw. Karriere gemacht haben? Hier haben sich ja einige nach bundesdeutschem Recht neu zu grünende Strukturen besonders des öffentlichen Lebens nach der Wende als wahre Sammelbecken für Alt- SED-Kader, oder sagen wir lieber mal Seilschaften entpuppt. Und wo gerade die Ungeeigneten wieder Funktionsträger sind, wieder, wenn auch nicht mehr so wie unter SED- Herschaft gewohnt, aber immer noch über Wohl und Weh ihrer Mitbürger entscheiden könnnen?

Parallelen zum Umgang mit Nazikadern sind unausweichlich, unübersehbar....! Auch wenn es damals wie heute kaum einer hören mag!

Ob es nun Neid derer ist, die hier wieder vor den Kof gestoßen sind oder eine Art Megafrust..., das vermag ich so nicht genau zu sagen.

In mir kocht da jedenfalls immer eine mächtge Wut hoch...

Und der Beitrag von @Hufklaus :

Empfehlen kann ich auch nur Optimismus statt Pessimismus. Und jetzt bediene ich mich mal eines Spruches aus dem roten Couleur:

Eine Revolution ist nur so gut, wie sie auch verteidigt wird!

Und das gilt ganz besonders für die friedliche Reolution vor 25 Jahren. Viel zu viel ist leider davon den Bach runtergegangen, wurde u.a . mit Konsum & Co geschickt und trickreich ausgeblendet...!

Wachsaim sein und sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr setzen! Auch wenn es heute vielfach nicht gerade einfacher ist wie damals in der DDR. Denn viel zu schnell kann einem die wirtschaftliche Existenz geklaut werden - heute noch schneller wie damals.

Und damals in der DDR hatte man ggfls. noch eine Alternative, eine Trumpfkarte - Ausreisen in die
(so verlockende) Bundesrepublik...!
Damit sich den vermeintlichen Peinigern zu entziehen...

Und heute?

Wohl in den meißten Fällen nur Wegzug aus der Heimat, Dumpinglohn oder Hartz-IV..., das untere Limmet, oder?

Bei allem Optimismus..., traurig, traurig!

josy95



(sorry. Schreibfehler- und Buchstabenklau Edit.... Buchstabenklau - ist das etwa ein Phänomen von Windos 8.1??? ich werd noch kirre!!!)


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.10.2014 13:30 | nach oben springen

#50

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 13:53
von DoreHolm | 9.040 Beiträge | 6910 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #42
"Fairerweise muß man dazu sagen, so meine Erfahrungen, daß es einen westdeutschen Unternehmer zumeist einen Dreck interessiert, was der neue Arbeitnehmer aus Ostdeutschland einmal für Funktionen in der DDR innehatte. Für den zählt dessen fachliche Qualifikation und welchen ökonomischen Nutzen dieser Arbeitnehmer er dem Unternehmen bringt. Daß das einige Oppositionelle als auch diejenigen, die sich schon in der DDR durch eine "ruhige und besonnene" Arbeitsweise auszeichneten, bis heute nicht verstanden aben, ist deren Sache. Wenn ein MfS-Offizier mit technischen Spezialkenntnissen oder SED-Funktionär mit soliden überall anwendbarem fachlichen Wissen in einem Privatunternehmen einen gut bezahlten Job erhält und die Karriereleiter erklimmt, dann hat das rein garnichts mit alten Seilschaften zu tun, wie oft behauptet. Dann ist es der blanke Neid. Einzige Bedingung ist, der Ost-Arbeitnehmer (wie jeder andere eben auch), hat seine politische Überzeugung zumindest soweit am Werktor abzugeben, daß er innerhalb nicht propagandistisch aktiv werden darf."






Eines vergisst du aber bei diesen vermeintlichen Neidattacken der sich durch "ruhige und besonnene" Arbeitsweise auszeichnenden Oppositionellen in der DDR.
In der DDR war es doch so ,das du eine gewisse Zustimmung zur herrschenden Ideologie , Mitgliedschaft in der Partei und die verschiedenen Bekenntnissrituale absolvieren mußtest um bestimmte Posten bekleiden zu können .
Das hat sich natürlich in den Jahrzehnten in der Denkweise der Menschen eingeprägt. Das galt jedoch plötzlich nicht mehr.Plötzlich durfe jeder alles, wenn er denn qualifiziert war.
Daher wohl auch das anfängliche Erstaunen über das abrupte Umschwenken und den Erfolg manches Genossen in der Marktwirtschaft.




Grün: Weiß Du, von was Du sprichst ? Da muß Du schon sehr, sehr weit hochkommen wollen auf der Karriereleiter, wenn eine SED-Mitgliedschaft dafür Hauptbedingung ist und die Fachkompetenz zweitrangig. Das sind dann Funktionen, für die wohl die allermeisten Bürger ohnehin fachlich und von der psychischen Belastbarkeit her überfordert wären. Klar, wenn es für eine Führungsposition zwei Bewerber gibt mit völlig indentischer fachlicher Reputation, der Eine ist SED-Mitglied, der andere nicht, daß sich dann für das Mitglied entschieden wird. Außerdem hängt das viel mit der persönlichen Einstellung desjenigen ab, der darüber entscheidet. Mein Vater z.B. hat sich als Chef mehrerer größerer Möbelbetriebe in Thüringen bei der Besetzung eines Fachdirektorpostens allein von dessen fachlichen Fähigkeiten leiten lassen und der war parteilos. Der anderen Bewerber hatte das Mitgliedbuch, war aber fachlich deutlich weniger geeignet. Die Begründung meines alten Herrn: Nur der mit Fachkompetenz bringt uns weiter. Natürlich sollte es kein ewiger Nörgler sein und offen gegen das politische System auftreten, was nicht heißt, Mißstände nicht benennen zu dürfen. , das war soweit klar. Ich kenne diese unterschiedlichen Herangehensweisen auch daher, wenn ich unsere Firma und die meiner Frau aus ihren Erzählungen. Dort stand Ideologie vor Fachkompetenz. Schau Dich doch mal heute um, wie es bei den politischen Entscheidungsträgern aussieht. Da ist von Klüngel die Rede und vom "richtigen" Parteibuch und von teuren Prestigeprojekten. Die Menschen sind nicht anders, unabhängig von ihrer politischen Gesinnung.
In unserer Firma war z.B. der Prod.Dir. christlich, verhielt sich aber bezüglich gesellschaftlicher Arbeit im Betrieb völlig passiv. Komischerweise hat er sich zur Wendezeit plötzlich um den Posten des Betriebsratsvorsitzenden regelrecht gerissen. Warum wohl ? Gesinnungswechsel ? Nein, seinen AP sicher zu machen und praktisch nicht kündbar zu sein und er mußte erst mal begreifen, daß er als BRV die Interessen der Beschäftigten zu vertreten hat und nicht wie früher die der Direktoren, GF und Aktionäre. Unser langjähriger Direx der POS (leider dieser Tage verstorben) war Mitglied der LDPD. Von uns etwa 22 Fernstudenten waren zwei bei beginn in der SED. Die anderen parteilos und blieben es auch bis auf einen bis zu Schluss. Ich denke noch an die Aussage von Krenz zur Wende, der sagte, daß die Wissenschaftlichkeit in der politischen Führung verlorengegangen war. Ulbricht wußte noch die Bedeutung von Wissenschaft und Technik für die ökonomische Entwicklung zu schätzen und handelte entsprechend. Beim Nachfolger hatte leider die Ideologie den Vorrang.
Nein, Schatterinchen, Deine Behauptungen sind jenseits der Realitäten, treffen zu großen Teilen nicht generell zu. Eben lediglich Behauptungen, durch Nichts untermauert, nur mal so in den Raum gestellt. Eine Behauptung kann man bekannterweise nicht widerlegen.
Was die von Dir erwähnten "Neidattacken" betrifft, bleibe ich bei meiner Ansicht und ich denke, mit über 10 Jahren WAO-Erfahrung (das beinhaltet die Arbeitsnormung) weiß ich, von was ich rede. Von 8 3/4 Stunden bezahlte AZ nur ca. 5 - 6 Stunden wiklich arbeiten (der Rest zusätzliche und/oder überzogene Pausen und trotzdem die Arbeitsnorm mit 120 - 130 % erfüllen (Vorgabe war bei Einführung: Bisherige Leistung = 100 %) und sich dann noch zu der Bemerkung hinreißen lassen, das wäre hier schlimmer als beim Kapitalisten. Da haben sich einige ganz schön umstellen müssen. Mache haben die Kurve gekriegt, manche, die dachten, es ginge beim Kapitalisten so weiter, eben nicht. Über eines dieser Erlebnisse schrieb ich kürzlich hier, dem unverständlich war, daß ich rote Socke in Lohn und Brot stand bei keiner schlechten Bezahlung und er arbeitslos war. Klar gab es einige dumme Bemerkungen, als ich nicht mehr im blauen Kittel rumlief, sondern mich in sauberer, legerer Kleidung an einem sonnigen, warmen Frühlingstag in´s Auto setzte, und z.B. nach Sachsen und in´s Erzgebirge fuhr. bloß, machen wolten diesen Job keiner. Die wollten alle pünktlich gegen 17 Uhr zu hause sein, Fernsehen an und in´s kuschelige eigene Bett mit dem Eheweib und nicht noch in der Fremde abends 20 Uhr Reiseberichte schreiben und die Planung für den Folgetag durchdenken.



Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 14:10
von DoreHolm | 9.040 Beiträge | 6910 Punkte
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #44
Rostocker,

stell dich doch nicht unwissend.
Ab einer bestimmten Positition war Schluss mit Karriere in der DDR.Ab da hätteste nämlich mitmachen müssen mit Partei und Kampfgruppe usw. usw.
Das saß dann einer mit dem dicken Daumen nach oben oder unten.
Heutzutage wechselst du dann eventuell die Firma, aber das ging in der DDR ja nicht so einfach.



Rot: Ebenfalls gegensätzlich zu meiner persönlichen Erfahrung. Ich wechselte drei mal in relativ kurzer Zeit die Firma (Leuna Facharbeiterausbildung und noch ein knappes Jahr Chemieanlagenfahrer, 3/4 Jahr Laborant in kühlschrankfabrik, NVA, 3/4 Jahr Kranfahrer im Chemieanlagenbau und erst danach bin ichs seßhaft geworden, was ich nicht wäre, wenn mit der Dir. nicht gleich ein Ing.-Fernstudium angeboten hätte). Das einzige mal, als ich "Probleme" bei der Kündigung hatte, war Leuna. Da saßen beim Kadergespräch ca. fünf Personen um mich und bearbeiteten mich in einer Weise, daß ich nur davon ausgehen konnte, daß man mich zu unbedachten Äußerungen provozieren wollte. Die konnten mir sonstwas an den Kopf werfen (ich würde die Anderen wie einen kleinen Pleps behandeln und mir etwas auf meinen Vater einbilden u.weitere solcherart Sprüche). Da machte sich diese mir wohl doch schon angeboren Fähigkeit bemerkbar, erst zu denken und dann erst zu reden und sich nicht provozieren lassen, die mir später öfter Auseinandersetzungen leichter ertragen ließ, weil mich solche Leute einfach nicht beleidigen können, so sehr sie es auch versuchen.
Ein neuer AP war ebenfalls nicht das Problem. Einmal nimmt man ja schon vorher Kontakt mit der neuen Firma auf, die einen interessiert.zum Anderen herrschte wohl fast überall AK-Mangel und man wurde gern genommen. Ausnahmen gab es, waren aber wirklich nur Ausnahmen, wenn ein Beschäftiger eines immens für die Versorgung der Bevölkerung oder Absicherung gesamtgesellschaftlicher Interessen (Versorgungsunternehmen, Katastrophenschutz, Medizin.Versorgung o.ä.) kündigen wollte. Da gab es schon mal Absprachen zwischen den Kaderabteilungen, den Bewerber nicht zu nehmen.



zuletzt bearbeitet 25.10.2014 14:11 | nach oben springen

#52

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

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von DoreHolm | 9.040 Beiträge | 6910 Punkte
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Zitat von Uleu im Beitrag #45
Ich glaube dass die Teilung Deutschlands und dessen Überwindung gar nicht mehr wichtig ist. Sie gibt es, sie wird auch durch staatliche und gesellschaftliche Ungleichheiten verstärkt, aber die wirkliche Teilung geht gegenwärtig durch Europa. Hier sind mit der EU und dem Euro voreilig Prozesse initiiert worden, die in der Konsequenz noch nicht absehbar sind, und es wird interessant sein wie sich diese Widersprüch auf den Osten D., den Westen D., aber auch auf die Sudeten, Vorpommern , Schlesien etc auswirken werden.


M.E. wird eine Teilung auch durch einige zumeist konservative Politiker künstlich am Leben erhalten. Die brauchen sowas für ihre eigene Stabilität. Wenn sich Ost- und Westdeutsch gegenseitig beharken ist das doch für sie allemal besser, als wenn sich beide seiten einig sind und über die sie führenden Politiker und deren Entscheidungen gemeinsam beginnen nachzudenken. Teile und herrsche ist ein alter Spruch. Das hielten schon die alten Römer so.



Uleu hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 14:18
von schnatterinchen (gelöscht)
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Du mußt hier keine Romane schreiben.
Es ging um den Neid der deiner Meinung nach trägen Oppositionellen in der DDR über deine wirtschaftlichen Erfolge im Kapitalismus.
Das ein cleverer ehemaliger SED Parteisekretär der schon zu DDR Zeiten in seinem Keller Marktwirtschaft probiert hat und sich mittels Inserat in einer West - Zeitschrift einen Hobbypartner im Westen geangelt hat prima im Kapitalismus zurande kommt , ist nicht weiter verwunderlich.
Ebenso wenig wundert es , das mit diesem Personal ein Überleben der DDR nicht zu machen war.


zuletzt bearbeitet 25.10.2014 14:21 | nach oben springen

#54

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 14:33
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Zitat von josy95 im Beitrag #49
Zitat von Vierkrug im Beitrag #41

Ich habe 2006 im "zartem Alter" von 57 Jahren noch einmal den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und ein kleines Dienstleistungsunternehmen aufgebaut, dass sowohl im westlichem, wie auch östlichem Teil des Landes, also überregional bis heute wirkt. Auch in der Firma stelle ich immer wieder fest, dass die Teilung noch nicht überwunden ist. Das kann nicht nur an der unterschiedlichen Lohnstruktur, welche ich keinesfalls als gerechtfertigt halte, liegen.
Es gäbe noch viel mehr zu sagen und zu schreiben. Sollte aber vorerst als Wiedereinstieg in die Diskussionsrunden reichen.

Vierkrug




@Vierkrug , @Rainman2 , @furry ..., @Hufklaus, @ABV ,

Ich kann soweit die Aussagen in Euren Beiträgen nur bestätigen. Habe selber keine große andere Auffassung dazu.

Neidebatten finde ich auch total zum ko...., na sagen wir mal dezent, zum brechen...!

Neid ist aber nicht zu verwechseln mit einer gewissen Frustration. Nämlich für die, die zwar zahlenmäßig damals wie heute eine zwar nicht kleine Minderheit darstellen, die aber in der ehem. DDR poliisch motiviert an einem fortgeschrittenen und höheren Bildungsweg (oft von SED- Bonzen und Hardlinern massiv und willkürlich) daran gehindert wurden.

Hier ist auch noch mal zu differenzieren:

- Waren es Regimgegner?

- Waren es Menschen, die sich (nur) dem zwangsweisen Eintritt in SED oder Kamfgruppe verwehrten? oder

- Waren es Menschen, die aus persönlichen, willkürlichen Zutun von SED- Funktionsträgern ausgebemst wurden?

Der Regimgegner von SED & Co wußte zumindest, worauf er sich einläßt, was er tut.

Die anderen beiden Gruppen..., und hier kommt mein Einspruch!

Die nächste Differenzierung sollte sein, einmal die Menschen zu sehen, die dem SED- System nahe standen und nach der Wende auf Grund ihrer Fähigkeiten in der Wirtschaft Karriere gemacht haben. Oder sich gar erfolgreich selbständig gemacht haben.
Hier ist Neid m. Ea. ganz und gar, total fehl am Platze!

Aber was ist mit denen, die ganz schnell und wieder im öffentlichen Dienst usw. Karriere gemacht haben? Hier haben sich ja einige nach bundesdeutschem Recht neu zu grünende Strukturen besonders des öffentlichen Lebens nach der Wende als wahre Sammelbecken für Alt- SED-Kader, oder sagen wir lieber mal Seilschaften entpuppt. Und wo gerade die Ungeeigneten wieder Funktionsträger sind, wieder, wenn auch nicht mehr so wie unter SED- Herschaft gewohnt, aber immer noch über Wohl und Weh ihrer Mitbürger entscheiden könnnen?

Parallelen zum Umgang mit Nazikadern sind unausweichlich, unübersehbar....! Auch wenn es damals wie heute kaum einer hören mag!

Ob es nun Neid derer ist, die hier wieder vor den Kof gestoßen sind oder eine Art Megafrust..., das vermag ich so nicht genau zu sagen.

In mir kocht da jedenfalls immer eine mächtge Wut hoch...

Und der Beitrag von @Hufklaus :

Empfehlen kann ich auch nur Optimismus statt Pessimismus. Und jetzt bediene ich mich mal eines Spruches aus dem roten Couleur:

Eine Revolution ist nur so gut, wie sie auch verteidigt wird!

Und das gilt ganz besonders für die friedliche Reolution vor 25 Jahren. Viel zu viel ist leider davon den Bach runtergegangen, wurde u.a . mit Konsum & Co geschickt und trickreich ausgeblendet...!

Wachsaim sein und sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr setzen! Auch wenn es heute vielfach nicht gerade einfacher ist wie damals in der DDR. Denn viel zu schnell kann einem die wirtschaftliche Existenz geklaut werden - heute noch schneller wie damals.

Und damals in der DDR hatte man ggfls. noch eine Alternative, eine Trumpfkarte - Ausreisen in die
(so verlockende) Bundesrepublik...!
Damit sich den vermeintlichen Peinigern zu entziehen...

Und heute?

Wohl in den meißten Fällen nur Wegzug aus der Heimat, Dumpinglohn oder Hartz-IV..., das untere Limmet, oder?

Bei allem Optimismus..., traurig, traurig!

josy95



(sorry. Schreibfehler- und Buchstabenklau Edit.... Buchstabenklau - ist das etwa ein Phänomen von Windos 8.1??? ich werd noch kirre!!!)


Grün: Trifft wohl auf alle Revolutionen bzw. gesellschaftliche Umwälzungen zu. Die Idealisten auf den Barrikaden wurden nach dem Sieg ganz schnell von sehr eigennützig und wenn man so will "pragmatisch" denken Pfeilespitzern hinter der Deckung verdrängt, mit viel Geschrei und Polemik natürlich. Eine siegreiche Revolution erfolgreich verteidigen, bedeutet aber auch, je nach Gegenreaktion, mitunter sehr drastische Maßnahmen(vorsichtig ausgedrückt) gegen immer noch aktive, also konterrevolutionäre Kräfte der ehemals Herrschenden. In dieser Hinsicht lief alles 1989/90 sehr glimpflich ab. Hätte auch in einen Bürgerkrieg ausarten können. Es rollten nicht im warsten Sinne des Wortes Köpfe wie 1917, 1919 oder 1945. Gut, das waren auch Gegenaktionen ganz anderen Kalibers als 1989. Eben Aktion = Reaktion.



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#55

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 14:48
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Sara!

Zitat von Sarah__ im Beitrag #1
Hallo alle zusammen,
..... Nun brauch ich eure Hilfe.
Warum ist eurer Meinung nach die Teilung Deutschlands auch heute noch nicht vollständig überwunden?
Ich bedanke mich schon im Vorraus für eure Meinungen und An

Hallo Sara!

Herzlich willkommen in diesem geschichtsträchtigen Forum.
Ich zitiere mal einen Teil des Beitrags von Barbara mit, da er einige Dinge enthält, die wirklich grundlegender Natur sind.

Ich bin bis 1989 im sog. "Osten" also der DDR aufgewachsen. Also ist meine Perspektive (obwohl durchgängig seit 1990 im „Westen“) durchaus wie Barbara schon schrieb, auch „östlich“ geprägt.

Warum ist es nach 25 Jahren nicht möglich, diese Diskussion nicht mehr führen zu müssen?
Nach der Wende (die es in der BRD SO nie hätte geben können!) und der durch die Toleranz großer Teile des Machapparates friedlich ablaufen konnte, wurden die sog. „Ossis“ zunächst wie seit Jahrzehnten propagiert, als „Brüder und Schwestern“ empfangen.
Aber!
Anstatt sich im herrschenden Politikapparat auf den Verstand zu besinnen, bekamen sie die Lobbydollarzeichen in die Augen und machten jeden nur erdenklichen Fehler, den man machen konnte. Die materielle und politische Gier verhinderte es, daß der rationale Verstand das Ruder in die Hand bekam. Das sind leider menschlichen Eigenschaften, die man so nicht ändern kann es sei denn, man setzt nicht den „freien Lauf der Dinge“ als Handlungsprinzip ein, sondern den menschlichen Verstand, der ja auch einige Jahrtausende Zeit hatte, sich zu schärfen.

So wurde in ökonomische Hinsicht die nun lästige „Ost Konkurrenz“ zunächst einmal ausgeschaltet, anstatt sich der vorhandenen Strukturen zu bedienen und die Menschen so mit zu nehmen. Andererseits pickte man sich die Perlen aus dem Kuchen und bemächtigte sich derer.
Auch bekamen wie in „Revolutionen“ üblich, die Opportinisten schnell die Oberhand und die Revolution fraß ihre eigenen Kinder. Die wirklichen Akteure verschwanden in der Unbedeutsamkeit und Claqueure des alten Apparates wurden auf Grund ihrer Dienstbarkeit nach oben gespült. So konnte auch ein moralischer Katastrophenfall wie Herr Gauck zum „allseits beliebten“ (bei wem?) Präsident der Deutschen werden!

Moralisch Instanzen wie zB. Herr Schorlemmer usw. waren den neuen Netzwerken zu unangepaßt.

Das ist auch der Grund, warum sich zB. Viele Menschen im Osten der moralischen Inkompetenz des Systems „neues Deutschland“ verweigern und dies auch bei Wahlen durch Stimmenthaltung manifestieren.

Viele Dinge die sich in der sozialen Struktur der DDR Gesellschaft sehr bewährt hatten, wurden zerschlagen. Die größten Teile des Gesundheitswesens, des Bildungswesens, weite Bereiche Wissenschaft und Forschung usw.
Sie mußten untergehen, weil sie den „Makel“ der angeblich so bösen Vergangenheit trugen.
Wenn man sie (wie DoreHolm es schon schrieb) neu „erfand“ und unter „gereinigtem“ Label als das Non plus Ultra präsentieren konnte, dann waren es allesamt hervorragende Erleuchtungen der westlichen Demokratie. Ein Mummenschranz fürwahr!

Ich selbst konnte unfreiwillig erleben, wie es in der zum Teil jahrelang desinformierten BRD Bevölkerung zuging, als die Wiederinbesitznahme nicht für den berühmten Apfel und das Ei zu bekommen war.
Man sollte auf einige lieb gewonnene Dinge etwas verzichten, und das ging natürlich gar nicht.
Die „alten“ Bundesbürger waren ja auch nicht richtig darauf vorbereitet worden und der Bundeskohl hatte das ja alles aus der Portokasse bezahlen wollen, um unbedingt der Einheitskanzler werden zu können.
So prallten die ökonomischen Realitäten, auf die Wunschvorstellungen auf beiden Seiten der ehemaligen Mauer.
Hinzu kamen noch die für die Wiederinbesitznahme versprochenen Aufnahmen von mittlerweile vielen Millionen ausländischen Migranten, die den Staatshaushalt ohne Nutzen zusätzlich belasteten.
Auch dort wurde dann ein Fehler nach dem anderen begangen. Jede Gesellschaft verträgt nur einen gewissen Teil von Zuwanderung, ohne Schaden zu nehmen. Und wenn die Zuwanderung hauptsächlich im sozialen Bereich zu Verwerfungen führt, dann sind die Betroffenen zumeist die „kleinen“ Bürger.
Auch das trägt zur allgemeinen Unzufriedenheit bei und führt bei vielen zur Zuweisung auf die Einheitsfolgen hin. Denn in „noblen“ Gegenden wirst Du keine! Asylunterkunft usw. vorfinden.

Es sind also hauptsächlich die negativen Kleinigkeiten und die unnötigen Fehler der politischen Klasse, die es vielen Menschen noch sehr schwer fallen lassen, die positiven Auswirkungen der Wiederinbesitznahme in den Vordergrund zu stellen.

Eurer Generation werden in den Medien und der Literatur größtenteils vorgefertigte „Fakten“ präsentiert, die der politischen Klasse in den historischen „Kram“ passen.
Deshalb halte ich Barbaras Empfehlung für sehr richtig, daß Ihr Euch bei den damaligen Akteuren und den Menschen vor Ort schlau macht und die Medien zunächst einmal recht weit außen vor laßt!
Wie es dann „offiziell und politisch korrekt“ gesehen werden SOLL, könnt Ihr ja hinterher mit Euren Vorort Informationen vergleichen und Eure Schlüsse daraus ziehen.

Ein auch recht guter Platz zur Informationsgewinnung ist diese Forum. Dort stehen Positionen zur Geschichte und Realität wie die meine, bis zu Positionen wie zB. Von Gert und anderen einander gegenüber.
Und der analytischen Fähigkeit Deiner Person (und hoffentlich vieler anderer Mitleser) ist es dann zu überlassen, sich die EIGENE Meinung zu bilden, die nicht unbedingt auf der einen oder anderen Seite zu Hause sein muß. Wir sind ja durch unsere subjektiven Erlebnisse geprägt und das muß ja nicht immer der absoluten Wahrheit entsprechen. Aber das kennt man ja aus der Sichtweise von Eltern und Kindern selbst recht gut.
Nur sollte man den Zeitzeugen immer mehr Glaubwürdigkeit zubilligen, als den „Historikern“ und den Gefällgkeitsschreibern der offiziellen Geschichtsschreibung.

Wie sagte Tucholsky dereinst:
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich offen im Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN!

Vielleicht liest Du Dir ja meinen Wahlspruch von Herrn Herrhausen durch, der nun wirklich kein Fan der DDR usw. war, aber dem ich diesen Ausspruch hoch anrechne.

Ein schönes Wochenende aus der alten Hansestadt.
Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Barbara im Beitrag #2
Hallo Sarah,
willkommen im Forum. Find ich prima, dass du dich für das Thema interessierst.
Ich bin im Westen aufgewachsen, kann also nur aus dieser Perspektive dazu etwas sagen.
40 Jahre Existenz von 2 deutschen Staaten mit so unterschiedlichen Gesellschaftssystemen zu überwinden, ist nicht in ein paar Jahren zu bewältigen.
Die Bürger der ehm. DDR hatten eine enorme Anpassungsleistung zu erbringen, unabhängig davon ob sie die Einheit gewollt haben oder nicht. Den einen ist das leichter gefallen als den anderen. Diese Tatsache ist aus meiner Sicht vom Westen nicht ausreichend gesehen worden, es wurde als selbstverständlich vorausgesetzt, aus meiner Sicht war das ignorant.
Zusätzlich hatte der Westen eine relativ eingeschränkte negative Sicht auf ein Leben in der DDR, diese Sicht wird aber der persönlichen Lebenswirklichkeit der damaligen DDR-Bürger überhaupt nicht gerecht. In vielen kontroversen Diskussionen geht es eigentlich genau darum.
DDR-Bürger hatten z.T. eine illusionäre Vorstellung vom Leben in der BRD und beklagen Dinge, die für Wessis Alltag waren und die diese nicht verstehen können. Manche verharren in der Vergangenheit, manche wollen gar die DDR zurück und manche anerkennen sogar nicht die große politische Leistung, die die Bürger der damaligen DDR erbracht haben: eine friedliche Revolution.
...
Grundsätzlich muss man aber bei einem sochen Thema erst mal klären, was ist unter "Einheit" zu verstehen, diesen Begriff würde ich erstmal versuchen zu definieren.
...
Du gehörst ja nun zur nachfolgenden Generation - ihr habt es der Hand - redet miteinander und fragt eure Eltern!
Viiel Erfolg für deine Arbeit!
Barbara


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#56

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 15:04
von schnatterinchen (gelöscht)
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So schlecht ist es doch mit der Anerkennung der Lebensleistung der Ossis garnicht bestellt :

http://www.gdpbundespolizei.de/2012/05/s...zenden-gewahlt/


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#57

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 15:06
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Hallo Sarah, da mich mein Vorredner in seinem Beitrag #55 zitiert,hier ein kurzer Hinweis.
von seinen Bemerkungen zu Migranten und Asylanten distanziere ich mich. Diese sind nicht dafür verantwortlich zu machen, dass die Deutschen aus Ost und West noch einiges miteinander zu klären haben.
.


zuletzt bearbeitet 25.10.2014 15:07 | nach oben springen

#58

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 15:31
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #56
So schlecht ist es doch mit der Anerkennung der Lebensleistung der Ossis garnicht bestellt :

http://www.gdpbundespolizei.de/2012/05/s...zenden-gewahlt/




Da hast du mir aber einen schönen Anlass geliefert Schnatterinchen, damit ich das folgende Foto posten kann:

den freundlichen Bär von der Polizeigewerkschaft hat mir Hans geschenkt anlässlich unserer spannenden "Geisterbahnhof" Exkursion in Berlin.



Danke nochmal dafür Hans!



Siehst du Sarah? Wir Deutschen aus Ost und West machen auch ganz prima Sachen miteinander. Falls du Lust hast zu lesen:

Geisterbahnhöfe - eine Exkursion mit Hans im September 2014


zuletzt bearbeitet 25.10.2014 15:54 | nach oben springen

#59

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 19:06
von Freienhagener | 7.611 Beiträge | 17029 Punkte
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Man muß realistisch sein:
In allen Staaten gibt es regionale Unterschiede. Die Toskana uns Sizilien unterscheiden sich in der Hinsicht mehr.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#60

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.10.2014 19:18
von GKUS64 | 2.720 Beiträge | 6414 Punkte
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Hallo @Sarah,

na was sagst du denn nun zu den Meinungen und Antworten der bereits geschriebenen Beiträge?

Mich würde auch deine eigene Meinung bzw. die deiner Freunde und Bekannten in deiner Altersgruppe zu deiner Frage interessieren!

MfG

GKUS64



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