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#301

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2015 19:12
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #291
Zitat von damals wars im Beitrag #290
Artikel 72 GG

(2) Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht, wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht.

Ist doch Auftrag genug!
Und da ist noch einiges zu tun!

Richtig.
Aber war denn die DDR ein Unrechtsstaat? Erstaunlich für mich, dass selbst der jetzige Thüringer Ministerpräsident zu so einer - m.E. falschen Bewertung der DDR kam.
Gruß Klaus


das ist recht einfach zu erklären. Er sah die DDR früher nur von aussen, im Gegensatz zu den Leuten, die hinter der Mauer leben mussten.
Mir ging es genauso, nachdem ich 65 die Fronten gewechselt hatte, und für mich alle Informationsmöglichkeiten vorhanden waren, erkannte ich erst mal richtig, was für eine Truppe da an der Macht herumwerkelte und erfuhr Sachen, die ich in der DDR nie erfahren hätte.


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#302

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2015 19:25
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #300

Hängt von dem Blickwinkel ab. Von Seiten der "alten" BRD geschah das aus der Gegenüberstellung Rechtsstaat/Unrechtsstaat. Wobei der Begriff "Rechtsstaat auch ein wenig schwammig ist. Insofern ist die Bezeichnung "Unrechtsstaat" für die fehlende Einklagbarkeit von Rechtsgütern des einzelnen DDR-Bürgers unter Umständen gerechtfertigt. Dazu gehört auch, das es keine Unabhängigkeit der DDR-Gerichte gab. Aber wie gesagt, es hängt immer vom Blickwinkel ab........

Sicher spielt der Blickwinkel eine große Rolle.
Die Aufteilung Deutschlands wurde schon vor Kriegsende von den Großmächten festgelegt. Es war damals schon klar, welche Entwicklung sich im sowjetischen. Teil vollziehen würde. Diese unterschiedliche Entwicklung rechtfertigt aber keine Einteilung in Rechtsstaat und Unrechtsstaat. In der DDR gab es Recht und auch Unrecht - in der BRD auch. In der DDR wurden Kriegsverbrecher konsequent bestraft. Heinz Barth, einer der Mörder von Oradour, wurde in der DDR zu lebenslänglich verurteilt. Nach der Wende wurde er aus dem Gefängnis entlassen.
Gruß Klaus



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#303

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2015 19:36
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #302

Die Aufteilung Deutschlands wurde schon vor Kriegsende von den Großmächten festgelegt. Es war damals schon klar, welche Entwicklung sich im sowjetischen. Teil vollziehen würde.



Na, ob das den beteiligten großen Drei wirklich so klar war? Allerhöchsten erst bei der Konferenz von Potsdam. Wobei der Churchill wahrscheinlich tatsächlich der Einzige gewesen ist, der in diesem Sinne vorausschauend gedacht hat.


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#304

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2015 19:39
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #302
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #300

Hängt von dem Blickwinkel ab. Von Seiten der "alten" BRD geschah das aus der Gegenüberstellung Rechtsstaat/Unrechtsstaat. Wobei der Begriff "Rechtsstaat auch ein wenig schwammig ist. Insofern ist die Bezeichnung "Unrechtsstaat" für die fehlende Einklagbarkeit von Rechtsgütern des einzelnen DDR-Bürgers unter Umständen gerechtfertigt. Dazu gehört auch, das es keine Unabhängigkeit der DDR-Gerichte gab. Aber wie gesagt, es hängt immer vom Blickwinkel ab........

Sicher spielt der Blickwinkel eine große Rolle.
Die Aufteilung Deutschlands wurde schon vor Kriegsende von den Großmächten festgelegt. Es war damals schon klar, welche Entwicklung sich im sowjetischen. Teil vollziehen würde. Diese unterschiedliche Entwicklung rechtfertigt aber keine Einteilung in Rechtsstaat und Unrechtsstaat. In der DDR gab es Recht und auch Unrecht - in der BRD auch. In der DDR wurden Kriegsverbrecher konsequent bestraft. Heinz Barth, einer der Mörder von Oradour, wurde in der DDR zu lebenslänglich verurteilt. Nach der Wende wurde er aus dem Gefängnis entlassen.
Gruß Klaus



in der Bundesrepublik auch, wenn es sich nicht vermeiden liess=> Auschwitzprozess, war das nichts ?
Aber in einem hast du schon recht, die meisten Kriegsverbrecher verkrümelten sich in die Westzonen. Warum, weil die Westalliierten keine Fähigkeit ( und vielleicht auch keine Lust ) hatten, das Nazipack aus der Bevölkerung auszusondern um sie zu bestrafen. So hat die Ostzone nur die ganz dummen Nazis noch erwischt. Denn die Nazis wiederum kannten ihre Spezis in der SED Führung ja noch von den Strassenschlachten in der Weimarer Republik, als sie gemeinsam das junge Demokratiepflänzchen zu Grabe trugen. Sie wussten was sie von denen zu erwarten hatten.
Diese Rechnung ist voll aufgegangen für das Nazigesindel, leider


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#305

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2015 19:43
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Gert, ich antworte Dir morgen. Jetzt gibt es bei uns Abendbrot. Noch einen schönen Abend.
Gruß Klaus



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#306

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2015 19:59
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Ich habe heute die Rede des bayrischen Ministerpräsidenten Seehofer zum Aschermittwoch im Fernsehen verfolgt, der Bayern als Vorhof
des Paradieses bezeichnete. Davon sind wir in Sachsen ein gutes Stück entfernt und haben mit den täglichen Problemen genug zu tun.
Also keine Lösung in Sicht.
Gruß-Linna



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#307

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2015 10:53
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Hallo Gert, ich hatte versprochen zu antworten.
Sicher könnten wir noch viele Beispiele für Recht und Unrecht hüben und drüben bringen.
Fakt ist: Eine überwiegende Mehrheit von DDR-Bürgern empfand die DDR nicht als Unrechtsstaat und sieht das auch heute noch so.
Der Begriff "Unrechtsstaat" ist keine juristische Kategorie. Er ist ein politisches Schlagwort, politische Agitation und Propaganda. Dieser verschwommene Begriff vom Unrechtsstaat entzweit die Menschen in Ost und West. Dieser Begriff richtet Schaden an, weil er spaltet. Wir sollten deshalb auf ihn verzichten.
Können wir uns in etwa darauf einigen ?
Gruß Klaus



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#308

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2015 19:06
von Schuddelkind | 3.909 Beiträge | 1282 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #307

Dieser verschwommene Begriff vom Unrechtsstaat entzweit die Menschen in Ost und West. Dieser Begriff richtet Schaden an, weil er spaltet. Wir sollten deshalb auf ihn verzichten.
Können wir uns in etwa darauf einigen ?
Gruß Klaus


Tut er das? Das impliziert irgendwie, dass, sobald sich ein "Ossi" und ein "Wessi" treffen, sofort ein Streit entbrennt, weil der "Wessi" dem "Ossi" um die Ohren haut, "ihr habt in einem Unrechtstaat gelebt". Hab ich in der Form noch nicht erlebt. Es gibt doch viel mehr Gemeinsamkeiten, die Verbinden. Mir persönlich ist es doch egal, ob es ein Unrechtstaat war......ich musste ja dort schließlich nicht leben. Ich hab bis jetzt immer mehr Gemeinsamkeiten gefunden, als Sachen, die einen trennen. Außerdem ist es immer spannend zu erfahren, wie das Leben "auf der anderen Seite" war.......


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#309

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2015 19:24
von Gelöschtes Mitglied
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Auch in dem Rechtsstaat BRD geschieht Unrecht, welches vom Staat sanktioniert wurde oder wird. Eine absolut objektive gerechte Behandlung gibt es nirgends.

Aber der Maßstab für solche Fälle ist doch heute ein ganz anderer als zu DDR Zeiten. Ich habe es ja schon in einigen Beiträgen geschrieben. Entscheidend war doch die Zielrichtung der Maßnahmen und das war nun mal vorwiegend nach innen, gegen die eigene Bevölkerung.

Der Hesselfuchs


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#310

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2015 20:08
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #307
Hallo Gert, ich hatte versprochen zu antworten.
Sicher könnten wir noch viele Beispiele für Recht und Unrecht hüben und drüben bringen.
Fakt ist: Eine überwiegende Mehrheit von DDR-Bürgern empfand die DDR nicht als Unrechtsstaat und sieht das auch heute noch so.
Der Begriff "Unrechtsstaat" ist keine juristische Kategorie. Er ist ein politisches Schlagwort, politische Agitation und Propaganda. Dieser verschwommene Begriff vom Unrechtsstaat entzweit die Menschen in Ost und West. Dieser Begriff richtet Schaden an, weil er spaltet. Wir sollten deshalb auf ihn verzichten.
Können wir uns in etwa darauf einigen ?
Gruß Klaus


fett
Bzw. er wird so verstanden und aufgefasst. Ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer. Eigentlich ist der Begriff Bestandteil eines juristischen Diskurses und der ist komplex und kompliziert genug, benutzt wird er aber oft wie ein finales (moralisches) Urteil. Dass sich deshalb jede Menge ehem. DDR-Bürger auch im Nachhinein dagegen wehren, kann ich gut verstehen, denn ein solches "moralisches Urteil" wird u.U. als ein Urteil über ihr persönliches Leben empfunden. Und daher ist der Begriff aus meiner Sicht häufig in öffentlichen Kontexten ein unglücklicher Begriff.
Es gibt aber auch die anderen ehem. DDR-Bürger, die aus eigenem Erleben ihren ehem. Staat sehr wohl als Unrechtstaat empfanden, auch widerum zu Recht, denn sie haben persönlich Unrecht erlebt und haben ein Recht dazu, das zu beklagen und müssen - auch öffentlich! - gehört werden.
Die Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Bewertung des Staates DDR besteht nicht zwischen Ost und West, (s. Beitrag Schuddel) sondern zwischen denen, die in der DDR gelebt haben.
.


matloh, Ostlandritter und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#311

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2015 21:32
von Uleu | 584 Beiträge | 248 Punkte
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Natürlich, ein Staat ist ein Machtinstrument, da gibt es immer " Andere " die von diesem unterdrückt werden. Das ist in jedem Staat so.
Es gibt imho keinen " Unrechtsstaat ", wie es keinen " Rechtsstaat " im Sinne der Gleichheit gibt. Kommt immer auf den Betrachtungswinkel des Einzelnen an.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#312

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2015 23:53
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Zitat von Barbara im Beitrag #310
Zitat von Klauspeter im Beitrag #307
Hallo Gert, ich hatte versprochen zu antworten.
Sicher könnten wir noch viele Beispiele für Recht und Unrecht hüben und drüben bringen.
Fakt ist: Eine überwiegende Mehrheit von DDR-Bürgern empfand die DDR nicht als Unrechtsstaat und sieht das auch heute noch so.
Der Begriff "Unrechtsstaat" ist keine juristische Kategorie. Er ist ein politisches Schlagwort, politische Agitation und Propaganda. Dieser verschwommene Begriff vom Unrechtsstaat entzweit die Menschen in Ost und West. Dieser Begriff richtet Schaden an, weil er spaltet. Wir sollten deshalb auf ihn verzichten.
Können wir uns in etwa darauf einigen ?
Gruß Klaus


fett
Bzw. er wird so verstanden und aufgefasst. Ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer. Eigentlich ist der Begriff Bestandteil eines juristischen Diskurses und der ist komplex und kompliziert genug, benutzt wird er aber oft wie ein finales (moralisches) Urteil. Dass sich deshalb jede Menge ehem. DDR-Bürger auch im Nachhinein dagegen wehren, kann ich gut verstehen, denn ein solches "moralisches Urteil" wird u.U. als ein Urteil über ihr persönliches Leben empfunden. Und daher ist der Begriff aus meiner Sicht häufig in öffentlichen Kontexten ein unglücklicher Begriff.
Es gibt aber auch die anderen ehem. DDR-Bürger, die aus eigenem Erleben ihren ehem. Staat sehr wohl als Unrechtstaat empfanden, auch widerum zu Recht, denn sie haben persönlich Unrecht erlebt und haben ein Recht dazu, das zu beklagen und müssen - auch öffentlich! - gehört werden.
Die Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Bewertung des Staates DDR besteht nicht zwischen Ost und West, (s. Beitrag Schuddel) sondern zwischen denen, die in der DDR gelebt haben.
.




rot mark.
danke Barbara, so ist es genau dargestellt. Und das lasse ich mir von keinem "Genossen " als Propaganda oder ähnliche Bgeriffe abwerten. Ich habe es erlebt, ich war dabei, die Erinnerung ist frisch und abrufbar, ich prangere es an, weil ich sehr empfindlich auf Ungerechtigkeiten und Unrecht reagiere.


Grenzverletzerin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#313

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 11:29
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #310

fett
Bzw. er wird so verstanden und aufgefasst. Ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer. Eigentlich ist der Begriff Bestandteil eines juristischen Diskurses und der ist komplex und kompliziert genug, benutzt wird er aber oft wie ein finales (moralisches) Urteil. Dass sich deshalb jede Menge ehem. DDR-Bürger auch im Nachhinein dagegen wehren, kann ich gut verstehen, denn ein solches "moralisches Urteil" wird u.U. als ein Urteil über ihr persönliches Leben empfunden. Und daher ist der Begriff aus meiner Sicht häufig in öffentlichen Kontexten ein unglücklicher Begriff.
Es gibt aber auch die anderen ehem. DDR-Bürger, die aus eigenem Erleben ihren ehem. Staat sehr wohl als Unrechtstaat empfanden, auch widerum zu Recht, denn sie haben persönlich Unrecht erlebt und haben ein Recht dazu, das zu beklagen und müssen - auch öffentlich! - gehört werden.
Die Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Bewertung des Staates DDR besteht nicht zwischen Ost und West, (s. Beitrag Schuddel) sondern zwischen denen, die in der DDR gelebt haben.
.

Diesem Beitrag kann ich mich voll und ganz anschließen.
Der Beitrag ist sachlich. Barbara schreibt zur Sache und das, ohne den Diskussionspartner zu verletzen oder ihm etwas zu unterstellen. Dafür möchte ich mich ebenfalls bedanken.

Über den Verlauf der Diskussion hier bin ich dennoch etwas erstaunt. Ich bezog mich in meinem Beitrag weiter oben (# 289) auf eine Studie der Bundesregierung zum Stand der deutschen Einheit und der darin enthaltenen Einstellung der Deutschen zum Begriff des "Unrechtsstaates".
Mein Grundanliegen in dieser Diskussion war, dass wir alles dafür tun, dass die noch vorhandenen Reste der Spaltung unseres Volkes beseitigt werden.
Ich habe nirgends behauptet, "...dass, sobald sich ein "Ossi" und ein "Wessi" treffen, sofort ein Streit entbrennt, weil der "Wessi" dem "Ossi" um die Ohren haut, 'Ihr habt in einem Unrechtsstaat gelebt ' " Zitat Schuddelkind, #308.
Ich finde diesen Stil etwas unsachlich und er nimmt mir den Spaß an der Diskussion.
Gruß Klaus



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#314

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 14:13
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #307
Dieser verschwommene Begriff vom Unrechtsstaat entzweit die Menschen in Ost und West. ............


Das hieße die Menschen im Osten wären in Übereinstimmung mit der damaligen Staatsführung.
Das ist natürlich Unsinn.

Die wenigsten Ex-DDR-Bürger identifizieren sich mit dem DDR-Regime. Solche Äußerungen sind ein untauglicher Versuch, sie dafür im Nachhinein zu vereinnahmen und den Volksaufstand von 1989 zu relativieren. Nicht nur die Millionen, die tatsächlich auf der Straße waren, sondern auch die meisten anderen hatten, wie wir alle wissen, von der SED-Herrschaft, um die es hier geht, genug.

Selbst wer angesichts heutiger Mißstände Vergleiche zu früher anstellt, verteidigt altes Unrecht nicht und fühlt sich nicht angesprochen.

Ich bin mit dem Vorwurf nicht gemeint und fühle mich deswegen nicht angegriffen - wie die meisten Ex-DDR-ler.

Überlege doch mal, wer von dem Begriff Unrechtsstaat tatsächlich betroffen ist - nur die, welche sowieso schon immer gegen die neue Zeit sind.
Aber auch die kann man dadurch nicht "entzweien". Die waren schon immer gegen den "Westen":


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 20.02.2015 14:20 | nach oben springen

#315

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

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Zitat von Uleu im Beitrag #311
Natürlich, ein Staat ist ein Machtinstrument, da gibt es immer " Andere " die von diesem unterdrückt werden. Das ist in jedem Staat so.
Es gibt imho keinen " Unrechtsstaat ", wie es keinen " Rechtsstaat " im Sinne der Gleichheit gibt. Kommt immer auf den Betrachtungswinkel des Einzelnen an.


OT

Sehr abstrakt.

Juristisch gesehen mag sich jeder Staat als Rechtstaat begreifen, weil das ihm zugrunde liegende Gesetz auf seinem Territorium gilt und er es mit den aus seiner Sicht legitimen Mitteln durchsetzt. Somit wäre auch das NS.Regime ein Rechtstaat gewesen. Dort galt während der gesamten 12 Jahre übrigens rein formal die Weimarer Verfassung, natürlich durch die NS-Gesetzgebung "modifiziert".

Eine Diskussion über das Wesen von "Rechtstaatlichkeit" muss mE. immer das Verhältnis Staat<> Bürger thematisieren. Wenn du voraussetzt, dass Staat ein "Machtinstrument" (gegenüber dem Bürger) ist, hast du bereits eine andere Auffassung von "Staat" als ich. Für mich ist "Staat" das gesetzlich normierte Reglement für das Zusammenleben einer Gesellschaft, indem das Wohlergehen des Einzelnen (seine Individualrechte) gewährleistet werden soll - im Zweifel auch gegen den Staat.

Ich hänge nochmal den kurzen, aber sehr komplexen Text des Juristen Gustav Radbruch an: "Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht", den dieser noch unmittelbar unter dem Eindruck der NS-Diktatur 1946 verfasste. Er wirft u.a. die Frage nach dem Verhältnis zwischen Recht und Gerechtigkeit auf. Denn darum geht es eigentlich. (Ein einem Staat zugrunde liegendes Rechtswerk ist mehr als eine Straßenverkehrsordnung).

http://www.uni-potsdam.de/fileadmin/proj...Z_1946__105.pdf

Diese Diskussion hatten wir aber gefühlt schon hundert Mal im Forum und die Fragestellung des Thread-Erstellers ist ja auch eine andere.

-------------------------------

Klaus-Peter:

Schuddel hat eigentlich nichts anderes gesagt als ich, nämlich dass die Kontroverse "Unrechtstaat" zwischen ehm. DDR-Bürgern stattfindet, nicht zwischen "OSt und West". er hat es lediglich etwas flapsiger formuliert.

Bei deiner Thread-Frage, sinngm. "Überwindung der Folgen der dt. Zweistaatlichkeit" geht es mMn - was den Unterschied Ost/West angeht - eher um die (verordneten) "Bilder", die wir voneinander hatten. Darüber haben wir uns aber gegenseitig schon ziemlich umfassend aufgeklärt, wobei es bestimmt immer wieder auch neue Aspekte dazu gibt.


korr


zuletzt bearbeitet 20.02.2015 15:24 | nach oben springen

#316

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 15:21
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Wenn man wenigstens das eigene Recht eingehalten hätte. Das Hineinreden in Urteile war gewiß auch in den Regimes nicht rechtens.
Die Führung steht in einer Diktatur über jedem Recht - das ist Unrecht.

Wer Recht mit Gleichheit gleichsetzt, ist naiv.
Gerechtigkeit hat nichts mit Gleichheit zu tuin. Die kann sogar ungerecht sein.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 20.02.2015 15:24 | nach oben springen

#317

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 15:31
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #308
Zitat von Klauspeter im Beitrag #307

Dieser verschwommene Begriff vom Unrechtsstaat entzweit die Menschen in Ost und West. Dieser Begriff richtet Schaden an, weil er spaltet. Wir sollten deshalb auf ihn verzichten.
Können wir uns in etwa darauf einigen ?
Gruß Klaus


Tut er das? Das impliziert irgendwie, dass, sobald sich ein "Ossi" und ein "Wessi" treffen, sofort ein Streit entbrennt, weil der "Wessi" dem "Ossi" um die Ohren haut, "ihr habt in einem Unrechtstaat gelebt". Hab ich in der Form noch nicht erlebt. Es gibt doch viel mehr Gemeinsamkeiten, die Verbinden. Mir persönlich ist es doch egal, ob es ein Unrechtstaat war......ich musste ja dort schließlich nicht leben. Ich hab bis jetzt immer mehr Gemeinsamkeiten gefunden, als Sachen, die einen trennen. Außerdem ist es immer spannend zu erfahren, wie das Leben "auf der anderen Seite" war.......


Es ist gar nicht so einfach, heutzutage zwischen Ossis in ne Wessis zu unterscheiden.
Ich könnte das nicht mit Sicherheit unterscheiden.


zuletzt bearbeitet 20.02.2015 15:34 | nach oben springen

#318

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 15:40
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Zitat von Barbara im Beitrag #315
... Diese Diskussion hatten wir aber gefühlt schon hundert Mal im Forum ...
Und die werden wir bestimmt auch noch 100x haben, dazu sind die Begriffe einfach zu plakativ. Einen kurzen Einblick in die vergangenen Diskusionen kann die Suchfunktion bieten, wenn man diese mit Unrechtsstaat und Siegerjustiz füttert ...
search.php?q=Siegerjustiz+%26amp%3B+Unrechtsstaat


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#319

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 15:51
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Im Sinne des Thread-Themas lohnt es sich auch, denselben nochmal von Anfang zu lesen. Ich fand es gab ziemlich gute und differenzierte Beiträge dazu.
.


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#320

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.02.2015 16:11
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Ich denke, dass viele Probleme die heute noch die Gemüter erregen herbeigeredet werden. Wenn bei einer Diskussion Gegenteilige Standpunkte vertreten werden, wird doch immer erst erkundet woher der Kontrahent kommt. Haben beide den selben Hintergrund ist alles normal, wenn sie aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen (Ost/West) kommen, wird gleich polarisiert.

Es gibt doch schon immer ein Nord/Süd Gefälle und zwar auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze.

Ich beurteile Menschen nicht nach einer regionalen Herkunft, dem Heimatland, der Religion oder der Hautfarbe. Für mich ist es wichtig, dass man sich gegenseitig respektiert, die Unversehrtheit und das Eigentum des anderen achtet.

Der Hesselfuchs


Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.02.2015 07:53 | nach oben springen



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