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#241

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.11.2014 23:35
von icke46 | 2.849 Beiträge | 1083 Punkte
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Um auf den Einwand von Fritze einzugehen, dass sich diese Frage (logischerweise) nicht stellt, da Lennon 1980 ermordet wurde:

Ich meinte eher, welches Lied sagt der heutigen Generation mehr?

Die Frage war von mir ein bisschen doof gestellt - wären zum Beispiel zeitgleich mit Biermann die Rolling Stones aufgetreten, hätte Biermann möglicherweise ein Konklave mit sich selber veranstalten müssen.

Gruss

icke



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#242

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.11.2014 23:36
von Schuddelkind | 3.900 Beiträge | 1225 Punkte
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Wenn wir hier OT sind, dann schon richtig......dann darf das hier nicht fehlen.....schon allein wegen einer "gewissen" Textzeile......


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#243

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.11.2014 23:40
von FRITZE (gelöscht)
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zuletzt bearbeitet 10.11.2014 23:41 | nach oben springen

#244

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.11.2014 23:41
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #225

Ergänzend: Und wollen wir auch gar nicht! Deutschland hat es durch den 2. Weltkrieg gründlich verkackt und es war der Preis, den wir dafür zahlen mussten. Es ist kein Tabu-bzw. Unthema, sondern politische Realität. Und das ist gut so! Man muss schon tierisch einen an der Glocke haben, um so was heute zu fordern.....


Und auch egal,
siehe die Geschichte der Region Südtirol, durch EU, Schengen und Euro defakto für die Menschen mit Nord- und Osttirol wiedervereinigt.

Und leben wir 25 Jahre weiter friedlich, dann kann wer will Urgroßvaters Häuschen in Masuren wer will und den geforderten Preis zahlt auch kaufen.

Interessanter fände ich ernsthaft über die weissen Seiten Preussens nachzudenken ( schwarz und weiss wie Wappen und Flagge ) und innerhalb der Bundesrepublik durch Länderzusammenschluß ein effektives Bundesland Preussen wieder auszurufen.

Es gibt neben Stechschritt auch eine andere Seite, Toleranz, Hugenotten, Förderung von Wissenschaft....



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#245

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.11.2014 23:43
von irseto | 13 Beiträge
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mal so " by the bye" als mein mann in schwedt war schrieb mir ein "Grenzer" die Textzeile "Hinter dem Horizont geht es weiter" und ich habe verstanden...(Die Stasi wahrscheinlich auch) toller Song


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#246

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.11.2014 23:45
von Schuddelkind | 3.900 Beiträge | 1225 Punkte
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Zitat von FRITZE im Beitrag #243
Schuddel ! Den hier auch ?

https://www.youtube.com/watch?v=UwE8dlRnsio


Ja, warum nicht, die Grundaussage stimmt ja ...... Allerdings wurde dieser Text sehr oft fehlinterpretiert......


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#247

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 08:07
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #220
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #211
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #209
Also, ihr könnt mich schlagen, aber bei der Beteiligung bei den Feiern zum 9.November überall im Land, egal ob aus "Ost" oder "West", hatte ich eher nicht den Eindruck, dass der Großteil der Bevölkerung mit der Wiedervereinigung hardert............am Ende führen wir hier eine philosophische Diskussion........


Also aus meiner Familie, meinem Freundes- u. Bekanntenkreis, Geschäftsfreunden und Partnern hadert nicht einer mit der deutschen Einheit, ok, von denen ging aber auch keiner zum feiern um dann dort zu hadern
Sind alles Leute die schon lange angekommen sind und ihr Leben immer annehmen egal wie die Umstände sind, die brauchen keine künstliche Bemutterung um glücklich zu sein, die brauchen dazu eher ihre Freiheit.
Nun bitte nicht gleich wieder von den DDR-Diktatur-Jüngern auf dem Begriff "Freiheit" rumhacken und krakeelen das es die hier in Deutschland gar nicht mehr gibt, das sind alles Menschen die einfach so fühlen und die sind ganz gewiss nicht auf der Buttermilch dahergeschwommen.



Grün: Also, in der neuen Gesellschaft und Gesamt-BRD angekommen sein und trotzdem mit der Art und Weise nicht einverstanden sein, mit der hier bestimmte Kreise bzw. Politiker versuchen, die DDR-Gesellschaft so negativ wie möglich aussehen zu lassen, ist m.E. kein Widerspruch. Ich bin auch schon lange angekommen, wurde in meiner Westfirma und meinen Kunden West akzeptiert, weil ich fachlich (und nicht nur darin) was leisten konnte, aber mir schwillt trotzdem der Kamm, wenn ich höre, lese und sehe, wie ganz offensichtliche Unwahrheiten verbreitet werden, wie es in der DDR zu sein gewesen hat. Seit einiger Zeit ist man ja davon abgekommen, die DDR und ihre Bevölkerung pauschal abzuqualifizieren. Das treibt Wähler in die Arme der Linken.



Als ich das schrieb habe ich gar nicht an die DDR gedacht, ich bezog mich voll auf die Gegenwart, also die gefühlte immer noch fortbestehende Trennung trotz 25 Jahren gegenständlicher Einheit.
Durch deine Antwort bin ich aber wieder ins Nachdenken gekommen, es ist schon erstaunlich wie lange im Mensch Phasen des Lebens quasi abgespeichert werden und wie lange sie ihn beeindrucken.
Du bist ja noch 15 Jahre älter als ich und hast die DDR auch dem entsprechend länger erlebt, für mich sind die gerade jetzt zum 25sten allerorten wieder aufgewärmten alten DDR-Geschichten eigentlich wie Dinge wo sich doch schon innerlich langsam eine Moos-Schicht darüber gelegt hat.
Hätte ich nicht dieses Forum gefunden dann hätte ich mir, wie viele Jahre vorher, eigentlich gar keine Gedanken mehr über diese Zeit gemacht.
Ich war ja auch nicht so der heroische Marschierer und Streiter für das Glück der Arbeiter und Bauen, hatte schon damals irgendwie realisiert das ich nur Teil einer sowjetischen Installation bin und eine Funktionärs-Kaste, der die Arbeiter und Bauern eigentlich vollkommen Schnuppe sind, dafür zuständig ist das dieses Konstrukt irgendwie funktioniert.
Daher fiel ich auch nicht ins weltanschauliche Nirvana als diese Installation mit dem Verlust des Mutterlandes implodierte.
Die Menschen die mehr ihr Herzblut an dieses Land gehängt hatten weil sie an die Märchen glaubten die ihnen erzählt wurden, werden wohl viel mehr unter dem Verlust ihrer Ideale gelitten haben.
Drum gibt es wohl auch noch diesen, ich befürchte nie kittbaren, 50plus-Riss durch die Gesellschaft den man auch hier in unserem Forum irgendwie spürt.


grenzgänger81 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 08:49 | nach oben springen

#248

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 08:54
von josy95 | 5.141 Beiträge | 1983 Punkte
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Zitat von KID im Beitrag #221
Die Deutschen haben immer ein Problem mit der Wahrheit gehabt. Macht aber nichts.

Deutschland ist kaum noch als deutsches Land zu erkennen. Kulturgut und Sprache werden noch im Ausland teilweise besser gepflegt. Die Zerruettung deutscher Kultur faengt mit der Zerruettung der Sprache an. Dann kommt das toedliche, soziale Phaenomen: "Wir sind doch alle gleich!" Eben nicht. Und Gott sei Dank auch.

Ich sprach vor einigem Monaten mit zwei ausgewanderten Ahiska-Tuerken aus Russland, die bei uns in Dayton ein neues Zuhause gefunden haben. Die sprechen neben ihr altmodisches Tuerkish, ganz gutes Russisch, und alle lernen Englisch. (Hinweis fuer Deutschland: Auslaender sollen die Landessprache lernen muessen.) Sie sind stolz Ahiska-Tuerken zu sein, sprechen aber weiterhin Russisch, wiel sie halt praktische Menschen sind. Sie haben hier marode Haeuser aufgekauft, und diese wieder saniert. Und sie gehen arbeiten! (Weiterer Hinweis...) Sie schimpfen (mit Recht) auf die 'faulen Amis', die anscheinen nichts zu schaetzen wissen. Sie HASSEN (aus bekannten Gruenden) die UdSSR, und das heutige Russland. Sie wurden vertrieben, ihr Kernland wurde ihnen auch gestohlen. Doch durch die Vertreibung und Massenmorde haben sie an ihrer Kultur (die mit ihrem verlorenen LAND verbunden ist) festgehalten. Was ist daran falsch? Warum sollen die Deutschen auf Kulturgut und Land verzichten? Hat nichts mit Hetze oder Revanschismus zu tun. Soll ein 80-jaehriger Schlesier einfach vergessen, wo er zur Welt kam, nur weil der dumme Gefreiter aus Braunau alles zerstoerte? Anscheinend ja. Vergesst Preussen und vergesst auch Kant, sage ich.



@KID ,

Dein Beitrag teilt mich wirklich in zwei Hälften!

Zu den ersten beiden Absätzen gebe ich Dir uneingeschränkt recht!

Es ist wirklich erschauerlich, wie mit deutscher Sprache, deutschem Kulturgut..., kurzum, mit deutscher Identität umgegangen wird.
Deutsche Identität bedeutet nicht nur Größenwahn eines EX- Östreichers (nicht zu vergessen!), Krieg, Tod, Vertreibung, die Missetaten von anderen Despoten bis hin zur stalinistischen Mordbubenriege der jüngeren Zeit und, und und.

Noch erschauerlicher ist, das man, äußert man sich nicht konform mit der schon wieder mal aufdiktierten Meinung, wird man gleich in braune oder am besten dunkelbraune Ecken befördert.

Wer hat an sowas Interesse, wer steuert das? Meiner Meinung braucht man dafür nur den Blick nach Westen richten, bis ein Wasser kommt..., dann eine Insel, hier ist man schon fast richtig. Aber nur fast...! Und weiter geht´s nach Westen..., wieder eine Menge Wasser. Was dann kommt, ist der aktuelle Gößenwahn, das von immer größeren Haien, Finanzhaien mit einer unermeßlichen Gier diktiert und damit die Meinung auf diesem Globus immer stärker manipuliert, vorgegeben wird.
@KID , leider Dein Land!

Das hat aber nix mit der Mehrheit der Menschen, der einfachen Menschen, die dort leben, zu tun. Aber, und das betrifft den zweiten Teil Deines Beitrages. Warum willst Du uns vorgeben,was wir hinsichtlich auf verlorenes Land zu tun haben? Geben wir Dir und Deinen Landsleuten die Aufforderungen, in Deinem Land endlich den Spuk der Finanzhaie zu beenden, die Welt damit von einer ihrer schlimmsten Geißeln zu befreien?

Schön, was Du über die Menschen der Abstammung Ahiska-Tuerken aus Russland berichtest. Aber man kann nicht alles auf andere Länder, andere Mentalitäten und Lebensauffassungen beziehen. Teile unserer Vorfahren haben in kurzer Folge zwei schreckliche Krieg mit angezettelt und geführt - und verloren! Darum müssen wir mit einigen Konsequenzen daraus heute nun mal leben.

Und darum kann ich mit dem zweiten Teil bzw. ab dem 3. Absatz Deines Beitrages überhaupt nicht mitgehen...

josy95

(Edith, sorry..,Schreibfehler - chen)


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
Damals87 und grenzgänger81 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 09:37 | nach oben springen

#249

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 10:12
von Hans | 2.177 Beiträge | 71 Punkte
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Hallo, Jens
"Vergesst Preussen und vergesst auch Kant, sage ich."
Nur der Schlusssatz von dir. Vergessen – nein –sollte man nicht, will ich auch nicht. Kultur, Nationalkultur bewahren, pflegen, halte ich für wichtig. Das damit in Deutschland geschludert wird, auch richtig.
So richtig bewusst geworden ist mir das merkwürdigerweise in deiner Heimat. Da hab ich mir mal die Steuben-Parade ansehen dürfen, mit sozusagen „Aha-Erlebnis“ von mir. Klar, ich wusste schon das ein preußischer Major, eben Friedrich Wilhelm von Steuben , als General unter Washington diente und in den Unabhängigkeitskriegen eine Rolle gespielt hat. Den Rest – wusste ich nicht! Sehr zum Erstaunen von einigen US-Funkfreunden, bei denen ich zu Gast war. „Hans –you are a Prussian ! That’s your Country!” durfte ich mir anhören. (O.K. die als Bayern verkleideten Dackel fand ich nicht so toll, aber das andere.)
Also – ich durfte feststellen, dass man offensichtlich ganz anders mit deutscher Geschichte umgehen kann, als in Deutschland üblich oder „opportun“.
Womit wir beim Problem –dem Rest deiner Ansage währen. Es ist wohl schwierig, innerhalb Europas eine Gegend zu finden, die nicht irgendwann mal in der Geschichte zu einem anderem Staat gehört hat. Beispielsweise – 1234 (?) war Neapel deutsch- na und so weiter. Der einzig gangbare Weg ist also wohl die Einigung Europas als gemeinsames „Vaterland“ – und selbstredend unter Wahrung der „nationalen Besonderheiten-Identitäten“. Ob die momentane Variante „EU“ da einen guten, gangbaren Weg darstellt – na ja, manchmal hab ich da Zweifel. Ein Ansatz, ein Ziel sind wohl vorhanden, allerdings wohl mit viel Eigendenken und Bürokratie überfrachtet. Es wird also noch lange dauern mit den „Vereinigten Staaten von Europa“.
So – es ist immer gut, wenn man als „in der eigenen Soße kochender Deutscher“ ab und zu einen Spiegel von außerhalb vorgehalten bekommt. Daher – bitte deine Überlegungen weiter zu solchen Themen einbringen. Halte ich für wichtig.
Und –Schlusssatz: Vielleicht können wir irgendwann noch mal eine Tour mit der U-Bahn unter Berlin lang machen – wenn auch nicht mit dir als Kutscher.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#250

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 10:24
von Nostalgiker | 2.880 Beiträge | 1274 Punkte
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Hallo @Hans etwas über den General Friedrich Wilhelm von Steuben habe ich schon zu DDR Zeiten gewußt.
Das lag aber nicht daran das unser Geschichtslehrer für dieses Thema eine besondere Affinität hatte, sondern das in meiner Klasse ein Junge war der aus dieser doch recht weit verzweigten Sippe abstammte aber durchaus zu den "engeren" Nachfahren zählte.

Er hat mit dem Thema allerdings keine Reklame gemacht und zu diesem berühmten Onkel auch nur auf direktes nachfragen Auskünfte gegeben.

Nach dem Abi habe ich allerdings den Kontakt verloren und weiß Heute weder wo er lebt und wie sein weiterer Lebensweg war.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#251

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 10:49
von Hans | 2.177 Beiträge | 71 Punkte
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Hi,
Na das - wenige- Wissen über v.Steuben hatte ich auch aus DDR-Zeiten mitgebracht. Mein alter Herr war ein "Preußen und Militärfan",konnte stundenlang über die "schiefe Schlachtordnung" und Kunersdorf referieren, da bleibt so was nicht aus. Und da ich ein ausgemachter Bücherwurm war und bin, natürlich keines seiner Bücher "links liegen" gelassen.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#252

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 12:13
von DoreHolm | 9.031 Beiträge | 6858 Punkte
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Zitat von Hans im Beitrag #251
Hi,
Na das - wenige- Wissen über v.Steuben hatte ich auch aus DDR-Zeiten mitgebracht. Mein alter Herr war ein "Preußen und Militärfan",konnte stundenlang über die "schiefe Schlachtordnung" und Kunersdorf referieren, da bleibt so was nicht aus. Und da ich ein ausgemachter Bücherwurm war und bin, natürlich keines seiner Bücher "links liegen" gelassen.
73, Hans



Grün: Wen´s interessiert: "Carl Schurz, Unter dem Sternenbanner. Lebenserinnerungen 1852 - 1869". Verlag der Nation, Berlin. Herausgegeben 1981. Damals für 13,20 Mark. Gab´s also auch schon zu DDR-Zeiten. Habe ich zu Hause stehen. Hatte mir mal mein Vater geschenkt, war aber, so muß ich gestehen, damals noch nicht so an dem Thema interessiert, sodaß ich es nur überflogen habe.



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#253

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 19:51
von 94 | 12.207 Beiträge | 5995 Punkte
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Ist den eigentlich die Teilung von U.S.A. und C.S.A. schon überwunden?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#254

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.11.2014 20:44
von SCORN | 1.464 Beiträge | 55 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #253
Ist den eigentlich die Teilung von U.S.A. und C.S.A. schon überwunden?


offiziell ja! aber geh mal in den sueden und nehm dir zeit abseits der touristenrouten durch old dixie zu fahren.


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#255

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.11.2014 00:15
von ati79 | 22 Beiträge
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Auch ich möchte hier meinen Senf dazugeben,gerade weil ich zu der jüngeren Generation gehöre,die ersten Jahre noch in der DDR groß geworden und nach der Wende im neuen System mitgewachsen!
Für mich liegt es ganz einfach an der unterschiedlichen Sozialisierung in Ost und West,ich denke die Werte in beiden Staaten waren sehr verschieden und mit einer grossen Portion Intoleranz gegenüber des jeweilig anderen Menschen und der fehlenden Neugier bleibt die Teilung im Kopf wohl auch noch eine ganze Weile bestehen!
Obwohl ich mich im grossen und ganzen Gesamtdeutsch fühle,tickt auch bei mir drin noch ein Ostherz,das liegt sicher viel an unserer Erziehung,die man ja von Generation zu Generation weiter gibt,ich muss zwar sagen das es in meiner Altersklasse immer mehr verschwimmt aber ich habe auch ältere Freunde in denen man immer noch ganz deutlich sehen kann wie unterschiedlich die Charaktere sind....als ganz einfaches Beispiel ist da das Frau sein,meine Mutter war nach unseren Geburten nur kurz zu Hause und sonst immer arbeiten,ich hab mich in keinster Weise vernachlässigt gefühlt,stiess aber nach der Wende in der West-Berliner Berufsschule auf totales Unverständnis was denn Ost Mütter nur für Rabenmütter seien,überhaupt hatten wir den Stand des armen,vernachlässigten halb verhungerten DDR Bürgers,das tat weh weil ich es so niemals empfand,ich selbst bin allerdings sehr früh selbständig geworden und habe gelernt das nicht der Mann der Brötchengeber ist und ich ihm als Dankbarkeit dafür nicht alles vor den Arsch tragen muss!
Im Westen waren die Rollen wohl doch etwas klassicher und im allgemeinen auch irgendwie verklemmter,was mir mein "West" Mann auch immer bestätigt.
Als ich meinen Mann kennen lernte habe ich unsere unterschiedlichen Mentalitäten sehr gespürt,auch ohne das wir nun ständig über Ost und West geredet hätten...bevor er mich kennenlernte war er von Vorurteilen gegenüber den "Anderen" so dermassen belastet das war kaum auszuhalten,ich geb aber zu das es andersrum ebenso war,eben auch durch das Erzählen der Eltern,Grosseltern---etc.
Auch heute merkt man noch an Kleinigkeiten das wir einfach unterschiedlich gross geworden sind dennoch waren wir neugierig aufeinander,haben uns viel erzählt über unsere Leben und das unserer Eltern und letztlich siegte die Liebe und so simpel und abgedroschen das jetzt auch klingt aber vielleicht ist das der Schlüssel,man sollte neugierig auf neues und anderes sein und die Toleranz besitzen das es ebend ein anderer Schlag Mensch ist aber nicht zwingend ein schlechterer.
Natürlich kann man viel über Politik meckern und das wir immer noch in 2 Klassen Gesellschaften leben und verdienen und sicher wird das auch seinen Teil beitragen,ich sehe trotzdem nicht das,das der Hauptgrund für die Teilung in den Köpfen ist,wir haben ja nun auch alle die freie Wahl das zu erdulden oder woanders hinzugehen wo es augenscheinlich besser ist!
Ich für meinen Teil bin froh wie alles gekommen ist,ich lebe ein tolles Leben in einer tollen Stadt,habe meine Freundschaften in ganz Deutschland verteilt und glaube fest daran, wenn wir die nächste Generation ohne Vorurteile erziehen auch die letzte Mauer bald fallen wird,sicher mag das seine Zeit dauern aber warum auch nicht,alles brauch seine Zeit und das ist meist auch gut so!

Am Ende wir alles gut und ist es nicht gut ist es noch nicht das Ende!


Kalubke, exgakl, IM Kressin, josy95, Schuddelkind und Regina haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#256

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.11.2014 07:56
von Kalubke | 3.078 Beiträge | 2941 Punkte
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Ich denke auch, dass das Zusammenwachsen dort leichter möglich ist, wo persönliche Beziehungen eine Rolle spielen. Die Unterschiede in den Grundansichten und den Wertevorstellungen werden sich sicherlich im allgemeinen Zusammenleben etws langsamer angleichen. Wobei man dazu sagen muss, dass auch schon vor der Wende jeder seine Eigenen hatte, die z. T. auch stärker vom jeweiligen Charakter und eher weniger vom politischen System abhingen. Natürlich prägten sich einzelne Seiten des Charakters unter verschiedenen sozialen Verhältnissen unterschedlich aus. Das wird heute ganz genau so sein. Und auch auch schon vor der Wende werden sich viele aus Ost und West in ihren Ansichten ähnlicher gewesen sein, als jeweils in Ost und West untereinander. Durch die z.B. zu DDR-Zeiten z. T. als belastend empfundenen Kollektiv- und Gruppenzwänge und natürlich auch durch die Sachzwänge der Mangelwirtschaft, die viele Notgemeinschaften entstehen ließen, haben sich möglicherweise bei den ehem. DDR-Bürgern im täglichen Umgang gegenüber ihren Mitmenschen etwas anderere Verhaltensweisen herausgebildet als bei Menschen, die in einem Umfeld lebten und leben, welches stärker von Individualität und von Konkurrenz geprägt ist.

Gruß Kalubke



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2014 09:44 | nach oben springen

#257

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

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von Barbara (gelöscht)
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Herzlich Willkommen im Forum ati79.

Noch kurz eine Anmerkung zu deiner und auch Kalubkes Schilderung:
ich persönlich bin in Verhältnissene (50er-60er Jahre) aufgewachsen, wo das einander helfen und sich unterstützen eine große Rolle gespielt hat. Besonders für die Frauen (mit sehr viel mehr Kindern als heute) war das eine Selbstverständlichkeit. Deshalb zucke ich immer bei den "unterschiedlichen Werten".

Meine Mutter hat in den 60-er Jahren wieder angefangen zu arbeiten (als Krankenschwester). Sie gehörte noch zu der Generation, die ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen mussten.
In Folge der 68er-Bewegung gingen in den 70er Jahre die nachfolgende Generation von Frauen auf die Straßen ging um gegen diskriminierende gesellschaftliche Misstände zu protestieren, als da wären unterschiedliche Bezahlung, berufliche Chancen, §218, Gewalt in der Ehe etc.. Es wurden viele gesellschaftliche Tabus bzgl. der Diskriminierung endlich benannnt und das Heimchen-am-Herd Klischee infrage gestellt. Wenn man so will war das ein Generationenwechsel bzgl. des Frauenbildes. Diese Zeit habe ich aktiv miterlebt.
.


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#258

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

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von Regina | 643 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von Hans im Beitrag #251
Hi,
Na das - wenige- Wissen über v.Steuben hatte ich auch aus DDR-Zeiten mitgebracht. Mein alter Herr war ein "Preußen und Militärfan",konnte stundenlang über die "schiefe Schlachtordnung" und Kunersdorf referieren, da bleibt so was nicht aus. Und da ich ein ausgemachter Bücherwurm war und bin, natürlich keines seiner Bücher "links liegen" gelassen.
73, Hans



Grün: Wen´s interessiert: "Carl Schurz, Unter dem Sternenbanner. Lebenserinnerungen 1852 - 1869". Verlag der Nation, Berlin. Herausgegeben 1981. Damals für 13,20 Mark. Gab´s also auch schon zu DDR-Zeiten. Habe ich zu Hause stehen. Hatte mir mal mein Vater geschenkt, war aber, so muß ich gestehen, damals noch nicht so an dem Thema interessiert, sodaß ich es nur überflogen habe.

Habe ich damals auch gekauft
tho.



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#259

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.11.2014 16:02
von DoreHolm | 9.031 Beiträge | 6858 Punkte
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Betreffs Mauer in den Köpfen, heute ein schöner veröffentlichter Leserbrief in der TA. Ich zitiere mal den ganzen Wortlaut:

" Jubel. Zum Auftritt von Wolf Biermann im Bundestag:
Herr Biermanns Auftritt hat mein Herz jubeln lassen, denn was haben wir in 25 Jahren der sogenannten Wiedervereinigung erreicht, nichts.
War das schön, als wir noch für uns waren im Westen. Jetzt kommt noch diese SED-Nachfolgepartei bei Ihnen ans Ruder. Die ehemalige DDR hat
sich bei uns eingenistet und bei uns abgeräumt. Hat jemals ein DDR-Bürger in eine westdeutsche Rentenkasse einbezahlt, aber heutzutage
höhere Rentenzulagen bekommen als wir. Ich bin nach wie vor ein Gegner der Wiedervereinigung. Da wir auch immer mehr von ostdeutschen
Politikern beherrscht werden".
Franz Albrecht, Ravensburg

Wird nicht der Einzige im Westen sein, der so ähnlich denkt, aber dennoch eine deutliche Minderheit. Soll sich sein Geld, von dem er annimmt, daß die Ostler es ihm weggenommen haben, von denen holen, die den wirklichen Reibach gemacht haben, Ostfirmen für´n Appel und ein Ei gekauft, sich der Kundenkartei bemächtigt, die Konkurrenz ausgeschaltet, keinen Pfennig für die Ausbildung von Fachleuten investierten und durch den neuen Markt, der sich da plötzlich vor ihrer Tür auftat, ihre Absatzflaute für die nächsten paar Jahre in den Griff bekamen. Kann mich noch an die großkotzigen Worte einiger Unternehmen erinnern, die so etwa sagten, sie könnten die ganze DDR mit ihren Produkten vollsch.... und dann Lieferzeiten hatten, die nach mehreren Monaten zu zählen waren.
Ansonsten enthalte ich mich jedes weiteren Kommentars zu diesem Leser.



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#260

RE: Warum ist die Teilung Deutschlands auch im Jahr 2014 noch nicht vollständig überwunden?

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.11.2014 21:22
von Barbara (gelöscht)
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Wir könnten ja mal einen extra Thread aufmachen:

die miesesten Sprüche, die Wessis über Ossis - und umgekehrt, Ossis über Wessis - Heute noch äußern.

Dann haben wir das Zeug aus den Füßen und können uns den Wesentlichen Dingen zuwenden.


Dore, dein "Leserbriefautor" oben hat garantiert den Biermann im BT auch erst das erste mal gesehen, denn Biermann war auch im Westen damals nicht so flächendeckend bekannt.
.


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