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#1

Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.10.2014 21:46
von GTKarl | 19 Beiträge | 3 Punkte
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Hallo,
ich bin zwar schon einige Zeit Mitglied und interessierter Leser vieler Beiträge, habe mich aber noch nicht vorgestellt. Geboren zur Zeit der Kuba Krise im äußersten Westen der Bundesrepublik hätte mir die DDR eigentlich ferner liegen müssen als den meisten meiner Mitbürger. Da mich aber wohl schon als Kind die eigene Inaugenscheinnahme mehr überzeugt hat als alle Geschichten, hat es mich irgendwann nach dem Osten, sozusagen ins "Reich des Bösen", gezogen! Ich war allerdings als Kind mehrmals in Rumänien, hatte also ein wenig Vorahnung was mich erwarten könnte. Ich hatte als Jugendlicher und junger Erwachsener auch schon die "lustigste Baracke im Lager", also die ungarische Volksrepublik, besucht. Ob die schulischen Ost-West Vergleiche stimmen oder nicht, konnte ich aber erst nach Einladung durch Freunde in die Altmark nach Gardelegen im Bezirk Magdeburg und nach WPSt Guben an der Neiße feststellen. Ich habe mich in der südlichen Hälfte der DDR umgesehen, soweit das in der begrenzten Zeit möglich war, und dabei und bei meinen Grenzübertritten Eindrücke gesammelt die mir im Gedächtnis bleiben werden. Etwas vorbereitet war ich durch die stundenlangen Gespräche mit meinem Freund und damaligen Arbeitskollegen Steffen, der 1984 mit seiner Mutter aus Leipzig zu uns nach Aachen übersiedelte. Seine Lehre als Werkzeugmacher hatte er im RFT in Leipzig begonnen und bei uns in Aachen nahtlos weitergeführt, beim Feilen hat man viel Zeit zum Reden. Er hat mir die Eigenarten des Lebens in der DDR erklärt und ich ihm den vielleicht gar nicht so goldenen Westen. Er hatte sich als Kind in der Leipziger Straßenbahn bei winterlicher Kälte auf dem Weg zur Krippe geschworen mal in ein Land zu ziehen wo es immer warm ist. Er lebt heute in der Nähe von Surfers Paradies in Queensland, Australia.
Zur Zeit arbeite ich mit einem englischen Autor an einem Buchprojekt, welches die Flucht eines DDR Spitzensportlers und seiner Familie im September 1961 zum Thema hat und so mußte ich auf dieses Forum stoßen! Und ich hoffe auch auf ein wenig Hilfe durch Experten, die sich mit der Situation an der deutsch-deutschen Grenze in dieser Zeit besser auskennen als ich das tun kann, der ich nicht einmal geboren war.

Gruß aus Aachen

GTKarl



zuletzt bearbeitet 21.10.2014 21:56 | nach oben springen

#2

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.10.2014 22:06
von silberfuchs60 | 1.467 Beiträge | 68 Punkte
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Hallo GTKarl
interessante Lebensgeschichte, lies Dich hier ein und dann leg los....
Herzlich Willkommen.

Gruß vom
silberfuchs60


xxx


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#3

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.10.2014 22:58
von DoreHolm | 9.054 Beiträge | 7039 Punkte
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Meine Anerkennung für Dich als West-Westdeutscher. Da mein Kundenbereich bis an die belgisch-holländische und französische Grenze reichte, war meine Erfahrung, daß die Vorstellungen über die DDR desto verschrobener wurden, ja weiter weg von der ehem. Grenze sie lebten (Trabi-Fahrer sind alles DDR-Nostalgiker (ein Kollege), "Ihr durftet doch in der DDR kein Englisch lernen") u. dergleichen. Habe damals (1993 bis 2019) als ADM für eine Pirmasenser Firma gearbeitet. in Aachen war ich mit einem Hobbykumpel (damals noch Major der NVA) wenige Monate nach der Öffnung zu einer Mineralienbörse. Damals hat mich der Zustand der Autobahn hinter Köln an die DDR erinnert (holper, holper).

Also herzlich willkommen hier.



zuletzt bearbeitet 21.10.2014 22:59 | nach oben springen

#4

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.10.2014 23:54
von GTKarl | 19 Beiträge | 3 Punkte
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Ja, da kann ich zustimmen, als ich bei einem Besuch in der DDR die Transitautobahn am Abzweiger nach Drewitz-Dreilinden in Richtung Frankfurt/Oder verließ, gab es nach 200m einen heftigen Ruck und danach den typischen Rhythmus von Adolfs Betonplatte (radong-radong-radong...usw.) und den kannte ich von der alten A4 von Köln nach Aachen. Was es bei uns im Westen allerdings schon lange nicht mehr gab, waren die gepflasterten Ausfahrten mit den engen Radien der alten Reichsautobahn, da konnte man sich als Westler mächtig vertun.

Gruß

Karl



zuletzt bearbeitet 21.10.2014 23:58 | nach oben springen

#5

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 11:40
von GTKarl | 19 Beiträge | 3 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #3
Meine Anerkennung für Dich als West-Westdeutscher. Da mein Kundenbereich bis an die belgisch-holländische und französische Grenze reichte, war meine Erfahrung, daß die Vorstellungen über die DDR desto verschrobener wurden, ja weiter weg von der ehem. Grenze sie lebten (Trabi-Fahrer sind alles DDR-Nostalgiker (ein Kollege), "Ihr durftet doch in der DDR kein Englisch lernen") u. dergleichen. Habe damals (1993 bis 2019) als ADM für eine Pirmasenser Firma gearbeitet. in Aachen war ich mit einem Hobbykumpel (damals noch Major der NVA) wenige Monate nach der Öffnung zu einer Mineralienbörse. Damals hat mich der Zustand der Autobahn hinter Köln an die DDR erinnert (holper, holper).

Also herzlich willkommen hier.




Und auch richtig, trotz aller Geschichtsstunden im Gymnasium, die DDR war bei uns tief im Westen für alle, die keine Verwandten dort hatten oder anderweitig direkt mit ihr zu tun hatten, soweit weg wie der Mond! Aber da hatten die Meisten wenigstens die Landung von Apollo 11 gesehen!
Einmal hat mich meine damalige Freundin bei einem Besuch begleitet und das Visum war bis zwei Tage vor der geplanten Abreise nicht bei uns angekommen, meinte sie doch: "Das geht doch schneller, wenn dein Freund uns das rüberfaxt!", ich habe mich geschüttelt vor Lachen und ihr erklärt, daß ein Fax-Gerät in Privathand eines DDR-Bürgers ungefähr so oft anzutreffen ist wie eine Imbissbude am Südpol!

Gruß

Karl



Hapedi und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.10.2014 11:49 | nach oben springen

#6

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 17:11
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.957 Beiträge | 3097 Punkte
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Hallo @GTKarl, sei willkommen, ich begrüße Dich hier im Forum. Wie lange warst Du denn immer auf Besuch bei uns in der Zone?

gruß h.



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#7

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 18:16
von Regina | 643 Beiträge | 1 Punkte
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Auf deine Erlebnisse in der DDR freuen wir uns schon.
regina und thomas



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#8

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 18:30
von andyman | 2.808 Beiträge | 4692 Punkte
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@GTKarl
Hallo und willkommen im Forum.Du hast bei deinen Besuchen in der DDR eine für dich völlig andere Welt kennengelernt,da kannst du dir vielleicht vorstellen wie es uns den Ossi`s nach der wiedervereinigung ging und nicht nur besuchsweise.Nicht das du jetzt ein falschen Eindruck von mir bekommen hast, ich stehe zur Wiedervereinigung damals wie heute.Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


Hapedi und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 18:50
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5107 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #3
Meine Anerkennung für Dich als West-Westdeutscher. Da mein Kundenbereich bis an die belgisch-holländische und französische Grenze reichte, war meine Erfahrung, daß die Vorstellungen über die DDR desto verschrobener wurden, ja weiter weg von der ehem. Grenze sie lebten (Trabi-Fahrer sind alles DDR-Nostalgiker (ein Kollege), "Ihr durftet doch in der DDR kein Englisch lernen") u. dergleichen. Habe damals (1993 bis 2019) als ADM für eine Pirmasenser Firma gearbeitet. in Aachen war ich mit einem Hobbykumpel (damals noch Major der NVA) wenige Monate nach der Öffnung zu einer Mineralienbörse. Damals hat mich der Zustand der Autobahn hinter Köln an die DDR erinnert (holper, holper).

Also herzlich willkommen hier.




alle Achtung , in deinem Alter noch Arbeitsmäßig bis 2019 aktiv sein heißt doch ein Job der nicht Körperkraft verlangt

gruß Hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


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#10

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 19:02
von GTKarl | 19 Beiträge | 3 Punkte
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Zitat von Regina im Beitrag #7
Auf deine Erlebnisse in der DDR freuen wir uns schon.
regina und thomas


Das ist ja inzwischen schon ein fast ein halbes Menschenalter her, aber trotzdem: ich war, um eine vorherige Frage zu beantworten, im Zeitraum von zwei Jahren 1988/89 fünf oder sechs mal vor der Maueröffnung in der DDR, das letzte Mal Ende September 1989. Insgesamt etwa vier Wochen, auf den Tag genau weiß ich das nicht mehr! Der Zwangsumtausch hat jedenfalls verhindert, daß ich längere Aufenthalte planen konnte, ich war Student und hatte wohl Zeit, hab zwar nicht am Hungertuch genagt, aber 175 harte Westmärker für eine Woche war schon hart! Der Vorteil den ich hatte, ich war mit dem Diesel Benz meines Vaters unterwegs (der hat nie einen Führerschein besessen, somit fuhr ich sowieso alleine mit dem Auto) und einen großen Teil meiner DDR Mark habe ich an der Minol in Brennbares umgesetzt, womit der Robur und der W50 fuhr, das war auch für den 200er Diesel gut, die Fahrer von hochverdichteten Benzinkutschen konnten sich das nicht erlauben, 88 Oktan geht da gar nicht. Das half schon ein wenig und ich bin viel durch die Republik unterwegs gewesen, geschlafen habe ich bei meinen Freunden oder deren Bekannten, wenn das bei den Freunden nicht ging (wenn man beim Rat des Kreises beschäftigt ist, wurde das nicht gern gesehen oder man glaubte, daß es so wohl besser sei).

Natürlich sind alle meine Eindrücke völlig subjektiv, somit hoffe ich, daß sich niemand auf den Fuß getreten fühlt, wenn ich davon berichte. Allzu Persönliches lasse ich aber hier weg, ja, es waren auch weibliche Bekannte dabei!

Die Orientierung fiel mir manchmal ziemlich schwer, vor allem Nachts, wenn ich alleine auf dem Weg zu einem Treffpunkt war, ich bin tatsächlich manchmal ausgestiegen und ganz nahe an eine Hinweistafel hingetreten, als Kind des Westens kannte ich Schilder ohne Reflexfolie nicht mehr. Auf einer Fahrt nach Guben, ich kam aus Richtung Lübben oder Lübbenau, bin ich auf einem Kolonnenweg durch ein Waldgebiet gefahren, links und rechts Schilder, die ein Sperrgebiet auswiesen, da konnte einem dann schon anders werden, falsche Richtung? Ich war aber tatsächlich auf dem richtigen Weg und total happy, als ich irgendwann aus dem Wald heraus war und in Guben die Heinrich Mann Str. gefunden hatte, wo meine Bekannte mit ihrer Mutter wohnte.
Es war irgendwie Licht und Schatten, ich hatte den Eindruck die Menschen hatten sich in ihrem Leben eingerichtet! Wir sind in Guben natürlich in den örtlichen Jugendclub gegangen (man brauchte Karten), der war in einem Keller untergebracht und unterschied sich nicht wirklich von unseren Discos in den Jugendheimen der kleineren Stadte. Ich werde nie vergessen wie ich die Treppe herunter kam und glaubte ich würde nicht richtig sehen, in Guben war wohl eine Schuhproduktion ansässig, bei der in der Mehrheit junge Frauen beschäftigt waren... ! In meiner Heimatstadt Aachen war und ist der Männeranteil bei den jungen Jahrgängen durch die techn. Hochschule extrem groß, hier war es andersherum, wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß und ich hatte ganz schnell völlig vergessen wo ich war!

Das reicht jetzt mal fürs Erste...


Gruß

Karl



hundemuchtel 88 0,5, Hapedi, Rainman2, Regina und GKUS64 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 19:48
von Rainman2 | 5.850 Beiträge | 802 Punkte
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Hallo GTKarl,

Schön! Danke! Mehr!

Viel Spaß hier!
Ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#12

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 20:01
von DoreHolm | 9.054 Beiträge | 7039 Punkte
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Zitat von Hapedi im Beitrag #9
Zitat von DoreHolm im Beitrag #3
Meine Anerkennung für Dich als West-Westdeutscher. Da mein Kundenbereich bis an die belgisch-holländische und französische Grenze reichte, war meine Erfahrung, daß die Vorstellungen über die DDR desto verschrobener wurden, ja weiter weg von der ehem. Grenze sie lebten (Trabi-Fahrer sind alles DDR-Nostalgiker (ein Kollege), "Ihr durftet doch in der DDR kein Englisch lernen") u. dergleichen. Habe damals (1993 bis 2019) als ADM für eine Pirmasenser Firma gearbeitet. in Aachen war ich mit einem Hobbykumpel (damals noch Major der NVA) wenige Monate nach der Öffnung zu einer Mineralienbörse. Damals hat mich der Zustand der Autobahn hinter Köln an die DDR erinnert (holper, holper).

Also herzlich willkommen hier.




alle Achtung , in deinem Alter noch Arbeitsmäßig bis 2019 aktiv sein heißt doch ein Job der nicht Körperkraft verlangt

gruß Hapedi



Tschuldigung. Die "1" muß weg, dafür ne "0" einsetzen. Dann stimmts.



Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 20:12
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Noch was zu völlig abwegigen Ansichten. Mein Hobby-Tauschpartner aus Kaiserslautern, den ich 1969 über eine Anzeige in einer westdeutschen Hobby-Zeitschrift (ja, es stimmt, unsere Bekannten hatte dort eine Anzeige in meinem Namen geschaltet, die mir bis 1973 einen für beide Seiten recht vorteilhaften Mineralientausch bescherte) war schon mal allein in den 70ern da. Im Frühjahr 1989 kam er mit seiner Frau für ein paar Tage. Wir fuhren auf Mineraliensuche in´s Erzegbirge, während die Frauen einen Stadtbummel machten. Sie wollte wissen, wie so das Warenabgebot hier ist. Sie kam zu dem Schluss, daß es ja hier eigentlich alles gibt, zwar weniger Auswahl, nicht so farbig und bunt, kaum Südfrüchte u.s.w., aber insgesamt keine richtigen Probleme. Später verriet sie ganz verschämt meiner Frau, daß sie froh war, den Rest der Mitbringsel im Auto gelassen zu haben. Das waren Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis u.a., weil sie annnahm, sie bekäme hier nicht genug zu essen. Ja, auch sowas gabs.



zuletzt bearbeitet 22.10.2014 20:14 | nach oben springen

#14

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.10.2014 23:38
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #13
. Sie wollte wissen, wie so das Warenabgebot hier ist. Sie kam zu dem Schluss, daß es ja hier eigentlich alles gibt, zwar weniger Auswahl, nicht so farbig und bunt, kaum Südfrüchte u.s.w., aber insgesamt keine richtigen Probleme. Später verriet sie ganz verschämt meiner Frau, daß sie froh war, den Rest der Mitbringsel im Auto gelassen zu haben. Das waren Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis u.a., weil sie annnahm, sie bekäme hier nicht genug zu essen. Ja, auch sowas gabs.


Ich hatte ja genügend Infos vorher, also hatte ich immer die Krönung, Bananen und Orangen im Gepäck und noch ein paar andere Sachen. Aber mir ist so etwas auch mal passiert, bei meiner ersten Reise nach Westafrika hatte ich Schwarzbrot in Dosen und Thunfisch in Büchsen dabei, als sich am letzten Abend vor der Abreise der Tisch im Restaurant unter gebackenen Bananen, Yamswurzeln, Süsskartoffeln, Reis, grünen Bohnen und den verschiedensten Fleisch und Fischsorten fast durchbog, habe ich meinem Tischnachbarn von meiner Notration erzählt. Der hatte nichts Besseres zu tun als es der ganzen versammelten Mannschaft zu übersetzen und schon war die Heiterkeit nicht mehr zu überbieten. Wenn man es bezahlen kann wird man überall satt, sogar im Sahel!
Das Warenangebot in einer kleinen Kreisstadt in der Altmark war zum Teil erschreckend, fand ich! Vor allem beim Fleischer, bei meinem Freund Jörg gab es aber immer besten Schinken zum Frühstück, auf meine Frage hin, wie das denn komme bei dem Angebot in der Fleischtheke, deutete er auf den an der Schnauze verbeulten Tatra hin, an dem im Hof gearbeitet wurde (seine Eltern betrieben einen privaten Karroseriebetrieb):"der ist vom Fleischer" war sein Kommentar. Ja, so war das!

Gruß

Karl



Hapedi und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.10.2014 01:08
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo @GTKarl
Da haben wir ja einige Gemeinsamkeiten: Du Aachen, ich Euskirchen, Du Gardelegen, ich Salzwedel, Du div. Besuche in der DDR, ich auch.

Ich hoffe, dass Du Dich hier wohl fühlst und würde gerne noch mehr von Dir lesen - auch wenn es auf Deine Fragen keine erschöpfenden Auskünfte geben sollte.


GTKarl hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2014 12:53
von GTKarl | 19 Beiträge | 3 Punkte
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Das gab's also auch noch öfter, daß sich jemand aus dem tiefen Westen für die DDR und die Menschen dort interessierte.

Ich habe ja in meiner Vorstellung schon geschrieben, daß ich an einer Grenze lebe und da ich hier aufgewachsen bin, habe ich die Veränderung dieser Grenze durch den europäischen Einigungsvorgang selbst beobachten können. Vielleicht kommt mein Interesse an der Grenzsituation ja auch ein wenig von diesen Umstand. Ich muss vielleicht ein wenig die Situation schildern, sie ist eben bis heute auch ungewöhnlich und für "Auswärtige" nicht ganz einfach zu verstehen. Mein Heimatort wurde durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses geteilt, die Grenze ging plötzlich mitten durch das Städtchen, vereinfacht, der östliche Teil wurde Preussen, der westliche Holland (ganz vereinfacht gesagt). Das war wohl lange Zeit nicht wirklich ein Problem. die über 2km lange gemeinsam genutzte Grenzstrasse ließ nicht wirklich eine Trennungssituation aufkommen, gleiche Sprache (Platt), verwandtschaftliche Beziehungen, alle katholisch (nicht unwichtig!) usw. alles gut! Holland blieb im 1. Weltkrieg neutral, immer noch kein Problem (mit Belgien war das anders, der erste, sogar elektrisch geladene, "deutsche Todeszaun" stand nicht mitten in Deutschland, aber das ist eine andere Geschichte). Die stark unterschiedliche wirtschaftliche Situation führte jetzt aber, genau wie nach dem zweiten Weltkrieg, zu verstärkten Warenkontrollen, der Schmuggel wurde durch einige Grenzbewohner auf beiden Seiten intensiviert. Aber erst nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich die menschliche Situation dramatisch. Im Laufe der 30er und vor allem nach Kriegsbeginn wurde die Grenze massiv gesichert (für damalige Verhältnisse). Die Grenzstrasse bekam einen etwa 2,5 hohen doppelten Stacheldrahtzaun und wurde durch deutsche Zolleinheiten streng bewacht. Besuche bei den Verwandten auf der anderen Seite waren fast unmöglich geworden, nach dem Krieg blieb diese Situation bestehen, allerdings mit anderen Vorzeichen. Es gab auch bei uns Tote an der Grenze, es waren allerdings keine politischen Flüchtlinge, sondern Schmuggler und Zollbeamte die sich z.T. richtige Gefechte lieferten. (Literaturtip, Wolfgang Trees: Schmuggler,Zöllner und die Kaffeepanzer)
In sehe den Zaun und die Postenhäuschen der Zollner noch vor mir, als Kinder haben wir uns auf dem Nachhauseweg von der Schule bei starkem Regen auch schon mal darin untergestellt, wenn sie geade nicht besetzt waren. Anfang der 70er wurde der Stacheldrahtzaun durch eine kniehohe Mauer aus abgeschrägten Betonsteinen ersetzt, jetzt gab es auch bei uns einen kleinen Grenzverkehr, Bewohner des unmittelbaren Grenzgebietes durften mit einem Sonderausweis zwei Durchgangsstellen in dieser Mauer zu Fuß benützen, um auf die andere Seite zu gelangen. Ansonsten mußte man die normalen Grenzübergangsstellen benutzen, ein völlig normaler und unspektakulärer Vorgang. Diese recht "offene" Grenze lockte aber in den 70ern und 80ern die Transporteure und Händler anderer Stoffe an, so kam es durchaus vor, daß im Schatten unseres neu gebauten Hauses, etwa 150m von der Grenze entfernt die BGS und Zoll Beamten mit Wetterponcho bekleidet und der MP schußbereit sich die Nacht um die Ohren schlugen.
In direkter Nachbrschaft hatte ich das Zollkommisariat und die Wohnungen der Zollbeamten, die Hundezwinger und Diensträume mit der Fahrbereitschaft.
Nach Schengen wurde die gesamte Situation geändert und heute wissen nur wirklich Eingeweihte, wo sich der exakte Grenzverlauf befindet, weil man z.B beim Befahren der Neu/Niewstr. die Grenze mehrmals überscheitet und manchmal der Beifahrer in den Niederlanden und der Fahrer in Deutschland sitzt.

Ich hoffe ich langweile nicht mit solchen Geschichten einer anderen deutschen Grenze, aber es dürfte vieleicht manchem Forumsbesucher vor der Monströsität der innerdeutschen Grenze entgangen sein, daß es auch anderswo in unserem Land ungewöhnliche Zustände gab.

Ich werde aber jetzt wieder zu meinen Eindrüchen und Erlebnissen in der DDR zurückkommen, was ich sagen wollte war, ich hatte Vergleichsmöglichkeiten, was das Verhalten und Benehmen von Staatsdienern an Grenzen anging, natürlich wußte ich als täglicher Grenzgänger vielleicht auch anders damit umzugehen.

Gruß

Karl



GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.10.2014 12:57 | nach oben springen

#17

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.10.2014 14:14
von berlin3321 | 3.457 Beiträge | 3826 Punkte
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Moin moin,

sehr schöne Berichte. Mehr davon.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...


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#18

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.10.2014 14:20
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #17
Moin moin,

sehr schöne Berichte. Mehr davon.

MfG Berlin




Das finde ich auch.
Darf man fragen Karl, welcher Ort das genau war, indem du aufgewachsen bist?
.


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#19

RE: Vorstellung GTKarl

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.10.2014 14:26
von Regina | 643 Beiträge | 1 Punkte
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Karl, sehr schön.
Habe ich noch nie gehört



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#20

RE: Vorstellung GTKarl

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Ich bin in Herzogenrath aufgewachsen, im Landkreis Aachen. Genauer gesagt im Ortsteil Straß, dort trennt die Niewstraat, auf deutscher Seite Neustr., die Niederländer von den Deutschen, Besser könnte man sagen, sie verbindet sie! Inzwischen gibt es wieder so eine Art gemeinsame Gemeindeverwaltung uber eine Nationalitätsgrenze hinweg, eigentlich unvorstellbar, ist aber so!
An dieser Grenze gab es verrückte Geschichten, die wohl Bekannteste ist die mit der grenzüberschreitenden Musik. Ein niederländisches Brautpaar wollte in den 50ern mit Blasmusik zur Kirche ziehen, ich denke der Bräutigam war Mitglied im örtlichen Harmonieverein. In den Niederlanden war aber damals die Störung der Sonntagsruhe verboten, laute Musik aus Blasinstrumenten inbegriffen. Also zogen die Vereinskameraden mit Ihren Instrumenten lautlos mit zur Kirche, der Zug ging über ein langes Stück am Stacheldrahtzaun entlang, auf deutscher Seite schwenkte die dort ansässige Musikkapelle auch auf die Grenzstrasse ein und begleitete das Brautpaar mit klingendem Spiel, dem "Zondagswet" war genüge getan und die Musik auf deutscher Seite ließ sich vom Zaun nicht aufhalten.

Gruß und gute Nacht

Karl



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