Zeitgeschichte: Tod an der Mauer

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05.10.2012 23:53
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#46
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Zitat von Harra318 im Beitrag #45
Zitat von Gast im Beitrag #36
Hier die Story für alle:





http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41170550.html
Wer an der Grenze, schreibt die Ost-Berliner "Armee-Rundschau" unverblümt, "mehr als das gesetzlich Verlangte für den militärischen Schutz des Sozialismus leistet, hat verständlicherweise auch größere Rechte". Dazu gehören: "Öffentliche Würdigung", Orden, Beförderung, Geld -- bis zu 5000 Mark und 14 Tage Sonderurlaub dem, der einen "Flüchtigen" oder einen "Grenzverletzer" stellt, lebend oder tot.
Man kann auch sagen Kopfgeld ! Honecker der Mörder


Das ist ja derHammer!!! woher stammen den diese neuen Erkenntnisse?

lso ich habe etliche Belobigungen für Festnahmen erlebt,aber in der Größenordnung nieee


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06.10.2012 00:03
#47
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #46
Zitat von Harra318 im Beitrag #45
Zitat von Gast im Beitrag #36
Hier die Story für alle:





http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41170550.html
Wer an der Grenze, schreibt die Ost-Berliner "Armee-Rundschau" unverblümt, "mehr als das gesetzlich Verlangte für den militärischen Schutz des Sozialismus leistet, hat verständlicherweise auch größere Rechte". Dazu gehören: "Öffentliche Würdigung", Orden, Beförderung, Geld -- bis zu 5000 Mark und 14 Tage Sonderurlaub dem, der einen "Flüchtigen" oder einen "Grenzverletzer" stellt, lebend oder tot.
Man kann auch sagen Kopfgeld ! Honecker der Mörder


Das ist ja derHammer!!! woher stammen den diese neuen Erkenntnisse?

lso ich habe etliche Belobigungen für Festnahmen erlebt,aber in der Größenordnung nieee

Tja,Pitti 53 es ist dir vielleicht entgangen in deiner Lehrzeit,entweder bewusst,oder auch unbewusst.Der Teufel wird es wissen.


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08.10.2012 20:28
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#48
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Sauerei ,wieso hab ich kein Geld bekommen ? Und soviel Sonderurlaub wars auch nicht.


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09.10.2012 12:52
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#49
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Hallo,
Kind, Spree, usw. bestand da wirklich Lebensgefahr für einen Westberliner der dort dann für die Grenzposten sichtbar ins Wasser gesprungen wäre um den Buben hochgeholt hätte.

Wenn ich mal nicht einen "Volpfosten" annehme, was hätte denn die Befehlslage dann gefordert, wieweit wäre schwerstwiegend Diziplinarverfahren zu erwarten gewesen?

Denkbare Handlunger der Posten:

1. Beobachten daß nur 1 oder 2 Lebensretter ufernah ein Kind bergen.
2. Feststellen die sind offensichtlich unbewaffnet, keine weitere physische Agressivität gegen Grenzbefestigungen.
3. Meldung und anfordern einer Bootsstreife.

Damit kommt nänmlich die Frage auf wieweit das Kind AUCH Opfer der Westpropaganda war daß Grenztruppen nichts anderes wären als schießgeile Terminatoren.


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09.10.2012 16:56 (zuletzt bearbeitet: 09.10.2012 16:57)
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#50
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Fehler.
Sorry.


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09.10.2012 21:32 (zuletzt bearbeitet: 09.10.2012 21:33)
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#51
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Hallo,
zum Detail Belobigung, Theorie oder "Hörensagen" von Sonderurlaub usw.: Grenzdurchbrüche und unerlaubte Passagen zu verhindern war doch der wehrgesetzlicher oder befehlsgemäßer Auftrag. Eine erfolgreiche Verhinderung also das dienstlich erwartete und verlangte Verhalten!

Frage: Gab es Vorgesetzte die eine Verletzung oder gar Todesfälle als "erfolgreichere" und den Auftrag besser erfüllende Handlung sahen als eine Festnahme ohne Schußabgabe?

ich gehe davon aus was für viele Armeen und Polizeitkräfte auf der Welt gilt in Friedenszeiten, Todesfälle sind für Vorgesetzte lästiger, erfordern mehr Berichtswesen, mehr Erklärungen und Untersuchungen ab als schußfreie und unblutige Auftragerfüllung, unabhängig von der ethischen Frage. Auch bei der Grenztruppe, dem Bundesgrenzschutz, der NVA, der BW, nicht nur im Wachdienst sondern auch z.B. bei Manöverunfällen.

Daß nach tödlichen Schüssen in Friedenszeiten Soldaten aus dem Dienst genommen werden, das gilt ja ähnlich auch für Lokführer nach Eisenbahnunfällen.
Gruß


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10.10.2012 18:39 (zuletzt bearbeitet: 10.10.2012 18:41)
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#52
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S51

Zitat von SET800 im Beitrag #51
Hallo,
zum Detail Belobigung, Theorie oder "Hörensagen" von Sonderurlaub usw.: Grenzdurchbrüche und unerlaubte Passagen zu verhindern war doch der wehrgesetzlicher oder befehlsgemäßer Auftrag. Eine erfolgreiche Verhinderung also das dienstlich erwartete und verlangte Verhalten!

Frage: Gab es Vorgesetzte die eine Verletzung oder gar Todesfälle als "erfolgreichere" und den Auftrag besser erfüllende Handlung sahen als eine Festnahme ohne Schußabgabe?

....




Erfolgreich verhindert war eine Republikflucht, wenn die Person/-nen festgenomen war oder zumindest nicht "durch" war. Schlimmstenfalls eben egal, wie. Das "egal wie" bedeutete aber immer bei GT extrem ungeliebten "Sackstand" (hat nur wörtlich mit Stoff zu tun). Bei BW nennt man dies wohl "Zustand". Es bedeutet aber immer das Gleiche. In dessen Folge kamen/kommen immer höchst (die Ruhe) störende und allwissende Vorgesetzte. Je schlimmer das ausging, um so länger waren sie da. Die in der Folge versuchen, unsinnige Dienstvorschriften durchzuhämern. Das auf Normalzustand zurückzuschrauben kostet immer lästig viel Zeit. Damals auch.
Natürlich sagte das so keiner. Ich bin Zivilist, ich darf das.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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