Leistungsverstärker UM 2 bei den Grenztruppen?

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08.10.2014 09:32
#1
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Moin Moin,

sag bitte mal war der Leistungsverstärker UM 2 auch bei den Grenztruppen im Einsatz?

Danke und Gruß


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08.10.2014 10:42
#2
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Hallo Schlutup,
Verstärker der Funkanlage waren bei uns nur in den Füst. vorhanden. Das waren aber andere Typen.
In der "Funkbude" im Keller stand einiges an Geräten die aber nie im Dienst benutzt wurden.

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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08.10.2014 11:11
#3
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Zitat von Schlutup im Beitrag #1
Moin Moin,

sag bitte mal war der Leistungsverstärker UM 2 auch bei den Grenztruppen im Einsatz?

Danke und Gruß





Hallo,

von den L-Verstärkern hatten wir zwei Stück in der GK, die aber in meiner Zeit nie zum Einsatz kamen. Sollten angeblich in Fahrzeug des KC eingebaut
werden, bei irgenteiner Besonderheit.
Desanderen hatten wir noch 4 oder 5 L-Verstärker UM wo die abgegebene Leistung erheblich höher war, als beim UM2.
Aber die waren auch nur in ihren Kisten verpackt. Außer einen, den hatte ich mal aufbauen müssen, weil die Verbindung R109 - Stab nicht funktionierte.
Aber das hat aus bestimmten Gründen nicht gefunzt.
Sonst blieb alles verpackt und wurde einmal im Jahr zur Kontrolle rausgehohlt wo auf vollzähligkeit der Teile kontolliert wurde.
HG EK78


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04.01.2019 20:53 (zuletzt bearbeitet: 04.01.2019 21:08)
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#4
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Zitat von Schlutup im Beitrag #1
Moin Moin,

sag bitte mal war der Leistungsverstärker UM 2 auch bei den Grenztruppen im Einsatz?

Danke und Gruß



UM1 und UM2 waren mobile Geräte.
UM2 in Verbindung mit den Funkgeräten der R-Serie. R-109D, R-114D, R-108D, R-105D, R-116 und R-126.
Abhängig von der Ausgangsleistung.

g1222p19460-zu-p2.html#com
UM bzw. UM3.


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05.01.2019 15:33
avatar  TOMMI
#5
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Zitat
UM1 und UM2 waren mobile Geräte.
UM2 in Verbindung mit den Funkgeräten der R-Serie. R-109D, R-114D, R-108D, R-105D, R-116 und R-126.

Ich möchte noch ergänzen, dass diese auch mit dem R109M benutzt werden konnten. Ich hatte solche im Keller stehen, kann mich aber nicht erinnern, diese einmal praktisch genutzt zu haben.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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05.01.2019 15:50
#6
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R109D waren bei uns immer auf den Fahrzeugen !
R109M gingen bei der KS oft mit raus.

PS: die R109M habe ich mehrmals auf den Nordturm der Burg Hanstein mitgehabt.

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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05.01.2019 16:07
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#7
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Wir hatten das R109M immer auf den Fahrzeugen. R109D wurden nur in Reserve gehalten falls mal die anderen Geräte nicht gingen.

Habe ich aber auch einmal mitgenommen damit der Posten nicht abgehoben hat.

Kontrollstreife


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05.01.2019 16:38
#8
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Im NB-26 (GKM) waren im Gerätesatz R-125 auf GAS69 UM2/3 verbaut (siehe http://www.greenradio.de/b_r125.htm), Zeit um 1975.

Gruß Stuelpner


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05.01.2019 17:58 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2019 18:24)
avatar  Fred.S.
#9
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7. Und wir, KS, hatten das Funkgerät R 109 ständig auf allen GSB-Typen, wobei ich nur bis 83 sprechen kann.
Das Gerät befand sich ständig an Bord und wir Funker sicherten die Stromversorgung durch extra große Batteriekästen.
Jörg und die Anderen der Grenzmatrosen um Berlin, müssten das eigentlich auch kennen.

Es geht hier um den Leistungsverstärker UM 2, meine Frage an Euch, Funkspezis:

mein damaliger Regimentskommandeur,behauptete im Oktober 1966 sinngemäß, in seinen Aufzeichnungen:
.. ich habe einen englischsprechenden Funker mit dem FuG 109 immer bei mir gehabt.
Dadurch wusste ich und die DDR über alle Handlungen der Kugelbake, des Zoll, des BGS und der Briten Bescheid ...
Ich habe Euch schon oft gefragt: ist diese Aussage richtig ? Konnte man wirklich mit der R 109, den damaligen Gegner wirklich abhören?

Persönlich durch Funkspezialisten des BGS wurde meine Besatzung und andere Besatzungen einmal über unsere Geräte R 109, zu andere Positionen auf der Elbe befohlen. Man gab uns eine andere Frequenz im Auftrag der Funkleitstelle des GR in Grabow, und wir führten dann auf dieser Frequenz die gegebenen Befehle auch aus. Fred


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05.01.2019 18:43 (zuletzt bearbeitet: 31.05.2020 15:54)
avatar  Mike59
#10
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#9

bin 1979 an die Grenze gekommen - da waren die R 109 und R 126 noch gut im Einsatz - nur haben wir kaum gefunkt. Die Steinzeitrecorder wurden aber tapfer zum Grenzdienst ausgegeben und mitunter eben auch durch den Abschnitt getragen.
Laut DV mußte je Anlage 501 ein Geländegängiges KfZ mit (Funk) R 109 eingesetzt werden, und die Kontrollstreife durfte das Teil auch gerne tragen. *kotz*
Wir hatten noch Führungsstellen auf BT 11 - da gab es dann auch die besagten UM - ob das nun die UM1 oder UM2 waren - what ever. Die Akkus für Fu + UM mußten vom jeweiligen Dienstaufzug mitgeführt werden.
Meist hat das Telefon geklingelt und der "Alte" hat dich vollgenölt ".. ich rufe sie über Funk .... weswegen antworten sie nicht. ..." Als ob ich auf dem Turm sitze und die Kopfhörer auf habe um auf die Verbindungsaufnahme durch den Alten zu warten. Die Verbindung war meist miserabel und beim Kurbel fand man alle möglichen Sender mit was auch immer - die Qualität war bescheiden.
RTL und LTL hatten auch R109 - Verbindungsaufnahme mußte zu Dienstbeginn auch immer durchgeführt werden - das Theater war man los wenn man zu Beginn gleich ein paar russische oder englische Vokabeln einflocht.


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05.01.2019 20:54
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#11
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Wir haben die Funke immer zum Radio hören benutzt. Die Fiederantenne des R126 in die Buchse vom alten GMN und dann in Sichtweite zum hohen Meissner, da ging schon was.

Kontrollstreife


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06.01.2019 09:26
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#12
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Leistungsversträker UM2
Bestimmung

Quelle: DV 44/1 Leistungsverstärker für UKW-Funkgeräte kleiner Leistung
UM, UM1, UM2, UM3
Archiv: TH


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31.05.2020 15:53 (zuletzt bearbeitet: 31.05.2020 15:55)
avatar  Mike59
#13
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[quote=Mike59|p697584]#9

bin 1979 an die Grenze gekommen - da waren die R 109 und R 126 noch gut im Einsatz - nur haben wir kaum gefunkt. Die Steinzeitrecorder wurden aber tapfer zum Grenzdienst ausgegeben und mitunter eben auch durch den Abschnitt getragen.
Laut DV mußte je Anlage 501 ein Geländegängiges KfZ mit (Funk) R 109 eingesetzt werden, und die Kontrollstreife durfte das Teil auch gerne tragen. *kotz*
Wir hatten noch Führungsstellen auf BT 11 - da gab es dann auch die besagten UM - ob das nun die UM1 oder UM2 waren - what ever. Die Akkus für Fu + UM mußten vom jeweiligen Dienstaufzug mitgeführt werden.
Meist hat das Telefon geklingelt und der "Alte" hat dich vollgenölt ".. ich rufe sie über Funk .... weswegen antworten sie nicht. ..." Als ob ich auf dem Turm sitze und die Kopfhörer auf habe um auf die Verbindungsaufnahme durch den Alten zu warten. Die Verbindung war meist miserabel und beim Kurbel fand man alle möglichen Sender mit was auch immer - die Qualität war bescheiden.
RTL und LTL hatten auch R109 - Verbindungsaufnahme mußte zu Dienstbeginn auch immer durchgeführt werden - das Theater war man los wenn man zu Beginn gleich ein paar russische oder englische Vokabeln einflocht.

So ähnlich hätte das bei uns auch ausgesehen.


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31.05.2020 19:11
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#14
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In der tragbaren Variante des UM2 zu UKW-Funkgeräten Kleiner Leistung wären zwei Funker erforderlich gewesen.


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31.05.2020 19:39
avatar  Mike59
#15
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #14
In der tragbaren Variante des UM2 zu UKW-Funkgeräten Kleiner Leistung wären zwei Funker erforderlich gewesen.

Angelesen ? - auch egal. Im Krieg unterliegen viele militärischen Sachen einer permanenten Veränderung. Warum 2 Funker - hätte doch eh nur einer funken können - der andere war wohl einfach nur der Akku. Ist jetzt etwas abschätzend dargestellte ist aber so gar nicht gemeint.

Eventuell hätte die Mikroelektronik a la DDR es auf einen Mann reduzieren können - Wir waren nicht klein zu kriegen. U 700 (+) kam dann ja auch und hat eigentlich gut gefuntz.


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