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#21

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.09.2014 23:38
von Ostlandritter | 2.459 Beiträge | 66 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #17
Zitat von Hapedi im Beitrag #14
Zitat von damals wars im Beitrag #6
Friseur und Kosmetik waren so billig, das es Westberliner Frauen gab, die dafür extra monatlich nach Ostberlin gingen und die Ostberlinerinnen Probleme hatten, Termine zu bekommen.
Außerdem hatten Betriebe mit hohem Frauenanteil so etwas in ihrem Betrieb.
Daher kein Problem bzw. Besonderheit.




Rot Davon habe ich aber noch nie was gehört . Habe einige Jahre in einer Tuchfabrik gedient , das heißt fast nur Frauen . Da war nichts mit Haarschneider . Ne Sanistelle gabs da mit so einem unausgelernten Arzt

gruß Hapedi

Du warst ja auch nicht Zielgruppe!


Da würde ich doch gern mal wissen,- wer Deiner Meinung nach die Zielgruppe war und vor allem,- welche geheimnisvollen Betriebe solchen Luxus anboten.
Ich habe selbst in Betrieben mit überwiegendem Frauenanteil geschafft ,- aber solche Genüsse kannte dort niemand....
( Allerdings waren diese Betriebe auch keine Ministerien oder Stasi-Hochburgen )


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.09.2014 23:47
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5108 Punkte
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #21
Zitat von damals wars im Beitrag #17
Zitat von Hapedi im Beitrag #14
Zitat von damals wars im Beitrag #6
Friseur und Kosmetik waren so billig, das es Westberliner Frauen gab, die dafür extra monatlich nach Ostberlin gingen und die Ostberlinerinnen Probleme hatten, Termine zu bekommen.
Außerdem hatten Betriebe mit hohem Frauenanteil so etwas in ihrem Betrieb.
Daher kein Problem bzw. Besonderheit.




Rot Davon habe ich aber noch nie was gehört . Habe einige Jahre in einer Tuchfabrik gedient , das heißt fast nur Frauen . Da war nichts mit Haarschneider . Ne Sanistelle gabs da mit so einem unausgelernten Arzt

gruß Hapedi

Du warst ja auch nicht Zielgruppe!


Da würde ich doch gern mal wissen,- wer Deiner Meinung nach die Zielgruppe war und vor allem,- welche geheimnisvollen Betriebe solchen Luxus anboten.
Ich habe selbst in Betrieben mit überwiegendem Frauenanteil geschafft ,- aber solche Genüsse kannte dort niemand....
( Allerdings waren diese Betriebe auch keine Ministerien oder Stasi-Hochburgen )





Jürgen , da bekommst du keine Antwort von dem . Irgend jemand hat doch mal geschrieben , der würft was hin legt sich sich aufs Sofa und lacht sich kaputt

gruß Hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


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#23

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 07:10
von Harsberg | 4.138 Beiträge | 4670 Punkte
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Grüß dich Moni

und viel Spaß hier. Du siehst schon, auch wenn hier dein Begrüßungsthema ist, die Meinungen und Aussagen gehen weit auseinander.
Das wirst du auch, beim weiteren lesen der vielen Themen bemerken können.
Also immer schön nachdenken!


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#24

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 09:10
von hundemuchtel 88 0,5 | 3.000 Beiträge | 3468 Punkte
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moin @MonikaB, sei willkommen und fühl Dich hier wohl !!!

gruß h.



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#25

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 09:21
von MonikaB | 22 Beiträge
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Zitat von Gert im Beitrag #20
Zitat von MonikaB im Beitrag #3
Hallo andyman

Mein Mann hat allgemein kein gutes Verhältnis zu seinen Eltern. Und ich als Schwiegertochter leider auch nicht...

Meinen Schwiegereltern ging es in der DDR im übrigen ausgesprochen gut. Meine Schwiegermutter ist jeden Monat mehrmals zum Friseur und zur Kosmetik gegangen und hat fast ausschließlich ihre Kleidung im "Exklusiv-Geschäft" gekauft. Ist jedes Jahr - so oft es möglich war - "rüber" nach Westberlin gefahren und im Sommer nach Ungarn. Sie hatten einen großen Garten mit schönem Bungalow (Party? Keine Ahnung warum der so hieß!) und ein gutes Gehalt (leitende Tätigkeit). Mein Schwiegervater verfügte (O-Ton) über eine eigene Sekretärin in seinem Betrieb...

Dennoch schimpfen sie immer über die "roten Socken" und den Staat im Allgemeinen . Vieles was sie erzählen ist auch sehr widersprüchlich...leider.

Gruß Moni





hallo sei gegrüßt und viel Spass im Forum. Meine live Erfahrung in der DDR endeten aprupt 1965, die Jahre bis heute angelesen oder von Besuchsreisen "gelernt" ( lebe seitdem in der Bundesrepublik). rot mark. Hiessen diese besonderen Geschäfte nicht "Exquisitgeschäft"?
Zitat .. "ist jedes Jahr nach Westberlin gefahren" ? Bist du sicher, dass das richtig ist ? Bei einem damaligen Westberlinbesuch las ich auf der Westberliner Seite der Mauer ein Graffiti " hier kommt keiner durch". Das entsprach auch der Realität. Es sei denn dein SV war...... na ja ich will es nicht ausdenken


Ja, es hieß natürlich Exquisit nicht Exklusiv!

Meine SM ist mindestens zwei Mal im Jahr nach Westberlin gefahren. Das hat sie mir selbst erzählt. Ihre Eltern und Bruder lebten dort. Zu besonderen Anläßen durften auch beide rüber fahren - soweit ich informiert bin. Mein Mann durfte allerdings nicht mit.

Mein Schwager ( Sohn aus erster Ehe meines Schwiegervaters) hat gezielt seine "Ausreise" provoziert. Er hat auf der Strasse ein Plakat aufgerollt, wo drauf stand er wolle aus der DDR ausreisen. Beide wurden verhaftet und kamen ins Gefängnis. Das Sorgerecht für ihre minderjährige Tochter wurde vorher auf die Eltern der Frau übertragen. Nach einiger Zeit wurden beide vom Westen "freigekauft" und konnten ausreisen. Die Tochter kam im Zuge der Familienzusammenführung nach. Ich fand das sehr mutig und konsequent. Obwohl ich nicht weiß, ob ich sowas gemacht hätte. Bin selbst Mutter eines Kleinkindes und hätte niemals das Land ohne mein Kind verlassen!

Gruß Moni



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#26

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 09:24
von hundemuchtel 88 0,5 | 3.000 Beiträge | 3468 Punkte
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Zitat von MonikaB im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #20
Zitat von MonikaB im Beitrag #3
Hallo andyman

Mein Mann hat allgemein kein gutes Verhältnis zu seinen Eltern. Und ich als Schwiegertochter leider auch nicht...

Meinen Schwiegereltern ging es in der DDR im übrigen ausgesprochen gut. Meine Schwiegermutter ist jeden Monat mehrmals zum Friseur und zur Kosmetik gegangen und hat fast ausschließlich ihre Kleidung im "Exklusiv-Geschäft" gekauft. Ist jedes Jahr - so oft es möglich war - "rüber" nach Westberlin gefahren und im Sommer nach Ungarn. Sie hatten einen großen Garten mit schönem Bungalow (Party? Keine Ahnung warum der so hieß!) und ein gutes Gehalt (leitende Tätigkeit). Mein Schwiegervater verfügte (O-Ton) über eine eigene Sekretärin in seinem Betrieb...

Dennoch schimpfen sie immer über die "roten Socken" und den Staat im Allgemeinen . Vieles was sie erzählen ist auch sehr widersprüchlich...leider.

Gruß Moni





hallo sei gegrüßt und viel Spass im Forum. Meine live Erfahrung in der DDR endeten aprupt 1965, die Jahre bis heute angelesen oder von Besuchsreisen "gelernt" ( lebe seitdem in der Bundesrepublik). rot mark. Hiessen diese besonderen Geschäfte nicht "Exquisitgeschäft"?
Zitat .. "ist jedes Jahr nach Westberlin gefahren" ? Bist du sicher, dass das richtig ist ? Bei einem damaligen Westberlinbesuch las ich auf der Westberliner Seite der Mauer ein Graffiti " hier kommt keiner durch". Das entsprach auch der Realität. Es sei denn dein SV war...... na ja ich will es nicht ausdenken


Ja, es hieß natürlich Exquisit nicht Exklusiv!

Meine SM ist mindestens zwei Mal im Jahr nach Westberlin gefahren. Das hat sie mir selbst erzählt. Ihre Eltern und Bruder lebten dort. Zu besonderen Anläßen durften auch beide rüber fahren - soweit ich informiert bin. Mein Mann durfte allerdings nicht mit.

Mein Schwager ( Sohn aus erster Ehe meines Schwiegervaters) hat gezielt seine "Ausreise" provoziert. Er hat auf der Strasse ein Plakat aufgerollt, wo drauf stand er wolle aus der DDR ausreisen. Beide wurden verhaftet und kamen ins Gefängnis. Das Sorgerecht für ihre minderjährige Tochter wurde vorher auf die Eltern der Frau übertragen. Nach einiger Zeit wurden beide vom Westen "freigekauft" und konnten ausreisen. Die Tochter kam im Zuge der Familienzusammenführung nach. Ich fand das sehr mutig und konsequent. Obwohl ich nicht weiß, ob ich sowas gemacht hätte. Bin selbst Mutter eines Kleinkindes und hätte niemals das Land ohne mein Kind verlassen!

Gruß Moni






Rot: exklusiv war die Ware aber aus dem Exquisit

gruß h.



MonikaB hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 09:30
von damals wars (gelöscht)
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Echt Deli!


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#28

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 09:34
von rotrang (gelöscht)
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Hallo Moni
Der Bungalow Typ Party lag etwa zwischen 12--15 tausend DDR Mark je nach Ausstattung.
Hoffe deine Frage damit Beantwortet zu haben.
Schönes Wochenende.


MonikaB hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 09:34
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Zitat von Mike59 im Beitrag #18
Zitat von MonikaB im Beitrag #1
Hallo zusammen, ..
..
Mein Mann kommt aus der DDR (Berlin) und natürlich habe ich ihn schon mit Fragen gelöchert. Er hat nur seine Kindheit in der DDR verbracht und kann sich nicht an allzuviel erinnern. Seine Erzählungen über sein Leben in der DDR sind allerdings meist durchweg positiv.

Meine angeheirateten Verwandten sind leider keine sehr gute Informationsquelle, da ich größtenteils nur negative Dinge von ihnen über den "Osten" zu hören bekomme. Über "Ossis" wird verächtlich gesprochen - obwohl sie ja selbst welche sind!
Gruß Moni


Willkommen im Forum.

Da wächst also zusammen was nicht zusammen gehören möchte. Wir (viele Ostdeutsche) haben ein Problem. Lothar d. M. hat das ganz gut auf den Punkt gebracht.

Zitat
Es entsteht immer dieses Schwarz- Weiß-Schema. Es gab in der DDR vielleicht zwei Prozent Opfer und vielleicht drei Prozent Täter. Und 95 Prozent waren Volk. Die wollten auch gar nichts anderes sein, wollten für sich und ihre Familie das Beste aus ihrem Leben machen. Im Nachhinein aber wird die DDR-Bevölkerung eingeteilt in Täter und Opfer. Nun müssen die Leute alle sehen, wie sie auf das Opfer-Ufer kommen, weil sie sonst alle zu den Tätern gerechnet werden. Sie müssen ihre Widerstandsgeschichten erzählen und wie oft sie die Faust in der Hosentasche geballt haben. Aber sie waren weder das eine noch das andere
Wenn der Politiker auch nicht meine erste Wahl ist, aber die Aussage imponiert mir.
Sei weiter interessiert und viel Spass hier.



Ich möchte meinem Sohn später schon erzählen "wie es früher war". Ich habe die Geschichten meiner Eltern bzw. Großeltern immer gerne gehört .

BTW: Warum so viele Ostdeutsche ein Problem mit ihrer Herkunft haben erschließt sich mir nicht. Wenn ich ein gutes Gewissen habe, muß ich mich doch nicht als Täter fühlen!



zuletzt bearbeitet 27.09.2014 09:38 | nach oben springen

#30

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 10:09
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Ich bin in Westberlin natürlich nicht mit der besten Sicht auf die DDR aufgewachsen. Speziell das Thema "Luftbrücke" war allgegenwärtig. Jedes Jahr gab es auf dem Flughafen Tempelhof einen sogenannten "Tag der offenen Tür" - zur Erinnerung an das Endes des Krieges. War auch immer im Mai. Dennoch war eher das Aushungern von Westberlin durch die Sowjetunion ein Thema. Kinder wurden in den "Rosinenbomber" geführt und Hubschrauber warfen Kaugummi/Bonbons über das Flugfeld. Hamburger, Eis usw. gab es massig.

Das schlimmste waren die "Grenzer", die einen sofort verhaften, wenn man etwas falsches sagt, macht. Ich hatte auch immer ein ungutes Gefühl, wenn wir die Grenze (egal ob Transitstrecke oder Grenzübergangsstelle nach Ostberlin) passierten. Einmal hat mir jemand sogar gesagt (war ein Wessi), die würden auch Kinder im Osten dabehalten und in ein Erziehungsheim stecken, wenn ich mich drüben "schlecht" benehme. Derjenige hat sich wahrscheinlich einen üblen Scherz auf Kosten eines Kindes gemacht.



zuletzt bearbeitet 27.09.2014 10:15 | nach oben springen

#31

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 10:15
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Zitat von MonikaB im Beitrag #30

Das schlimmste waren die "Grenzer", die einen sofort verhaften, wenn man etwas falsches sagt, macht. Ich hatte auch immer ein ungutes Gefühl, wenn wir die Grenze (egal ob Transitstrecke oder Grenzübergangsstelle nach Ostberlin) passierten. Einmal hat mir jemand sogar gesagt, die würden auch Kinder im Osten dabehalten und in ein Erziehungsheim stecken, wenn ich mich drüben "schlecht" benehme. Derjenige hat sich wahrscheinlich einen üblen Scherz auf Kosten eines Kindes gemacht.




Aus welchen Jahren stammen diese Erfahrungen?

seaman


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#32

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 10:18
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Zitat von seaman im Beitrag #31
Zitat von MonikaB im Beitrag #30

Das schlimmste waren die "Grenzer", die einen sofort verhaften, wenn man etwas falsches sagt, macht. Ich hatte auch immer ein ungutes Gefühl, wenn wir die Grenze (egal ob Transitstrecke oder Grenzübergangsstelle nach Ostberlin) passierten. Einmal hat mir jemand sogar gesagt, die würden auch Kinder im Osten dabehalten und in ein Erziehungsheim stecken, wenn ich mich drüben "schlecht" benehme. Derjenige hat sich wahrscheinlich einen üblen Scherz auf Kosten eines Kindes gemacht.




Aus welchen Jahren stammen diese Erfahrungen?

seaman



Genau kann ich das nicht sagen. Zwischen 1980-1984 vielleicht.



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#33

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 10:25
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Zitat von MonikaB im Beitrag #30
Ich bin in Westberlin natürlich nicht mit der besten Sicht auf die DDR aufgewachsen. Speziell das Thema "Luftbrücke" war allgegenwärtig. Jedes Jahr gab es auf dem Flughafen Tempelhof einen sogenannten "Tag der offenen Tür" - zur Erinnerung an das Endes des Krieges. War auch immer im Mai. Dennoch war eher das Aushungern von Westberlin durch die Sowjetunion ein Thema. Kinder wurden in den "Rosinenbomber" geführt und Hubschrauber warfen Kaugummi/Bonbons über das Flugfeld. Hamburger, Eis usw. gab es massig.

Das schlimmste waren die "Grenzer", die einen sofort verhaften, wenn man etwas falsches sagt, macht. Ich hatte auch immer ein ungutes Gefühl, wenn wir die Grenze (egal ob Transitstrecke oder Grenzübergangsstelle nach Ostberlin) passierten. Einmal hat mir jemand sogar gesagt (war ein Wessi), die würden auch Kinder im Osten dabehalten und in ein Erziehungsheim stecken, wenn ich mich drüben "schlecht" benehme. Derjenige hat sich wahrscheinlich einen üblen Scherz auf Kosten eines Kindes gemacht.





So schnell wurde man ja nun nicht verhaftet.



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#34

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 10:29
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Zitat von Alfred im Beitrag #33
Zitat von MonikaB im Beitrag #30
Ich bin in Westberlin natürlich nicht mit der besten Sicht auf die DDR aufgewachsen. Speziell das Thema "Luftbrücke" war allgegenwärtig. Jedes Jahr gab es auf dem Flughafen Tempelhof einen sogenannten "Tag der offenen Tür" - zur Erinnerung an das Endes des Krieges. War auch immer im Mai. Dennoch war eher das Aushungern von Westberlin durch die Sowjetunion ein Thema. Kinder wurden in den "Rosinenbomber" geführt und Hubschrauber warfen Kaugummi/Bonbons über das Flugfeld. Hamburger, Eis usw. gab es massig.

Das schlimmste waren die "Grenzer", die einen sofort verhaften, wenn man etwas falsches sagt, macht. Ich hatte auch immer ein ungutes Gefühl, wenn wir die Grenze (egal ob Transitstrecke oder Grenzübergangsstelle nach Ostberlin) passierten. Einmal hat mir jemand sogar gesagt (war ein Wessi), die würden auch Kinder im Osten dabehalten und in ein Erziehungsheim stecken, wenn ich mich drüben "schlecht" benehme. Derjenige hat sich wahrscheinlich einen üblen Scherz auf Kosten eines Kindes gemacht.





So schnell wurde man ja nun nicht verhaftet.


Das wußte ich als Kind ja nicht!. Ich mußte mich ja auf das verlassen, was mir die Erwachsenen über den Osten erzählt haben und das war alles andere als positiv. Auf die Idee daß das nicht stimmen könnte bzw. eine Übertreibung ist, wäre ich niemals gekommen.



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#35

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.09.2014 10:31
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Zitat von MonikaB im Beitrag #32
Zitat von seaman im Beitrag #31
Zitat von MonikaB im Beitrag #30

Das schlimmste waren die "Grenzer", die einen sofort verhaften, wenn man etwas falsches sagt, macht. Ich hatte auch immer ein ungutes Gefühl, wenn wir die Grenze (egal ob Transitstrecke oder Grenzübergangsstelle nach Ostberlin) passierten. Einmal hat mir jemand sogar gesagt, die würden auch Kinder im Osten dabehalten und in ein Erziehungsheim stecken, wenn ich mich drüben "schlecht" benehme. Derjenige hat sich wahrscheinlich einen üblen Scherz auf Kosten eines Kindes gemacht.




Aus welchen Jahren stammen diese Erfahrungen?

seaman



Genau kann ich das nicht sagen. Zwischen 1980-1984 vielleicht.


Oha,das kann ich nicht vergleichen.
Solche Drohkulisse wurde uns Kindern WBs in den früheren Jahren gegenüber nicht aufgebaut.Man hatte zwar eine gewisse Scheu vor Uniformierten,denn auch der eigene Schutzmann musste mitunter zur Disziplinierung herhalten.
An Grenzübergängen und Bahnhöfen in WB hatte man vor den Uniformierten der anderen Seite auch Respekt und übte Zurückhaltung,aber es war alltäglich und wurde zur Normalität.Mitunter übertrug sich auch nur die Nervosität der Erwachsenen auf uns,die mit geringen"Schmuggelgut" gegen Einfuhrbestimmungen verstiessen.....
Die andere Seite war Normalität und uns passierte nie was.

seaman


zuletzt bearbeitet 27.09.2014 10:32 | nach oben springen

#36

RE: Vorstellung von Moni

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.09.2014 18:55
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Ich bin die Moni, geboren und aufgewachsen in Berlin (West).

Ich hatte als Kind nicht das Gefühl "eingesperrt" zu sein, obwohl die Mauer ja allgegenwärtig war. Für mich war das völlig normal. Meine Großeltern hatten einen großen Schrebergarten, wo alles mögliche angebaut wurde und so kam ich in den kleinen Genuß des "Landlebens". Ein richtiger Besuch auf's Land war ja leider nicht möglich. Das waren sehr schöne Zeiten, die ich nicht missen möchte.

Beruflich bin ich im medizinischen Bereich tätig. Ich bin politisch interessiert, aber in keiner Partei.

Ich hoffe es ist eine soweit "ordnungsgemäße" Vorstellung



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