Die Geschichte(n) der Wende

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08.09.2014 20:02
avatar  Zkom IV
#61
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Es ist 19.30 Uhr an diesem Abend.
Ich habe Nachtdienst in Dreilinden, bin mal wieder für drei Monate aus dem Zollkommissariat dorthin abgeordnet. Der Dienst beginnt um 20.30 Uhr und so packe ich langsam alle Sachen für den Dienst zusammen.
In der Glotze läuft gerade die Aktuelle Kamera. Habe ich damals öfter mal gesehen, um zu erfahren, wie das Ostfernsehen über die Dinge berichtet.
Plötzlich tauchten da die Bilder einer Pressekonferenz auf. Herr Schabowski spricht. Ich mache lauter und lausche den Worten. Danach denke ich noch so bei mir "na das wird morgen bestimmt einen großen Ansturm auf die Meldestellen geben, wenn alle einen Reisepass beantragen wollen".
An mehr habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht geglaubt.

So fahre ich der GKSt entgegen und nehme meinen Dienst auf.
Heute ist "Polenkontrolle" meine Aufgabe.
Die Polen dürfen ja seit einiger Zeit recht frei reisen und kommen zu Tausenden nach Berlin (West). Da sie in Dreilinden das erstemal deutsches Zollgebiet erreichen, werden sie zollrechtlich abgefertigt.
Wo wir sonst als Zöllner in Berlin (West) oft nur nach Steuergesetzen oder Sonderverordnungen kontrolliert haben, war das eine "echte" zöllnerische Tätigkeit.
Der Job machte Spass, auch wenn man die ganze Nacht "in der Spur" stand.
Irgendwann, so gegen 21.30 oder 22.00 Uhr höre ich aus der Kantine laute Stimmen. das Fenster wird geöffnet und ein Kollege ruft zu mir herüber " Komm mal schnell, im Fernsehen zeigen sie wie die Grenze an der Bornholmer Straße geöffnet wurde."
Ich laufe hinüber und denke mir noch, die haben doch schon wieder zuviel Bier gesoffen (das war damals zu einer warmen Mahlzeit noch erlaubt).

Im Fernseher der Kantine laufen die heute weltberühmt gewordenen Bilder. Ich kann es, wie Millionen andere auch, nicht glauben, was ich da sehe.
Sogleich Anweisung vom Abfertigungsleiter:
Befragung der Transitreisenden nach etwagigen Ausreisewilligen im Bereich der GÜSt Drewitz.
Die Antworten etwa ab 23.00 Uhr ."Vor der GÜSt staut sich der Verkehr mit Ostfahrzeugen etwa bis zur Auffahrt Potsdam/Babelsberg, aber des werden keinerlei dieser Fahrzeuge in die GÜst eingelassen."

So geht es etwa eine Stunde.
Die eigentliche Aufgabe "Polnischer Einreiseverkehr" gerät zur Nebensache, alle warten gespannt, ob auch bei uns die Grenze geöffnet wird.

Kurz nach 0.00 Uhr Berichte, dass die Trabbi Kolonne jetzt auf das GÜSt Gelände fährt.
Dann zeigt meine Uhr 0.38 Uhr. Der erste Trabbi erreicht unsere Grenzkontrollstelle. Das Fahrzeug hält mitten in der Abfertigungsspur. Besetzt ist es mit drei oder vier Personen. Ein Mann, vielleicht so Mitte 50 springt heraus.
"Sind wir hier im Westen?"
Ich: "Ja in Berlin-Zehlendorf".
Dann fällt er mir um den Hals und weint wie ein kleines Kind und stammelt immer wieder die Worte "Wahnsinn.... darauf habe ich nun 28 Jahre warten müssen..."
Die Situation ist unbeschreiblich. Auch mir laufen die Tränen über das Gesicht. Aber schnell hat uns die Realität wieder.
Mittlererweile stauen etwa 40-50 Fahrzeuge die GKSt zu. Es gilt jetzt den Verkehr irgendwie am Laufen zu halten. Gemeinsam mit der Pol Wache Dreilinden haben wir alle Hände voll zu tun.
Zwischendruch kommt es immer wieder zu solchen emotionalen Szenen.

Die Stunden vergehen wie im Fluge. Als ich um 8.30 Uhr Feierabend mache und nach Hause fahre, kommen die ersten Besucher schon zurück.
Zuhause kann ich nicht schlafen, ich sehe im Fernsehen Bilder von den geöffneten Grenzübergängen und den unglaublichen Vorkommnissen der Nacht auch an anderen Übergängen.
Gegen Mittag wird die Müdigkeit zu groß und ich Falle in einen tiefen Schlaf.

Die in dieser Nacht und den folgenden Tagen und Wochen erlebten Emotionen werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Auch wenn man damals schon geahnt hat, dass diese Euphorie so wohl nicht "ewig" anhalten wird und die Realität viele Menschen einholen wird, stimmt es mich wirklich traurig und sehr nachdenklich, wenn es, auch wie hier im Forum, zu Äußerungen kommt wie "...ich bin in dieser, neuen Republik, in diesem Land, irgendwie nie richtig angekommen...."

Gruß Frank


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08.09.2014 20:15
#62
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Zitat von Zkom IV im Beitrag #61
E
"Sind wir hier im Westen?"
Ich: "Ja in Berlin-Zehlendorf".
Dann fällt er mir um den Hals und weint wie ein kleines Kind und stammelt immer wieder die Worte "Wahnsinn.... darauf habe ich nun 28 Jahre warten müssen..."
Die Situation ist unbeschreiblich. Auch mir laufen die Tränen über das Gesicht.


Gruß Frank


Uppps ,- jetzt ist mir grad bei deiner Schilderung bissel feucht um die Augen geworden ( ist mir bestimmt grad was reingeflogen ),-
musste grad dran denken , wie ich den ersten Fuß auf bundesdeutschen Boden setzte und wie herzlich ich von vollkommen Fremden empfangen wurde ,-
das war im Hbf. Kassel !

Ich hab mich hinter einen Pfeiler versteckt und erstmals seit vielen Jahren so richtig geheult ,-
es war einfach ein unfaßbares Gefühl der Befreiung...

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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08.09.2014 20:26
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#63
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@Zkom IV, auch ich habe einen Hals, wen ich so etwas lese! Weiß nicht wo diese Leute in der DDR gelebt haben und vor allem, was sie erlebt haben! Will ja denen nicht auf den Schlips treten,aber es muss ihnen super gefallen haben und die auf die Straßen gegangen sind, damals, sind die Blöden gewesen, die das verzapft haben, das wir heute wieder ein Land sind! Aber es gibt immer, egal wo, solche und solche!Also Frank, mache Dir nix daraus, ist halt so! Die Masse hat es so gewollt und ist(natürlich mit Abstriche) zufrieden!
Grüsse steffen52


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08.09.2014 20:59
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#64
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #55
josy,
wegen so einem Flugblatt bekam ich 1968 einigen Ärger



@thomas 48 ,

ein Flugblatt im klassischn Sinne war meine gefundene Ballonkarte nicht.

Was Du meinst, sind diese Propaganda - Flugblätter, die auch per Ballon über die Grenze kamen und damals abolut zum kalten Krieg passten. Im Westen hatte man nur den entscheidenden Vorteil, das meißt Wind aus westlichen Richtungen bliess, die Fracht also zwangsläufig immer in der DDR ankommen mußte. Umgekehrt war das schon etwas schwieriger - Ostwind war nicht so oft.

Meißt kamen von diesen Flugblättern Massen, wenn in den grenznahen Regionen der DDR z. Bsp. Wahlen waren. Ganze Schulklassen wurden (aber nur unter Aufsicht!) ausgeschickt, um in Stadtrandnähe, in Wäldern oder wo auch immer diese Hetzschriften auftauchten, die einzusammeln. So weit ich mich noch erinnern kann, wurde da u. a. über den einen oder anderen angeblich so lupenreinen SED- oder NF- Kandidaten Dinge publik gemacht, wie z. Bsp. NS- Vergangenheit o. ä. .
Mt diesen Flugblattaktionen war bei uns hier dann aber Anfang der 70-er Jahre Schuß.

Meine gefundene Karte war eine Karte von einem Luftballonweitflugwettbewerb für Kinder. Wie er hier und da heute bei Volks- und Schützenfesten auch noch üblich ist. Der Finder schickt die Karte an den Absender oder den Veranstalter zurück und der Ballon, die Karten mit der längsten Flugstrecken gewinnen dann Preise.

Aber das glaub ich Dir schon, das Du damals mächtig Ärger bekommen hast. Hast Du schon mal darüber geschreben?


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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08.09.2014 21:14
avatar  Zkom IV
#65
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@steffen52
ich bin nicht böse mit denen, die er Wiedervereinigung bis heute nichts abgewinnen können.
Es ist nur Schade, dass man nicht ALLE irgendwie erreichen oder mitnehmen konnte. Aber es ist ja auch eigentlich klar: ALLEN kann man nie gerecht werden, schon gar nicht bei solchen Sachen.
Es wird wohl auch immer Verlierer geben.

Ich erfreue mich fast täglich an der Wiedervereinigung, selbst wenn ich heute nach fast einem Vierteljahrhundert, die ehemalige Zonengrenze passiere, denke ich daran wie es einmal war.

Gruß Frank


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08.09.2014 21:19
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#66
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #62
Zitat von Zkom IV im Beitrag #61
E
"Sind wir hier im Westen?"
Ich: "Ja in Berlin-Zehlendorf".
Dann fällt er mir um den Hals und weint wie ein kleines Kind und stammelt immer wieder die Worte "Wahnsinn.... darauf habe ich nun 28 Jahre warten müssen..."
Die Situation ist unbeschreiblich. Auch mir laufen die Tränen über das Gesicht.


Gruß Frank


Uppps ,- jetzt ist mir grad bei deiner Schilderung bissel feucht um die Augen geworden ( ist mir bestimmt grad was reingeflogen ),-
musste grad dran denken , wie ich den ersten Fuß auf bundesdeutschen Boden setzte und wie herzlich ich von vollkommen Fremden empfangen wurde ,-
das war im Hbf. Kassel !

Ich hab mich hinter einen Pfeiler versteckt und erstmals seit vielen Jahren so richtig geheult ,-
es war einfach ein unfaßbares Gefühl der Befreiung...





und so ging es mir damals in Giesen als ich das erste Mal in der Stadt war und das Konsumangebot gesehen habe und mir da die Kollegen die ich hinter mir gelassen habe vorstellte wie sie nach jeder Kleinigkeit anstehen mußten . Konnte auch die Nacht kaum schlafen und hatte Feuchte Augen
Will aber nicht meckern habe bestimmt unrecht in den Augen anderer

gruß Hapedi


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08.09.2014 21:25 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2014 21:30)
avatar  josy95
#67
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Zitat von Zkom IV im Beitrag #61


Die in dieser Nacht und den folgenden Tagen und Wochen erlebten Emotionen werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Auch wenn man damals schon geahnt hat, dass diese Euphorie so wohl nicht "ewig" anhalten wird und die Realität viele Menschen einholen wird, stimmt es mich wirklich traurig und sehr nachdenklich, wenn es, auch wie hier im Forum, zu Äußerungen kommt wie "...ich bin in dieser, neuen Republik, in diesem Land, irgendwie nie richtig angekommen...."

Gruß Frank


Hallo @Zkom IV , hallo Frank,

Dein Beitrag hast Du sehr gut und einfühlsam formuliert. Auch die zitierte, Deine abschließende Feststellung trifft den Nagel weitestgehend auf den Kopf.

(grün) - Das ist aber leider die sehr schnell und teils auch bedenklich langanhaltende und bittere, unschöne Realität für Viele, besonders ehem. DDR- Bürger geworden. Hier hat erst die westdeutsche, später die gesamtdeutsche Politik m. Ea. ganz erheblich versagt. Hinterher kann man zwar immer schlau daherreden, aber es wurden Fehler gemacht, die mit kapitalistischen Verhältnissen erfahrenen Politikern in diesem Ausmaß hätten nicht passieren dürfen.
Ein krasses Beispiel ist, das man die nur auf Planwirtschaft ausgerichteten DDR- Betriebe dem totalen Selbstlauf überlassen hat und mit einer teils total überforderten, aber auch unfähigen Treuhand einer Masse von unlauteren Geschäftemachern und Spekulanten regelrecht zum Fraß vorgeworfen hat. Ich meine hiermit die DDR- Betriebe, die durchaus eine Chance hatten, die durchaus überlebensfähig waren.

Anders formuliert, hat man damit von politischer Seite und maßgeblich vom Großkapitl beeinflußt, die radikale Abkehr von der bis dahin einmalig auf dieser Welt sehr gut funktionerenden sozialen Marktwirtschaft eingeläutet. Das Ergebnis sieht man heute, krasser denn je.
Massen- und Altersarmut, bankrotte Städte und Kommunen mit argem Nord- Südgefälle, Verwaisung ganzer Regionen durch Landflucht, immer extremeres Auseinanderklffen der Scheere zwischen arm und reich..., wo die Spitze noch längst nicht erreicht bist...

Oder noch anders formuliert: Gewinne radikal privatisieren, Verluste noch radikaler sozialisieren...

Armes, reiches Deutschland, das richtig böse Erwachen kommt erst noch...

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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08.09.2014 21:47
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#68
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Nur einmal einen Einwurf, rentable DDR-Betriebe, konnte man an 2 Händen abzählen, ich kenne diese Dinge von damals, es wurde, bis auf Ausnahmen, nur zu gebuttert! Auch mit eine Sache die zum scheitern bei trug! Das mit den Spekulanten und Leuten die nur auf Grund und Boden aus waren, da gebe ich Dir recht! Es ist aber auch damals schlimmer als im wilden Westen(Osten) gewesen! Das haben leider viele ausgenutzt und die Ossis, die von nix eine Ahnung hatten, wurden schamlos ausgenutzt! Liste dafür ist lang!
Grüsse steffen52


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08.09.2014 21:58 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2014 22:00)
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#69
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Zitat von steffen52 im Beitrag #68
Nur einmal einen Einwurf, rentable DDR-Betriebe, konnte man an 2 Händen abzählen, ich kenne diese Dinge von damals, es wurde, bis auf Ausnahmen, nur zu gebuttert! Auch mit eine Sache die zum scheitern bei trug! Das mit den Spekulanten und Leuten die nur auf Grund und Boden aus waren, da gebe ich Dir recht! Es ist aber auch damals schlimmer als im wilden Westen(Osten) gewesen! Das haben leider viele ausgenutzt und die Ossis, die von nix eine Ahnung hatten, wurden schamlos ausgenutzt! Liste dafür ist lang!
Grüsse steffen52


@steffen52 ,

auch das ist gelebte Wahrheit, elebte Wende- und Nachwendezeit.

Es gab Experten (wohlbemerkt aus den alten Bundesländern!), die forderten im Einigungsvertrag vehement für eine Übergangszeit ein verschärftes Wirtschaftsstrafrecht ein. Besonders, um das regelrechte Ausbluten von DDR- Betrieben,das Verschachern von Immobilien und Spekulationen zu verhindern.
Der "Dicke" servierte sie kurzer Hand ab. Drei dieser Leute gingen u. a. nach Jena und Dresden und waren dort über Jahre in Politik und Wirtschaft durchaus erfolgreich.

Der Dicke besetzte statt dessen die Treuhand mit vielen seiner unfähigen Vasallen...

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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08.09.2014 21:58 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2014 22:05)
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#70
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Zitat von steffen52 im Beitrag #68
Nur einmal einen Einwurf, rentable DDR-Betriebe, konnte man an 2 Händen abzählen, ich kenne diese Dinge von damals, es wurde, bis auf Ausnahmen, nur zu gebuttert! Auch mit eine Sache die zum scheitern bei trug! Das mit den Spekulanten und Leuten die nur auf Grund und Boden aus waren, da gebe ich Dir recht! Es ist aber auch damals schlimmer als im wilden Westen(Osten) gewesen! Das haben leider viele ausgenutzt und die Ossis, die von nix eine Ahnung hatten, wurden schamlos ausgenutzt! Liste dafür ist lang!
Grüsse steffen52




was sollte denn der Westen mit den Paar uberlebensfähigen Buden soweit die es wirklich gab alles andere waren nur Bruchbuden . Es wurde doch in Deutschland schon alles was günstig hergestellt werden konnte hier gefertigt und wenn günstiger dann im Ausland . Da hat mann sich doch nicht die Hütten der DDR sich übern Ars... gebunden



gruß Hapedi


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08.09.2014 22:00
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#71
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Zitat von Hapedi im Beitrag #70
Zitat von steffen52 im Beitrag #68
Nur einmal einen Einwurf, rentable DDR-Betriebe, konnte man an 2 Händen abzählen, ich kenne diese Dinge von damals, es wurde, bis auf Ausnahmen, nur zu gebuttert! Auch mit eine Sache die zum scheitern bei trug! Das mit den Spekulanten und Leuten die nur auf Grund und Boden aus waren, da gebe ich Dir recht! Es ist aber auch damals schlimmer als im wilden Westen(Osten) gewesen! Das haben leider viele ausgenutzt und die Ossis, die von nix eine Ahnung hatten, wurden schamlos ausgenutzt! Liste dafür ist lang!
Grüsse steffen52




was sollte denn der


Wie meinst Du das? Schreibe mal Klartext!
Grüsse steffen52


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08.09.2014 22:17
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Zitat von steffen52 im Beitrag #71
Zitat von Hapedi im Beitrag #70
Zitat von steffen52 im Beitrag #68
Nur einmal einen Einwurf, rentable DDR-Betriebe, konnte man an 2 Händen abzählen, ich kenne diese Dinge von damals, es wurde, bis auf Ausnahmen, nur zu gebuttert! Auch mit eine Sache die zum scheitern bei trug! Das mit den Spekulanten und Leuten die nur auf Grund und Boden aus waren, da gebe ich Dir recht! Es ist aber auch damals schlimmer als im wilden Westen(Osten) gewesen! Das haben leider viele ausgenutzt und die Ossis, die von nix eine Ahnung hatten, wurden schamlos ausgenutzt! Liste dafür ist lang!
Grüsse steffen52




was sollte denn der


Wie meinst Du das? Schreibe mal Klartext!
Grüsse steffen52





irgendwie die falsche Taste erwischt vorheriger Beitrag hat gültigkeit Sorry

gruß Hapedi


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08.09.2014 22:17
#73
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Können wir mal bei den Wendegeschichten bleiben?
Danke!

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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08.09.2014 22:20
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#74
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #73
Können wir mal bei den Wendegeschichten bleiben?
Danke!

ciao Rainman





ist ja richtig Rainman alles klar sorry

gruß Hapedi


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08.09.2014 22:22
#75
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#64
josy
Der ganze Wald war ca 1968 in Saalfeld voller blauer Flugblätter von der SPD aus Hannover.
Ich fand so ein Blatt, las ihn kurz und steckte ihn ein.
In der Stadt hatte ich eine Schlägerei und warf, bevor Polizei kam, das Blatt in ein Papierkorb.
habe dann, schlauer Thomas , einen Brief an meinen Kinderfreund nach Schleswig- Holstein geschrieben,
einige Monate später kamen zwei Herren zu mir.
habe ich schon mal beim Thema MfS, getippt.


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