Die Geschichte(n) der Wende

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07.09.2014 20:27
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#31
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Huhu,

ich bin der Meinung der Blitz war eine Anzeigeleuchte. Wenn er den Wartburg angeschmissen oder ausgemacht hat, blinkte das auf und da war als Symbol ein Blitz. Vielleicht erinnere ich mich auch falsch. Ist ja doch eine Weile her.


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07.09.2014 20:35
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#32
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Zitat von Ostsympathisant im Beitrag #31
Huhu,

ich bin der Meinung der Blitz war eine Anzeigeleuchte. Wenn er den Wartburg angeschmissen oder ausgemacht hat, blinkte das auf und da war als Symbol ein Blitz. Vielleicht erinnere ich mich auch falsch. Ist ja doch eine Weile her.



Der Blitz ist beim Wartburg die Ladekontrolleuchte


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07.09.2014 20:37 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2014 20:37)
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#33
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War kein Wartburgfahrer (reichte damals nur zum Trabant!) aber nun habe ich von einem Wessi was über Ostautos gelernt. Du hast recht, Google hat es bestätigt.

MfG

GKUS64


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07.09.2014 20:39 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2014 20:45)
#34
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Ohh ,- entschuldige bitte ,- da hast Du etwas in den falschen Hals bekommen ,-
ich wollte Dich weder miesmachen noch Dir das Wort abschneiden,- hab wohl Deinen Beitrag anders verstanden !

Und die Umstände der Wende kenne ich so eben nicht ,- weil ich da schon lange weg war...

Sorry ,- bitte schreib weiter


Is`schon O.K.


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07.09.2014 20:45 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2014 20:46)
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#35
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So, nun schreibe ich mal weiter von den ersten Tag in der alten BRD. Auf der Rückfahrt von Nürnberg, ist mir (glaube es ist bei Bamberg gewesen) der Keilriemen des Ladas gerissen, hatte einen mit, aber ich habe die Scheis....schraube von der Lichtmaschine nicht auf bekommen! Stand nun bei Schei..wetter auf der Autobahn, was nun? Nach einer Weile( hatte es glaube schon mal geschrieben) kam ein Polizeibulli und hielt, dachte natürlich, was haste nun falsch gemacht, sie fragten was mein Problem ist und ich sagte das ich einen 13 Ringschlüssel brauche um die Schraube von der Lichtmaschine zu lösen, sie sagten , kein Problem, ein paar Meter weiter hinten ist ein Rastplatz und die Herren LKW-Fahrer werden schon einen haben. Da es nun schon spät gewesen ist und saukalt, bin ich mit dem Beamten dahin gelaufen. Er hat alle schon ruhenden LKW-Fahrer raus geklopft, aber keiner hatte einen(Ringschlüssel), gut sagte der Beamter der bundesdeutschen Autobahnpolizei, ich hänge dich an und zur nächsten Abfahrt. Da kenne ich eine Werkstatt der hilft! Gesagt getan, meine Frau durfte mit den geheizten Bulli mit fahren und ich hing am Seil auf der Standspur hinter ihm, schön mit Blaulicht und ohne Heizung, Servolenkung, ist ein blödes Gefühl! Nächst Abfahrt raus und ab in die Werkstatt, zum Glück ist der Geselle noch da gewesen, da er an seinen privat Opel etwas gebaut, rein in die Halle, Haube auf, es ist eine Sache von ca. 10 Minuten gewesen! Meine Frage: Was soll ich zahlen, er der Chef sagte, frage den Angestellten, er sagte nix, ich fragte rauchst du, er ja, ich ihm eine Schachtel Club gegeben, er eine angebrannt, gutes Zeug! Ich mich bei allen bedankt und nun endlich in Richtung Heimat abgedüst ohne weitere Vorkommnisse !!! Das ist mein erstes Eindruck von meiner ersten Fahrt in die alte BRD gewesen!
Grüsse steffen52


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07.09.2014 22:31
#36
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #29
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #27

Und die Umstände der Wende kenne ich so eben nicht ,- weil ich da schon lange weg war...



Und warum bist Du dann , edler Ritter, nicht wieder ins "Ostland" geritten? Denn irgendwann muss auch Dir klar gewesen sein, wie der Hase läuft.

LG von der Moskwitschka




Weil ich mir,- edle Moskwitschka ,- in der Zeit eine neue Existenz aufgebaut hatte ,- incl. ÖD-Vertrag !

Ich bin ja kein dauerspurwechselnder Hase ....

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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07.09.2014 22:36
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#37
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Und wirst Du denn als demnächst Rentner ,öfters mal Deine alte Heimat besuchen ? Oder nun noch mehr in die Schweizer Gipfel klettern ?


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07.09.2014 22:36 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2014 23:31)
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#38
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #36
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #29
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #27

Und die Umstände der Wende kenne ich so eben nicht ,- weil ich da schon lange weg war...



Und warum bist Du dann , edler Ritter, nicht wieder ins "Ostland" geritten? Denn irgendwann muss auch Dir klar gewesen sein, wie der Hase läuft.

LG von der Moskwitschka




Weil ich mir,- edle Moskwitschka ,- in der Zeit eine neue Existenz aufgebaut hatte ,- incl. ÖD-Vertrag !

Ich bin ja kein dauerspurwechselnder Hase ....





und dann wahrscheinlich aus einem vernünftigen Wohnumfeld wieder zurück indie Katakomben

kann mir besseres vorstellen

gruß Hapedi


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07.09.2014 22:40
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#39
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Aber Peter ! Wie kommst Du denn auf Katakomben ? Die gibt es doch nur in Rom !
Sind doch jetzt alles blühende Landschaften ! Ein paar Bekannte von mir monieren immer ,daß die Strassen im Osten besser sind ,als hier im Westen!


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07.09.2014 22:44
#40
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Zitat von FRITZE im Beitrag #37
Und wirst Du denn als demnächst Rentner ,öfters mal Deine alte Heimat besuchen ? Oder nun noch mehr in die Schweizer Gipfel klettern ?



@FRITZE


Na klar doch ,- dann hab ich ja Zeit und die nötige Portion Nostalgiebedarf ,-
vorgenommen hab ich mir das auf jeden Fall,- Heimat bleibt Heimat....

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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07.09.2014 22:46
#41
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Zitat von FRITZE im Beitrag #39
Aber Peter ! Wie kommst Du denn auf Katakomben ? Die gibt es doch nur in Rom !
Sind doch jetzt alles blühende Landschaften ! Ein paar Bekannte von mir monieren immer ,daß die Strassen im Osten besser sind ,als hier im Westen!


Das ist wahr !

Hier verrotten die Strassen immer mehr ,- und ab der ehemaligen Grenze werden sie so richtig gut...

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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08.09.2014 09:34
#42
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Ich versteh jetzt einiges nicht.
Die Überschrift ,,Die Geschichten der Wende,,
was ist damit gemeint?
Wo waren wir, was haben wir gemacht, was haben wir damals gedacht usw.
Und nicht, der Besuch im Westen und die Erlebnisse bei den Verwanden und ob die Straßen besser oder schlechter sind
thomas lindner


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08.09.2014 10:56
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#43
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Dieser berühmte Tag im November verlief eigentlich recht unspektakulär, ich war eher sauer.
War in Berlin mit dem Auto unterwegs in der Boxhagener Straße (Ostkreuz) und wollte eigentlich nach Hause ins Oderbruch.
Aber denkste, nichts zu machen. Genosse Gorbatschow hatte mit seinem Besuch für ein regelrechtes Verkehrschaos gesorgt,
es führte kein Weg in Richtung Lichtenberg zur Fernverkehrsstraße 1 nach Strausberg. Alle Straßen waren dicht.
Habe dann eine Telefonzelle gesucht und es mühsam geschafft, zu Hause anzurufen. Wer damals ein Telefon besaß, weiß, wovon ich rede.
Irgendwann gelang es mir dann doch, die Heimfahrt anzutreten, anscheinend war die Regierungskolonne durch.
Freie Fahrt, bis ich dann in Prötzel im Autoradio die Meldung hörte, die Ausreise wäre angeblich sofort möglich.
Also Vollgas, und nach 25 min. saß ich dann vorm Fernseher und sah live und in Farbe, was eigentlich unglaublich war.
Gedanken, was die Zukunft bringen wird, gab es erst einmal nicht, aber am kommenden Tag wurde dann in Letschin die inzwischen notwendigen
Formalitäten erledigt und am 11.11. fuhren wir dann nach Berlin (West), um endlich die Großtante, die inzwischen im Pflegeheim in Tempelhof lag,
zu besuchen.
Sie hatte ihr ganzes Leben lang davon gesprochen, das Berlin wieder zuerst eins wird, und sie hatte Recht behalten.
Am 1.1.1990 verstarb sie im Alter von 93 Jahren, ihr Lebenstraum, ihre Vision, hatte sich erfüllt.


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08.09.2014 11:13
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #43
Dieser berühmte Tag im November verlief eigentlich recht unspektakulär, ich war eher sauer.
War in Berlin mit dem Auto unterwegs in der Boxhagener Straße (Ostkreuz) und wollte eigentlich nach Hause ins Oderbruch.
Aber denkste, nichts zu machen. Genosse Gorbatschow hatte mit seinem Besuch für ein regelrechtes Verkehrschaos gesorgt,
es führte kein Weg in Richtung Lichtenberg zur Fernverkehrsstraße 1 nach Strausberg. Alle Straßen waren dicht.
Habe dann eine Telefonzelle gesucht und es mühsam geschafft, zu Hause anzurufen. Wer damals ein Telefon besaß, weiß, wovon ich rede.
Irgendwann gelang es mir dann doch, die Heimfahrt anzutreten, anscheinend war die Regierungskolonne durch.
Freie Fahrt, bis ich dann in Prötzel im Autoradio die Meldung hörte, die Ausreise wäre angeblich sofort möglich.
Also Vollgas, und nach 25 min. saß ich dann vorm Fernseher und sah live und in Farbe, was eigentlich unglaublich war.
Gedanken, was die Zukunft bringen wird, gab es erst einmal nicht, aber am kommenden Tag wurde dann in Letschin die inzwischen notwendigen
Formalitäten erledigt und am 11.11. fuhren wir dann nach Berlin (West), um endlich die Großtante, die inzwischen im Pflegeheim in Tempelhof lag,
zu besuchen.
Sie hatte ihr ganzes Leben lang davon gesprochen, das Berlin wieder zuerst eins wird, und sie hatte Recht behalten.
Am 1.1.1990 verstarb sie im Alter von 93 Jahren, ihr Lebenstraum, ihre Vision, hatte sich erfüllt.


Gorbatschow war aber im November 1989 nicht in der DDR !


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08.09.2014 11:19
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#45
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Den 09.11.1989 verbrachte ich in ein Strich / kein Strich auf dem Gelände des MSR-1 in Oranienburg. Im September war irgend jemand der Meinung, dass ick noch mal aus der Reserve aktiviert werden müsse. Wahrscheinlich wegen meines sprichwörtlichen Charmes. Jedenfalls durfte ick am 01.11.1989 bei den Sandlatschern einrücken. Na, dufte...n 1/4 Jahr verplempert...toll. Der Tag an sich verlief, wie die davor, von 2 schlaflosen Nächten abgesehen, Gott sei Dank o.b.V.
Und am 07.12.1989 (war een Donnerstag) wurden wir 3 Resis dann zum KC gerufen und der Mann verkündete unsere Entlassung aus den Streitkräften der NVA.
Freitag bin ick wieder im Betrieb arbeiten gewesen und am WE sind wir dann in Familie "rüber jemacht".

Nun verläuft mein Arbeitsleben ähnlich wie bei vielen vor 1961: Ick wohne im "Osten" und arbeite im "Westen".

Grüße
Pzella 82


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