Spektakuläre Fluchten bzw. Versuche

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14.08.2009 18:07
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#46
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Zitat von karl143

Und sorry, Angelo: Wenn jemand in drei Beiträgen hintereinander sein Buch vorstellt, mit der ISBN Nummer und Verlag, und wenn das keine Eigenwerbung ist, dann weiß ich es nicht. Der Genosse Behrendt, und auf diese Anrede ist er bestimmt heute noch stolz, ist jedenfalls in der Marktwirtschaft des Kapitalismus angekommen. Glückwunsch!


na @karl143, wir sollten doch bei 2 versuchen bleiben und die waren sicherlich ausversehen. ansonsten trittst du "mit dem genossen" nur eine vermutung los.


(seltsamerweise ziehen sich solche vermutungen quer durchs forum. warum?)


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14.08.2009 18:13 (zuletzt bearbeitet: 14.08.2009 18:14)
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#47
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Zitat von karl143
Auszug aus der Webseite des Herrn Behrend:
Hartnäckig hält sich der Versuch, in Medien, Publikationen, Gedenkstätten und Veranstaltungen, unter Berufung auf Einzelstimmen, der Öffentlichkeit eine schikanöse Paßkontrolle zu suggerieren. Was bedeutet schon die Meinung und Erfahrung Tausender, vielleicht auch Hunderttausender im Verhältnis zu Millionen Reisenden, die keinen Anlaß zur Beschwerde haben und dies auch nicht äußerten.

Es war für jeden Paßkontrolleur, seit jeher zwingend, ein sachliches, korrektes und höfliches Auftreten vorgegeben. Durch ein sicheres, überlegtes und bestimmendes Handeln mußte die Urteilsbildung der Reisenden über die DDR und der Staaten des Warschauer Vertrages aktiv beeinflußt werden.






Halten wir Herrn Behrend einfach mal zu Gute, daß auch für ihn 20 Jahre ins Land gegangen sind. Und man sich ja nicht an alles erinnern kann...

Zitat von FREITAG
"Sie können die Bürger der Bundesrepublik an der Grenze und in ihrem Lande nicht als Bürger eines Feindstaates behandeln und die Währung der Bundesrepublik als die Währung eines Freundstaates in Anspruch nehmen wollen", entgegnete Strauß dem DDR-Unterhändler, als dieser ihn um eine Einschätzung des Drewitzer Vorfalls bat. Der bayerische Ministerpräsident nannte seine Bedingungen: Bevor überhaupt weitere Gespräche geführt werde könnten, müssten die Grenzschikanen beendet werden.

Zu einem zweiten Treffen kam es schließlich am 25. Mai, im Bericht, den Schalck-Golodkowski darüber für die Stasi anfertigte, heißt es dazu: "Mit Genugtuung und als Zeichen des guten Willens der DDR für die Herstellung normaler und gutnachbarlicher Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten reagierte Strauß auf die in den letzten Wochen sichtbar gebesserte atmosphärische Abfertigung an den Grenzübergangstellen der DDR.



Quelle:
http://www.freitag.de/2008/30/08301101.php


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14.08.2009 18:24
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#48
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[quote="Rainman2"]Zur Buchwerbung von PKE:

Ohne mich jetzt mit meinen beiden Admin-Kollegen abgestimmt zu haben eine kurze Meinung dazu: PKE ist bereits seit letztem Jahr im Forum angemeldet und hat bereits einige Beiträge geschrieben, die gezeigt haben, dass er sich mit dem Forum beschäftigt. Er ist mit dieser Empfehlung bemüht, zu Fragen des Threads und des Forums Stellung zu nehmen. Er hat im letzten Jahr hier im Forum bereits auf sein Buch und seine Webseite hingewiesen. Ich sehe in seinem Post hier keine Form eines aggressiven Marketings, die mich stören würde. Jeder entscheidet selbst, ob er es kaufen will oder nicht. Und in der inhaltlichen Beurteilung sollten wirklich die den Vortritt haben, die es gelesen haben.

Rainman,
das ein Beitrag zweimal eingegeben wird kann ich noch nachvollziehen, kann ein Irrtum sein, wenn aber noch der Link zu seiner Seite mit eingesetzt wird nicht. "Und in der inhaltlichen Beurteilung sollten wirklich die den Vortritt haben, die es gelesen haben", da stimmen wir überein.
Schönen Abend


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14.08.2009 18:25
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#49
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Gilbert, genau so ist es. Es sollte keine Werbung sein. Es ging um sachdienliche Hinweise zum Thema, jeder hat doch wohl das Recht, aus seiner Sicht die Dinge zu betrachten. Ich werde mich hier nicht weiter zum Thema äußern, da einige die Probleme und Zusammenhänge nicht kennen bzw. erkennen. Außerdem zu jung im Forum.


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14.08.2009 18:31 (zuletzt bearbeitet: 14.08.2009 18:34)
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#50
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PKE: nicht erschrecken lassen und mitmachen!
Herzlich willkommen!

An anderer Stelle habe ich ja schon geschrieben, daß meine Eltern in Bayern eine Ferienwohnung hatten, wie so viele Berliner. Freitag hin und Sonntag zurück war für viele West-Berliner Normalität. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, daß wir (nach dem Strauß´schen Milliardenkredit) total perplex waren, als die sonst oft so launischen Figuren im Glaskasten plötzlich wie Wesensverändert waren. Nett, sogar ein Scherzchen....

Wir dachten so bei uns : "...wat ham se den´ denn´ neuerdings in´ Kaffee jekippt..."?


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14.08.2009 18:55
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#51
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@fsk-veran, dieses problem ist im buch sehr gut beschrieben. die dienstschichten waren total unterbesetzt und die mitarbeiter dadurch überfordert*. das ergab dann meistens ne stink laune und man trat dann so gegenüber den reisenden auch auf. schlimm, aber es war so.

* monatliche dienstzeiten von 240 - 260 stunden waren "normal"


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14.08.2009 19:59
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Zitat von GilbertWolzow
@fsk-veran, dieses problem ist im buch sehr gut beschrieben. die dienstschichten waren total unterbesetzt und die mitarbeiter dadurch überfordert*. das ergab dann meistens ne stink laune und man trat dann so gegenüber den reisenden auch auf. schlimm, aber es war so.

* monatliche dienstzeiten von 240 - 260 stunden waren "normal"


Ja was denn nun? Ich denke die Grenzbeamten waren so was von höflich. Jetzt aber doch nicht, weil sie überlastet waren. Wie kommt das denn jetzt hin? Und es ist ja wohl auch kein Grund, die Laune an den Reisenden auszulassen. Wenn wir in zwei Tagen unsere drei Schichten hatten (Spät - Früh - Nacht - Schlaftag - Frei) war meine Laune auch nicht die Beste in der dritten Schicht, und trotzdem blieb ich freundlich. Ansonsten gab es auch mal eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Und die wollte keiner haben. Hätte der Reisende in der DDR eine stellen können - und wie wäre die dann bearbeitet worden.

Und wenn PKE schreibt >Ich werde mich hier nicht weiter zum Thema äußern, da einige die Probleme und Zusammenhänge nicht kennen bzw. erkennen. Außerdem zu jung im Forum< kann ich ihm nur antworten: Das ist das Alter, ich nehms ihm nicht übel.


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14.08.2009 20:20
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Zitat von karl143


Ja was denn nun? Ich denke die Grenzbeamten waren so was von höflich. Jetzt aber doch nicht, weil sie überlastet waren. Wie kommt das denn jetzt hin? Und es ist ja wohl auch kein Grund, die Laune an den Reisenden auszulassen. Wenn wir in zwei Tagen unsere drei Schichten hatten (Spät - Früh - Nacht - Schlaftag - Frei) war meine Laune auch nicht die Beste in der dritten Schicht, und trotzdem blieb ich freundlich.


na wo steht denn das nun wieder? für mich gibt es schon einen unterschied zwischen schikane und schlechte laune bzw. "muffliges" verhalten. ich hatte ja auch geschrieben, dass das keine entschuldigung sein kann. @pke schrieb nur von dem was gefordert war !!!


mal ne nachfrage @karl143, auf wieviel schichtstunden seit ihr im monat gekommen?


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14.08.2009 20:29
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Zitat von PKE
Gilbert, genau so ist es. Es sollte keine Werbung sein. Es ging um sachdienliche Hinweise zum Thema, jeder hat doch wohl das Recht, aus seiner Sicht die Dinge zu betrachten. Ich werde mich hier nicht weiter zum Thema äußern, da einige die Probleme und Zusammenhänge nicht kennen bzw. erkennen. Außerdem zu jung im Forum.


Hallo PKE,
zunächst danke für deinen Hinweis, das es keine Werbung sein sollte. Akzeptiert! Natürlich rechne ich es dir hoch an, wenn man in deinem Alter überhaupt noch im Forum ist. Falls du es nicht weißt, ich fördere immer den Eintritt von Senioren ins Internet und habe diesbezüglich bereits einiges getan. Oft ehrenamtlich. Weil ich denke dass es wichtig ist. Für alle.

Für deine sachdienlichen Hinweise bin ich immer sehr dankbar. Aber mir reicht es eben nicht, wenn du nur den Link zum Buchkauf reinstellst. Ist es denn so schwer, mal ein paar Auszüge hier reinzustellen. Es gibt sehr viele Bücher über unser Thema. Aber keiner hat alle. In der Vergangenheit habe ich auch ein paar Stories aus Büchern hier reingestellt. Mein Ziel ist und war es immer, hier keinen draussen stehen zu lassen, wenn man diskutiert- weil dieser manche Informationen nicht hat. Deshalb habe ich sicher auch dementsprechend reagiert. Nun, du hast eine große Lebenserfahrung, aus dieser heraus erscheint es mir aber unverständlich, wenn du uns mit der Bemerkung hier stehen lässt:".... zu jung, erkennen die Probleme nicht. "Ich werde mich nicht weiter äussern",- das ist kein Satz eines älteren Herrn sondern eines jungen Spundes, der trotzig reagiert. So sollte unser Forum nicht sein. So jung sind wir auch nicht mehr, Erfahrungen haben wir auch sehr viele, und du wärst nicht hier, wenn du daran kein Interesse finden wolltest.

Vielleicht denkst du noch einmal über meine Zeilen nach. Aber bitte erwarte nicht, das dich hier alle immer mit Samthandschuhen anfassen-(auch ich bin dies in der DDR nie) deine Homepage hat auch Angriffspotential. Die Tür schlage ich dir nicht zu!
Das tust du selbst-ganz allein, oder doch nicht?

In dem Sinne- für das Forum- grüßt dich der Augenzeuge


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14.08.2009 23:04
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#55
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Zitat von GilbertWolzow

mal ne nachfrage @karl143, auf wieviel schichtstunden seit ihr im monat gekommen?

Das waren damals so meine ich 42 Wochenstunden, also 168 Stunden je Monat. Du kannst mir aber glauben, das dieser unregelmäßige Rythmus sehr gewöhnungsbedürftig war. In der dritten Schicht am 2. Tag merkte man das auch. Dazu kam der Umstand, das zwischen Spät und Früh und Früh und Nacht jeweils nur 8 Stunden lagen. Da ich damals ca. 40km von Helmstedt entfernt wohnte und die Hin- und Rückfahrt von der Freizeit abgezogen werden mußten, blieb da nicht viel Schlaf.


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14.08.2009 23:53
avatar  TOMMI
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Zitat von dein1945

Hallo TOMMI,

warum Frau Merkel ? Du scheinst ja sehr genussüchtig zu sein ! Schau öfter ins TV, das Dekollte muß vorerst reichen.

Gruß aus Berlin


Sollte ein kleiner Scherz zum Wochenende sein.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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15.08.2009 01:14 (zuletzt bearbeitet: 15.08.2009 01:16)
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#57
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Wat zum schmunzeln !!!

Wir hatten unserem blaugefiedertem Freund den Namen „Peter“ gegeben. Er konnte jede Menge Worte nachplappern und meinen Sohn sogar beim Vornamen rufen. Kevin war immer der Meinung, man sollte ihn dafür auch mal belohnen. Ich brauchte bloß den, mit einer Zeitung bedeckten Käfig in zwei Meter Höhe über dem Balkon anbringen und danach Tür zu öffnen. Peter wäre so zahm meinte er, daß er nach seinem Ausflug sicher wieder in seinen Käfig zurückkehren würde. Jedenfalls war er Felsenfest davon überzeugt. Doch aus dem kleinen genehmigten Ausflug in die Freiheit, wurden in Wirklichkeit vier lange Stunden. Allein die vielen Anlockversuche sorgten dafür, daß unsere Stimmen immer heiserer wurden. Die Sonne war bereits untergegangen, als unser kleiner Freund von der Spitze eines hohen Kastanienbaumes herab, schnurstracks auf den Käfig zu steuerte. Ich glaube mein Sohn war in diesem Moment der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Irgendjemand aus meiner Familie hatte Tage später vergessen die Balkontür zu schließen, so dass „Peter“ der Meinung war, seinen Ausflug unbedingt wiederholen zu müssen. Auf welche Route er sich damals begab, konnten wir leider nicht mehr nachvollziehen. Wir waren skeptisch, vertrauten und hofften doch darauf, dass unser Freund wie damals geschehen, wieder zu uns zurückkehren würde. Nicht nur unser Sohn, sondern auch wir litten unter dem Verlust unseres Wellensittichs.
Zwei Tage später in meinem Büro. Der Stellvertreter des Kompaniechefs einer Grenzkompanie unterhielt sich gerade mit mir, als wir auf das Thema Kanarienvögel zu sprechen kamen. Ganz nebenbei erwähnte ich, dass sich mein Wellensittich auf und davon gemacht hätte.
„Wahrscheinlich isser rüber nach Westberlin!“ sagte ich mit dem Auge zwinkernd meinem Hauptmann. „Wie sieht der denn aus und vor allem, welche Farbe hat sein Gefieder?“ Nachdem ich ihn in allen Einzelheiten beschrieben hatte, fing der plötzlich laut an zu lachen. Ich fragte ihn: Was gibt’s da zu lachen?“ Darauf er wieder: „Genau so einen Vogel haben wir gestern früh auf dem Grenzstreifen „festgenommen“. Ohje, unser „Peter“ war ein Grenz,- und Luftraumververletzer! „Ich bringe ihn dir gleich und wenn er auf den Namen Peter hört, dann kannst du ihn gleich wieder mit nach Hause nehmen!“ Peter hörte tatsächlich auf mich! Es sollte wohl so sein dachten wir, als er uns ein drittes Mal und dies für immer ausgebüchst war.


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15.08.2009 01:32
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Zitat von Alter_Fritz
Wat zum schmunzeln !!!

Wir hatten unserem blaugefiedertem Freund den Namen „Peter“ gegeben. Er konnte jede Menge Worte nachplappern und meinen Sohn sogar beim Vornamen rufen. Kevin war immer der Meinung, man sollte ihn dafür auch mal belohnen. Ich brauchte bloß den, mit einer Zeitung bedeckten Käfig in zwei Meter Höhe über dem Balkon anbringen und danach Tür zu öffnen. Peter wäre so zahm meinte er, daß er nach seinem Ausflug sicher wieder in seinen Käfig zurückkehren würde. Jedenfalls war er Felsenfest davon überzeugt. Doch aus dem kleinen genehmigten Ausflug in die Freiheit, wurden in Wirklichkeit vier lange Stunden. Allein die vielen Anlockversuche sorgten dafür, daß unsere Stimmen immer heiserer wurden. Die Sonne war bereits untergegangen, als unser kleiner Freund von der Spitze eines hohen Kastanienbaumes herab, schnurstracks auf den Käfig zu steuerte. Ich glaube mein Sohn war in diesem Moment der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Irgendjemand aus meiner Familie hatte Tage später vergessen die Balkontür zu schließen, so dass „Peter“ der Meinung war, seinen Ausflug unbedingt wiederholen zu müssen. Auf welche Route er sich damals begab, konnten wir leider nicht mehr nachvollziehen. Wir waren skeptisch, vertrauten und hofften doch darauf, dass unser Freund wie damals geschehen, wieder zu uns zurückkehren würde. Nicht nur unser Sohn, sondern auch wir litten unter dem Verlust unseres Wellensittichs.
Zwei Tage später in meinem Büro. Der Stellvertreter des Kompaniechefs einer Grenzkompanie unterhielt sich gerade mit mir, als wir auf das Thema Kanarienvögel zu sprechen kamen. Ganz nebenbei erwähnte ich, dass sich mein Wellensittich auf und davon gemacht hätte.
„Wahrscheinlich isser rüber nach Westberlin!“ sagte ich mit dem Auge zwinkernd meinem Hauptmann. „Wie sieht der denn aus und vor allem, welche Farbe hat sein Gefieder?“ Nachdem ich ihn in allen Einzelheiten beschrieben hatte, fing der plötzlich laut an zu lachen. Ich fragte ihn: Was gibt’s da zu lachen?“ Darauf er wieder: „Genau so einen Vogel haben wir gestern früh auf dem Grenzstreifen „festgenommen“. Ohje, unser „Peter“ war ein Grenz,- und Luftraumververletzer! „Ich bringe ihn dir gleich und wenn er auf den Namen Peter hört, dann kannst du ihn gleich wieder mit nach Hause nehmen!“ Peter hörte tatsächlich auf mich! Es sollte wohl so sein dachten wir, als er uns ein drittes Mal und dies für immer ausgebüchst war.


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Ja so mancher Vogel suchte sein Glück in der Ferne und ist nie zurück gekehrt,weil er das Glück fand wovon er träumte.Und es gab Vögel die diesen Traum nicht erreichten,weil der Flug zu schwerfällig war und das Ziel in weiter Ferne war auch wenn es sehr Nahe aus sah.


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15.08.2009 01:33 (zuletzt bearbeitet: 15.08.2009 01:34)
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Zitat von PKE
Ein spektakulärer Grenzdurchbruch an der GÜST Glienicker Brücke am 10. März 1988 sorgte für Aufregung bei der "Obersten Kriegsführung".Der installierte Sperrschlagbaum hielt den Aufprall des Lkw nicht stand und zersprang. Danach fanden an allen GÜSTen Überpüfungen der Sperrschlagbäume statt. (Beschrieben in meinem Sachbuch "Guten Tag, Passkontrolle der DDR", GNN-Verlag 2008, ISBN: 978-3-89819-243-9.


kann ich mich noch gut erinnern ,wenn du den mit den gasflaschen meinst.

da kenn ich noch ne ganz andere geschichte mit nem kohlefahrzeug in babelsberg stuberauchstrasse. zwei kohlehucker sind mit ihren w 5o rein ins grenzgebiet, begleitet von einer kradstreife. einen halben meter nur vom fahrerhaus bis zur mauerkrone waren es und die hat einer von beiden genutzt und landete auf dem gelände des campingplatzes kohlhasenbrück im beirk zehlendorf.
wie das und anderes geschehen konnte , steht in meinem Buch Meine(un)ruhigen Jahre -Eine Ostdeusche Lebensgeschichte geschrieben, was noch in diesem monat freigegeben wird


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15.08.2009 02:31
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#60
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Zitat von Augenzeuge
[quote="PKE"]Gilbert, genau so ist es. Es sollte keine Werbung sein. Es ging um sachdienliche Hinweise zum Thema, jeder hat doch wohl das Recht, aus seiner Sicht die Dinge zu betrachten. Ich werde mich hier nicht weiter zum Thema äußern, da einige die Probleme und Zusammenhänge nicht kennen bzw. erkennen. Außerdem zu jung im Forum.


hallo pke
ja richtig, wir hatten schon einml das "vergnügen" und waren in "freundschaft" auseinander gegangen. sicherlich ist es jedem freigestellt für sein buch zu werben--ich tue es ja auch. nur mit dem einen unterschied, ich als emaliger ofw der grenztruppen musste nicht unbedingt mit dem grenzregime einverstanden sein. die grüne paspelierung hiess nicht gleichbedeutend zu allem ja und amen zu sagen. ich nehme bei der schilderung meiner jahre bei den grenztruppen eine ziemlich neutrale, manchmal arg kritische stellung ein, was ich bei deinem werk einfach vermisse. ich kritisiere das grenzregime der ddr deshalb, weil ich bereits mit 21 jahren die erschreckende verlogenheit unserer führung erkannt hatte. mit 21 Jahren habe ich zum ersten mal die sperranlagen in kleinmachnow gesehen. ich war fassungslos! es fiel mir garantiert nicht schwer zu erkennen, gegen wen diese errichtet wurde. uns wurde doch immer wieder gesagt--eingetrichtert, dass ist ein schutzwall der den feind aus dem westen aufhalten soll. die bittere erkenntnis, dass damit das eigene volk in schach gehalten werden sollte,vermisse ich in deinen büchern, die sich übrigens wie dienstvorschriften lesen ,immer wieder. wenn du ehrlich bist, war es euch da auf der glienicker brücke ein vergnügen jagd auf deklarierte "staatfeinde" zu machen. filmaufnahmen von der glienicker brücke zeigen das besonders deutlich. ihr ward der staat im staate und habt eure macht zur schau gestellt. und das jeden tag aufs neue. mich verwundert deshalb auch nicht deine vermessene aussage : "einige die Probleme und Zusammenhänge nicht kennen bzw. erkennen. Außerdem zu jung im Forum". mag ja sein wie du denkst, aber du denkst und schreibst eben noch nach dem alten schema--mit sehr wenig selbstkritik. ich halte vorträge an schulen--erkläre den jungen leuten das grenzregime und seine jahrelangen folgen und da schreibst du :"zu jung im forum". das ist das was uns beide vollkommen unterscheidet. dich haben die jahre bei den genossen der staatssicherheit anders geformt als mich. bei mir waren es "nur" zehn jahre ,bei dir jahrzehnte. und da ist eben noch vieles nicht abgehakt. mal ehrlich , wer von den ehemaligen ddrlern interessiert sich schon für die pass und zollkontrolle der ehemaligen ddr. ich habe sie jeden tag vor augen gehabt und ich hatte wahrlich nicht den eindruck dass bei ihnen der befehl "höflichkeit" auch so verstanden wurde.
ich habe als gehilfe des opd oft genug deine kollegen erlebt, wenn es einem "Staatsverbrecher" mal wieder gelungen war die mauer zu überwinden.
da hatte ein kleiner oberleutnant des mfs mehr zu sagen als ein regimentskommandeur im dienstrang eines obersten. dann die monatlichen lageaustausche im regiment. es war einfach beschämend was den jungen grenzern dort dargeboten wurde. ja-lageaustausch musste sicher sein, aber kein sinnloses besaufen . wer sich zum lageaustausch traf weist du sicher auch noch. das nur nebenbei. das und vieles andere habe ich als ofw wahrgenommen und das war nicht erfunden oder gelogen.


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