Spektakuläre Fluchten bzw. Versuche

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10.08.2009 22:10 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2009 22:11)
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#16
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Zitat von manudave
Wie jetzt?

Band of Brothers hat mir gut gefallen. Was war daran schlecht synchronisiert? Ich kenne natürlich nicht die englische Version.

Um ein Beispiel das Euch naheliegen wuerde zu verwenden, man meine amerikanisches Bier sei nicht schlecht, bis man ein "echtes" in die Hand bekommt.

Wenn ich die zwei Versionen ansehe, gibt es fuer mich keinen Vergleich. Besonders auffaellig ist es, wenn man anfaengt komplett falsch zu uebersetzen (Beispiel, die Rede vom deutschen Offizier am Ende).

Berliner


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10.08.2009 22:17
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#17
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Zitat von Berliner
...man meine amerikanisches Bier sei nicht schlecht, bis man ein "echtes" in die Hand bekommt.

Na, aber Hallo, jetzt red' mir mein Gordon Biersch nicht schlecht, gerade das Pilsner kann (auch von bayrischen Freunden immer wieder bestaetigt) durchaus mit deutschen Bieren mithalten. (Allerdings hab' ich natuerlich keine Ahnung wie das auf dem flachen Land in South Carolina ist )
-Th


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10.08.2009 22:23
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#18
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Zitat von CaptnDelta
Na, aber Hallo, jetzt red' mir mein Gordon Biersch nicht schlecht, gerade das Pilsner kann (auch von bayrischen Freunden immer wieder bestaetigt) durchaus mit deutschen Bieren mithalten. (Allerdings hab' ich natuerlich keine Ahnung wie das auf dem flachen Land in South Carolina ist )


ja, wir wissen mittlerweile, dass die Amis ihr Bier auch brauen koennen, war nur so 'n Beispiel.
Aber "Meisterbrau" und "Milwaukee's Best" gibt's ja immer noch...

Berliner


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10.08.2009 23:35
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#19
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S51

Zitat von Wartburgfahrer
Hallo,

kann mir jemand folgende gehörte Begebenheit bestätigen: eine Frau soll im Pelzmantel auf einen Berliner Stadt-Grenzübergang zugelaufen sein. Sie soll darunter nackt und mit Fett eingeschmiert gewesen sein. Bei Versuch der Festnahme soll sie losgerannt sein und den Pelzmantel weggeworfen haben. Da sie keiner zu greifen bekam und vermutlich wegen weiterer Personen und Fahrzeuge im Bereich nicht geschossen wurde, sei die Flucht geglückt.

Gab es das wirklich und wenn ja, wann und wo ?

....
Grüße vom Wartburgfahrer


Ich kann mich dunkel entsinnen, eine solche Geschichte auf der Offiziersschule in Aschersleben 1989 gehört zu haben. Dort gab es ein Museum bei der Kriminaltechnik, bei dem auch Fluchtmethoden erörtet wurden. Vorstellen kann ich es mir nicht. Soweit bekannt, gab es doch Personenschleusen. Das heißt, zu keiner Zeit war der Weg auf ganzer Länge frei, eine Tür war immer zu.
Aber, wenn eine Frau da durchgekommen wäre, wäre der Rest denkbar.
Begründung:
- Auf Frauen sollte in der Regel nicht geschossen werden, es sei denn, absolut alle sonstigen Maßnahmen wären schon fehlgeschlagen. Bei entsprechend kurzer Strecke hätte es dann schon zu spät sein können. Außerdem, welcher Mann feuert auf eine nackte Frau, die lediglich rennt? Und mit dem Fakt der Überraschung muss man schon rechnen.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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10.08.2009 23:44
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#20
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Zitat von Wartburgfahrer
Hallo,
kann mir jemand folgende gehörte Begebenheit bestätigen: eine Frau soll im Pelzmantel auf einen Berliner Stadt-Grenzübergang zugelaufen sein. Sie soll darunter nackt und mit Fett eingeschmiert gewesen sein. Bei Versuch der Festnahme soll sie losgerannt sein und den Pelzmantel weggeworfen haben. Da sie keiner zu greifen bekam und vermutlich wegen weiterer Personen und Fahrzeuge im Bereich nicht geschossen wurde, sei die Flucht geglückt.
Gab es das wirklich und wenn ja, wann und wo ?
Grüße vom Wartburgfahrer


Herrlich, Spielberg bescheid sagen, der muß den Vorgang unbedingt verfilmen.
Ahoi Jameson


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10.08.2009 23:44
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#21
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S51

Während der Dienstzeit kamen einem so einige Sachen unter. Während der Monate am Kanten habe ich Notizen geführt. Das war zwar verboten aber man konnte sich ja nicht alles merken. Nach dem Ende der Dienstzeit freilich habe ich fast alles bis auf die Deckblätter vernichtet. Schließlich hatte ich keine Lust, womöglich später bei unpassender Gelegenheit wegen mangelnder Geheimhaltung angezählt zu werden. Deshalb ist es schwer, einzelne Vorkommnisse noch mit GP, Datum, Uhrzeit zu belegen.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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11.08.2009 02:05 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2009 02:05)
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#22
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Zitat von S51
Während der Dienstzeit kamen einem so einige Sachen unter. Während der Monate am Kanten habe ich Notizen geführt. Das war zwar verboten aber man konnte sich ja nicht alles merken. Nach dem Ende der Dienstzeit freilich habe ich fast alles bis auf die Deckblätter vernichtet. Schließlich hatte ich keine Lust, womöglich später bei unpassender Gelegenheit wegen mangelnder Geheimhaltung angezählt zu werden. Deshalb ist es schwer, einzelne Vorkommnisse noch mit GP, Datum, Uhrzeit zu belegen.

Hallo S51!

habt Ihr immer nach Schichtende einen Bericht abgeben muessen ?
Wenn ja, gibt es irgendwo diese Berichte immer noch (oder wurden sie nach der Wende vernichtet) ?

vielen Dank!
Berliner


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11.08.2009 02:29
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#23
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S51

Theoretisch war immer ein Bericht abzuliefern. Der ging an den Zugführer/Aufklärung oder an das Bataillon/Offizier Aufklärung. Von dort weiter an das Regiment und die MA in Berlin. Aber das war Theorie, denn praktisch ist doch eher selten etwas passiert, was zu Berichten geführt hat, in denen mehr stand als Dienstbeginn, Rufzeichen, Dienstort, Dienstende und "keine Vorkommnisse". Dass so etwas im Laufe des Dienstweges über die Kompanie hinausgekommen ist, glaube ich nicht so recht.
Und das hat die Wende wohl kaum überstanden. Bei den größeren Sachen wird es anders sein. Die könnten, da Eppelmann seinerzeit alles an die BW übergeben hat, im Bundesarchiv sein. Einiges war zumindest am Anfang auch in unseren Akten bei der Gauck-Behörde. Als ich meine Akte im Jahr 1995 das erste Mal sah, gab es dort noch drei dicke, mit dem Bundesadler versiegelte Umschläge. Nur der Anwalt durfte ran und hätte eine extra Genehmigung vom Bund gebraucht. Als ich 2002 noch mal hineinsah, waren diese Umschläge noch da aber leer. Immer noch mit Siegel aber dünn und platt. Auf meine zugegebenermaßen etwas unkollegiale Frage danach bekam ich zu hören: Das gehört da gar nicht rein... Mir blieben nur 21 Seiten, davon 15 schwarz wie die Nacht.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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11.08.2009 03:55
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#24
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Zitat von S51
Einiges war zumindest am Anfang auch in unseren Akten bei der Gauck-Behörde. Als ich meine Akte im Jahr 1995 das erste Mal sah, gab es dort noch drei dicke, mit dem Bundesadler versiegelte Umschläge. Nur der Anwalt durfte ran und hätte eine extra Genehmigung vom Bund gebraucht. Als ich 2002 noch mal hineinsah, waren diese Umschläge noch da aber leer. Immer noch mit Siegel aber dünn und platt. Auf meine zugegebenermaßen etwas unkollegiale Frage danach bekam ich zu hören: Das gehört da gar nicht rein... Mir blieben nur 21 Seiten, davon 15 schwarz wie die Nacht.

da geht die Buechse der Pandora wieder auf, Deine Beitraege beinhalten immer soviele interessante Details. Vielleicht waere hierzu ein neuer Thread besser, "Stasi-Akten".

Dann bedanke ich mich (wieder!) fuer Deine hilfreiche Antwort.

Bis bald im Forum,
Berliner


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14.08.2009 11:40
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#25
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Zitat von Jameson
Zitat von Wartburgfahrer
Hallo,
kann mir jemand folgende gehörte Begebenheit bestätigen: eine Frau soll im Pelzmantel auf einen Berliner Stadt-Grenzübergang zugelaufen sein. Sie soll darunter nackt und mit Fett eingeschmiert gewesen sein. Bei Versuch der Festnahme soll sie losgerannt sein und den Pelzmantel weggeworfen haben. Da sie keiner zu greifen bekam und vermutlich wegen weiterer Personen und Fahrzeuge im Bereich nicht geschossen wurde, sei die Flucht geglückt.
Gab es das wirklich und wenn ja, wann und wo ?
Grüße vom Wartburgfahrer


Herrlich, Spielberg bescheid sagen, der muß den Vorgang unbedingt verfilmen.
Ahoi Jameson


Und dann mit Frau Merkel in der Hauptrolle, wie?

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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14.08.2009 12:08
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#26
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Zitat von TOMMI
Zitat von Jameson
[quote="Wartburgfahrer"]

Herrlich, Spielberg bescheid sagen, der muß den Vorgang unbedingt verfilmen.
Ahoi Jameson


Und dann mit Frau Merkel in der Hauptrolle, wie?


Hallo TOMMI,

warum Frau Merkel ? Du scheinst ja sehr genussüchtig zu sein ! Schau öfter ins TV, das Dekollte muß vorerst reichen.

Gruß aus Berlin


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14.08.2009 12:18
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#27
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Die Fluchten mit einem Ballon sollte man noch einmal aufrufen. Ich glaube nicht,dass es nur einen Fall gegeben hat. Waren es nicht doch mehr.
Ich kenne einen Sachverhalt, wo nördlich von Potsdam bei Seeburg ein solcher Versuch geplant war. Beobachtungskräft6e des MfS observierten. Das Zielobjekt erschien jedoch nicht.
Dafür kam ein anderer Ballonfahrer, sah sich das Gelände an und fuhr nach Hause. Die Überprüfung seiner Garage am Wohnort
ergab, dass ein PKW-Anhänger mit einem Ballon, Propanflaschen u.a. belöaden war und nur auf den Abflug wartete. Dazu kam es durch die Festnahme der Sicherheitsorgane nicht.


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14.08.2009 12:38
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#28
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Ein spektakulärer Grenzdurchbruch an der GÜST Glienicker Brücke am 10. März 1988 sorgte für Aufregung bei der "Obersten Kriegsführung".Der installierte Sperrschlagbaum hielt den Aufprall des Lkw nicht stand und zersprang. Danach fanden an allen GÜSTen Überpüfungen der Sperrschlagbäume statt. (Beschrieben in meinem Sachbuch "Guten Tag, Passkontrolle der DDR", GNN-Verlag 2008, ISBN: 978-3-89819-243-9.


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14.08.2009 12:38
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#29
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Ein spektakulärer Grenzdurchbruch an der GÜST Glienicker Brücke am 10. März 1988 sorgte für Aufregung bei der "Obersten Kriegsführung".Der installierte Sperrschlagbaum hielt den Aufprall des Lkw nicht stand und zersprang. Danach fanden an allen GÜSTen Überpüfungen der Sperrschlagbäume statt. (Beschrieben in meinem Sachbuch "Guten Tag, Passkontrolle der DDR", GNN-Verlag 2008, ISBN: 978-3-89819-243-9.


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14.08.2009 13:41 (zuletzt bearbeitet: 14.08.2009 14:11)
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#30
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Wird das jetzt hier eine Werbeveranstaltung für ein Buch,in welchem auch noch diese Märchen von den netten und freundlichen Mitarbeitern der PKE stehen, die sich so rührend um die Reisenden gekümmert haben? Wenn ich daran denke, was Reisende alles nach der Fahrt auf der Transitstrecke von Berlin nach Helmstedt dem GSE über Schikanen und Behinderungen berichtet haben. Das erinnert mich an eine Dokumentation eines hohen Mitarbeiters in einem Film des MDR, wo er die Fahrt über die Grenze mit einem Grenzübertritt nach den Niederlanden vergleicht. Auch der glaubt an seine Worte.


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