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#41

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:12
von Bornholmerstraße1980 | 31 Beiträge
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Zitat von Kurt im Beitrag #39
Meinen Wehrdienst habe ich 1989/90 abgeleistet. Wir waren dazu da, Wasserhindernisse zu überwinden, deshalb hatten wir auch PTS im Bestand.
Frei bewegen? Meinst Du den Standortbereich oder auf dem Gelände der Kaserne?
Wir waren oft im Schuhhaus Potsdam, wegen der Mädels. Auf dem Kasernengelände konnte man sich auch frei bewegen. An den Streckmetallzaun mußte ich zum Glück nie.


Oh 1989/90 das muss in dieser Zeit besonders und anders gewesen sein oder?
Frei bewegen ja im Gelände sowie in der Kaserne genau.
Aha na das mit den Mädels kann ich verstehen, zu meiner Dienstzeit waren die Mädels mit dem Auto ca. 1h entfernt, :( aber wir hatten einen super Spieß und Zugführer der uns am WE gern mal mit genommen hat bzw. den VW wer wollte konnte mit in die Stadt kommen :)
Also hast du nicht unmittelbar an der Grenze gedient auf einem Turm oder so?


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#42

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:21
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Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #40
Zitat von steffen52 im Beitrag #38
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #33
Zitat von steffen52 im Beitrag #30
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #26
Zitat von steffen52 im Beitrag #25
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #17
Zitat von steffen52 im Beitrag #16
Ich war an der grünen Grenze im GR. Nicht direkt am Zaun. Habe aber die GK fast jeden Tag mit Verpflegung versorgt und kenne den Zaun! Hatte zur Zeit des Umbaus( von Stacheldraht auf Streckmetall ) oft mit vorne zu tun und hatte die Genossen Offiziere ( Supotnik oder wie es damals hieß) zu verpflegen! Wen der Stacheldraht abgebaut war, da gab es meist nur ein Band, was den verlauf der Grenze zeigte und da ist man den BGS und Zoll schon recht nahe gewesen und eine Flucht wäre kein Problem gewesen! Aber man ist jung gewesen und hatte Familie und Freundin zu Hause, sowie auch keine Absicht gehabt zu türmen! So, das ist erst mal alles!
Grüsse steffen52


Oh sehr interessant was du schreibst. Wenn da nur ein Band war zwischen Ost und West da muss es ganz schön schwer gewesen sein zu entscheiden rüber oder nicht rüber. Oder?
Und stimmt es das nur die sogenannten "Bestätigten" so nah der BRD sein durften?


Max, diese Frage stand damals, in diesem Augenblick nicht! Weil ja damals keiner dahin gekommen ist der diesen Gedanke hatte! Das es welche gab, die es dann getan haben, hat sich bestimmt erst in der späteren Dienstzeit entwickelt! Die zur Grenze eingezogen wurden, kamen der Grenze so nahe wie es der Dienst verlangte! Überprüft wurden sie im Vorfeld, ab ja oder nein!
Grüsse steffen52

OK Steffen, das mag sein, aber konnten die Gedanken lesen? Ich meine die Psychologischen Test bei der Bundeswehr, je nach Verwendung sind auch nicht ohne, aber wie gesagt als junger Mann damals hätte ich bestimmt auch mir so den einen oder anderen Gedanken gemacht.
Grüße, Max

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
Grüsse steffen52


Hallo Steffen,
stimmt ist heute doch eigentlich auch nicht anders nur das ich mit 18 mehr Freiheiten hatte.
Aber sag wie war es an der Grünen Grenze, bistimmt anders als an der Berliner Mauer.
Grüße Max

Max, kann mir kein Urteil erlauben, da ich die Mauer in Berlin nicht als Grundwehrdienstler der Grenztruppen erlebt habe! Denke, das es an der grünen Grenze locker gewesen ist, da man mit den Bewohnern( die auch in einer gewissen Art eingeschlossen waren) guten Kontakt hatte! Dazu kam, das die Mädels da gerne mit einem Grenzer anbandel, um vielleicht mit ihm da weg zu kommen! Wusste ja keiner wie lange die Grenze noch steht! Da auch viele Zivilarbeiter( GR) tätig gewesen sind( kaum in der GK), die früher bei der Grenzpolizei gewesen sind und die Offizier relativ gut kannten( auch den Scheiß, den sie in der langen Zeit verzapft hatten), hatten wir als Soldaten gute Karten! Sie haben uns immer geholfen, wen es mal mit einen Vorgesetzten Genosse ein Problem gab! Denke in Berlin ist das alles nicht so gelaufen! Müssten sich mal die Kameraden dazu melden die da gedient haben und Dir eine Antwort geben! Bis bald!!
Grüsse steffen52



Hey Steffen52,

ok verstehe, ich hatte mit einigen hier aus Berlin schon live sprechen können und diese bestätigten mir das es in Berlin im sehr angespanngt war, da jeder auf diese Stadt schaute.

Aber schön das Ihr so guten Kontakt zu Bevölkerung hattet. Ich kannte jemand und dessen Vater hat auch an der Grünen Kanten Dienst tat und das er öfter mal vom Turm oder musste bzw. wenn auf dem K6 unterwegs war abberufen wurde und ne halbe Stunde danach wieder seinen Dienst tun durfte.
Hast du sowas auch erlebt?
Grüße Max

Max,ich bin Grenzregiment gewesen und nicht auf Streife am Strich! Musst Du mal die Kameraden die immer vorne gewesen sind fragen! Meine Aufgabe ist es gewesen die Grenzkompanien mit Verpflegung und anderen Dingen zu versorgen! Das heißt, bin nicht da lang gelaufen um Grenzverletzer zu stellen, das ich ab und zu mit vorn war, lag daran das ich die Genossen Offiziere( schrieb ich schon) bei Einsätzen am Strich versorgen musste und wen die Herren zur Jagt gingen als Treiber mit vorn dabei war! Wen natürlich etwas besonderes, wie Flucht eines Sowjetsoldaten anstand musste auch ich mit den P3( Jeep) raus, mit den Regimenter( Oberst) oder Stellvertreter(OSL) und da bin ich mit vorn gewesen und bin am Strich( Grenzlinie) gewesen!
Grüsse steffen52


Bornholmerstraße1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.08.2014 23:24 | nach oben springen

#43

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:26
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Zitat von steffen52 im Beitrag #42
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #40
Zitat von steffen52 im Beitrag #38
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #33
Zitat von steffen52 im Beitrag #30
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #26
Zitat von steffen52 im Beitrag #25
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #17
Zitat von steffen52 im Beitrag #16
Ich war an der grünen Grenze im GR. Nicht direkt am Zaun. Habe aber die GK fast jeden Tag mit Verpflegung versorgt und kenne den Zaun! Hatte zur Zeit des Umbaus( von Stacheldraht auf Streckmetall ) oft mit vorne zu tun und hatte die Genossen Offiziere ( Supotnik oder wie es damals hieß) zu verpflegen! Wen der Stacheldraht abgebaut war, da gab es meist nur ein Band, was den verlauf der Grenze zeigte und da ist man den BGS und Zoll schon recht nahe gewesen und eine Flucht wäre kein Problem gewesen! Aber man ist jung gewesen und hatte Familie und Freundin zu Hause, sowie auch keine Absicht gehabt zu türmen! So, das ist erst mal alles!
Grüsse steffen52


Oh sehr interessant was du schreibst. Wenn da nur ein Band war zwischen Ost und West da muss es ganz schön schwer gewesen sein zu entscheiden rüber oder nicht rüber. Oder?
Und stimmt es das nur die sogenannten "Bestätigten" so nah der BRD sein durften?


Max, diese Frage stand damals, in diesem Augenblick nicht! Weil ja damals keiner dahin gekommen ist der diesen Gedanke hatte! Das es welche gab, die es dann getan haben, hat sich bestimmt erst in der späteren Dienstzeit entwickelt! Die zur Grenze eingezogen wurden, kamen der Grenze so nahe wie es der Dienst verlangte! Überprüft wurden sie im Vorfeld, ab ja oder nein!
Grüsse steffen52

OK Steffen, das mag sein, aber konnten die Gedanken lesen? Ich meine die Psychologischen Test bei der Bundeswehr, je nach Verwendung sind auch nicht ohne, aber wie gesagt als junger Mann damals hätte ich bestimmt auch mir so den einen oder anderen Gedanken gemacht.
Grüße, Max

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
Grüsse steffen52


Hallo Steffen,
stimmt ist heute doch eigentlich auch nicht anders nur das ich mit 18 mehr Freiheiten hatte.
Aber sag wie war es an der Grünen Grenze, bistimmt anders als an der Berliner Mauer.
Grüße Max

Max, kann mir kein Urteil erlauben, da ich die Mauer in Berlin nicht als Grundwehrdienstler der Grenztruppen erlebt habe! Denke, das es an der grünen Grenze locker gewesen ist, da man mit den Bewohnern( die auch in einer gewissen Art eingeschlossen waren) guten Kontakt hatte! Dazu kam, das die Mädels da gerne mit einem Grenzer anbandel, um vielleicht mit ihm da weg zu kommen! Wusste ja keiner wie lange die Grenze noch steht! Da auch viele Zivilarbeiter( GR) tätig gewesen sind( kaum in der GK), die früher bei der Grenzpolizei gewesen sind und die Offizier relativ gut kannten( auch den Scheiß, den sie in der langen Zeit verzapft hatten), hatten wir als Soldaten gute Karten! Sie haben uns immer geholfen, wen es mal mit einen Vorgesetzten Genosse ein Problem gab! Denke in Berlin ist das alles nicht so gelaufen! Müssten sich mal die Kameraden dazu melden die da gedient haben und Dir eine Antwort geben! Bis bald!!
Grüsse steffen52



Hey Steffen52,

ok verstehe, ich hatte mit einigen hier aus Berlin schon live sprechen können und diese bestätigten mir das es in Berlin im sehr angespanngt war, da jeder auf diese Stadt schaute.

Aber schön das Ihr so guten Kontakt zu Bevölkerung hattet. Ich kannte jemand und dessen Vater hat auch an der Grünen Kanten Dienst tat und das er öfter mal vom Turm oder musste bzw. wenn auf dem K6 unterwegs war abberufen wurde und ne halbe Stunde danach wieder seinen Dienst tun durfte.
Hast du sowas auch erlebt?
Grüße Max

Max,ich bin Grenzregiment gewesen und nicht auf Streife am Strich! Musst Du mal die Kameraden die immer vorne gewesen sind fragen! Meine Aufgabe ist es gewesen die Grenzkompanien mit Verpflegung und anderen Dingen zu versorgen! Das heißt, bin nicht da lang gelaufen um Grenzverletzer zu stellen, das ich ab und zu mit vorn war, lag daran das ich die Genossen Offiziere( schrieb ich schon) bei Einsätzen am Strich versorgen musste und wen die Herren zur Jagt gingen als Treiber mit vorn dabei war! Wen natürlich etwas besonderes, wie Flucht eines Sowjetsoldaten anstand musste auch ich mit den P3( Jeep) raus, mit den Regimenter oder Stellvertreter(OSL) und da bin ich mit vorn gewesen und bin am Strich( Grenzlinie) gewesen!
Grüsse steffen52


Danke Steffen, also diese Flucht eines Sowjetsoldaten stelle ich mir grausam vor für alle Beteiligten....zum einen der flüchtige selbst der Angst hat was geschieht und hofft das er nicht geschnappt wird und zum anderen die die ihn suchen. Da hat doch jeder Angst das der plötzlich neben einem steht und das AK47 im Anschlag hat und es auf dich richtet. Oder?
Grüße Max


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#44

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:29
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Zitat von steffen52 im Beitrag #30

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
Grüsse steffen52

Hallo Steffen,
Auch ich hatte Eltern, Freunde und Bekannte. Wenn du aber die Möglichkeit bekommen hast, dann wollte und habe ich die Gelegenheit genutzt.
Mit zwei Menschen musste ich sprechen, der eine war ein guter Freund und er sagte mir nach meiner Offenbarung, dass es besser gewesen wäre, wenn ich es ihm nicht gesagt hätte. Er wurde überprüft und sollte als IM angesetzt werden, auf meine Eltern. Ist aber dann lt. Stasi-Akte nicht als linientreu eingeschätzt. Wie gut und schön, dass alles protokoliert worden ist, sonst hätte ich das alles nicht erfahren. Ja ja die Stasi.
Gruß Bahndamm 68


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#45

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:32
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Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #44
Zitat von steffen52 im Beitrag #30

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
Grüsse steffen52

Hallo Steffen,
Auch ich hatte Eltern, Freunde und Bekannte. Wenn du aber die Möglichkeit bekommen hast, dann wollte und habe ich die Gelegenheit genutzt.
Mit zwei Menschen musste ich sprechen, der eine war ein guter Freund und er sagte mir nach meiner Offenbarung, dass es besser gewesen wäre, wenn ich es ihm nicht gesagt hätte. Er wurde überprüft und sollte als IM angesetzt werden, auf meine Eltern. Ist aber dann lt. Stasi-Akte nicht als linientreu eingeschätzt. Wie gut und schön, dass alles protokoliert worden ist, sonst hätte ich das alles nicht erfahren. Ja ja die Stasi.
Gruß Bahndamm 68




Hallo Bahndamm 68,

erzähl doch mal das ist spannend! Wann war das wo war das usw. Gern auch eine PN.
Viele Grüße Max


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#46

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:39
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Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #43
Zitat von steffen52 im Beitrag #42
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #40
Zitat von steffen52 im Beitrag #38
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #33
Zitat von steffen52 im Beitrag #30
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #26
Zitat von steffen52 im Beitrag #25
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #17
Zitat von steffen52 im Beitrag #16
Ich war an der grünen Grenze im GR. Nicht direkt am Zaun. Habe aber die GK fast jeden Tag mit Verpflegung versorgt und kenne den Zaun! Hatte zur Zeit des Umbaus( von Stacheldraht auf Streckmetall ) oft mit vorne zu tun und hatte die Genossen Offiziere ( Supotnik oder wie es damals hieß) zu verpflegen! Wen der Stacheldraht abgebaut war, da gab es meist nur ein Band, was den verlauf der Grenze zeigte und da ist man den BGS und Zoll schon recht nahe gewesen und eine Flucht wäre kein Problem gewesen! Aber man ist jung gewesen und hatte Familie und Freundin zu Hause, sowie auch keine Absicht gehabt zu türmen! So, das ist erst mal alles!
Grüsse steffen52


Oh sehr interessant was du schreibst. Wenn da nur ein Band war zwischen Ost und West da muss es ganz schön schwer gewesen sein zu entscheiden rüber oder nicht rüber. Oder?
Und stimmt es das nur die sogenannten "Bestätigten" so nah der BRD sein durften?


Max, diese Frage stand damals, in diesem Augenblick nicht! Weil ja damals keiner dahin gekommen ist der diesen Gedanke hatte! Das es welche gab, die es dann getan haben, hat sich bestimmt erst in der späteren Dienstzeit entwickelt! Die zur Grenze eingezogen wurden, kamen der Grenze so nahe wie es der Dienst verlangte! Überprüft wurden sie im Vorfeld, ab ja oder nein!
Grüsse steffen52

OK Steffen, das mag sein, aber konnten die Gedanken lesen? Ich meine die Psychologischen Test bei der Bundeswehr, je nach Verwendung sind auch nicht ohne, aber wie gesagt als junger Mann damals hätte ich bestimmt auch mir so den einen oder anderen Gedanken gemacht.
Grüße, Max

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
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Hallo Steffen,
stimmt ist heute doch eigentlich auch nicht anders nur das ich mit 18 mehr Freiheiten hatte.
Aber sag wie war es an der Grünen Grenze, bistimmt anders als an der Berliner Mauer.
Grüße Max

Max, kann mir kein Urteil erlauben, da ich die Mauer in Berlin nicht als Grundwehrdienstler der Grenztruppen erlebt habe! Denke, das es an der grünen Grenze locker gewesen ist, da man mit den Bewohnern( die auch in einer gewissen Art eingeschlossen waren) guten Kontakt hatte! Dazu kam, das die Mädels da gerne mit einem Grenzer anbandel, um vielleicht mit ihm da weg zu kommen! Wusste ja keiner wie lange die Grenze noch steht! Da auch viele Zivilarbeiter( GR) tätig gewesen sind( kaum in der GK), die früher bei der Grenzpolizei gewesen sind und die Offizier relativ gut kannten( auch den Scheiß, den sie in der langen Zeit verzapft hatten), hatten wir als Soldaten gute Karten! Sie haben uns immer geholfen, wen es mal mit einen Vorgesetzten Genosse ein Problem gab! Denke in Berlin ist das alles nicht so gelaufen! Müssten sich mal die Kameraden dazu melden die da gedient haben und Dir eine Antwort geben! Bis bald!!
Grüsse steffen52



Hey Steffen52,

ok verstehe, ich hatte mit einigen hier aus Berlin schon live sprechen können und diese bestätigten mir das es in Berlin im sehr angespanngt war, da jeder auf diese Stadt schaute.

Aber schön das Ihr so guten Kontakt zu Bevölkerung hattet. Ich kannte jemand und dessen Vater hat auch an der Grünen Kanten Dienst tat und das er öfter mal vom Turm oder musste bzw. wenn auf dem K6 unterwegs war abberufen wurde und ne halbe Stunde danach wieder seinen Dienst tun durfte.
Hast du sowas auch erlebt?
Grüße Max

Max,ich bin Grenzregiment gewesen und nicht auf Streife am Strich! Musst Du mal die Kameraden die immer vorne gewesen sind fragen! Meine Aufgabe ist es gewesen die Grenzkompanien mit Verpflegung und anderen Dingen zu versorgen! Das heißt, bin nicht da lang gelaufen um Grenzverletzer zu stellen, das ich ab und zu mit vorn war, lag daran das ich die Genossen Offiziere( schrieb ich schon) bei Einsätzen am Strich versorgen musste und wen die Herren zur Jagt gingen als Treiber mit vorn dabei war! Wen natürlich etwas besonderes, wie Flucht eines Sowjetsoldaten anstand musste auch ich mit den P3( Jeep) raus, mit den Regimenter oder Stellvertreter(OSL) und da bin ich mit vorn gewesen und bin am Strich( Grenzlinie) gewesen!
Grüsse steffen52


Danke Steffen, also diese Flucht eines Sowjetsoldaten stelle ich mir grausam vor für alle Beteiligten....zum einen der flüchtige selbst der Angst hat was geschieht und hofft das er nicht geschnappt wird und zum anderen die die ihn suchen. Da hat doch jeder Angst das der plötzlich neben einem steht und das AK47 im Anschlag hat und es auf dich richtet. Oder?
Grüße Max

Max, alter jung Sporn, der alte Mann wollte sich eigentlich nieder legen! Deshalb für heute kurz eine Antwort. Eine Flucht eines Russen ist das schlimmste gewesen( das sagen auch Kameraden die am Strich gedient haben)was es gab. a.: Sie hatten alles was sie tragen konnten an Waffen und Munition dabei.b: Sie wussten durchkommen mit jeden Mittel oder der Tot! Also gegen sie stellen da ist die Frage gewesen, wer schießt zu erst, er oder du! Zum Glück, ist der versuchte Grenzdurchbruch immer woanders gewesen, aber Schieß hatte man schon, wer etwas anderes behauptet der lügt oder hat es nicht am eigenen Leib erlebt!!!
Grüsse steffen52


Bornholmerstraße1980, Hapedi und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

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Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #17
Zitat von steffen52 im Beitrag #16
Ich war an der grünen Grenze im GR. Nicht direkt am Zaun. Habe aber die GK fast jeden Tag mit Verpflegung versorgt und kenne den Zaun! Hatte zur Zeit des Umbaus( von Stacheldraht auf Streckmetall ) oft mit vorne zu tun und hatte die Genossen Offiziere ( Supotnik oder wie es damals hieß) zu verpflegen! Wen der Stacheldraht abgebaut war, da gab es meist nur ein Band, was den verlauf der Grenze zeigte und da ist man den BGS und Zoll schon recht nahe gewesen und eine Flucht wäre kein Problem gewesen! Aber man ist jung gewesen und hatte Familie und Freundin zu Hause, sowie auch keine Absicht gehabt zu türmen! So, das ist erst mal alles!
Grüsse steffen52


Oh sehr interessant was du schreibst. Wenn da nur ein Band war zwischen Ost und West da muss es ganz schön schwer gewesen sein zu entscheiden rüber oder nicht rüber. Oder?
Und stimmt es das nur die sogenannten "Bestätigten" so nah der BRD sein durften?


Max, diese Frage stand damals, in diesem Augenblick nicht! Weil ja damals keiner dahin gekommen ist der diesen Gedanke hatte! Das es welche gab, die es dann getan haben, hat sich bestimmt erst in der späteren Dienstzeit entwickelt! Die zur Grenze eingezogen wurden, kamen der Grenze so nahe wie es der Dienst verlangte! Überprüft wurden sie im Vorfeld, ab ja oder nein!
Grüsse steffen52

OK Steffen, das mag sein, aber konnten die Gedanken lesen? Ich meine die Psychologischen Test bei der Bundeswehr, je nach Verwendung sind auch nicht ohne, aber wie gesagt als junger Mann damals hätte ich bestimmt auch mir so den einen oder anderen Gedanken gemacht.
Grüße, Max

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
Grüsse steffen52


Hallo Steffen,
stimmt ist heute doch eigentlich auch nicht anders nur das ich mit 18 mehr Freiheiten hatte.
Aber sag wie war es an der Grünen Grenze, bistimmt anders als an der Berliner Mauer.
Grüße Max

Max, kann mir kein Urteil erlauben, da ich die Mauer in Berlin nicht als Grundwehrdienstler der Grenztruppen erlebt habe! Denke, das es an der grünen Grenze locker gewesen ist, da man mit den Bewohnern( die auch in einer gewissen Art eingeschlossen waren) guten Kontakt hatte! Dazu kam, das die Mädels da gerne mit einem Grenzer anbandel, um vielleicht mit ihm da weg zu kommen! Wusste ja keiner wie lange die Grenze noch steht! Da auch viele Zivilarbeiter( GR) tätig gewesen sind( kaum in der GK), die früher bei der Grenzpolizei gewesen sind und die Offizier relativ gut kannten( auch den Scheiß, den sie in der langen Zeit verzapft hatten), hatten wir als Soldaten gute Karten! Sie haben uns immer geholfen, wen es mal mit einen Vorgesetzten Genosse ein Problem gab! Denke in Berlin ist das alles nicht so gelaufen! Müssten sich mal die Kameraden dazu melden die da gedient haben und Dir eine Antwort geben! Bis bald!!
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Hey Steffen52,

ok verstehe, ich hatte mit einigen hier aus Berlin schon live sprechen können und diese bestätigten mir das es in Berlin im sehr angespanngt war, da jeder auf diese Stadt schaute.

Aber schön das Ihr so guten Kontakt zu Bevölkerung hattet. Ich kannte jemand und dessen Vater hat auch an der Grünen Kanten Dienst tat und das er öfter mal vom Turm oder musste bzw. wenn auf dem K6 unterwegs war abberufen wurde und ne halbe Stunde danach wieder seinen Dienst tun durfte.
Hast du sowas auch erlebt?
Grüße Max

Max,ich bin Grenzregiment gewesen und nicht auf Streife am Strich! Musst Du mal die Kameraden die immer vorne gewesen sind fragen! Meine Aufgabe ist es gewesen die Grenzkompanien mit Verpflegung und anderen Dingen zu versorgen! Das heißt, bin nicht da lang gelaufen um Grenzverletzer zu stellen, das ich ab und zu mit vorn war, lag daran das ich die Genossen Offiziere( schrieb ich schon) bei Einsätzen am Strich versorgen musste und wen die Herren zur Jagt gingen als Treiber mit vorn dabei war! Wen natürlich etwas besonderes, wie Flucht eines Sowjetsoldaten anstand musste auch ich mit den P3( Jeep) raus, mit den Regimenter oder Stellvertreter(OSL) und da bin ich mit vorn gewesen und bin am Strich( Grenzlinie) gewesen!
Grüsse steffen52


Danke Steffen, also diese Flucht eines Sowjetsoldaten stelle ich mir grausam vor für alle Beteiligten....zum einen der flüchtige selbst der Angst hat was geschieht und hofft das er nicht geschnappt wird und zum anderen die die ihn suchen. Da hat doch jeder Angst das der plötzlich neben einem steht und das AK47 im Anschlag hat und es auf dich richtet. Oder?
Grüße Max

Max, alter jung Sporn, der alte Mann wollte sich eigentlich nieder legen! Deshalb für heute kurz eine Antwort. Eine Flucht eines Russen ist das schlimmste gewesen( das sagen auch Kameraden die am Strich gedient haben)was es gab. a.: Sie hatten alles was sie tragen konnten an Waffen und Munition dabei.b: Sie wussten durchkommen mit jeden Mittel oder der Tot! Also gegen sie stellen da ist die Frage gewesen, wer schießt zu erst, er oder du! Zum Glück, ist der versuchte Grenzdurchbruch immer woanders gewesen, aber Schieß hatte man schon, wer etwas anderes behauptet der lügt oder hat es nicht am eigenen Leib erlebt!!!
Grüsse steffen52


Danke Steffen und Gute Nacht...ich bin ab morgen für 3 Wochen nicht online....
Bis bald und viele Grüße


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#48

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

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Hallo Bahndamm 68,

erzähl doch mal das ist spannend! Wann war das wo war das usw. Gern auch eine PN.
Viele Grüße Max

Hallo Max,
das alles hier zu beschreiben, da reicht der heutige Tag oder Abend nicht aus. In Bärlin wollte und hat ein Historiker sich mit mir unterhalten. 2 Stunden waren vorgesehen, 5 Stunden hat es gedauert. In Marienborn das gleiche Spielchen, 7 Stunden hat es gedauert. Anbei eine PDF-Datei, mal sehen ob ich sie hier herein bekomme. Leider nicht

Gruß Bahndamm 68 – meine Fluchtstelle


Bornholmerstraße1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.08.2014 23:51 | nach oben springen

#49

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

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Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #44
Zitat von steffen52 im Beitrag #30

Max, was hatten wir mit 18 Jahren im Kopf? Politik hat den wenigsten interessiert, wichtig ist gewesen, Mädels, Disko, Alk und basteln an Mopeds! Auf einmal an die Grenze, Klasse das passt, nun abhauen, nein, den Gedanken hatte fast keiner die ich kannte! Man hatte Vater, Mutter,Freunde und Freundin zu Haus! Klar hat man, nach einer Zeit mal daran gedacht, was wehre wenn,aber nur gedacht und mehr nicht! Später hat man es schon mit anderen Augen gesehen, aber das ist viele Jahre danach gewesen und da gab es keine Chance mehr!
Grüsse steffen52

Hallo Steffen,
Auch ich hatte Eltern, Freunde und Bekannte. Wenn du aber die Möglichkeit bekommen hast, dann wollte und habe ich die Gelegenheit genutzt.
Mit zwei Menschen musste ich sprechen, der eine war ein guter Freund und er sagte mir nach meiner Offenbarung, dass es besser gewesen wäre, wenn ich es ihm nicht gesagt hätte. Er wurde überprüft und sollte als IM angesetzt werden, auf meine Eltern. Ist aber dann lt. Stasi-Akte nicht als linientreu eingeschätzt. Wie gut und schön, dass alles protokoliert worden ist, sonst hätte ich das alles nicht erfahren. Ja ja die Stasi.
Gruß Bahndamm 68



Du hast sie genutzt, ich nicht! Ist es falsch gewesen? Diese Frage stellt sich im nachhinein!
Habe die Zeit in der DDR, so recht und schlecht, gibt auch schlechteres, überstanden und habe das Beste aus meinem Leben damals und Heute erst recht gemacht!Bin froh, das alles so gekommen ist und bin mit allem zufrieden, eine nachtrauer der Verflossenen(DDR) gibt es für mich nicht! Können wer auch immer ihr nachtrauern, mir tun sie leid!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.08.2014 23:53
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Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #48
Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #45

Hallo Bahndamm 68,

erzähl doch mal das ist spannend! Wann war das wo war das usw. Gern auch eine PN.
Viele Grüße Max

Hallo Max,
das alles hier zu beschreiben, da reicht der heutige Tag oder Abend nicht aus. In Bärlin wollte und hat ein Historiker sich mit mir unterhalten. 2 Stunden waren vorgesehen, 5 Stunden hat es gedauert. In Marienborn das gleiche Spielchen, 7 Stunden hat es gedauert. Anbei eine PDF-Datei, mal sehen ob ich sie hier herein bekomme. Leider nicht

Gruß Bahndamm 68 – meine Fluchtstelle



Vielleicht kannst du es mir als PN senden? Und ich würde mich gern mit dir auch darüber am Original "Schplatz" unterhalten.
Was meinst du?


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#51

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.08.2014 00:01
von Bornholmerstraße1980 | 31 Beiträge
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Gute Nachte allen...bis in 3 Wochen da bin ich aus dem Urlaub wieder da!
Viele Grüße Max


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#52

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.08.2014 00:12
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Zitat von Bornholmerstraße1980 im Beitrag #50


Vielleicht kannst du es mir als PN senden? Und ich würde mich gern mit dir auch darüber am Original "Schplatz" unterhalten.
Was meinst du?


Zum Zeitpunkt meines Grenzdienstes wurde die Post bereits überprüft, die ich aus meinem Elternhaus bekam und alles in der Deutschen Demokratischen Republik.
Den Link bekomme ich leider hier nicht rein.
Ich bin im Urlaub an der Algarve, mehr heute nicht mehr.
Gruß Bahndamm 68


zuletzt bearbeitet 24.08.2014 00:19 | nach oben springen

#53

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.08.2014 00:34
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@Bornholmerstraße 1980
Hallo und willkommen im Forum.Ist ja sehr lebhaft dein Vorstellungsthread,könntest für Fragen auch ein eigenes Thema aufmachen.Die Bornholmer hat ja eine besondere Bedeutung,hier standen am 9.11.89 Tausende Berliner an der Bösebrücke um die kurzfristige Ausreise zu testen.Ich war auch in Berlin ,hab an dem Tag aber mit Kollegen einen Geburtstag gefeiert und erst am 10. die Öffnung der Grenzen mitbekommen.Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#54

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.08.2014 19:00
von LO-Wahnsinn | 3.990 Beiträge | 4261 Punkte
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Ich weis nicht ob Deine Fragen nun schon beantwortet wurden, hab nicht alles gelesen.

"Respekt vor deinen Erfolgen...

Zu den Trassenhunden habe ich ne Menge fragen;
- habt ihr wie heute die von Polizei etc. die mit nach Hause genommen habt Futtergeld bekommen ?
- und wie lange waren die Hunde immer im Dienst so wie ihr also 8 Stunden oder länger?
- wie lange waren diesen armen Hunde insgesamt in Dienst bis sie nicht mehr "dienstfähig" waren?"



Danke erstmal, meine Knochen und Gelenke lassen die Erinnerung nicht verblassen, die Krüppelohren auch nicht. :-D

Die Trassenhunde selber wurden nie mit nach Hause genommen, sie verblieben immer an der Trasse.
Sie waren 24 Stunden im Dienst, Ablösung gabs bei Krankheit, Abmagerung, seelische Zustände, trächtige Hündinnen.
Manche Hunde musste man ab und zu in die Kompanie nehmen, man würde sie unter Menschen als Sensibelchen betrachten.
Anderen Hunde hat das nichts ausgemacht, da gabs ne ganze Menge, richrig harte Strassenköter die nur zu den Reihenuntersuchungen mal von der Grenze weg kamen.
Die Hunde blieben in ihrem Leben solange an der Grenze bis sie zu alt und zu schwach waren, dann kamen sie in die Kompanie und bekamen dort ihr Gnadenbrot und wurden von den Soldaten ausgeführt damit sie mal aus dem Zwinger kamen.

Die Schutz und Begleithunde der Hundeführer, waren zum Teil in den Kompanien untergebracht, zum Teil hatten Hundeführer, meist Grenzaufklärer, die Hunde mit zu Hause.
Diese Hunde taten dann auch Dienst wie ihre Hundeführer, ich bin mir jetzt nicht sicher, da gabs ein Zeitlimit, 6 oder 8 Stunden aktiver Grenzdienst, das müsste ein Gak nochmal erklären.
Wie das mit dem Futter war, weis ich auch nicht mehr genau, ich dächte es gab die Möglichkeit Futter mitzunehmen, aber bei dem tollen Angebot, glaube ich die meisten haben ihre Hunde die sie zu Hause hatten zum grossteil selber verköstigt.
Die Hunde der Gak in den Kompanien verblieben, bekamen das gleiche Futter gestellt wie die Trassenhunde.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.08.2014 19:44
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.998 Beiträge | 3456 Punkte
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nabend @LO-Wahnsinn, genauso war es bei uns auch. Danke es kommt einem gleich wieder in Erinnerung.. was aber anders war bei uns, unser Fütterungstrupp fuhr auch die einzelnen Gakels an bzw. gaben auf den Kompanien Futter für sie ab. Das war aber nicht die Regel.

Die Trassenhunde sollten eigentlich alle paar Monate in die Zwingeranlage wechseln um sich da zu erholen, um durchgestriegelt zu werden usw., das war so gut wie unmöglich, nicht durchführbar. Gerade mal die Kranken und Lahmen wurden gewechselt. Vorm Winter hatte jeder eine Hütte bekommen und ein viertel Bund Stroh drinnen.

schönen Abend noch gruß h.



zuletzt bearbeitet 24.08.2014 19:47 | nach oben springen

#56

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 14.09.2014 00:45
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Hallo an alle,

ich bin wieder zurück!:)

Viele Grüße und danke alle die mir bisher geantwortet haben....

Viele Grüße
Max


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#57

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 14.09.2014 07:39
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zweites mal willkommen......, schönen Urlaub gehabt?

gruß h.



Bornholmerstraße1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 14.09.2014 23:05
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #57
zweites mal willkommen......, schönen Urlaub gehabt?

gruß h.


Vielen Dank und ja es waren wunderbare 3 Wochen :)


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#59

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.09.2014 06:31
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Morjen Bornholmer,

ne Bitte: Bitte überlegen ob es Sinn macht den Zitierknopf zu drücken. Wenn Du auf den Beitrag direkt darüber antwortest macht es eher keinen Sinn.

Und diese Endloszitate liest eh´keiner. Sie blähen den Fred nur unnötig auf *seufz*.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...


zuletzt bearbeitet 22.09.2014 20:05 | nach oben springen

#60

RE: Vorstellung Bornholmerstraße1980

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.09.2014 23:03
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Danke werde es beherzigen :)
War noch nicht ganz so vertraut mit allem...

VG, Max


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