18. August 1944 - Ernst Thälmann ermordet

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18.08.2014 07:38
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#1
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Am 18. August 1944 wurde Ernst Thälmann im KZ Buchenwald ermordet.
Ernst Thälmann ist für mich ein Mann, dem ich ein Ehrendes Gedenken bewahren will.
Auch 70 Jahre danach.

In unseren Qualitätsmedien findet man keine Schlagzeilen mehr zu diesen Mord. Es war nur ein Kommunist.


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18.08.2014 07:49
#2
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Naja, zumindest ist sein Denkmal in Berlin und das dazugehörige Areal mit Park und Wohnhäusern vom Land Berlin in den Stand eines zu bewahrenden Denkmals erhoben worden.

Nostalgiker


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18.08.2014 08:27
#3
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Am 18.08. sind wahrscheinlich noch mehr Menschen ermordet worden, denen gebührt die gleiche Ehrung.


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18.08.2014 08:32
#4
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Schließlich wurde er nicht durch seine Hauptfeinde getötet, denn Demokraten tun das in der Regel nicht. Nein, die Verbündeten von 1931 waren es.


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18.08.2014 08:54
#5
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Zitat von manudave im Beitrag #4
Schließlich wurde er nicht durch seine Hauptfeinde getötet, denn Demokraten tun das in der Regel nicht. Nein, die Verbündeten von 1931 waren es.

Wer waren die Verbündeten von 1931?
Theo


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18.08.2014 09:03
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#6
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #5
Zitat von manudave im Beitrag #4
Schließlich wurde er nicht durch seine Hauptfeinde getötet, denn Demokraten tun das in der Regel nicht. Nein, die Verbündeten von 1931 waren es.

Wer waren die Verbündeten von 1931?
Theo


Ich vermute mal, dass sich das auf den Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben 1931 bezieht, der von der kommunistischen RGO und der nationalsozialistischen NSBO gemeinsam gegen ADGB und SPD durchgesetzt wurde.

Gruss

icke


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18.08.2014 09:14
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#7
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Morgen, Gemeinde,....
Manudave meint sicher dieses : http://www.tagesspiegel.de/meinung/ander...en/6581656.html
Nun ja - Die Sozialdemokratismus-Sozialfaschismus-Theorie. Und wenn man dann noch weiss, wer der Autor ist (Hr.Schröder) - oder es mal googelt , dann kommt man zu dieser Auslegung.Nun ja, wo kommts her.( Am Rande und OT - es gibt auch einen sehr tollen "Kommentar" von Hr. Schröder über Frau Merkel als" Mitläuferin" )
Schön , - aber wenn sich noch so viele Schreiberlinge mit den abstrusesten Theorien ( überall in Berlin begegnet man E.Th. und so) abmühen - das Betreiben von Bilderstürmerei betrachte ich als Relikt aus dem 18. Jahrhundert.Und als falsch.
73, Hans


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18.08.2014 09:26
#8
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Habe viel in den alten Zeitungen über die KPD gelesen.
In dieser Partei hatte auch E.T. einige Gegner, er ist sogar aus der Führung ausgetreten, nur sein Moskauer Freund hat ihn weitergeholfen?
Warum konnten seine Genossen nach Moskau fliehen, er aber nicht?
Fragen über Fragen


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18.08.2014 09:47
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#9
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Hi, Thomas...
Mal eine halbwegs neutrale Darstellung - sozusagen allseitig unverdächtig- und logischerweise verkürzt , die die wesentlichen Abläufe zeigt.
Gegner -ja , da gab es wohl jede Menge Auseinandersetzungen - Austritt E.Th. aus der Führung - nein.
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/KPD.html
73, Hans


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18.08.2014 10:10
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#10
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In Leipzig gab es einmal eine Ernst Thälmann Str.
In Hamburg gibt es den Ernst Thälmann-Platz und eine Ernst Thälmann Gedenkstätte immer noch !
http://www.thaelmann-gedenkstaette.de/


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18.08.2014 10:15
#11
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #8
Warum konnten seine Genossen nach Moskau fliehen, er aber nicht?

Fraglich ob er das Moskauer Exil lebend überstanden hätte. Einige seiner Genossen haben es nicht überlebt.


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18.08.2014 10:37
#12
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #8
Habe viel in den alten Zeitungen über die KPD gelesen.
In dieser Partei hatte auch E.T. einige Gegner, er ist sogar aus der Führung ausgetreten, nur sein Moskauer Freund hat ihn weitergeholfen?
Warum konnten seine Genossen nach Moskau fliehen, er aber nicht?
Fragen über Fragen

Das hat wohl mit dem Verhältnis des Deutschen Reiches mit der Sowjetunion zwischen 1933 - 1941, ganz besonders in der Zeit des Nichtangriffspaktes von 1939 bis 1941. Zwar war die deutsche Propaganda gegen den amerikanischen Kapitalismus und gegen den sowjetischen "Bolschewismus". Da der Hauptgegner der Kommunisten die imperialistischen Kapitalisten und die Nazis waren, wollte die Sowjetunion nichts tun, was eine dieser Parteien stärken könnten. Stalin und seine Berater wollten, dass sich die Kapitalisten und Faschisten gegenseitig schwächten, um später dem Sozialismus weltweit zum Siege zu verhelfen. Deshalb wollte man sich vorerst an keinen Kriegshandlungen beteiligen. Deshalb auch der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt. Die antisowjetische Propaganda in Deutschland wurde eingestellt. Viele deutsche Kommunisten waren innerlich zerrissen. Nicht wenige fühlten sich von Moskau verlassen und verraten. Die Politik passte ihnen gar nicht.
Die (etwas andere) Sicht eines Historikers aus der früheren DDR, der auch heute noch "rot" ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Gossweiler
http://www.kommunisten.ch/files/kurt_gos...ag_von_1939.pdf
Theo


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18.08.2014 11:26
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#13
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Stolpersteine auf dem Hamburger Rathausplatz

http://www.stolpersteine-hamburg.de/?MAIN_ID=7&BIO_ID=4201


Gedenkstätte Ernst Thälmann - Hamburg-Eppendorf - sein Geburtshaus



http://www.gedenkstaetten-in-hamburg.de/...elmann-hamburg/

----

In Köln-Porz gibt es auch - seit je her eine Ernst-Thälmannstraße....


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18.08.2014 11:47
#14
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In Halle wurde der Thälmann Platz nach der Wende Ruck Zuck umbenannt ! Unnötige Kosten für die Stadt und Laufereien für die Leute ,die dort wohnten .Aber an sein Denkmal trauen sie sich nicht ,ist wohl zu teuer umzulegen !


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18.08.2014 12:02
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#15
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Ganz so ist es nicht @Georg

Heute auf phönix

22:15

Tages-Tipp Ernst Thälmann Wie er wirklich war Film von Michael Erler; Steffen Jindra Mit Stalins Hilfe wurde Ernst Thälmann zum KPD-Chef, doch in seiner größten Not half ihm der Diktator nicht. Von den Nazis wurde Ernst Thälmann nach elf Jahren Haft ermordet. War Thälmann eine willenlose Marionette im Intrigenspiel des Josef Stalin? Oder war er vielmehr der große Arbeiterführer und heldenmütige Kämpfer gegen den Faschismus, wie viele bis heute glauben?

http://www.presseportal.de/pm/6511/28086...ernst-thaelmann

LG von der Moskwitschka


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