"Rohr Frei!" - Kurzvorstellung AR-11

05.07.2014 14:09
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#1
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Als Interessierter Zeitgenosse möchte ich mich dem Forum kurz vorstellen:

Nach dem Abschluß der OHS in Zittau, trat ich meinen Dienst als FZF im AR-11 in Wolfen an. Dort blieb ich auch bis zum Ende der NVA und noch ein paar Monate darüber hinaus in der Bundeswehr. Später verschlug es mich ins Rheinland, wo ich heute noch lebe.

Hier was zum Angucken aus meiner Vergangenheit: http://sfl-ar-11.jimdo.com/

AR-11


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05.07.2014 17:22
#2
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na dann mal herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß.
Auf interessante Berichte von Dir aus Deiner Zeit bei der NVA freue ich mich.

MFG Baatrachos

Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach


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05.07.2014 18:53
avatar  RalphT
#3
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Moin Moin,

auch von einem ehem. Klassenfeind ein "Herzliches Willkommen"! Ich habe Dir mal ein paar Erinnerungsfotos von Deiner alten Wirkungsstätte beigelegt. Ich weiß nicht, ob Dir das bekannt ist.

05.07.2014 21:46
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#4
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Herzlich Willkommen hier im Forum AR-11


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05.07.2014 22:38
avatar  josy95
#5
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Ja, auch von mir als nicht- GT- Angehöriger und "nur" ehem. NVA- ler ein herzliches Willkommen und viele interessante Beiträge!

Frisches Blut
tut immer gut!

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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06.07.2014 10:36
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#6
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Danke Euch für das Willkommen.

@RalphT: ja, das Gelände der OHS in Zittau kenne ich -nur zu gut... Hab ja schließlich harte 4 Jahre meines Lebens da zugebracht


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07.07.2014 07:06
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#7
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Was waren denn deine Motive Offizier zu werden? Überzeugung, Abenteuerlust, guter Verdienst, oder gedrängt worden?


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07.07.2014 07:15
#8
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ich begrüße Dich und heiße Dich Willkommen.

gruß h.


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08.07.2014 08:37
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#9
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Hallo. Was hat dich denn dazu bewegt Offizier zu werden, war es Überzeugung, Abenteuerlust, der Druck von Werbern oder die Aussicht auf ein gutes Gehalt? Gab es später jemals Zweifel am Sozialismus als die Mängel offensichtlicher wurden oder wie hat man das gesehen, bzw. wie ist man damit umgegangen?


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09.07.2014 12:23
#10
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Ein herzliches Willkommen und viel spaß im Forum.
LG Rotkehlchen


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10.07.2014 20:26
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#11
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Zitat von Staatsfeind im Beitrag #9
Hallo. Was hat dich denn dazu bewegt Offizier zu werden, war es Überzeugung, Abenteuerlust, der Druck von Werbern oder die Aussicht auf ein gutes Gehalt? Gab es später jemals Zweifel am Sozialismus als die Mängel offensichtlicher wurden oder wie hat man das gesehen, bzw. wie ist man damit umgegangen?


ws hat mich bewegt: Vater und Onkel Offiziere -ich wollte das auch. Wenn man mit 14 (da hab ich unterschrieben) schon eine Überzeugung hat-dann auch das. Und nicht zuletzt der aus meiner Sicht recht gute Verdienst. Dass es Artillerie wurde, war nicht mehr mein Zutun.

Über Zweifel hätte ich auch was sagen-aber das will ich nicht öffentlich machen.

AR-11


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10.07.2014 20:33
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#12
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Zitat von Batrachos im Beitrag #2
na dann mal herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß.
Auf interessante Berichte von Dir aus Deiner Zeit bei der NVA freue ich mich.

MFG Baatrachos

Ganz ehrlich: ich hab nicht wirklich viel erlebt. Es waren keine großen Manöver zu absolvieren-lediglich eine Divisionsübung (wimre), wo das Zusammenwirken der MotSchützen, Artillerie (=11.MSD) und der Luftstreitkräfte (Hubschrauber+KiG´s im Tiefflug) geprobt wurde. Da wir weit hinten standen (ich war als 2 FZF in der FSt), kann ich von der extra aufgebauten Staatsgrenze und unserer Verteidigung derselben nicht viel sagen. Unsere Granaten kamen wie sie sollten-außer eine.. aber dazu evtl an anderer Stelle mehr. Es war eine Lehrvorführung in Nochten. Und die größte "Maßnahme", an der ich teilnahm.

AR-11


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10.07.2014 22:27
avatar  94
#13
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94

Zitat von AR-11 im Beitrag #12
... (Hubschrauber+KiG´s im Tiefflug) ...
MiG?

Zitat
... Unsere Granaten kamen wie sie sollten-außer eine.. aber dazu evtl an anderer Stelle mehr.

Da wäre die Stelle ... Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall" #50

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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12.07.2014 15:39 (zuletzt bearbeitet: 12.07.2014 15:43)
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#14
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Zitat von 94 im Beitrag #13
[quote=AR-11|p369109]... (Hubschrauber+KiG´s im Tiefflug) ...
MiG?

Yep, sollte MiGs heissen...
AR-11


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23.07.2018 10:42
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#15
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Ich habe schon oft versucht Landser aus meiner Zeit im MSR 7 zu finden und antworten auf meine Fragen zu bekommen. Vielleicht kann hier jemand korrekte Auskunf gegen. Leider Stirbt diese Generation aus.

Ich habe von 1982 - 84 in Marienberg MSR 7 "Max Roscher" als Motschütze in der 5. Motschützen- 2. Batailion (Gefreiter) gedient. Durch ein kleines Detatät mit einigen Jägern welche mit "Liebesperlen" auf Tontauben schießen, möchte ich der Fakten von damals auf den Grund zu gehen. In einen Gespräch mit besagten Jägern berichtete ich aus damaliger Zeit und aus meinen Schießerfahrungen mit der MP- KM (AK 47) Wir mussten auf dem damaligen Infanterie- Schießplatz Gelobtland im Erzgebiege auf den präparierten Übungs- Sturmangiriffbahnen von atwa 3 km Länge auf die auftauchenden Scheiben schießen! Frage an Euch: Wer war damals dabei und kann aus erster Hand sagen wie weit die Scheiben entfernt waren? Auf welche Entfernung mussten wir "Mucker" unsere Schießübungen durchführen? Weiß das noch jemand? Waren die stehen Schützen (Scheiben) 300 Meter entfernt? Am Ende der Angriffbahn in Gelobtland befand sich die Stellung aus welcher heraus auf die laufenden Schützen geschossen werden musste! Diese Scheiben wurden auf Wagons von halb- rechts bis zum Schießstand - Mitte gezogen. Wie weit waren diese Scheiben ... von - bis ... Meter entfernt? Gibt es noch Zeitzeugen hier? Wer hat in dieser Zeit in Marienberg gedient? Ich weiss 100% das wir Visier 3 - 300 Meter eingestellt hatten und den Schuss aufsitzend (Füße anviesiert um das Ziel nicht mit dem Korn zu verdecken) abgaben. ... Ich höre den Befehl noch heute: "Stehende Schützen voraus, Visier 3 aufgesetzt, kurze Feuerstöße, Feuer frei!" Kennt das noch jemand? Waren die Scheiben 300 Meter entfernt? Die Jägersleuten belustigten sich ungläubg! Gibt es noch gestandene Soldaten von damals? Ich wollte eigentlich ein eigenes Thema hier eröffnen, komme aber mit der Plattform hier noch nicht so richtig zu recht! Gibt es vielleicht noch einen Offizier ade hier, welcher Gelobtland kennt und fachkundig Auskunft geben kann? Ich würde das Gelächter der "Salon Jäger" gern zurück geben! Wäre nett von Euch zu hören!
Jörg


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