BND als Dienstleiter der NSA, BND-Mann Dopellagent

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07.07.2014 18:32
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#46
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Ich bin der Meinung, dass da der BND in der Pflicht ist. Ich war schon erstaunt, wie schnell man mit dem politischen Finger auf die USA zeigte, um von den eigenen Fehlern und Lücken in der Behörde abzulenken. Auch wenn man das großväterliche Grummeln des ersten Mannes im Staate nicht so richtig ernst nehmen kann.

LG von der Moskwitschka


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07.07.2014 18:37 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2014 19:13)
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#47
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Hallo,


den Mann vom BND wird man von den entsprechenden Stellen schon einige Zeit auf dem Radar gehabt haben.

Eine solche Verhaftung in solcher Zeit kommt nicht von einen Tag auf den anderen. Wer jedoch so blöd ist, seine Dienste per Mail der russ. Botschaft anzubieten ...... Falls es stimmen sollte, ist dies natürlich ein großer Fehler. Das macht ein Profi nicht.


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07.07.2014 19:11 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2014 19:13)
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#48
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mein Lieblingspolitiker von der CDU war entsetzt und fordert Massnahmen


http://www.deutschlandfunk.de/bosbach-fo...ticle_id=256578

Mal sehen wie lange ?


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07.07.2014 19:50 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2014 19:51)
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#49
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Zitat von Antaios im Beitrag #41
Hallo Uleu, hallo Seaman, hallo Scorn!

Hallo, in dem Video ist von einzuahltenden Staatsgeheimnissen die Rede......




Ich frage mich warum sovile POLITISCHE Geheimhaltung. Die Frequenzen von Flugawehrradars ( Prinzipbeispiel ), IFF-Kennungspläne, Zahlencodes für Bomben, genaue Personalzuständigkeiten an Munianalgen, technische Details von FLAB-Raketen samt Selbstzerstörungsodes und auch im Wirtschaftsbereich schwierige Entwicklungsdetails die leicht nachzubauen wären, das geheim zu halten ist ja verständlich.


Aber etwas überspitz, warum sollte der derzeitige Zustand Deutschlands als abhängiger Vasallenstaat der USA geheim gehalten werden, inkl. der Verknüpfungen der "Transatlantiker"!

Auf dem Gebiet war glaube ich die Politik der UdSSR und der DDR-Staatsführung ehrlicher, die Führung und der Führungsanspruch der UdSSR wurde öffentlich gemacht, illusionslos. Auch und trotz der netten Worte von Freunden und "Waffenbrüdern"!


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07.07.2014 20:14
#50
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Es geht doch um Doppelagenten?
Haben wir keine Zeitzeugen?


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07.07.2014 20:55 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2014 20:56)
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#51
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #44
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #31
Ist schon eigenartig, welche Meldungen sich um den BND - Mitarbeiter ranken. Nun stelle ich mal die übliche Frage in solch einem Fall.

Ist dieser überführte Mitarbeiter des BND ein Verräter oder ein von Ehrgeiz getriebener Retter des Weltfriedens

LG von der Moskwitschka


Nix mit Snowden II . Der Mann bekam wohl seinen Hals nicht voll.
Der gute Mann hätte sicher noch Jahre so weitermachen können. Allerdings hatte er die geniale Idee sein Material auch den Russen anzubieten.
In diese Richtung scheint die Abwehr besser zu funktionieren.


Wer seinen Staat dem er einen Amtseid geschworen hat für Geld verrät ist ein mieser Lump, da beißt die Maus keinen Faden ab. Er ist auch kein Snowden, er wollte nicht die Öffentlichkeit informieren sondern handelte nur aus eigennützigen Motiven. Der Mann gehört für mich für lange Jahre hinter Gitter, auch wenn ich mir mit meinen Erfahrungen einge gewisse Schadenfreude eingestehen muss. War irgendwie ein gutes Gefühl die Jungs jetzt etwas in der öffentlichen "Schei*e" sitzen zu sehen.


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09.07.2014 19:07 (zuletzt bearbeitet: 09.07.2014 19:16)
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#52
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Offenbar läuft z.Zt. eine deutsche Mini-Emanzipationskampagne gegen US-Spionage mit dem zweiten bekannt gemachten US-Agentenfall innerhalb einer Woche, diesmal im Bundesverteidigungsministerium.

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...m-a-980192.html


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09.07.2014 19:16
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#53
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In einer Nachrichtensendung wurde die naive Frage gestellt, ob wir die USA überhaupt noch als "Freund" bezeichnen können, jetzt, nachdem offensichtlich der nächste Fall und diesmal wohl der MAD betroffen ist.

Der Kommentator hat wohl die wichtigste Erkenntnis der Außenpolitik nicht begriffen:

Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen.


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09.07.2014 19:59
avatar  Mike59
#54
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Zitat von GZB1 im Beitrag #52
Offenbar läuft z.Zt. eine deutsche Mini-Emanzipationskampagne gegen US-Spionage mit dem zweiten bekannt gemachten US-Agentenfall innerhalb einer Woche, diesmal im Bundesverteidigungsministerium.

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...m-a-980192.html


Zweiter US Spion aufgeflogen.

Das ist mir alles nicht geheuer - im Normalfall stellen die US Dienste eine Anfrage (Hilfeersuchen) an die deutschen Dienste und werden prompt bedient.
Ich bin der Meinung wir werden hier verarscht, den Zweck habe ich noch nicht raus gefunden.
Verschwörungstheorie gefällig? USA sind vergnatzt und ziehen sich mit Ihren Diensten demonstrativ zurück - in Deutschland gibt es einen großen (ich meine wirklich großen) Terroranschlag und die USA sagen, tja mit uns wäre das nicht passiert und alle kriechen wieder unter den schützenden Schirm der USA. No Spy, Aussetzung Freihandelsabkommen, Oel aus dem Osten, alles kein Thema mehr.
Alles was die USA machen ist im Wirtschaftlichem Interesse zu sehen - für die Deppen halt im demokratischen Mäntelchen.


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09.07.2014 21:52
avatar  Mike59
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10.07.2014 13:49
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#56
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Sogar unser aller Finanzminister ist über die Spähaffäre sauer ,oder ?! Und dabei hat er vor Tagen noch abgewiegelt !

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...0c4637a75a.html


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10.07.2014 14:21
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#57
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Zitat von SCORN im Beitrag #38


"........Zudem war der Spion laut BND nur eine Hilfskraft in der Abteilung "Einsatzgebiete Ausland" und kein Agent des Auslandsgeheimdienstes."


ein Auslandsgeheimdienst der "Hilfskräfte" beschäftigt? Entweder hält der BND den Rest der Nation für blöd oder der BND ist blöd! Vielmehr ist da nicht möglich!

SCORN


Warum nicht eine " Hilfskraft " ? Hatte doch das MfS auch einige weibliche Schreibkräfte des BND und des BfV in die Liebesfalle gelockt und dann angezapft . Waren auch keine Agentinnen sondern Hilfskräfte .


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10.07.2014 14:22 (zuletzt bearbeitet: 10.07.2014 14:27)
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#58
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Also jetzt mal ehrlich. Ich bin weder überrascht, noch bestürzt, was jetzt so im Wochenabstand durch die Medien geistert. Ich bin eher belustigt, wie die Politiker querbeet um Fassung ringen. Denen geht es doch nicht um irgendwelche Maßnahmen diese Aktivitäten ausländischer Geheimdienste einzudämmen - höchstens die der "Feinde". Außerdem welche Mittel haben sie denn auf politischer Ebene? Letztens sagte Frau Clinton, eine Präsidentschaftskandidatin in den Startlöchern, ziemlich überzeugend, dass es nie ein No-spy-Abkommen mit der Bundesrepublik geben wird. Und beim Freihandelabkommen? Da sind es die Verhandlungen der EU und nicht von Deutschland, die ausgesetzt werden müssten.

Also was soll das Geschrei? Für mich ist das eher ein hilfloser Versuch einer weiteren Politik - bzw. Parteienverdrossenheit entgegen zu wirken. Nicht mehr und nicht weniger.

Schäuble erwähnte seine Erfahrungen aus den Amtszeiten als Innenminister, als mit Hilfe der USA terroristische Angriffe in Deutschland abgewendet wurden. Welche waren denn das in seiner Amtszeit - von 1989 bis 1991 und von 2005 bis 2009? Eher ist es so wie Frau Clinton auch klar und deutlich sagte - Man sehe seit dem 11. September 2001 Deutschland eher als potentiellen Ausgangsort solcher Angriffe gegen die USA, was die Vita der Attentäter vom 9.11. ja auch beweist.

Da kann sich Herr Schäuble und auch Herr Röttgen, der sich gerade in den USA aufhällt noch so aufregen. Das kostet die USA ein leichtes Lächeln. Und die die verantwortlich sind für die Koordination der Geheimdienste, wie z.B. der Kanzleramtschef Herr Altmeier, der ehemalige twitterkönig der CDU, ist wie vom Erdboden verschluckt. Wahrscheinlich wie Herr Pofalla letztes Jahr gerade im Urlaub.

Also abwarten und (Eis)Tee trinken.

LG von der Moskwitschka


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10.07.2014 14:31 (zuletzt bearbeitet: 10.07.2014 14:34)
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#59
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Es hört sich ja nicht so an als ob er grundsätzlich sauer wäre.

Zitat
Dies heiße aber nicht, "dass die Amerikaner drittklassige Leute bei uns anwerben dürfen. Das ist so was von blöd, und über so viel Dummheit kann man auch nur weinen. Deswegen ist die Kanzlerin da auch "not amused"", so Schäuble.


Davon abgesehen dass ich einen Referenten des BMVg nicht als drittklassig bezeichnen würde könnte man das auch so interpretieren dass es ihn nur stört das keine erstklassigen Leute angeworben werden, vielleicht sind die ja aber auch nur noch nicht aufgeflogen. Kann auch sein dass er nur sauer ist das er nicht nicht von entsprechenden Diensten auf eine Mitarbeit hin angesprochen wurde, bei so einem wie Schäuble kratzt das sicher am Ego.


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10.07.2014 14:55
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#60
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Jetzt hat unsere Regierung ganz offiziell den Repräsentanten der amerikanischen Geheimdienste in Berlin "ausgewiesen". Ich glaube aber das ist doch auch nicht mehr als ein hilfloser symbolischer Akt, dann kommt ein neuer und weiter geht es. Würde fast vermuten eine Beruhigungspille für das Volk?


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