KFZ-Werkstätten und -Mechaniker

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27.06.2014 17:11
avatar  Krepp
#1
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Hallo,
wie war das denn in der DDR.
Ich habe eigentlich nur schlechte Erfahrungen, man hat immer gehofft dass man nie hinmuß.
Als ich z.B. 1988 für meinen S105 einen Austauschmotor brauchte, mußte ich das doppelte hinlegen
um dann nach 3Monaten endlich einen zu bekommen.
Also eigentlich mußte ich nicht, aber damit das Auto wieder fährt mußte ich eben doch.
Kurz danach bekam ich Heckbesuch von einem Mossi. Gleiches Spiel für Karosserie und Lack.

O.K. der Ersatzteilmangel kann den Werkstätten nicht zugeschrieben werden,
aber warum wurden denn die eigenen Mitbürger so über den Tisch gezogen.
Warum wurde von staaatlicher Seite nicht gegen die Korruption eingeschritten.
Was habt Ihr für Erfahrungen?


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27.06.2014 17:20
avatar  Lutze
#2
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warst du mit Uniform zur Werkstatt?,
wenn ja,das war Fehler Nummer eins
Lutze


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27.06.2014 17:22 (zuletzt bearbeitet: 27.06.2014 17:23)
avatar  ( gelöscht )
#3
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( gelöscht )

Tja wenn dem Meister deine Fresse nicht gefiel oder die mitgebrachte Aufmerksamkeit zu klein war und du sonst nichts zu bieten hattest was deren Begehrlichkeiten erweckte , biste eben wieder unverrichteter Dinge abgetrabt oder mußtest ewig auf einen Termin warten.
War doch aber bei allem so oder so ähnlich.
Fast jeder Fuzzi an allen möglichen Stellen hat das so gemacht.


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27.06.2014 17:22
avatar  Krepp
#4
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Zitat von Lutze im Beitrag #2
warst du mit Uniform zur Werkstatt?,
wenn ja,das war Fehler Nummer eins
Lutze

Hallo,
nee, die hatte ich 1980 zurückgegeben und ein Auto hatte ich erst 1983.
Im übrigen verstehe ich die Frage nicht, oder soll das die Berechtigung für die Abzocke sein?


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27.06.2014 17:23
avatar  furry
#5
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@Krepp , lies mal hier
es war nicht einfach

Weiter ging der Spaß bei Reifen. Ein Vierteljahr voranmelden, bevor es neue Schlappen gab.
Außer man hat vom Gendarmen oder bei der technischen Überprüfung einen Mängelschein bekommen. In dem Fall sollte es wohl etwas schneller gegangen sein.


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27.06.2014 17:26
avatar  Krepp
#6
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Zitat von furry im Beitrag #5
@Krepp , lies mal hier
es war nicht einfach

Weiter ging der Spaß bei Reifen. Ein Vierteljahr voranmelden, bevor es neue Schlappen gab.
Außer man hat vom Gendarmen oder bei der technischen Überprüfung einen Mängelschein bekommen. In dem Fall sollte es wohl etwas schneller gegangen sein.


Hallo,
mir ging es nicht um die allgemeine Mangelwirtschaft, sondern darum dass diese
von einigen gegen ihre eigenen Mitbürger (oder auch Leidensgenossen) dann
schamlos zum eigenem Vorteil ausgenutzt wurde.


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27.06.2014 17:27
avatar  icke46
#7
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Vermutlich hat das ganz einfach was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Die Nachfrage nach Auto-Ersatzteilen war halt grösser wie das Angebot - und so konnte der König der Werkstatt schon die Preise, ich sage mal, flexibilisieren.

Theoretisch könnte er das wohl heute auch noch - nur dass er über kurz oder lang den Laden mangels Kunden dicht machen muss.

Gruss

icke


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27.06.2014 17:30
avatar  Krepp
#8
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Zitat von icke46 im Beitrag #7
Vermutlich hat das ganz einfach was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Die Nachfrage nach Auto-Ersatzteilen war halt grösser wie das Angebot - und so konnte der König der Werkstatt schon die Preise, ich sage mal, flexibilisieren.

Theoretisch könnte er das wohl heute auch noch - nur dass er über kurz oder lang den Laden mangels Kunden dicht machen muss.

Gruss

icke



Hallo
siehe #6

>>>mir ging es nicht um die allgemeine Mangelwirtschaft, sondern darum dass diese
>>>von einigen gegen ihre eigenen Mitbürger (oder auch Leidensgenossen) dann
>>>schamlos zum eigenem Vorteil ausgenutzt wurde.


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27.06.2014 17:31
avatar  ( gelöscht )
#9
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( gelöscht )

Zitat von Krepp im Beitrag #6
Zitat von furry im Beitrag #5
@Krepp , lies mal hier
es war nicht einfach

Weiter ging der Spaß bei Reifen. Ein Vierteljahr voranmelden, bevor es neue Schlappen gab.
Außer man hat vom Gendarmen oder bei der technischen Überprüfung einen Mängelschein bekommen. In dem Fall sollte es wohl etwas schneller gegangen sein.


Hallo,
mir ging es nicht um die allgemeine Mangelwirtschaft, sondern darum dass diese
von einigen gegen ihre eigenen Mitbürger (oder auch Leidensgenossen) dann
schamlos zum eigenem Vorteil ausgenutzt wurde
.



Naja so ein Fliesenleger oder Maler und KfZ Mechaniker mit Zugang zu Ersatzteilen und Werkzeug gehörte wohl eher zur Upperclass in der DDR.
Die waren keine Leidensgenossen, die waren meistens nicht mal Genossen, sondern Ganoven.


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27.06.2014 17:44
avatar  Lutze
#10
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Zitat von Krepp im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #2
warst du mit Uniform zur Werkstatt?,
wenn ja,das war Fehler Nummer eins
Lutze

Hallo,
nee, die hatte ich 1980 zurückgegeben und ein Auto hatte ich erst 1983.
Im übrigen verstehe ich die Frage nicht, oder soll das die Berechtigung für die Abzocke sein?


von D-Mark mal abgesehen,
eine Kiste Bier hast du bestimmt auch vergessen reinzustellen
Lutze


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27.06.2014 17:45
avatar  furry
#11
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Zitat von Krepp im Beitrag #1

...aber warum wurden denn die eigenen Mitbürger so über den Tisch gezogen.
Warum wurde von staaatlicher Seite nicht gegen die Korruption eingeschritten.
Was habt Ihr für Erfahrungen?


Die Frage nach dem warum? können Dir sicher nur Angehörige der zuständigen staatlichen Organe oder der Arbeiter-Bauern-Inspektion beantworten.
Du hättest die Möglichkeit gehabt, an diese Institutionen Eingaben zu schreiben.
Bleibt die Frage, wer hat das gemacht und mit welchem Erfolg?


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27.06.2014 17:55 (zuletzt bearbeitet: 27.06.2014 18:08)
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#12
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( gelöscht )

Ist ja eine prima Idee , der nächstgelegenen Autowerkstatt die ABI auf den Hals zu hetzen.
Danach war man dann als Kunde dort bestimmt ganz besonders willkommen.
Ich hatte einen Bekannten, der hat nebenher Brunnen für Kleingärten gebohrt, mit dem bin ich eine Zeit lang als Ersatz mal an ein paar Wochenenden mitgegangen.
Der hat für Chirurgen und Professoren und reiche Handwerker auf ihren Datschengrundstücken für ihre Pools Brunnen gebohrt.
Da habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen wie der die abgezogen hat und die haben freudig geblecht und waren ganz glücklich in Erwartung ihres Wassers für den Pool.
Die sind jeden Tag zur Baustelle gekommen und haben uns mit Broiler, Bier,Kuchen und Kaffee versorgt und dann gab es zum üppigen Stundenlohn noch ein fettes Trinkgeld.
Der hatte so auch ganz schnell die Kohle zusammen für einen 323 Mazda.


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27.06.2014 18:02 (zuletzt bearbeitet: 27.06.2014 18:04)
avatar  schulzi
#13
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Zitat von Lutze im Beitrag #10
Zitat von Krepp im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #2
warst du mit Uniform zur Werkstatt?,
wenn ja,das war Fehler Nummer eins
Lutze

Hallo,
nee, die hatte ich 1980 zurückgegeben und ein Auto hatte ich erst 1983.
Im übrigen verstehe ich die Frage nicht, oder soll das die Berechtigung für die Abzocke sein?


von D-Mark mal abgesehen,
eine Kiste Bier hast du bestimmt auch vergessen reinzustellen
Lutze

Kann ich bestädigen mein Onkel hatte immer wen es in die Werkstatt ging zwei ,drei Flaschen Schachtschnaps auf dem Hintersitz liegen


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27.06.2014 18:03
avatar  Krepp
#14
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Zitat von Lutze im Beitrag #10
Zitat von Krepp im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #2
warst du mit Uniform zur Werkstatt?,
wenn ja,das war Fehler Nummer eins
Lutze

Hallo,
nee, die hatte ich 1980 zurückgegeben und ein Auto hatte ich erst 1983.
Im übrigen verstehe ich die Frage nicht, oder soll das die Berechtigung für die Abzocke sein?


von D-Mark mal abgesehen,
eine Kiste Bier hast du bestimmt auch vergessen reinzustellen
Lutze


Hallo @Lutze
was Du so alles für Trickse kennst.
Sag bloß noch, du hast da mitgemischt bei der Abzocke.
Das hätt ich nicht von Dir gedacht


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27.06.2014 18:04
avatar  ( gelöscht )
#15
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( gelöscht )

Zitat von Lutze im Beitrag #10
Zitat von Krepp im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #2
warst du mit Uniform zur Werkstatt?,
wenn ja,das war Fehler Nummer eins
Lutze

Hallo,
nee, die hatte ich 1980 zurückgegeben und ein Auto hatte ich erst 1983.
Im übrigen verstehe ich die Frage nicht, oder soll das die Berechtigung für die Abzocke sein?


von D-Mark mal abgesehen,
eine Kiste Bier hast du bestimmt auch vergessen reinzustellen
Lutze



Aber bestimmt nicht irgendeine Lorke.
Mindestens Radeberger , Wernesgrüner oder Ur Krostitzer oder vergleichbare Gebräue.


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