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#21

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 24.02.2015 20:50
von ulei mendhausen | 89 Beiträge
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Ist wohl nicht nachvollziebar, es sei denn es war eine Gasse fuer Feindwaertseinsaetze. Dann aber nur mit vorheriger Abstimmung zwischen Grenzregiment oder darüber und MfS und nur fuer derartige Angehoerige. Aber was Vogel vertreten hatte war zuweilen sowiso bedenklich. Gruss Ulei.
Sollte es tatsächlich belastbare Dokumente geben wuerde ich nochmal darüber nachdenken, aber eher ist dies unahrscheinlich.


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#22

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 25.02.2015 20:53
von mibau83 | 971 Beiträge | 378 Punkte
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zuletzt bearbeitet 26.02.2015 15:26 | nach oben springen

#23

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 25.02.2015 21:12
von mibau83 | 971 Beiträge | 378 Punkte
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#24

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 26.02.2015 09:10
von Thunderhorse | 4.332 Beiträge | 1027 Punkte
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Bei den Jugendlichen handelte es sich nicht um DDR-Bürger.
Insofern!

Und, es handelte sich um 3 Grenzübertritte in 2 Jahren.
2 x gen West und 1 x gen Ost.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.02.2015 14:12 | nach oben springen

#25

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 26.02.2015 12:33
von Kalubke | 2.553 Beiträge | 363 Punkte
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... aber um ehemalige, die 1 Jahr zuvor geflüchtet sind und anscheinend heimlich ihre Familien in Neuhaus-Schierschnitz wieder besucht haben. Das mit der Ausweisung der Familien aus dem Grenzgebiet als Strafmaßnahme wegen dieser Aktion könnte damit in Zusamenhang stehen.

Gruß Kalubke



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2015 12:34 | nach oben springen

#26

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 02.02.2017 20:53
von Paschulke | 5 Beiträge | 7 Punkte
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Es war wohl im September 1982 im Sicherungsabschnitt 5 des II. Bataillons des GR 15.
Auf Höhe des Mupp-Berg, unweit der Bergmühle wurden auf dem K6 durch die Grenzstreife Spuren erkannt, die nicht mit Tieren in Verbindung zu bringen waren. Direkt am Kolonnenweg war der Abdruck eines Sportschuhes zu erkennen. Durch weitere Spuren konnte die Richtung BRD-DDR deutlich bestimmt werden. Durch die sofort eingeleiteten Maßnahmen konnten in kurzer Zeit Spuren und Gegenstände gesichert werden, die 3 jungen Männern zugeordnet werden konnten, die aus dem Nahbereich stammten. Die Festnahmen erfolgten wohl kurze Zeit nach Feststellung der Grenzverletzung. Spätere Ermittlungen ergaben, dass sie wohl auf diese Weise über 20 mal die Staatsgrenze überquerten, um ihre Familien in der DDR zu besuchen.



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 02.02.2017 21:01
von mibau83 | 971 Beiträge | 378 Punkte
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genaues datum war die nacht zwischen 8. und 9. september 1982.
bereich bergmühle am muppberg stimmt.

20 mal ist aber dann doch ein bißchen zu hoch gegriffen.


zuletzt bearbeitet 02.02.2017 21:03 | nach oben springen

#28

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 02.02.2017 21:44
von Thunderhorse | 4.332 Beiträge | 1027 Punkte
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #24


Und, es handelte sich um 3 Grenzübertritte in 2 Jahren.
2 x gen West und 1 x gen Ost.


Kleine Ergänzung:

2 x gen West in 1981 (März (1 Person) und September (2 Personen), jeweils an verminter Stelle.
2 x gen Ost in 1982 (September jeweils in der Nacht 08 auf 09 (1 Person) und 09 auf 10 (2 Personen)).
Bereich GS 2322 - 2323.
Mehr war es nicht.

Eine der drei Personen war ganz fleißig beim Ausgraben von ""Dosen"".


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 03.02.2017 20:46 | nach oben springen

#29

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 03.02.2017 10:52
von Kalubke | 2.553 Beiträge | 363 Punkte
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Die Stelle war sicher günstig, weil auch auf DDR-Seite Wald war.



Wenn es an der Bergmühle noch Bodenminen gab, dann evt. auch noch die alten Drahtsperren.



Wahrscheinlich war auch der GSZ leicht zu überwinden, weil dort evt. noch die alte bauliche Variante ohne Abweiser stand.

Trotzdem bestand, wie @ulei mendhausen schon anmerkte das Risiko mit den Minen. Hatten sie evt. durch Beobachtung mitbekommen, dass dort eine ungefährliche Gasse war?

@Thunderhorse erwähnte was von "Dosen ausbuddeln". Oder haben die evt. selbst ihre Gasse minenfrei gamacht?

Gruß Kalubke



IM Kressin und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.02.2017 13:28 | nach oben springen

#30

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 03.02.2017 18:02
von Paschulke | 5 Beiträge | 7 Punkte
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Das mit den 20 mal erschien mir schon immer zuviel, würde es doch alle Maßnahmen zur Grenzsicherung in Frage stellen. Es gab ja auch keinen Wechsel der Kommandeure in diesem Zeitraum.
An der Stelle des festgestellten Grenzübertrittes gab es lediglich den Streckmetallzaun ohne Minen, auch keine verbuddelten Dosen. Minen am Zaun gab es erst wieder einige hundert Meter weiter im Nachbarabschnitte des I. Bataillons.
Auf dem vorgelagerten Gebiet soll eine Handfeuerwaffe sicher gestellt worden sein, die die Initialen eines der GV getragen haben soll (A.W.). Daraus hat man wohl auch schnell geschlussfolgert, um wen es sich handeln könnte.
Was den GSZ betrifft, so war dieser mit Abweiser versehen.



IM Kressin und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 03.02.2017 21:01
von Thunderhorse | 4.332 Beiträge | 1027 Punkte
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Zitat von Paschulke im Beitrag #30
Das mit den 20 mal erschien mir schon immer zuviel, würde es doch alle Maßnahmen zur Grenzsicherung in Frage stellen. Es gab ja auch keinen Wechsel der Kommandeure in diesem Zeitraum.
An der Stelle des festgestellten Grenzübertrittes gab es lediglich den Streckmetallzaun ohne Minen, auch keine verbuddelten Dosen. Minen am Zaun gab es erst wieder einige hundert Meter weiter im Nachbarabschnitte des I. Bataillons.
Auf dem vorgelagerten Gebiet soll eine Handfeuerwaffe sicher gestellt worden sein, die die Initialen eines der GV getragen haben soll (A.W.). Daraus hat man wohl auch schnell geschlussfolgert, um wen es sich handeln könnte.
Was den GSZ betrifft, so war dieser mit Abweiser versehen.



Die Minensperre (PMN) im relevanten Bereich wurde im Juli 1980 geräumt, der GZI im September 1980 errichtet.
Wo "Dosen" ausgebuddelt wurden, ist hier nicht relevant.

Zw. Grenzverlauf und GZI wurden eine Schusswaffe und andere Gegenstände aufgefunden.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#32

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 04.02.2017 18:55
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Was wollten die Ex-Thüringer denn mit einer Knarre, wenn sie nur ihre Angehörigen besuchen wollten?

Waren die "Dosen" etwa keine Bodenminen? Laut Männchen/Schwanitz: Funkelektronische Abwehr und Aufklärung (HAIII im MfS und Abt. III der BV) in: Die Sicherheit; Zur Abwehrarbeit des MfS, könnte es sich auch um folgende "Dosen" gehandelt haben:

… setzten US-Geheimdienste auf dem Gebiet der DDR auch Sonden/Sensoren ein, die über Satelliten mit Sendezeiten unter einer Sekunde militärisch wichtige Informationen übermittelten. Bei diesen Sonden handelte es sich um etwa zigarrenkistengroße batteriegetriebene Geräte, die in der Nähe von Zufahrtsstraßen militärischer Objekte im Erdreich eingegraben wurden. Sie waren unterirdisch über einen etwa 2 m langen Draht mit knopfgroßen Sensoren verbunden. Die Antenne unterschied sich in Länge und Größe kaum von Gras. Eine visuelle Entdeckung war so gut wie unmöglich.

Diese Sonden/Sensoren waren u. a. in der Lage, Fahrzeugbewegungen zu/aus militärischen Objekten sehr genau festzustellen und das Gewicht der Fahrzeuge und deren Fahrtrichtung zu analysieren. Experten erlangten daraus Aufschlüsse, wann beispielsweise Flugzeuge betankt und wann aufmunitioniert wurde. Vorgesehen war ein automatisches Bodensensorsystem, das auch der Zielortung für die auf die DDR gerichteten NATO-Raketen dienen sollte. 1988/89 wurden solche Geräte am sowjetischen Flugplatz in Finowfurt und an NVA-Objekten bei Beeskow und im Vogtland eingesetzt und von der Funkabwehr entdeckt.


Gruß Kalubke



lhsecurity und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.02.2017 19:51 | nach oben springen

#33

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 04.02.2017 23:15
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Aber nicht an der Grenze. An Kettenmarschwegen oder nahe Kasernen schon eher.


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#34

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 05.02.2017 12:11
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Ich denke die dienten zusammen mit den observation points der US-ACR der Überwachung des grenznahen Raumes, um Truppenaufmärsche an der Grenze frühzeitig erkennen zu können.

Gruß Kalubke



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#35

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 05.02.2017 21:52
von lhsecurity | 177 Beiträge | 119 Punkte
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Zitat von Kalubke im Beitrag #32


@Kalubke

Waren die "Dosen" etwa keine Bodenminen? Laut Männchen/Schwanitz: Funkelektronische Abwehr und Aufklärung (HAIII im MfS und Abt. III der BV) in: Die Sicherheit; Zur Abwehrarbeit des MfS, könnte es sich auch um folgende "Dosen" gehandelt haben:

… setzten US-Geheimdienste auf dem Gebiet der DDR auch Sonden/Sensoren ein, die über Satelliten mit Sendezeiten unter einer Sekunde militärisch wichtige Informationen übermittelten. Bei diesen Sonden handelte es sich um etwa zigarrenkistengroße batteriegetriebene Geräte, die in der Nähe von Zufahrtsstraßen militärischer Objekte im Erdreich eingegraben wurden. Sie waren unterirdisch über einen etwa 2 m langen Draht mit knopfgroßen Sensoren verbunden. Die Antenne unterschied sich in Länge und Größe kaum von Gras. Eine visuelle Entdeckung war so gut wie unmöglich.

Diese Sonden/Sensoren waren u. a. in der Lage, Fahrzeugbewegungen zu/aus militärischen Objekten sehr genau festzustellen und das Gewicht der Fahrzeuge und deren Fahrtrichtung zu analysieren. Experten erlangten daraus Aufschlüsse, wann beispielsweise Flugzeuge betankt und wann aufmunitioniert wurde. Vorgesehen war ein automatisches Bodensensorsystem, das auch der Zielortung für die auf die DDR gerichteten NATO-Raketen dienen sollte. 1988/89 wurden solche Geräte am sowjetischen Flugplatz in Finowfurt und an NVA-Objekten bei Beeskow und im Vogtland eingesetzt und von der Funkabwehr entdeckt.


Gruß Kalubke


Wer weis denn zu diesen Sensoren näheres?

Gruß lhsecurity


Thinking is the hardest work there is, which is probably the reason why so few engage in it.
Henry Ford
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#36

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 05.02.2017 22:07
von marc | 859 Beiträge | 567 Punkte
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Zitat von Kalubke im Beitrag #34
Ich denke die dienten zusammen mit den observation points der US-ACR der Überwachung des grenznahen Raumes, um Truppenaufmärsche an der Grenze frühzeitig erkennen zu können.

Gruß Kalubke

Sehr unwahrscheinlich, solche "Dosen" am Grenzstreifen. Auch deshalb, weil die Grenzer ihren Schutzstreifen ziemlich gut kannten. Wenn irgendwelche Truppenteile schon direkt an der Grenze ständen wäre es e bissl spät.
Auch wenn die US-OPs wohl mit Erschütterungsmeldern und Infrarotsicherung abgesichert waren. Gegen die pöösen Grenzer.

Deshalb elektronische und menschliche Truppenteil-Überwachung an Kasernen, TüP, Marschwegen, Eisenbahnlinien, Flugplätzen, Häfen.



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zuletzt bearbeitet 05.02.2017 22:27 | nach oben springen

#37

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 05.02.2017 22:30
von mibau83 | 971 Beiträge | 378 Punkte
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schade das auch dieser thread hier, sich vom eigentlichen threadthema entfernt!


lhsecurity hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 05.02.2017 22:41
von Harzwanderer | 3.151 Beiträge | 533 Punkte
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War ja sowieso nicht ganz die Geschichte, die man zuerst dachte. Sone legendäre Märchen-Lücke in der Mauer, einfach hin und her.


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#39

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 06.02.2017 01:39
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Zitat von marc im Beitrag #36
Zitat von Kalubke im Beitrag #34
Ich denke die dienten zusammen mit den observation points der US-ACR der Überwachung des grenznahen Raumes, um Truppenaufmärsche an der Grenze frühzeitig erkennen zu können.

Gruß Kalubke

Sehr unwahrscheinlich, solche "Dosen" am Grenzstreifen. Auch deshalb, weil die Grenzer ihren Schutzstreifen ziemlich gut kannten. Wenn irgendwelche Truppenteile schon direkt an der Grenze ständen wäre es e bissl spät.
Auch wenn die US-OPs wohl mit Erschütterungsmeldern und Infrarotsicherung abgesichert waren. Gegen die pöösen Grenzer.

Deshalb elektronische und menschliche Truppenteil-Überwachung an Kasernen, TüP, Marschwegen, Eisenbahnlinien, Flugplätzen, Häfen.



Der "dumpf Grollende" sagte, dass es nicht relevant ist, wo die "Dosen" ausgebuddelt oder vergraben wurden. D.h. meines Erachtens, dass sie nicht unbedingt direkt am Grenzstreifen platziert wurden. Von den ACR-observation points aus konnte man ja bereits visuell einige km weit ins Thüringische sehen. Mit Radar konnte man lt. Aussagen von US-GI's, die auf den observaton points gedient haben, bis zu 5 km weit blicken. Also waren solche Sonden sicherlich noch weiter weg platziert worden. Im Sonneberger Unterland, das wie ein Sack nach Bayern hinein ragt und komplett Grenzgebiet war, aber sicher nicht vollständig von den observation points aus überwacht werden konnte, gab es damals sicherlich die Notwendigkeit mit diesen Sonden aufzuklären.

Mit ähnlichen an der Bahnstrecke Stralsund-Mukran installierten Sonden hat der BND hat in Zusammenarbeit mit den US-Diensten auch zu Beginn der 90er Jahre den Abzug der sowjetischen Nuklearwaffen über den Ostseehafen Mukran überwacht (siehe Juretzko: Bedingt dienstbereit).

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 06.02.2017 13:11 | nach oben springen

#40

RE: Grenzgängerei von DDR-Bürgern in der 80er Jahren: Sonneberg-Neustadt und zurück

in Mythos DDR und Grenze 06.02.2017 09:48
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[quote=Kalubke|p596118]Was wollten die Ex-Thüringer denn mit einer Knarre, wenn sie nur ihre Angehörigen besuchen wollten?

Die Frage ist schon mal sehr interessant.
Die Frage, warum er sie auf dem vorgelagerten Gebiet liegen ließ (?), vielleicht noch interessanter.
Die Sehnsucht nach der Familie wurde vielleicht noch vom "Selbsterhaltungstrieb" übertroffen.
Was er zu erwarten hatte, wenn er festgenommen wird, konnte er wohl abschätzen.
Festgenommen zu werden und das mit einer Waffe, hätte da schon andere Konsequenzen mit sich gebracht.
Vielleicht hat er sie deswegen deponiert, vielleicht hat er sie aber auch verloren.



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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