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#301

RE: 16.000 West-Berliner Polizisten ausspioniert

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.06.2014 20:17
von Georg | 1.146 Beiträge
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@ S 51
Unbehagen ist nich das richtiche Wort.
Für Schießberechtigte auf Wild im Deutschen Wald gibbet mehr Vorschriften als beim Schuß auf Menschen in Feindesland. Die erschossenen Leut in
Deutschland mal unbeachtet.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#302

RE: 16.000 West-Berliner Polizisten ausspioniert

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.06.2014 20:23
von S51 | 3.781 Beiträge | 234 Punkte
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Ich würde grundsätzlich sagen, das es für die Anwendung von Waffen in Deutschland, in fast der ganzen Welt und keineswegs zu vergessen die einzelnen Staaten der USA weitaus mehr Vorschriften gibt, als ein Mensch wissen kann. Ergo muss jener, der Kraft Beruf, Hobby oder Umstände in diese Situation kommen kann, sich vorher informieren. Anders geht es nicht.
Die Anwendung von Waffen gegen Menschen in Deutschland, so sie nicht durch Notwehr oder Nothilfe gedeckt ist, ist ebenfalls bis in´s Detail geregelt. Auch das nicht grundlos. Denn funktionierende Gesetze und funktionierendes Recht schützen vor Willkür und Rechtlosigkeit. Und manchmal auch vor bösen Pleiten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#303

RE: 16.000 West-Berliner Polizisten ausspioniert

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.06.2014 20:24
von damals wars | 13.828 Beiträge | 3844 Punkte
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Bin kein Jäger, aber hatte mal Schwein in meinem Kühlergrill.
Landstraße, ca. 70 km/h, Dämmerung, plötzlich eine Staubwolke Vollbremsung, Knall und Delle im Auto, 5000 € Schaden, die Weltallversicherung brauchte 3 Monate zur Schadensregulierung. Schwein war vor der Polizei geflüchtet, aber Auto roch nach Wildschwein. Und ein paar Borsten waren auch noch da.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=PtKJFmypYJ4


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#304

RE: 16.000 West-Berliner Polizisten ausspioniert

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.06.2014 20:28
von S51 | 3.781 Beiträge | 234 Punkte
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Im Normalfall läuft es dann so, das die Polizei den Jagdschutzberechtigten informiert. Der kommt, möglichst wenn der große "Bahnhof" weg ist, mit einem ausgebildeten Hund und sucht nach. Bei dem beschriebenen Schaden ist von tödlichen Verletzungen beim Wild auszugehen. Bedingt durch Adrenalin aber auch die natürliche Wehrhaftigkeit von Wildschweinen können sie trotzdem noch mehr als 50 m flüchten.
Das Stück muss entsorgt werden. Es ist innerlich ein einziger Bluterguss, für die Verwertung absolut untauglich. Bestenfalls Hundefutter. So ist die Welt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#305

RE: 16.000 West-Berliner Polizisten ausspioniert

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.06.2014 03:21
von S51 | 3.781 Beiträge | 234 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #300
In Deutschland ist es bekanntlich Tradition, Kombattanten als Francs-tireurs zu bezeichnen und zu behandeln.
Ich kann mich nicht erinnern,während der Ausbildung viel über den Kombattantenstatus gehört zu haben.


Hm, ich nehme an, du hast dich da vertan und meinst Nichtkombattanten = Franktireur?
Das ist eine Bezeichnung für Freischärler oder Partisan.
Die Ausbildung war sicher unterschiedlich aber es gab zumindest für unsereins (GAK) recht ausführliche Themen über Kriegsrecht, Grenzgesetz und Grenzordnung, Strafprozeßrecht und eingeschränkt auch Polizeirecht. Nachlesen konnte man dies auch problemlos.
Nicht umsonst ist mir seinerzeit bei Erwähnung der Bestimmungen für die (West-) Berliner Polizei ein auch so gemeintes respektloses Oha herausgerutscht.
Es ist keine speziell deutsche Tradition, Nichtkombattanten, und da ist nicht nur die Zivilbevölkerung gemeint, in militärischen Konflikten entgegen dem Kriegsrecht als militärische Ziele zu behandeln. Auch zu mißhandeln bis hin zu gezielten Tötungen. Das ist so typisch deutsch, wie es auf der Welt nur einen Weihnachtsmann gibt. Das machten, das machen sie/wir alle. Und wer dann verliert, der wird dafür manchmal auch bestraft. Wer gewinnt, nicht...
Es hat sich nie ein britischer General oder dessen Untergebene für gezielte Bombardierung von Zivilisten verantworten müssen. Auch nicht für gezielte Tötungen von Schiffbrüchigen oder Gefangene. Das gilt für amerikanische Kommandeure bis heute, für französische, israelische aber eben auch für russische, polnische oder chinesische Fälle gleichermaßen. Es gilt genauso für viele, viele deutsche Fälle. Es gilt für die Kommandeure von Partisaneneinheiten des Maquis genauso wie für sowjetische Partisanen oder jene der Armija Krajowa, der italienischen Partisanen oder jenen auf Kreta. Diese Liste wäre endlos fortsetzbar.
In Vietnam kamen auf einen getöteten Kämpfer drei getötete Zivilisten. Eindeutig Nichtkombattanten. Auf widerrechtlich getötetes Personal von Lazaretten beiderseits geht keine Statistik ein. Nur so ein Beispiel. Das für die in Coventry, Dresden, London, Warschau, Rotterdamm, Leningrad und sonstwo bei Luftangriffen auf weiche Ziele getöteten Zivilisten genauso zuträfe. Oder auf die bei gezielten Drohnenangriffen getöteten Zivilisten heutzutage auch. Nach offizieller Lesart der UNO beträgt die Quote 1:10. Wenn also 1000 feindliche Kämpfer durch Drohnenangriffe getötet wurden, dann dadurch eben auch 10000 unbeteiligte Zivilisten! Die etwas mehr als 100 eines deutschen Luftangriffes fallen da nicht weiter auf. Die entgegen allen Völkerrechtes für den Kosovo in Serbien gebombten Zivilisten auch nicht. Von der herzallerliebsten Praxis prowestlicher ISIS (ach, die ja nun erst mal nicht mehr...) und sonstwie Kämpfer in Syrien, ihre Gefangenen auf öffentlichen Plätzen massenwirksam zu erschießen oder zu köpfen gar nicht zu reden. Das sind die gleichen Leute, die bei uns, bei der EU in Frankreich über die Amtsnachfolge von Assad diskutieren dürfen. Als quasi Friedensnobelpreisträgerbeauftragte vermutlich. Oder den libyschen Expotentaten Gaddafi gepfählt haben, was in deutscher, offizieller Lesart "im Kampf getötet" heißt. Was aber nicht bedeutet, das dessen Krieger nun so sehr viel anders wären. Von den Toten in der Ukraine schweigen unsere Medien...außer es trifft Soldaten.
Kriegsrecht kann also sehr relativ sein. Seine Mißachtung ist nicht typisch deutsch, dies ist international üblich und manchmal wird es bestraft.
Die (west-)deutsche Lesart, den deutschen Landespolizeien den Kombattantenstatus zu verwehren ist rein bürokratisch gar nicht schlecht begründet. So wären auch in einem vom Feind besetzten Gebiet eigene Polizei- und damit Machtstrukturen präsent geblieben. Die Idee hat was. Aber genauso sicher ist auch, das dies in der Praxis tausendfach grausam schiefgegangen wäre. Was der Politik durchaus klar war und auch einkalkuliert wurde. Betroffene wären die Polizisten gewesen. Die Indianer, nicht die Häuptlinge. Nein? Natürlich nicht, wie könnte ich dies annehmen. Sorry!


GK Nord, GR 20, 7. GK
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