Das Ministerium für Staatssicherheit und der Terrorismus in Deutschland

03.08.2009 14:22
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Mit 25 Kilogramm Sprengstoff im Gepäck landete der deutsche Terrorist Johannes Weinrich im Mai 1982 auf dem Ost-Berliner Flughafen Schönefeld. Diese "Einfuhr von Sprengmitteln" hätte nach geltendem DDR-Recht mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft werden müssen (§ 206 StGB). Doch Weinrich brauchte nichts zu befürchten, schließlich war das SED-Regime dem früheren Mitglied der bundesdeutschen Revolutionären Zellen durchaus wohlgesonnen. Ein Mitarbeiter der zuständigen Abteilung XXII des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) nahm ihn umgehend in Empfang. Der Terrorist durfte mitsamt seiner Schußwaffe unbehelligt einreisen, nur der Sprengstoff wurde vorsorglich beschlagnahmt. Weinrich hatte das explosive Material indes nicht zufällig mitgeführt, sondern wollte es gegen den Westen einsetzen und bemühte sich deshalb bei wiederholten Reisen nach Ost-Berlin um die Rückgabe. Den Auftrag dazu erhielt er vermutlich von dem international gesuchten "Top-Terroristen" "Carlos", dessen Freundin Magdalena Kopp zuvor in Paris verhaftet worden war und die nun durch Anschläge auf öffentliche Einrichtungen Frankreichs im In- und Ausland freigepreßt werden sollte

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http://www.extremismus.com/texte/rafmfs.htm


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