Stalins “Fackelmänner-Befehl” – Ein verfälschtes Dokument *blöd_frag*

11.05.2014 21:22
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94

Zitat von Antaios im Beitrag RE: 8./ 9. Mai 2014
Hallo 94!

Ich schrieb: "viele dort gehandhabten Dinge", antworte ich mal nicht "blöd"
Und viel heißt nicht alles!
Christian Hartmann und Jürgen Zaruski behaupten Gegenteiliges über den Befehl 0428 vom 17. November 1941.
Aber ich gehe von der Logik her davon aus, daß es solche Aktivitäten gab. Die Brandenburger hatten ja unter anderem ähnliche Aufgaben.
Das Stalin mit Schuldzuweisungen nicht zimperlich war, zeigt die Akte Kathyn.
Siehe auch Fitzgibbons Buch "Das Grauen von Katyn", "Die Wehrmachtsuntersuchungsstelle" von Zayas und andere.

Schöne Grüße,
Eckhard


Ich mach's mir jetzt mal einfach ...

http://detlefnolde.wordpress.com/2011/02...maenner-befehl/

Also naja, ganz so einfach dann doch nicht. Also das diese Passage mit den Uniformen eingeschoben ist, also erkennt ja nun ein Blinder mit Krükstock, aber das dieser ganze Befehl 0428 eine Fälschung sein soll, hmm? Na zumindest die führende Null in der Befehlsnummer iss schonemal 'ungewöhnlich'.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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12.05.2014 18:08
avatar  Mike59
#2
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Na, geht hier ja ab wie eine V1.

Da ist wohl auch nichts mehr zu erwarten.

Fakt ist wohl, daß es diesen Befehl gab, aber nicht so wie er sich im Internet seit 1990 verbreitet hat. Er ist eher als eine Anlehnung an die Ereignisse während des ersten vaterländischen Krieges zu verstehen.

ciao


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12.05.2014 22:52
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#3
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Zitat von Antaios im Beitrag RE: 8./ 9. Mai 2014

Das Stalin mit Schuldzuweisungen nicht zimperlich war, zeigt die Akte Kathyn.
Siehe auch Fitzgibbons Buch "Das Grauen von Katyn", "Die Wehrmachtsuntersuchungsstelle" von Zayas und andere.




Hallo, ich denke das war kaltschnäuziger unemotionaler Zynismus, ohne Schuldfrage.
Schlicht eine große Gruppe der polnischen antirussischen Oberschicht. Mit denen sich um
Einzelfallgerechtigkeit zu befassen, wenige auf "Sozialismus" umerziehbare rauszusuchen,
zu aufwendig. Als Fachleute gingen die auch nicht ab.

Jeschow und Jagoda "konservierten" ja technische Fachleute lebend im Gulag, z.B. Flugzeugkosntrukteure wie Tupolew.
Als Bedarf war wurde die "Konserve" geöfffnet...


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12.05.2014 23:15
avatar  Pitti53
#4
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Zitat von SET800 im Beitrag #3
Zitat von Antaios im Beitrag RE: 8./ 9. Mai 2014

Das Stalin mit Schuldzuweisungen nicht zimperlich war, zeigt die Akte Kathyn.
Siehe auch Fitzgibbons Buch "Das Grauen von Katyn", "Die Wehrmachtsuntersuchungsstelle" von Zayas und andere.




Hallo, ich denke das war kaltschnäuziger unemotionaler Zynismus, ohne Schuldfrage.
Schlicht eine große Gruppe der polnischen antirussischen Oberschicht. Mit denen sich um
Einzelfallgerechtigkeit zu befassen, wenige auf "Sozialismus" umerziehbare rauszusuchen,
zu aufwendig. Als Fachleute gingen die auch nicht ab.

Jeschow und Jagoda "konservierten" ja technische Fachleute lebend im Gulag, z.B. Flugzeugkosntrukteure wie Tupolew.
Als Bedarf war wurde die "Konserve" geöfffnet...


Das meinste jetzt nicht im Ernst? Es geht hier um das Leben von ca. von 20000 Menschen!! die sinnlos getötet wurden!!!


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01.03.2015 17:59
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#5
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Hallo,
doch das meinte ich so. Stalin fragte nicht nach "Schuld" der dort Erschossenden, zynisch knallhart zukünftige Probleme vermeiden.
Die historische Schuld der Person Stalin so zu handeln ist eine ganz andere Frage, die war hier aber nicht Thema, darüber sprach aber schon Chrutschow und viele andere, siehe Boris Pasternak, Solchenyzin, auch Sacharow.


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02.03.2015 15:12
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#6
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94

Also er meint es Ernst, nun ja. Dann aber ist Tupolew als Beispiel erstens ä bissel weg vom Thema und zweitens ä bissel arg ungeschickt gewählt. Denn als dieser seinen 15er bekam, waren weder Jagoda noch Jeschow noch am Leben.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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