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poll Umfrage: Wer kennt Hans Peter Gerke aus Halberstadt, geb1952/53
Stimmen zur Umfrage "Wer kennt Hans Peter Gerke aus Halberstadt, geb1952/53" 29 Stimmen abgegeben.
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Antworten Anteil der Stimmen Abgegebene Stimmen

1. ja 3,4% 1

2. nein 96,6% 28
Sie haben entweder bereits abgestimmt, oder Sie haben nicht die nötigen Rechte, um an dieser Umfrage teilzunehmen.
29 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.


#1

Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.04.2014 23:08
von Gelöschtes Mitglied
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Mein Name ist Birgit Bormann. Ich bin 1959 in Halberstadt geboren. Ich bin von Beruf Fachfrau für Sozialarbeit.Mein Bruder war bis 1970 Fluchthelfer. Sein Freund Hans Peter Gerke war ebenfalls Fluchthelfer, ist aber seit 1970 verschwunden. Ich versuche ihn zu finden-überall, aber vergebens. Er war Waise und so kann ich keine Verwandten fragen. Sie beschreiben hier eine Flucht. Kann man erfahren wann das war?
Viele Grüße Birgit Bormann


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#2

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.04.2014 23:31
von LO-Wahnsinn | 3.990 Beiträge | 4261 Punkte
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Hallo Birgit, Herzlich Willkommen hier im Forum.

Wir können uns hier mit Du ansprechen, in Internetforen ist das allgemein üblich.

Ich kann Dir zu Deinem Anliegen leider nicht helfen.
Wenn er in den Westen geflohen ist, so wird er möglicherweise unter gleichem Namen im Westen weiter gelebt haben.
Ich glaube beim Roten Kreuz kann man nach Menschen suchen lassen, hast Du das mal versucht?

Wenn er Fluchthelfer war und vielleicht beim MfS registriert, dann wirds dort auch eine Akte gegeben haben.
Allerdings glaube ich, dass es für Freunde nicht möglich ist Akten von der Jan-Behörde zu bekommen.
Da hier aber offenbar keine Verwandten da sind, oder Nachkommen, so könnte man trotzdem mal eine Anfrage starten, versuch wärs Wert.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#3

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2014 10:59
von hundemuchtel 88 0,5 | 3.000 Beiträge | 3467 Punkte
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hallo @ Luci1960, willkommen hier im Forum, ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche.
Mein Vorschreiber hat recht, es dürfte schwierig werden mit der Akteneinsicht.
Trotzdem wünsche ich Dir viel Erfolg!

gruß h.



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#4

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2014 11:00
von Lutze | 9.510 Beiträge | 7619 Punkte
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warum nur bis 1970 Fluchthelfer?,
möchtest du darüber was schreiben?,
aber erst mal ein herzliches Willkommen hier
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#5

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2014 22:10
von Gelöschtes Mitglied
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Herr Gerke und mein Bruder waren gemeinsam Fluchthelfer. Mein Bruder wurde gewarnt und floh am 16.09.1070. Hans Peter Gerke aber lernte in einer anderen (unbekannt) Stadt und kam ca. am 20.09.1970 zu meinen Eltern in Halberstadt. Bei uns war etwas für ihn versteckt (Fluchtplan?). Hans Peter verließ das Haus meiner Eltern, wollte aber wiederkommen. Von da an hörte ich nichts mehr von ihm. Unsere Briefe wurden gelesen u.s.w., er hat keine Verwandten-wen sollte ich auch fragen? Nach der Wende hoffte ich, Näheres von meinem Bruder zu erfahren, aber er weiss nichts. Oder eben, er will nichts wissen. Gerke verschwand, deshalb glaube ich, dass er verhaftet wurde.
LG Birgit


Lutze und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2014 23:10
von LO-Wahnsinn | 3.990 Beiträge | 4261 Punkte
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In der Umfrage hat ein User angegeben, dass er den Herrn Gerke kannte.
Wäre schön wenn der User seine Kenntnisse teilt, zumindest aber per PN an die Threaderstellerin.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2014 23:21
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Hallo Rainer,

du bist echt toll. Meine Computerkenntnisse sind eher bescheiden. Ich habe auch in Bautzen nachgefragt, aber ohne Geburtsdatum jemanden zu suchen soll fast unmöglich sein. Die Stadt Halberstadt habe ich ebenfalls angeschrieben. Sie wollten im Archiv nachsehen, ob noch Unterlagen vom Waisenhaus vorhanden sind und ich so erfahre, wann Hans-Peter Gerke geboren ist. Viele reagieren aber negativ, wenn sie von mir erfahren, um was es geht. Eine MA vom Halberstädter Standesamt fragte mich 2013, ob ich Handlanger der Bundesregierung sei. Es ging um den gewaltsamen Tod meines Vaters und ich wollte doch nur wissen, in welche Uni seine Leiche 1980 gebracht wurde.
LG Birgit


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#8

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2014 23:38
von hexenmeister67 | 148 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #7
Hallo Rainer,

du bist echt toll. Meine Computerkenntnisse sind eher bescheiden. Ich habe auch in Bautzen nachgefragt, aber ohne Geburtsdatum jemanden zu suchen soll fast unmöglich sein. Die Stadt Halberstadt habe ich ebenfalls angeschrieben. Sie wollten im Archiv nachsehen, ob noch Unterlagen vom Waisenhaus vorhanden sind und ich so erfahre, wann Hans-Peter Gerke geboren ist. Viele reagieren aber negativ, wenn sie von mir erfahren, um was es geht. Eine MA vom Halberstädter Standesamt fragte mich 2013, ob ich Handlanger der Bundesregierung sei. Es ging um den gewaltsamen Tod meines Vaters und ich wollte doch nur wissen, in welche Uni seine Leiche 1980 gebracht wurde.
LG Birgit



Ich weiß ja nicht ob dein Bruder Akteneinsicht beantragt hat könnte unter Umständen auch was ergeben. Zu der Sache mit dein Vater wäre es hilfreich zu wissen wo der gewaltsame Tod stattgefunden hat. (Halberstadt?)



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#9

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 01:23
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Lieber Rainer, ich weiss eigentlich alles, was meinen Vater betrifft. Er starb am 28.Mai 1980. Er kletterte in Klein Quenstedt auf einen Strommasten. Aber, wir hatten 1976 einen Ausreiseantrag gestellt, er hatte eine Führungsposition im Wohnungsbaukombinat, wurde abgesetzt u.s.w. Es klingt jetzt futuristisch, aber er war ebenfalls in psych. Behandlung und veränderte sich seit 1977. Meine Mutter sprach damals von Menschenversuchen und wir glaubten, dass meine Mutter verrückt geworden ist. 2013 erinnerte ich mich an die Worte meiner Mutter, als ich wdh. von den Medikamententests ab 1983 in den Medien hörte. Ich rief im Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bergner an. Eigentlich wollte ich ihm nur sagen, dass man sich evtl. irrt und das Ganze bereits in den siebziger Jahren anfing. Da wurde mir berichtet, dass man bereits Informationen/ Hinweise hat, dass das MfS tatsächlich Menschenversuche an Andersdenkende durchgeführt hat. Ich habe die Akte meines Vaters beantragt, obwohl ich das nie wollte und sollte zusehen, dass ich an den Obduktionsbericht komme. Ich bin dünnhäutig geworden, nach meiner Akte wollte ich keine mehr sehen. LG Birgit


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#10

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 06:04
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #9
Ich rief im Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bergner an. Eigentlich wollte ich ihm nur sagen, dass man sich evtl. irrt und das Ganze bereits in den siebziger Jahren anfing. Da wurde mir berichtet, dass man bereits Informationen/ Hinweise hat, dass das MfS tatsächlich Menschenversuche an Andersdenkende durchgeführt hat.


Na jetzt wird's ja Abenteuerlich! Wo kann ich denn entsprechende Aussagen lesen, welcher Art sind die Hinweise und wo wurden sie publiziert, hat man diesen Vorgang auch der BStU gemeldet oder schlicht "vergessen"?

Nachtigall ick hör Dir trapsen!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#11

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 08:15
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #9
Lieber Rainer, ich weiss eigentlich alles, was meinen Vater betrifft. Er starb am 28.Mai 1980. Er kletterte in Klein Quenstedt auf einen Strommasten. Aber, wir hatten 1976 einen Ausreiseantrag gestellt, er hatte eine Führungsposition im Wohnungsbaukombinat, wurde abgesetzt u.s.w. Es klingt jetzt futuristisch, aber er war ebenfalls in psych. Behandlung und veränderte sich seit 1977. Meine Mutter sprach damals von Menschenversuchen und wir glaubten, dass meine Mutter verrückt geworden ist. 2013 erinnerte ich mich an die Worte meiner Mutter, als ich wdh. von den Medikamententests ab 1983 in den Medien hörte. Ich rief im Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bergner an. Eigentlich wollte ich ihm nur sagen, dass man sich evtl. irrt und das Ganze bereits in den siebziger Jahren anfing. Da wurde mir berichtet, dass man bereits Informationen/ Hinweise hat, dass das MfS tatsächlich Menschenversuche an Andersdenkende durchgeführt hat. Ich habe die Akte meines Vaters beantragt, obwohl ich das nie wollte und sollte zusehen, dass ich an den Obduktionsbericht komme. Ich bin dünnhäutig geworden, nach meiner Akte wollte ich keine mehr sehen. LG Birgit


@Luci1960 : kann es sein, dass du die Medikamtenversuche an ahnungslosen Patienten meinst? Die wurden im Auftrag von westlichen Pharmakonzernen, gegen Zahlung von Devisen, in DDR-Krankenhäusern durchgeführt.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#12

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 12:34
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Vielleicht besteht ja die Möglichkeit das Herr Gerke seinen Namen geändert hat, kommt ja auch ab und zu mal vor, um unbehelligt weiterleben zu können?


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#13

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 21:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #10
Zitat von Luci1960 im Beitrag #9
Ich rief im Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bergner an. Eigentlich wollte ich ihm nur sagen, dass man sich evtl. irrt und das Ganze bereits in den siebziger Jahren anfing. Da wurde mir berichtet, dass man bereits Informationen/ Hinweise hat, dass das MfS tatsächlich Menschenversuche an Andersdenkende durchgeführt hat.


Na jetzt wird's ja Abenteuerlich! Wo kann ich denn entsprechende Aussagen lesen, welcher Art sind die Hinweise und wo wurden sie publiziert, hat man diesen Vorgang auch der BStU gemeldet oder schlicht "vergessen"?

Nachtigall ick hör Dir trapsen!


Ich habe geschrieben, es gibt "Hinweise". Die Stasi mordete leise. Rufen Sie Dr. Bergner an. Telefonnummer finden Sie im Internet.


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#14

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 21:15
von Weichmolch (gelöscht)
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #13
Die Stasi mordete leise.



Damit stellst Du eine Tatsachenbehauptung auf. Beweise sie!

Weichmolch


passport und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 21:33
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #13
Zitat von Feliks D. im Beitrag #10
Zitat von Luci1960 im Beitrag #9
Ich rief im Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bergner an. Eigentlich wollte ich ihm nur sagen, dass man sich evtl. irrt und das Ganze bereits in den siebziger Jahren anfing. Da wurde mir berichtet, dass man bereits Informationen/ Hinweise hat, dass das MfS tatsächlich Menschenversuche an Andersdenkende durchgeführt hat.


Na jetzt wird's ja Abenteuerlich! Wo kann ich denn entsprechende Aussagen lesen, welcher Art sind die Hinweise und wo wurden sie publiziert, hat man diesen Vorgang auch der BStU gemeldet oder schlicht "vergessen"?

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Ich habe geschrieben, es gibt "Hinweise". Die Stasi mordete leise. Rufen Sie Dr. Bergner an. Telefonnummer finden Sie im Internet.



Warum anrufen, kann man auch nachlesen:
"West-Pharma: Menschenversuche in DDR

29.12.2012

Ostbeauftragte Bergner zu Menschenversuchen der Pharmaindustrie in der DDR: "Hier kommt westliche Profitgier zusammen mit kommunistischer Skrupellosigkeit. Die Vorgänge müssen lückenlos aufgeklärt und die Opfer entschädigt werden."



Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, der Parlamentarische Staatssekretär Christoph Bergner (CDU), hat Konsequenzen für den Fall gefordert, dass westdeutsche Pharmaunternehmen in der DDR nachweislich Medikamente an Patienten testen ließen, ohne dass diese davon wussten. Der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe) sagte Bergner, die jüngsten Berichte seien "empörend. Und das kann auch heute noch Konsequenzen haben - im Sinne von Entschädigung, möglicherweise sogar von strafrechtlicher Verfolgung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fälle, die jetzt Aufregung verursachen, im Einklang mit dem westdeutschen Recht gewesen sind. Experimente ohne Einwilligung der Betroffenen halte ich für skandalös."


Bergner plädierte gleichwohl für eine differenzierte Aufarbeitung. So seien viele Ärzte in der DDR froh gewesen, wenn sie überhaupt Medikamente bekommen hätten. Auch könne man die westdeutsche Pharmaindustrie nicht über einen Kamm scheren. Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Rainer Wagner, erklärte der "Mitteldeutschen Zeitung": "Hier kommt westliche Profitgier zusammen mit kommunistischer Skrupellosigkeit. Die Vorgänge müssen lückenlos aufgeklärt und die Opfer entschädigt werden." Eine Entschuldigung sei "das Mindeste".


Der "Tagesspiegel" hatte unter Berufung auf den MDR und eigene Quellen berichtet, westdeutsche Pharmaunternehmen hätten in den 1980er Jahren im großen Stil Tests an offenbar ahnungslosen DDR-Bürgern vorgenommen. Unterlagen des DDR-Gesundheitsministeriums zeigten, dass 50 Unternehmen von 1983 bis 1989 in der DDR insgesamt 165 Studien in Auftrag gaben. Für eine einzelne Studie zahlten die West-Unternehmen demnach umgerechnet bis zu 440000 Euro. In mindestens sieben Fällen erfuhren die Patienten angeblich nichts. "
http://www.mmnews.de/index.php/i-news/11...che-in-der-ddr

Dem geneigten Leser wird in dem Artikel eine klitzekleine Kleinigkeit auffallen........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#16

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 22:30
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Die Medikamententests begannen erst im Jahr 1983!!! Wohlgemerkt- es gibt "Hinweise" auf andere Versuche in den siebziger Jahren. Ich will niemanden verletzten, aber gibt nun mal Menschen, die verfolgt wurden und Menschen die verfolgten. Es kommt doch auch darauf an, wie man erzogen wurde und in welchem System man aufwuchs. Ich hätte mich ganz anders entwickelt, wenn ich z.B. im Heim groß geworden wäre. Ich teile mit, was ich weiss. Wer mich verbal angreift soll es tun, aber ich weiss nun mal, was ich weiss. Und erst recht, was ich erlebte.
Birgit


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#17

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 23:03
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #16
Die Medikamententests begannen erst im Jahr 1983!!! Wohlgemerkt- es gibt "Hinweise" auf andere Versuche in den siebziger Jahren.
Birgit


Na dann mal Butter bei die Fische...


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#18

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2014 23:17
von hexenmeister67 | 148 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #5
Herr Gerke und mein Bruder waren gemeinsam Fluchthelfer. Mein Bruder wurde gewarnt und floh am 16.09.1070. Hans Peter Gerke aber lernte in einer anderen (unbekannt) Stadt und kam ca. am 20.09.1970 zu meinen Eltern in Halberstadt. Bei uns war etwas für ihn versteckt (Fluchtplan?). Hans Peter verließ das Haus meiner Eltern, wollte aber wiederkommen. Von da an hörte ich nichts mehr von ihm. Unsere Briefe wurden gelesen u.s.w., er hat keine Verwandten-wen sollte ich auch fragen? Nach der Wende hoffte ich, Näheres von meinem Bruder zu erfahren, aber er weiss nichts. Oder eben, er will nichts wissen. Gerke verschwand, deshalb glaube ich, dass er verhaftet wurde.
LG Birgit



Hier könnte man vielleicht auch in eine andere Richtung denken. Was mich hier stutzig macht beide gemeinsam waren Fluchthelfer aber nur dein Bruder wurde gewarnt. Ich gehe davon aus das nur er gewarnt wurde weil es unlogisch wäre das dieser Hans Peter sonst noch bei euch auftaucht. Spätestens da hätte er wissen müssen das die Gefahr immens ist warum wollte er da nochmal wieder kommen? Die erwähnte Sache mit den Kinderheim ist auch seltsam. Insgesamt könnte man auch in Betracht ziehen das Hans Peter Gerke vielleicht nicht die Person war für die er sich ausgab und man somit in die falsche Richtung sucht. Das ganze insgesamt deutet schon darauf hin



Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 01:09
von hexenmeister67 | 148 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von Luci1960 im Beitrag #7
Hallo Rainer,

du bist echt toll. Meine Computerkenntnisse sind eher bescheiden. Ich habe auch in Bautzen nachgefragt, aber ohne Geburtsdatum jemanden zu suchen soll fast unmöglich sein. Die Stadt Halberstadt habe ich ebenfalls angeschrieben. Sie wollten im Archiv nachsehen, ob noch Unterlagen vom Waisenhaus vorhanden sind und ich so erfahre, wann Hans-Peter Gerke geboren ist. Viele reagieren aber negativ, wenn sie von mir erfahren, um was es geht. Eine MA vom Halberstädter Standesamt fragte mich 2013, ob ich Handlanger der Bundesregierung sei. Es ging um den gewaltsamen Tod meines Vaters und ich wollte doch nur wissen, in welche Uni seine Leiche 1980 gebracht wurde.
LG Birgit



Jemand der wissen könnte ob es in diesen Kinderheim diesen Hans-Peter-Gerke gab könnte Irmgard Bremert sein sie war dort 35 Jahre tätig Das Kinderheim um das es geht müßte das Kinderheim Emil Wrecke Anderbeck sein.



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#20

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 01:14
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Eine sehr komplexe Geschichte.
Mit dem Herrn Gerke ist alles möglich, war die Aktivität dem MfS bekannt, so könnten sich auch Vermerke zu Gerke in der Akte Deines Bruder befinden, aber wenn dann wohl nur zur Aktivität als solches.
Das Geburtsdatum wäre schon wichtig, auch für eine Suchanfrage beim Roten Kreuz.
Es wäre möglich das er inhaftiert wurde und dann freigekauft/abgeschoben.

Mit dem Vater ist schwierig.
Wenn er in psychatrischer Behandlung war ist vieles möglich.
Sein Freitod, ich nehme mal an mit dem Strommast war Freitod, kann mit der Behandlung zutun haben, muss aber nicht.
Ob und inwieweit hier das MfS die Hand im Spiel hatte, wird sich wohl nur schwer beweisen lassen.
Die Akte könnte Aufschluss geben, ich glaube aber nicht das man Hinweise einer direkten Einwirkung durch psyche oder Pharma finden wird.
Sollten hier tatsächlich Pharmaversuche gemacht worden sein, so hat das MfS damit eher weniger zutun, seidenn es wurde im Auftrag Pharma verabreicht die zur Verschlimmerung des psychischen Zustands führte.
Die Beweisführung einer Schuld auf bestimmte Gruppen oder Personen dürfte aber sehr schwierig bis unmöglich sein.
Es muss ja nichtmal sein, dass ein Arzt bei der Gabe von Testpharma böses im Sinn hatte, ein Strohhalm ist für Patienten oft wichtiger als die Folgen.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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