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#21

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 02:27
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Rainer,

ja, du hast Recht. Ehrlich gesagt, meinem Vater hilft das alles eh nicht mehr. Hans- Peter würde ich aber gern wiedersehen.

LG Birgit


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#22

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 06:21
von Schuddelkind | 3.900 Beiträge | 1225 Punkte
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Mal kurz zu Medikamenten in der DDR: Eine Tante von mir in Ost-Berlin erkrankte damals an Leukämie und wurde in Buch behandelt. Sie bekam dann Medikamente und fing ab einem gewissen Zeitpunkt an, sich psychisch zu verändern. Unter anderem schoss sie plötzlich los und putzte ohne Aufforderung öffentliche Toiletten. Da es in der DDR keine Beipackzettel für die Medikamente gab, konnte der Betroffene bzw. seine Umgebung auch nichts über eventuelle Nebenwirkungen wissen. In diesem Fall wohl auch die behandelnden Ärzte, des dauerte ziemlich lange, bis die herausfanden, dass die psychischen Veränderungen Nebenwirkungen eines Medikamentes waren. Nach dem Absetzen verschwanden die Symptome. Im Falle von Psychopharmaka stelle ich mir Nebenwirkungen wesentlich heftiger vor. Ob das nun einfach nur Nebenwirkungen oder gezielte "Menschenversuche" waren........keeene Ahnung..........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#23

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 21:17
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo,

auch heute gibt es Medikamente, die nicht gewollte Nebenwirkungen haben. Aber es ist ein Unterschied, ob man einen Menschen damit helfen will oder bewusst schaden.

LG Birgit


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#24

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 21:28
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 36 Punkte
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Beweise mal langsam dein Gelaber oder lass es


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 23:44 | nach oben springen

#25

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 23:31
von Gelöschtes Mitglied
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Wer angeblich "Carl Schmitt" kennt, sollte eigentlich wissen, wie GELABER geschrieben wird.


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#26

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 30.04.2014 23:45
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 36 Punkte
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Danke für den Hinweis, deine schwachsinnen Äußerungen zeigen schon Wirkung.


Wer von den Andersdenkenden musste den nun Menschenversuche über sich ergehen lassen, wie sahen die aus, wo sind die Belege?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 23:46 | nach oben springen

#27

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 10:00
von thomas 48 | 4.892 Beiträge | 5927 Punkte
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Felix, du erwartest immer Belege, wer hatte denn solche und sogar aufgehoben.
Ich habe jedes Jahr zweimal Blut für die Kranken der DDR gespendet, eines tages stand auf den Blutbeutel etwas vom Roten Kreuz Bayern.
Hoffe du glaubst das mir, obwohl ich auch keinen schriftlichen Beweis habe.


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#28

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 10:23
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 36 Punkte
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Ja, das ist ja bekannt das Blutplasma an den Westen ging. Aber wenn ich hier behaupte es gibt Hinweise, dass Andersdenkende durch Medikamentengabe gezielt geschädigt werden sollten und für Menschenversuche genutzt worden, dann sollte ich diese Aussage auch belegen können und die Hinweise offenlegen. Frage mich wie lang das Spiel hier noch so laufen soll.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#29

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 12:52
von ABV | 4.343 Beiträge | 1090 Punkte
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #27
Felix, du erwartest immer Belege, wer hatte denn solche und sogar aufgehoben.
Ich habe jedes Jahr zweimal Blut für die Kranken der DDR gespendet, eines tages stand auf den Blutbeutel etwas vom Roten Kreuz Bayern.
Hoffe du glaubst das mir, obwohl ich auch keinen schriftlichen Beweis habe.


Die DDR hat ja nun so ziemlich alles verhökert, was sich zu (West)Geld machen lies! Da wird es bestimmt noch ein paar Akten in irgend einem Archiv geben, die den Handel mit Blutplasma belegen können. Jeden einzelnen Fall zu beweisen, ist meiner Meinung nach nicht notwendig.
Aber ich kann auch Felix verstehen: die Behauptung " dass die Stasi Menschenversuche an Andersdenkenden durchgeführt hat", ist schon "starker Tobak". Den ich durchaus nicht von der Hand weise!
Aber: ohne konkrete Beweise bzw Beispiele verpufft eine solche Behauptung ganz schnell wie die sprichwörtliche "heiße Luft". Da kommen dann Fragen wie auf wie etwa: warum wurde nach der Wiedervereinigung nicht gegen die Verantwortlichen der Menschenversuche ermittelt? Wenn man doch bereits seit Jahren davon wusste. Warum haben sich die Betroffenen nicht in den Jahren nach der Wiedervereinigung an die Öffentlichkeit bzw an den Staat gewandt, um Gerechtigkeit zu bekommen? Wenn jemand solche Anschuldigungen hervor bringt, dann sollten diese auch " Hand und Fuß haben". Sprich auf klaren Fakten basieren. Besser wäre es doch, falls keine Beweise jedoch ernstzunehmende Indizien vorliegen, dieses als "bislang unbewiesene Vermutung" zu deklarieren.
Heute, ach Quatsch eigentlich war das wohl schon immer so, schenkt ein gewisser Teil der Menschheit bevorzugt "Horrorgeschichten", bei denen einem wohlig gruselige Schauer den Rücken herunterlaufen, uneingeschränkten Glauben. In der jetzigen Zeit trifft das hauptsächlich auf alles zu, was auch nur ansatzweise mit der DDR im allgemeinen und der Stasi im besonderen im Zusammenhang steht. Je furchtbarer desto besser!
Das kann aber nicht Sinn eines Geschichtsforums sein! Hinterfragen finde ich allemal besser, als kritikloses Hinnehmen von Behauptungen.
Davon können eigentlich nur beide Seiten profitieren. Denn wer weiß, vielleicht hat ja der/die Gescholtene nicht doch ein As im Ärmel?
Und belehrt den Zweifler eines besseren.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Udo, Anja-Andrea und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.05.2014 13:05 | nach oben springen

#30

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 13:21
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #28
Ja, das ist ja bekannt das Blutplasma an den Westen ging. Aber wenn ich hier behaupte es gibt Hinweise, dass Andersdenkende durch Medikamentengabe gezielt geschädigt werden sollten und für Menschenversuche genutzt worden, dann sollte ich diese Aussage auch belegen können und die Hinweise offenlegen. Frage mich wie lang das Spiel hier noch so laufen soll.

Menschen,die Blut spenden,
verdienen meinen höchsten Respekt,
egal,wo das Blut hingegangen ist,
bei sowas geht es um Menschenleben,
und nicht um die Dollar-Zeichen in den Augen,
und das auch noch belegen zu können,
einfach Widerwärtig
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


HG19801 und stutz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 13:36
von passport | 3.136 Beiträge | 1986 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #30
Zitat von Feliks D. im Beitrag #28
Ja, das ist ja bekannt das Blutplasma an den Westen ging. Aber wenn ich hier behaupte es gibt Hinweise, dass Andersdenkende durch Medikamentengabe gezielt geschädigt werden sollten und für Menschenversuche genutzt worden, dann sollte ich diese Aussage auch belegen können und die Hinweise offenlegen. Frage mich wie lang das Spiel hier noch so laufen soll.

Menschen,die Blut spenden,
verdienen meinen höchsten Respekt,
egal,wo das Blut hingegangen ist,
bei sowas geht es um Menschenleben,
und nicht um die Dollar-Zeichen in den Augen,
und das auch noch belegen zu können,
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Lutze



@Lutze

Wie sieht es denn in der heutigen Praxis aus ? Glaubst Du etwa das Blutspenden an anderen Staaten (ausser bei Katastrophen) verschenkt werden ?



passport


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#32

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 13:43
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Hier 2 interessante Kommentare zu den sogenannten "Menschenversuche in der DDR"


aus "MfS-Insider"

Menschenversuche in der DDR?



Wie schon beim strapazierten Thema angeblicher Zwangsarbeit in der DDR (in Wirklichkeit Arbeit von Gefangenen in Haftanstalten, die auch nach dem Grundgesetz der BRD ausdrücklich erlaubt ist), greift die vom „Spiegel“ angeführte Medienmeute mit „Menschenversuchen“ erneut auf einen vom deutschen Faschismus geprägten Begriff zurück. Gehören doch die von SS-Ärzten an KZ-Häftlingen durchgeführten medizinischen Experimente zu den grausamsten Verbrechen der Nazi-Zeit.
Wie nicht anders zu erwarten, präsentiert die Jahn-Behörde, der durch BGH-Urteil vom 11.12.2012 „besondere Kompetenz“ bescheinigt wurde und deren Aussagen „gesteigertes Vertrauen“ entgegengebracht werden darf, die obligatorischen Enthüllungen aus dem Reich des Bösen.
Danach habe das MfS die ganze Angelegenheit eingefädelt und sei auch für die Vertuschung zuständig gewesen.
Da ich langjährig als leitender Analytiker und Planungsoffizier in der u.a. auch für die staatliche Sicherheit im Gesundheitswesen der DDR zuständigen Hauptabteilung XX des MfS tätig war, glaube ich zur Aufklärung beitragen zu können.
In den 70er Jahren wurden in Magdeburg und Halle durch die Abteilungen XX der Bezirksverwaltungen Operative Vorgänge angelegt, in denen leitende Mediziner bearbeitet wurden. Diese hatten insbesondere während der Leipziger Messen Kontakte zu Vertretern westdeutscher Pharmazie-Konzerne hergestellt. Die Bearbeitung ergab, dass diese Kontakte durch ihr Interesse an den neuesten pharmazeutischen Forschungsergebnissen und der Suche von Möglichkeiten von deren Nutzung in den eigenen Kliniken bestimmt war. Die betreffenden Mediziner waren dabei Wünschen der westdeutschen Konzerne nachgekommen und hatten gegen entsprechende Bezahlung und ohne staatliche Genehmigung, also illegal, für die jeweiligen Konzerne Studien zur Wirksamkeit von deren Medikamenten (darunter auch noch nicht zugelassenen) durchgeführt. Das war u.a. möglich, weil im staatlichen Gesundheitswesen der DDR in Ausnahmefällen leitenden Ärzten auch die Behandlung von Privatpatienten gestattet wurde.
Das MfS hatte bei der Bearbeitung zu berücksichtigen, dass der größte Schaden für die DDR entstehen würde, wenn im Ergebnis seiner Maßnahmen Mediziner in den Westen getrieben würden. Ärzte nahmen ohnehin beim ungesetzlichen Verlassen und bei der Antragstellung auf Übersiedelung in die BRD einen Spitzenplatz ein. Sie waren die attraktivsten Kunden der Schleuserbanden.
Die Lösung ergab sich in einer Weise, die schon Karl Marx favorisiert hatte. Der kluge Gesetzgeber sollte alles tun, um dafür zu sorgen, dass jemand gar nicht erst straffällig werden muss.
So wurden die Medikamententests für westdeutsche Pharma-Konzerne legalisiert, indem sie auf eine vertragliche Basis und unter die Kontrolle des Ministeriums für Gesundheitswesen der DDR bei strikter Einhaltung der DDR-Arzneimittelverordnung gestellt wurden.
Das lag im Interesse aller Beteiligten.

Die westdeutsche Pharma-Industrie war nach dem Contergan-Skandal an einer Erhöhung der Medikamentensicherheit interessiert und konnte auf die ausgewiesene Kompetenz der DDR-Mediziner, aber auch auf die gleichwertigen, z.T. sogar strengeren Vorschriften der DDR bei der Medikamententestung und der Genehmigung neuer Medikamente verweisen. Immerhin war das Medikament Contergan in der DDR nicht zugelassen worden mit dem Ergebnis, dass in der DDR nur ganz wenige Conterganfälle vorkamen, d.h. nur solche, bei denen dieses Medikament aus der BRD besorgt worden war.
Für die DDR ergab sich als Vorteil, dass mit den erzielten Deviseneinnahmen wenigstens punktuell die Ausstattung von Krankenhäusern mit moderner Medizintechnik und (zugelassenen) Medikamenten aus westlicher Produktion verbessert werden konnte. Die beteiligten Mediziner behielten darüber hinaus den Anschluss an den internationalen Stand der Forschung.
Die getroffenen Vereinbarungen und deren Umsetzung sind kein Ruhmesblatt für die DDR. Sie gehören zu einer Reihe von fragwürdigen Kompromissen, die getroffen wurden, um die objektive ökonomische Unterlegenheit wenigstens in Teilbereichen zu kompensieren.
Trotzdem sollte bei der Behandlung dieses Themas die Kirche im Dorf gelassen und der künstlich geschürten Empörung mit Skepsis begegnet werden. Immerhin hat schon Anfang der 90er Jahre eine Untersuchungskommission des Westberliner Senats in der gleichen Sache festgestellt, das die Medikamentenprüfung in der DDR nicht hinter den Regeln des bundesdeutschen Arzneimittelgesetzes zurückblieb, in einigen Punkten sogar darüber hinaus ging. Medikamententests an ausgewählten Patientengruppen sind auch heute noch gängige Praxis, die letzte Etappe vor der Einführung neuer Medikamente, mit der unbekannte oder unverhältnismäßige Nebenwirkungen ausgeschlossen und die Wirksamkeit des Medikamentes oder seine günstigste Dosierung generell geprüft werden sollen. Diese Prüfungen sind ergebnisoffen, so dass die Tests mitunter auch abgebrochen werden und eine Zulassung nicht erfolgt.
Spektakuläre Todesfälle im Zusammenhang mit der Testung von Medikamenten für westdeutsche Konzerne gab es meines Wissens in der DDR nicht. Davon hätte ich in meiner Funktion Kenntnis erhalten. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Todesfälle gegeben haben kann. Doch auch in solchen Fällen ist die Wahrheit immer konkret. Wenn ein schwer kranker Patient in einer Blind-Studie über mehrere Wochen hinweg ein Placebo verordnet bekam und zwei Jahre später verstarb, dann kann man ihn wohl kaum zu den Opfern solcher Tests zählen. Denkbar ist auch, dass der Einsatz eines noch unerprobten Medikamentes bei Schwerstkranken als letzte Alternative einer Behandlung betrachtet wurde.
Wenn das MfS beauftragt worden wäre, in diesem Zusammenhang etwas zu vertuschen, müsste ich es eigentlich wissen. In meiner Tätigkeit hat das jedenfalls keine Rolle gespielt.
Bemängelt wird, dass die betroffenen Patienten nicht ausreichend informiert worden wären. Das aber war ausschließlich Angelegenheit der behandelnden Mediziner bzw. der entsprechenden Instruktion durch ihre ärztlichen Vorgesetzten und kann auch nur durch diese beantwortet werden.





Wolfgang Schmidt

17.05.2013








© Tageszeitung »neues deutschland« 07.06.2013

Hysterie statt Fakten

Krebsmediziner kritisiert ignorante Debatte über Arzneimittelprüfungen in der DDR

• In der letzten Zeit berichteten Medien über Medikamententests westlicher Pharmafirmen in der DDR . . .

Tests ist der falsche Begriff, wir reden hier über klinische Arzneimittelprüfung, einen notwendigen Bestandteil jeder Arzneimittelentwicklung. Die hat es gegeben, auch für Präparate ausländischer Hersteller. Aufwandsvergütungen von Prüfungen waren und sind bis heute in der ganzen Welt üblich.

• Welchen Umfang hatten diese Prüfungen?

Der Bericht der Untersuchungskommission der Ärztekammer Berlin-West von 1991 weist aus, dass sich für unverhältnismäßig viele Prüfungen, wie von einigen Medien behauptet, keine Bestätigung fand. Diese Kommission hat mit 68 an den Arzneimittelprüfungen beteiligten Ärzten gesprochen, schriftliche Unterlagen von 120 Prüfungen eingesehen und neun Krankenhäuser und Forschungsinstitute besucht.

• Nach welchen Standards wurden die Arzneimittelprüfungen durchgeführt?

Die Standards waren durch das Arzneimittelgesetz festgelegt und die Ärztekammer kam zu dem Ergebnis, dass die gesetzlichen Bestimmungen der DDR nicht hinter den Regelungen des bundesdeutschen Arzneimittelgesetzes zurückblieben, in einzelnen Punkten sogar darüber hinausgingen.

• Wo gingen sie darüber hinaus?

Ich könnte mir vorstellen, dass sich das auf die stärkere staatliche Kontrolle bezog. In diesem Fall kann sie positiv sein.

• Wussten die Probanden, was da passiert?

Vor jeder Erprobung eines Medikamentes ist eine Einschätzung der Risiken und die vorherige schriftliche Zustimmung des Probanden nötig. Das war auch in der DDR so. Man kann das in der Zeitschrift für klinische Medizin der DDR aus dem Jahre 1988 nachlesen.

• Halten Sie es für möglich, dass dies bei dem einen oder anderen Patienten damals nicht passiert ist?

Das ist eine komplizierte Frage. Man müsste sie dem jeweiligen Studienleiter stellen, und die Dokumente einsehen. Die Meinung von Patienten verdient immer unseren Respekt, aber vereinzelte Aussagen zu Jahrzehnte zurückliegenden Ereignissen oder Aufzeichnungen von Angestellten oder Zuträgern irgendwelcher DDR-Behörden ohne quellenkritische Bewertung zu benutzen, das ist unwissenschaftlich.

• Können Sie für Ihr Verantwortungsgebiet ausschließen, dass es Todesfälle gegeben hat?

Studienbedingte Todesfälle sind mir nicht bekannt. Im Zusammenhang mit den vielfach behaupteten Todesfällen als Folge von Arzneimitteltests in DDR-Kliniken ist anzumerken, dass keineswegs geklärt ist, ob diese Todesfälle überhaupt auf die Einnahme eines Arzneimittels zurückzuführen sind.

• Welche Firmen waren in der DDR aktiv?

Ich kann ihnen nur etwas zur Onkologie sagen, denn die einzelnen Forschungsbereiche waren in der DDR dezentralisiert. 1986 haben wir am Zentralinstitut für Krebsforschung eine Studie zum Tumomekrosefaktor (TNF) mit der japanischen Firma ASAHI durchgeführt.

• Was ist daraus geworden?

Es ist kein Medikament geworden, das heute angewendet wird. Damals war man jedoch in der ganzen Welt voller Erwartung eines großen Durchbruchs in der Krebstherapie. Die Firma ASAHI war die erste, die das Medikament gentechnisch herstellte. Es war eine Anerkennung, dass wir an der internationalen TNF Forschung mitwirken konnten.

• Sie können mit Sicherheit sagen, dass das alles ordentlich gelaufen ist?

Jeder Patient ist aufgeklärt worden. Die Ergebnisse kann man in einem weltweit beachteten Buch nachlesen, das 1988 im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg vorgestellt worden ist. Damals hat der spätere Nobelpreisträger Harald zur Hausen mit dabei gesessen und Beifall geklatscht, als wir die Studie vorgetragen haben.

• Umso mehr fragt man sich, warum immer so getan wird, als ob damals ganz Ungeheuerliches vor sich ging.

Darauf habe ich eigentlich auch keine Antwort. Ich kann nur sagen, ich bin sehr erschrocken über eine solche Hysterie, zumal die Dinge 30 oder 40 Jahre zurückliegen. Damals hat man Vieles in der Forschung auch noch anders beurteilt. Vielleicht gefällt es der Politik derzeit gerade, gegen die »böse Pharmaindustrie« Stimmung zu machen? Ich schließe auch nicht aus, dass die guten Ergebnisse vergessen gemacht werden sollen, welche die DDR in der Krebsbekämpfung hatte, das populationsbezogene Krebsregister beispielsweise. Was jetzt in vielen Medien zu lesen war, ist Sensationsjournalismus und Ignoranz gegenüber der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Gebietes, die bereits stattgefunden hat.

• An der Universität Greifswald?

Hier hat der Lehrstuhl für Geschichte der Medizin im Jahre 2010 ein großes Meeting mit Wissenschaftlern aus Ost und West unter dem Titel »Medizinische Ethik in der DDR. Erfahrungswert oder Altlast?« durchgeführt. Die Ergebnisse sind 2010 von Hartmut Bettin und Mariacarla Gadebusch Bondio veröffentlicht worden. Jeder kann sich dieses Buch bestellen und die sauber mit Dokumenten belegten Fakten nachlesen.

• Stattdessen immer wieder ein neuer medialer Aufschrei. . ..

Das ging 1991 schon los, sicher auch mit dem traurigen Hintergrund, keine Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen der DDR übernehmen zu wollen. Dabei täten diese auch der Onkologie des Jahres 2013 manchmal noch gut.

• Welche zum Beispiel?

Die sehr pragmatische Früherkennung und die Zentralisierung der Therapie sind solche Beispiele. In der DDR galt, wenn wir für eine Million Menschen ein Behandlungszentrum haben, dann ist die Erfolgsquote höher. Ein Operateur, der die gleiche Sache hundert Mal im Jahr macht, kann das besser. Zahlen stützen diese Strategie. In der DDR starben gemessen an der Gesamtbevölkerung zehn Prozent weniger Menschen an Krebs als in der Bundesrepublik. Das belegt eine internationale Studie über die Jahrgänge 1978 bis 1982, veröffentlicht vom Bundesgesundheitsamt. Dort hatte bestimmt niemand Interesse daran, irgendetwas in der DDR zu beschönigen.

• Wo sehen Sie die Gründe für die bessere Überlebensrate?

Ein zentralistischer Staat wie die DDR hat es manchmal leichter, unpopuläre aber vernünftige Dinge für die Gesundheit der Menschen, durchzusetzen Darüber lohnt es sich vielleicht nachzudenken und nicht stattdessen das redliche und seriöse Wirken von Medizinern in der DDR und darüber hinaus die weltweit bis heute nie ganz risikofreien Arzneimittelerprobungen in eine dunkle Ecke zu stellen. Dies schadet dem Vertrauen zur Medizin, dem medizinischen Fortschritt und damit nachhaltig den Patienten.



Stephan Tanneberger, geboren 1935 in Chemnitz, gehört zu den bekanntesten Krebsspezialisten der DDR. Er ist Professor für klinische und experimentelle Tumorbiologie und leitete bis 1990 das Zentralinstitut für

Krebsforschung (ZIK) der Akademie der Wissenschaften der DDR sowie das nationale Krebsforschungs- und Krebsbekämpfungsprogramm. Danach arbeitete er als Onkologe in Entwicklungsländern, lehrte an der Universität Bologna und gründete ein Friedenszentrum in Anklam. Zusammen mit Hartmut Bettin vom Institut für Geschichte der Medizin am Universitätsklinikum Greifswald hatte er sich kürzlich an die Öffentlichkeit gewandt, um gegen die Verurteilung von DDR-Medizinern wegen ihrer Beteiligung an Arzneimittelprüfungen zu protestieren. Mit ihm sprach Silvia Ottow.






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LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 13:51
von seaman | 3.488 Beiträge | 44 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #30

Menschen,die Blut spenden,
verdienen meinen höchsten Respekt,
egal,wo das Blut hingegangen ist,
bei sowas geht es um Menschenleben,
und nicht um die Dollar-Zeichen in den Augen,
und das auch noch belegen zu können,
einfach Widerwärtig
Lutze
Wie sieht es denn in der heutigen Praxis aus ? Glaubst Du etwa das Blutspenden an anderen Staaten (ausser bei Katastrophen) verschenkt werden ?
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Aus eigenem Erleben ist mir bekannt,dass Blutplasma schon vor mindestens 45 Jahren weltweit eine begehrte Handelsware in grossem Umfang war.
Organisiert vom Roten Kreuz,dem Roten Halbmond usw.

seaman


zuletzt bearbeitet 01.05.2014 13:53 | nach oben springen

#34

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 13:57
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Zitat von Lutze im Beitrag #30
.....
bei sowas geht es um Menschenleben,
und nicht um die Dollar-Zeichen in den Augen,
...
Lutze


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13950149.html

ja so ist das wohl...

firedliche Grüße Andreas


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#35

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 13:58
von Ostlandritter | 2.459 Beiträge | 65 Punkte
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[quote=seaman|

Aus eigenem Erleben ist mir bekannt,dass Blutplasma schon vor mindestens 45 Jahren weltweit eine begehrte Handelsware in grossem Umfang war.
Organisiert vom Roten Kreuz,dem Roten Halbmond usw.

seaman
[/quote]

Ich war jahrelang Blutplasmaspender ,- und ich kann sagen :

Im Gegensatz zur normalen Blutspende war die Plasmaspende für alle Seiten ein gutes Geschäft ,- also auch für mich...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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#36

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 14:02
von seaman | 3.488 Beiträge | 44 Punkte
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #35
[quote=seaman|

Aus eigenem Erleben ist mir bekannt,dass Blutplasma schon vor mindestens 45 Jahren weltweit eine begehrte Handelsware in grossem Umfang war.
Organisiert vom Roten Kreuz,dem Roten Halbmond usw.

seaman



Ich war jahrelang Blutplasmaspender ,- und ich kann sagen :

Im Gegensatz zur normalen Blutspende war die Plasmaspende für alle Seiten ein gutes Geschäft ,- also auch für mich...
[/quote]

Ja,
ein Geschäft.
Mitunter für Gewinner am Tod.

seaman


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#37

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 15:05
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Zitat von passport im Beitrag #32
Hier 2 interessante Kommentare zu den sogenannten "Menschenversuche in der DDR"

passport


Um die Medikamententest geht's ihr ja gar nicht, das MfS hat laut ihrer Aussage Menschenversuche explizit an Andersdenkenden durchgeführt!

Zitat von Luci1960 im Beitrag #9
Ich rief im Büro des Ostbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bergner an. Eigentlich wollte ich ihm nur sagen, dass man sich evtl. irrt und das Ganze bereits in den siebziger Jahren anfing. Da wurde mir berichtet, dass man bereits Informationen/ Hinweise hat, dass das MfS tatsächlich Menschenversuche an Andersdenkende durchgeführt hat.

Zitat von Luci1960 im Beitrag #16
Die Medikamententests begannen erst im Jahr 1983!!! Wohlgemerkt- es gibt "Hinweise" auf andere Versuche in den siebziger Jahren.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#38

RE: Vorstellung

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2014 17:04
von LO-Wahnsinn | 3.974 Beiträge | 4054 Punkte
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Nun zumindest sitzt sie diesen Gedanken auf wie es scheint.
Wir sollten sie aber hören, vielleicht hilft ihr es ja auch ein wenig den gedanklichen Irrweg zu verlassen.
Vielleicht erst wenn sie den gedanklichen Irrweg verlässt, wird sie fündig.

Die Logik des Systems DDR sagt mir, wenn ein Ausreiseantrag gestellt war, dann war der sicher kein Anlass dafür den Antragsteller "wegzuspritzen".
Zumindest dürfte das auf die meisten stillen Antragsteller zutreffen.
Es gab ja auch die Anderen, die Lauten, hetzenden.
Hier wäre ein Einwirken möglich, bewiesen wurde es aber nie.

Ich glaube eher der Druck, auch in Folge der Absetzung aus seiner Position, war Anstoss für psychische Probleme.
Diese wurden dann behandelt, natürlich wäre es denkbar das dann Pharma zum Einsatz kam die nicht genügend getestet wurde und er wurde selber Tester, in Folge dessen er den Freitod wählte.
Da der Tote nicht reden kann, werden wir die Beweggründe nie erfahren.

Pharmatests werden auch heute noch an Menschen durchgeführt, meist Menschen in armen Ländern, die DDR steht ja nicht mehr zur Verfügung.
Da ich selber als Transporteur der Pharmabranche tätig bin, so bin ich mir bei manchen Transporten sicher das ich Testmedizin transportiere.
Zum Beispiel wenn ich einen niederen Warenwert habe, so niedrig das der Transport über mehrere Tage garnicht lohnt, obendrein eine Warenmenge die man mit einem Pkw transportieren könnte.
Das rechnet sich für die Pharmariesen nicht, also wodorch rechnet es sich dann?
Dann immer habe ich die Vermutung das es sich nicht rechnen muss weil die Rechnung mit den Tests aufgeht.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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