stille Helden an der Grenze

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26.04.2014 18:16
avatar  Lutze
#1
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vieles habe ich in Erfahrung bringen können,
was Grenz-Soldaten erlebt haben,
den Schieß-Befehl kannte jeder,
denn jeder Grenzdurchbruch sollte verhindert werden,
meine Hochachtung an denen,die nicht von der Schußwaffe
gebrauch gemacht haben
gruß Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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26.04.2014 18:18
avatar  Pit 59
#2
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Danke Lutze.


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26.04.2014 18:25
#3
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
vieles habe ich in Erfahrung bringen können,
was Grenz-Soldaten erlebt haben,
den Schieß-Befehl kannte jeder,
denn jeder Grenzdurchbruch sollte verhindert werden,
meine Hochachtung an denen,die nicht von der Schußwaffe
gebrauch gemacht haben
gruß Lutze


... und Daumen hoch an alle ,- die das Glück hatten ,- niemals von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen....

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


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26.04.2014 18:29
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#4
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@Lutze: Wir waren keinesfalls die schießwütigen Grenzer, für die man uns ohne wenn und aber gern hinstellt. Wir waren zumeist lebensunerfahren, blutjung, und wussten meistens gar nicht, wie uns geschah.

Ein ganz klein wenig über die Situationen, in welche man geraten konnte, kannst du z.B. in meinem jüngsten Beitrag im "Erzähl mal was"-Thread nachlesen.


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26.04.2014 18:34
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#5
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #3
... und Daumen hoch an alle ,- die das Glück hatten ,- niemals von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen....
Ich hatte dieses Glück und bin dem Schicksal mein Leben lang unendlich dafür dankbar, wie ich bereits in meinem Vorstellungsbeitrag anmerkte.


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26.04.2014 18:35 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2014 18:39)
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#6
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... und Daumen hoch an alle ,- die das Glück hatten ,- niemals von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen....
[/quote]

jawol Juergen , und jeder war auch froh dort keinem Russen begegnet zu sein

gruss Hapedi


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26.04.2014 18:37
avatar  andyman
#7
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
vieles habe ich in Erfahrung bringen können,
was Grenz-Soldaten erlebt haben,
den Schieß-Befehl kannte jeder,
denn jeder Grenzdurchbruch sollte verhindert werden,
meine Hochachtung an denen,die nicht von der Schußwaffe
gebrauch gemacht haben
gruß Lutze


@Lutze
Hallo.Deine Hochachtung haben also die,die z.B. nicht geschossen haben weil keiner kam oder die bewußt nicht geschossen haben?Was ist denn mit denen die nicht getroffen haben,aber bewußt daneben geschossen haben.Die haben auf jeden fall auch Hochachtung verdient mMn.Ich glaube Lutz ich habe dich richtig verstanden aber hier im Forum solltest du dich ganz klar ausdrücken sonst setzt du dir eine Laus in den Pelz. Vielleicht war das deine Absicht?Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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26.04.2014 18:42
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#8
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Ja, der Unterschied ist leider so, Schusswaffe nicht gebraucht haben( Glück für die Grenzer) oder nicht geschossen haben, obwohl sie hätten müssen!
Das ist hier die Frage? Wenn nicht, der Anschiss kam zu hundert Prozent( vielleicht auch Schwedt), den einer von den 2 Posten wollte den Hals aus der Schlinge ziehen und hat den anderen vors Loch geschoben . Meine Annahme!! Deshalb ist es schwer, der in dieser Lage kam, zu verurteil ! Wie gesagt, das ist so meine Meinung zu diesen Thema! Frage bleibt: Hätte jemand bewusst daneben geschossen? Leider ist es nicht zu beantworten!
Grüsse steffen52


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26.04.2014 18:45
avatar  Linna
#9
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Es war tatsächlich so, dass die Angst bei einem Grenzdurchbruch schießen zu müssen größer war als vor einem
Grenzverletzer selbst. Das lag einfach daran, dass man nicht wissen konnte auf wen man schießt. Es hätten ja auch
Kinder sein können, die sich mit einem schlechten Schulzeugnis nicht nach Hause trauten und sich Richtung Grenze in
Bewegung setzten. Solche Fälle hat es gegeben.


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26.04.2014 18:48
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#10
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Es gibt unzählige stille Helden - die Spatensoldaten. Die haben nämlich schon vorher lange überlegt, ob sie überhaupt eine Waffe in die Hand nehmen, geschweige denn vom Grenzdienst vereinnahmen lassen.

Ja, es war nicht einfach für sie - vorher, während dessen und auch hinterher. Es gab sie aber, die sich verweigert haben. Und nicht nur aus religiösen Gründen.

Sie können nicht vom Kanten erzählen. Sie erzählen auch heute nur selten von ihren Erinnerungen. Sie sind vergessene Helden.

LG von der Moskwitschka


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26.04.2014 18:49
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#11
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Zitat von steffen52 im Beitrag #8
Ja, der Unterschied ist leider so, Schusswaffe nicht gebraucht haben( Glück für die Grenzer) oder nicht geschossen haben, obwohl sie hätten müssen!
Das ist hier die Frage? Wenn nicht, der Anschiss kam zu hundert Prozent( vielleicht auch Schwedt), den einer von den 2 Posten wollte den Hals aus der Schlinge ziehen und hat den anderen vors Loch geschoben . Meine Annahme!! Deshalb ist es schwer, der in dieser Lage kam, zu verurteil ! Wie gesagt, das ist so meine Meinung zu diesen Thema! Frage bleibt: Hätte jemand bewusst daneben geschossen? Leider ist es nicht zu beantworten!
Grüsse steffen52


steffen , genau so sehe ich das auch. man war halt immer zu zweit und wusste nicht wie der andere reagiert . Es gab die Einweisung wer Warnschuss und geziehltes Feuer gibt . Alle beide daneben schiessen , ich weis nicht

gruss Hapedi


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26.04.2014 18:52
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#12
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
vieles habe ich in Erfahrung bringen können,
was Grenz-Soldaten erlebt haben,
den Schieß-Befehl kannte jeder,
denn jeder Grenzdurchbruch sollte verhindert werden,
meine Hochachtung an denen,die nicht von der Schußwaffe
gebrauch gemacht haben
gruß Lutze

Hallo @Lutze,

ich weiß nicht, wie ich gehandelt hätte aber der größte Teil ehemaliger Grenzsoldaten kam nie in die Verlegenheit schießen zu müssen. Gott sei Dank kann ich da nur sagen. Ich möchte keinen ehemaligen Grenzer mit Mißachtung entgegentreten, wenn er doch die Schußwaffe angewendet hat, sondern ich stelle mir die Frage wie hätte ich selber gehandelt. Im Nachhinein ist es einfach mit Fingern auf die Todesschützen zu zeigen und im Nachhinein ist es auch einfach sich einen Heiligenschein zu verpassen, wenn man selber nicht zum Todesschützen wurde!

Gruß Hartmut!


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26.04.2014 18:52
avatar  Pit 59
#13
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steffen , genau so sehe ich das auch. man war halt immer zu zweit und wusste nicht wie der andere reagiert . Es gab die Einweisung wer Warnschuss und geziehltes Feuer gibt . Alle beide daneben schiessen , ich weis nicht

gruss Hapedi

Ausserdem hätten Dir das die Jungs auf dem Schiessplatz schon vorgeführt,was man,auf wieviel Entfernung,aus zwei AK im Dauerfeuer treffen muss oder kann.


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26.04.2014 18:53
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#14
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Zitat von Hapedi im Beitrag #6
... und Daumen hoch an alle ,- die das Glück hatten ,- niemals von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen....



jawol Juergen , und jeder war auch froh dort keinem Russen begegnet zu sein

gruss Hapedi[/quote]
@Hapedi, ich denke mit den Russen , das war dann schon eine Art selbst Schutz, den da hieß es der oder ich! Der war von Kopf bis Fuß voll auf gemummelt und wusste egal wie durch und wer sich mir in den Weg stellt, der wird nieder geschossen! Da hätte auch ich keine Sekunde gezögert und das Feuer auf dieser Person eröffnet, den auch ich habe nur ein Leben! Aber unbewaffnete Menschen in den Rücken zu schießen, das ist natürlich Gewissens mäßig eine andere Sache, aber da bestimmt jeder hier eine andere Auffassung und da möchte ich auch keinen der vorn dabei war zu nahe treten, das steht mir nicht zu und man muss halt immer die Situation sehen! Was ist Selbstschutz und was ist Mord!!
Grüsse steffen52


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26.04.2014 18:54
avatar  Linna
#15
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #10
Es gibt unzählige stille Helden - die Spatensoldaten. Die haben nämlich schon vorher lange überlegt, ob sie überhaupt eine Waffe in die Hand nehmen, geschweige denn vom Grenzdienst vereinnahmen lassen.

Ja, es war nicht einfach für sie - vorher, während dessen und auch hinterher. Es gab sie aber, die sich verweigert haben. Und nicht nur aus religiösen Gründen.

Sie können nicht vom Kanten erzählen. Sie erzählen auch heute nur selten von ihren Erinnerungen. Sie sind vergessene Helden.

LG von der Moskwitschka



Natürlich hast du recht, aber in dem Beitrag geht es ja um diejenigen, die am Draht stehen mussten.


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