Historische Verbrechen

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12.05.2014 17:45
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #42
1922
10.07
Auf dem Weg Eisenach-Wutha wurde ein Ruhlaer von 2 Männern überfallen und 300 Mark gestohlen.
1923
8.08
Aus dem Zuchthaus Untermaßfeld konnte bei Außenarbeiten der Häftling Caspari aus Ruhla fliehen
1924
keine Meldung

Zuchthaus Untermaßfeld 41 Jahre nach Caspari war ich da. Ich glaube viel hatte sich da in Untermaßfeld nicht verändert. Uralte dicke Mauern, und wahrscheinlich haben wir noch in die selben Kübel geschissen.


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12.05.2014 19:16
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#47
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #40
Farnroda
1916
13.03
Am Samstag brach in dem Haus des Kaufmanns Louis Baumbach ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte das Haus außer dem Dachstuhl noch retten. Wegen den Verdachtes der Brandstiftung wurde der Kaufmann sofort verhaftet.

Thal
5.06
Wegen der Ermordung von 15 Einwohnern am 25.03 bei Mechterstädt durch marburger Burschenschaftlern beginnt am 17.06 am Landgerichtsgebäude in Marburg vor dem Kriegsgericht der ehemaligen 22. Division eine Verhandlung statt


Ich fürchte, hier bringst Du die falsche Jahreszahl. Die 15 Toten durch Marburger Burschenschaftler gab es im März 1920, während des Kapp-Putsches. Und warum die Putschisten bewaffnet waren....

Ein längerer Artikel zu den Ereignissen hier:

http://geo.viaregia.org/testbed/pool/edi...hterstaedt.html

Gruss

icke


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16.05.2014 16:51 (zuletzt bearbeitet: 16.05.2014 16:52)
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#48
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ABV

August Sternickel-der Schrecken von Preußen

Anfang des 20. Jahrhunderts trieb der mehrfache Raubmörder und Brandstifter August Sternickel (* 11. Mai 1866 in Maschanna (Landkreis Rybnik); † 30. Juli 1913 in Frankfurt an der Oder hingerichtet), sein Unwesen in Schlesien und Brandenburg. Sternickel trug den wenig schmeichelhaften Beinamen " Schrecken von Preußen". Ende 1912 führte ihn sein Weg ins Oderbruchdorf Ortwig. Dort schlich er sich unter dem falschen Namen Otto Schöne, bei der wohlhabenden, in den Ortwiger Ausbauten lebenden Bauernfamilie Kallies als Knecht ein. Schöne alias Sternickel erwies sich zunächst als durchaus fleißig und anstellig. Bis der Bauer eines Tages mißtrauisch wurde und Ausweispapiere von seinem Knecht zu sehen wünschte:

Wikipedia schreibt dazu:


Franz Kallies, der Besitzer eines etwa 60 Morgen großen Gutes in der Nähe von Ortwig, stellte im Oktober 1912 August Sternickel als Knecht unter dem Namen Otto Schöne ein. Neben der Bewirtschaftung seines Gutes betrieb Kallies noch eine Außenstelle der lokalen Sparkasse. Schöne erwies sich als guter Arbeiter, besonders ihm anvertraute Tiere behandelte er vorbildlich. Dem Bauern fiel allerdings auf, dass Schöne gelegentlich tagelang abwesend war und dass er ihm keine Papiere vorlegte. Schöne weigerte sich, seinem Arbeitgeber mitzuteilen, wohin er verschwand. Während der Knecht eines Tages abwesend war, durchsuchte Kallies Ende 1912 den Besitz Schönes nach Papieren. Schöne bemerkte dies. Sternickel sagte später aus, dass dies der Moment gewesen sei, wo er beschlossen habe, sich dafür an seinem Arbeitgeber zu rächen. Sternickel sprach in einer Herberge in Müncheberg den damals zwanzigjährigen Georg Kersten, seinen 18-jährigen Bruder Willy und den 21-jährigen Franz Schliewenz an, ob sie „dufte Berliner“ seien, die mit ihm „ein Ding drehen“ wollten. Diese bejahten. Gemäß der Verabredung begaben sich die drei an einem frühen Morgen zum Kuhstall von Kallies. Dort wurde der Bauer überwältigt und mit einer Schnur erdrosselt. Als kurz darauf die 16-jährige Magd Anna Phillip den Stall betrat, um die Kühe zu melken, wurde auch sie überwältigt und ebenfalls erdrosselt. Anschließend begaben sich die vier in das Hauptgebäude und die Ehefrau von Kallies wurde im Bett getötet. Danach wurden die beiden Kinder des Bauern geweckt, mit einer Pistole bedroht und gezwungen, anzugeben, wo sich die Geldkassette von Kallies befand. Die beiden Töchter wurden anschließend eingesperrt. Die Beute wurde durch Sternickel aufgeteilt – jeder seiner Komplizen erhielt hierbei 100 Mark.

Die Tat wurde relativ schnell aufgeklärt. Noch am selben Tag brannte in dem etwa zwanzig Kilometer von Ortwig entfernten Ringenwalde, eine Strohmiete. Beim Löschen fanden die Helfer zwei halb verkohlte Leichen, die auf Grund mitgeführter, noch nicht verbrannter Papiere als das Bauernehepaar Kallies aus Ortwig, identifiziert werden konnten.
Ein sofort verständigtes Kommando, darunter der Bürgermeister von Ortwig und ein Gendarm namens Gelhaar, begaben sich sofort auf das Grundstück der Familie Kallies. Sternickel, der im Wohnzimmer noch immer nach weiteren Wertsachen suchte, ahnte die Gefahr und floh. Während dessen befanden sich die völlig verängstigten Mädchen noch immer im Schlafzimmerschrank!
Gendarm Gelhaar verfolgte den Räuber über das Feld. Schließlich endete die Flucht in Zellin, wo Sternickel in einer Gastwirtschaft vom Gendarmen Gelhaar festgenommen werden konnte.
Sternickels Mittäter, die Brüder Kersten und Franz Schliewenz, hatten sich unmittelbar nach der Auszahlung der Beute, zu Fuß zum Bahnhof Sietzing, etwa zehn Kilometer vom Tatort entfernt begeben. Von dort aus fuhren sie mit der Bahn nach Berlin. In einer Gaststätte prahlten sie wenige Tage darauf mit der Mordtat, über der bereits sämtliche Zeitungen berichteten. Der Gastwirt hörte den lauten Erzählungen aufmerksam zu und verständigte sofort die Polizei, welche die Täter noch in der Gaststätte festnahm.
In einem anschließenden Prozeß in Frankfurt (Oder) wurden August Sternickel, Georg Kersten und Franz Schliewenz, zum Tode durch den Strang verurteilt. Der zur Tatzeit noch minderjährige Willy Kersten, " kam mit einer langjährigen Zuchthausstrafe davon". Da Zuchthaus damals noch eine wirklich harte Strafe war, kann man wohl kaum von einer Begnadigung sprechen. Verdient hätte er sie ohnehin nicht.
August Sternickel "lebte" lange Zeit, als Spukgestalt und Kinderschreck im Oderbruch weiter. Ich kann mich noch gut an die Worte meines Großvaters " euch holt noch mal der Sternickel" erinnern, wenn mein Cousin und ich mal wieder irgend welchen Blödsinn angestellt hatten.
Über den "Mordfall Kallies" wurde bislang viel geschrieben. Mir persönlich drängt sich der Verdacht auf, dass ein Autor von dem anderen abgeschrieben hat, ohne die örtlichen Gegebenheiten zu kennen. Aus dem Mordfall ergeben sich noch heute, etliche bislang ungelöste Fragen.
Zum Beispiel: warum hat Sternickel die Leichen des Ehepaars Kallies mit dem Pferdewagen bis nach Ringenwalde geschafft? Über eine Strecke von beinahe zwanzig Kilometern, für die er mehrere Stunden benötigte und die ihm einem hohen Entdeckungsrisiko aussetzte? Gab es etwa einen weiteren, bis heute unbekannt gebliebenen Komplizen?
Zweifelhaft erscheint mir auch die Verfolgung des flüchtenden Sternickels. Wer einmal über einen Oderbruchacker gestapft ist, weiß, dass darauf niemand einen Spurt über mehrere Kilometer hinlegen kann! Es sei denn, Polizisten und Ganoven waren früher einfach besser trainiert als heute.
Wie es scheint, haben sich einmal mehr Wahrheit und Legende in einander versponnen. Im wahrsten Sinn des Wortes!

der Tatort im Jahre 2010

P.S. ihr glaubt gar nicht was es für einen Spaß macht, nichts ahnende Besucher in der Dämmerung an diesen Ort zu führen und dann mit leiser Stimme die schauerliche Geschichte herunterzuspulen. Und wenn dann noch in der Nähe ein brünftiger Rehbock bellt........................
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr doch blasse Gesichter im Dunkeln leuchten

Gruß an alle
Uwe

16.05.2014 20:30 (zuletzt bearbeitet: 16.05.2014 20:31)
#49
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hallo Uwe, sehr interessant,
habe gleich in der damaligen Zeitung nachgesehen und fand die Namen von dem Täter, den Helfern Kersten und Schlieben, der A. S. wurde früh gegen 6.00 hingerichtet und die beiden Helfer erhielten lebenslänglich.
War nur eine kleine Meldung, aber trotzdem etwas anders.


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16.05.2014 21:04
avatar  Linna
#50
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Ich habe zu DDR-Zeiten die Pitavale von Prof. Dr. Kaul gelesen, die historische Verbrechen und Gräueltaten in Sachsen und
auch in Deutschland beschreiben und auch Erklärungen dafür finden.
Ich glaube, dass diese Literatur in unserer Zeit nicht mehr erhältlich ist.
Wenn ich mich irre, würde ich mich freuen vom Gegenteil überzeugt zu werden.


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17.05.2014 06:09 (zuletzt bearbeitet: 17.05.2014 08:11)
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#51
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ABV

Zitat von thomas 48 im Beitrag #49
hallo Uwe, sehr interessant,
habe gleich in der damaligen Zeitung nachgesehen und fand die Namen von dem Täter, den Helfern Kersten und Schlieben, der A. S. wurde früh gegen 6.00 hingerichtet und die beiden Helfer erhielten lebenslänglich.
War nur eine kleine Meldung, aber trotzdem etwas anders.


Schau mal hier Thomas:
Das habe ich in einem zeitgenössischen Bericht zu dem Fall gefunden:

Nach längerer Beratung des Gerichtshofs verkündete der Vorsitzende, Landrichter Dr. Wrede:
Der Gerichtshof hat, auf Grund des Wahrspruchs der Herren Geschworenen und in Würdigung der Sachlage, im Namen des Königs für Recht erkannt, daß der Angeklagte Sternickel wegen dreifachen Mordes, schweren Raubes und vorsätzlicher Brandstiftung dreimal zum Tode, 5 Jahren Zuchthaus und dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, Willy Kersten wegen zweifachen Mordes, ferner wegen Totschlags in einem Falle, unter Versagung mildernder Umstände und wegen schweren Raubes zu, 15 Jahren Gefängnis, Georg Kersten und Franz Schliewenz wegen zweifachen Mordes, ferner wegen Totschlags in einem Falle, unter Versagung mildernder Umstände und wegen schweren Raubes beide zweimal zum Tode, 5 Jahren Zuchthaus und dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte zu verurteilen seien. Die verwendeten wendeten Mordwerkzeuge werden eingezogen. Die Kosten des Verfahrens fallen den Angeklagten zur Last. Die Angeklagten sind abzuführen, die Sitzung ist geschlossen.

Sternickel nahm das Urteil mit einer staunenswerten Ruhe, die er im übrigen während der ganzen Verhandlung an den Tag gelegt hatte, entgegen. Die drei jugendlichen Angeklagten, ganz besonders Schliewenz, der geradezu einen sympathischen Eindruck machte, waren vollständig gebrochen. Sie hatten augenscheinlich eine so harte Strafe nicht erwartet. Die drei jugendlichen Angeklagten wurden wiederum gefesselt (Sternickel blieb während der ganzen Verhandlung stark gefesselt). Als die Angeklagten im »Grünen Wagen« nach dem vom Gerichtsgebäude entfernt liegenden Untersuchungsgefängnis fuhren, wurden sie von der zahlreichen Menschenmenge, die trotz später Nachtstunde vor dem Gerichtsgebäude Posto gefaßt hatte, mit lauten Verwünschungen begleitet.


Möglicherweise weichen die Berichte der Chronisten in Punkto Urteilsverkündung darin ab, dass die Gebrüder Kersten beide zum Tode verurteilt wurden. Ist ja auch egal. Hauptsache die Burschen haben ihre Strafe bekommen. Und davon kann man bei dem damaligen Modalitäten in den Gefängnissen wohl ausgehen.
Heute wären die Mittäter mit einer Jugendstrafe unter fünf Jahren davon gekommen. Sternickel hätte auf jeden Fall "lebenslänglich" bekommen. Bei ihm wäre wohl zusätzlich auf die "besondere Schwere der Tat" verwiesen worden. Dann wäre er nicht nach dem Ablauf von fünzehn Jahren Haft entlassen worden.

so und jetzt noch ein updat: unter http://erichs-kriminalarchiv.npage.de/19...15-faellen.html
findet man eine weitere Darstellung des Mordfalls Kallies. Und einen Zeitungsartikel aus dem hervor geht, dass Georg Kersten und Franz Schliewenz in letzter Minute, zu lebenslangem Zuchthaus begnadigt wurden.
Also mein lieber Thomas, wir haben beide recht: zum Tode verurteilt wurden Georg Kersten, Franz Schliewenz und August Sternickel. Gehängt wurde am Ende jedoch nur Sternickel.
I

Viele Grüße
aus dem Oderland
Uwe

17.05.2014 14:20
avatar  Lutze
#52
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steht das Haus noch von der Familie Kallies?,
wird bestimmt nur noch eine Ruine sein,
wenn überhaupt
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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17.05.2014 14:34 (zuletzt bearbeitet: 17.05.2014 14:40)
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#53
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ABV

@Lutze

von dem ganzen Grundstück stehen nur noch die beiden auf dem Foto sichtbaren Torpfeiler. Von dem Haus ist tatsächlich nur noch ein Haufen Trümmer übrig. Ich werde demnächst noch einmal dorthin fahren und bessere Fotos von dem Grundstück schießen. Übrigens wohnen dort in der Nähe noch mehrere Familien Namens Kallies. Eine kenne ich sogar persönlich. Der Mord war aber nie ein Thema gewesen. Ist ja auch schon verdammt lange her und einige dieser Familien sind, trotz des selben Namens, lediglich um "mehrere Ecken" miteinander verwandt.
P.S. das Haus stand ein paar Meter hinter der Toreinfahrt. Rechts daneben stand der Stall, in dem der Bauer Kallies und die Magd Anna Phillip ermordet wurden.

Gruß Uwe

Ort: Tatort


Ort: Tatort

18.05.2014 13:59 (zuletzt bearbeitet: 18.05.2014 14:11)
#54
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icke46
natürlich hast du Recht, weiß auch nicht woher die falsche Jahreszahl stammt. In der DDR gab es in Thal noch eine Sippe Hornschuh, weiß aber nicht ob die was mit dem Toten zu tun haben. Das Lied kannte ich nicht.

Linna,
natürlich hatte ich in der DDR die Pitavale von Herrn Kaul, der natürlich nur bestimmte Verbrechen beschrieb die ihm in seinem kommunistischen Weltbild passten. Hatte auch einige ,,Alte Pitavale,, vor 1933.
Wenn du dich für solche Berichte interessierst, dann lies mal die Bände ,,Blutiger Osten,, sehr lehrreich.

Turtel
Habe vor vielen Jahren vom Zug aus das Zuchthaus in Untermaßfeld gesehen. Mir taten die Häftlinge schrecklich leid!!


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18.05.2014 14:43 (zuletzt bearbeitet: 18.05.2014 14:52)
#55
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Ruhla
1925
24.04
Im vorigen Oktober wurde bei einem Streik der Gemeindearbeiter die Technische Nothilfe eingesetzt. Aus Wut hat ein Arbeiter das Ventil des Stadtdruckers geöffnet. Er wurde heute zu einer Strafe von 100 Mark verurteilt
22.06
Gestern haben die Nazis eine Versammlung zu dem Thema ,,Fürstenabfindung,, durchgeführt. Auf dem Heimweg gegen 24 Uhr wurden einige N. von 80 Rotfrontkämpfer angegriffen. Ein Nazi erlitt ein Messerstich ins Gesicht. Die Rotfrontkämpfer flohen danach.
(ich werde dazu noch was tippen)
25.08
Vor dem Schöffengericht in Eisenach stand ein Tünchergeselle aus Ruhla. Er soll sich an seine kleine Tochter viele Jahre vergangen haben. Das kleine Mädchen ist dadurch geschlechtskrank geworden. Der Angeklagte meinte, das wäre alles ein Racheakt der Verwanden seiner Frau und seine zwei anderen Kinder stammen auch nicht von ihm.
Seine Tochter hat voller Angst immer geschwiegen, jetzt erzählte sie alles einer Schulfreundin und der Lehrerin. Der Angeklagte erhielt 1 Jahr Zuchthaus und 3 Jahre Ehrverlust.
18.12
Ein betrunkener Mann schlug und würgte seine Frau die ihren Sohn um Hilfe rief. Der Vater würgte jetzt auch seinen Sohn, der dann aus Notwehr ein Bügeleisen auf seinen Kopf schlug. Der Vater kam mit einem Schädelbruch ins Krankenhaus.


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18.05.2014 15:01
#56
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Einige Fragen zu dem 22.06
Ein Reporter war vermutlich nicht bei der Versammlung.
Ruhla hatte damals den Namen ,,Klein -Moskau,, gehabt und sehr viele Rotfrontkämpfer.
Warum hielten die Nazis eine Wahlkundgebung ausgerechnet in R. ab?
Wie viele Personen waren einige? Wer hat die 80 Gegner gezählt und warum sind die geflohen?
Fragen über Fragen


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22.05.2014 16:39
#57
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1927
Ruhla
14.05
50 Personen sind nach Genuss von Pferdefleisch an Fleischvergiftung erkrankt. Sie befinden sich in ärztl. Behandlung.
24.05
Der Heimatdichter Arno Schlothauer ist verschwunden. Er schickte ein Schreiben an Pfarrer Dr. Koch in dem er mitteilte das er Selbstmord machen will, da einige Dienstverfehlungen in seinem Amt bei der Stadtkasse passierte. Der Brief trug den Bahnstempel Eisenach-Frankfurt.
31.05
Der 17 jährige B. fuhr jeden Tag mit dem Fahrrad in die Berufsschule nach Eisenach. Am 31.05 kam er nicht wieder heim, seine Eltern erhielten einige Tage später eine Karte, wo er ihnen mitteilte, das er von Werbern der Fremdenlegion entführt wurde. Wo er ist, weiß er nicht.
5.07
Der Jugendlicher hat gelogen, er hat von seinem Vater eine hohe Summe Geld gestohlen. Die Polizei in Frankfurt übergab ihn seinem Vater.
15.07
Beim Schützenfest kam es zu einer großen Schlägerei zwischen den Männern von R. und Steinbach. es wurde mit Knüppel und mit Schlagringen gekämpft.
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Thal-Heiligenstein
Das Amtsgericht in Thal verurteilte einen Bauern aus Mosbach wegen wiederholten Holzdiebstahl zu 1 jahr Zuchthaus
fFebruar.
Der Bürgermeister Stötzer wurde wegen Hehlerei verhaftet. Er kaufte von einem Mitglied der Einbruchsgesellschaft Hunstock und Turm für seine Fabrik
Galalita, die von einem Einbruch aus Thal stammte.
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22.05.2014 16:49
#58
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Notiz
A. Schlohauer war ein berühmter Dichter, seine Stücke werden heute noch von einem Verein gespielt
Es soll auch einen schönen Grabstein geben

Der 17 Jährige.
Seine Sippe hat heute noch einen Laden, nehme mal an diese Geschichte weiß heute kein Urururenkel.

Hunstock war damals ein berühmter Bandenchef in Eisenach und erhielt eine hohe Zuchthausstrafe


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22.05.2014 18:14 (zuletzt bearbeitet: 22.05.2014 18:15)
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#59
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94

Zitat von thomas 48 im Beitrag #58
Hunstock war damals ein berühmter Bandenchef in Eisenach und erhielt eine hohe Zuchthausstrafe

Whoow! Gucke ma was das Guggele findet, wenn man's nach ihm suchen läßt ...
http://www.google.de/search?q=Hunstock+Bandenchef

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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24.05.2014 20:31
#60
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hallo 94,
ich habe das nicht ganz verstanden.
War bestimmt ein Scherz und ich bin reingefallen.
der Hunstock war damals berühmt, aber heute ist er total vergessen.

Habe zur zeit viel Ärger mit dem Internet und fang wieder von vorne an, mit dem Verbrechen von Eisenach


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