Grenzüberwachung an den Westgrenzen der "Alten Bundesrepublik"

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23.01.2017 14:09
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#76
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Zitat von IM Kressin im Beitrag #75
...
Diverses bleibt ungeschrieben in der Erinnerung, so soll es bleiben!

Es grüßt Euch
Kressin






Siggi


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23.01.2017 17:42 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2017 19:02)
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#77
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Stark, dass Du Dich noch an so viele Einzelheiten erinnern kannst, @IM Kressin. Ich habe schon so viel vergessen, was diese MZVE betrifft. Auch zu diesem Hotel kann ich nicht mehr viel sagen. Bei der vorherigen MZVE, an der ich teilnahm, ging es nach Wallsbüll bei Flensburg. Da musste ich mir ein Zimmer (und sogar das große "Ehebett"!) mit Joachim Schl. (ZKom RZ) teilen. Nun, der Zoll tat wirklich alles, um weitestgehend zu sparen.... Wenigstens kannte ich mich da oben an der dänischen Grenze aus, da ich beim HZA Flensburg ausgebildet worden bin und mir die Dienststellen / Örtlichkeiten vertraut waren.


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23.01.2017 21:49
avatar  harbec
#78
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Hallo!

Habe die Westgrenze, die dänische Grenze, die Ostseeküste vom Priwall bis Heringsdorf, die Ostgrenze bis nach Tschechien runter erst nach 1992
kennengelernt. Das aber reichlich und nicht zu knapp. Westgrenze war hauptsächlich Rauschgift und an den restlichen Grenzen waren es Menschen aus fernen Ländern, die nach Deutschland wollten.

Mit die schönste Zeit war der Bereich an der dänischen Grenze, da war ordentlich was los. Am Anfang N - S, später S - N. Egal ob am Norddeich, bei Böglum oder der Bereich Handewitt, Flensburg mit Kupfermühle und Wassersleben. Die Aufgriffszahlen waren recht hoch. Die Menschen liefen einem ja fast schon ins Auto. Der Job hat Spaß gemacht und die Überstunden liefen. Zum Schluss bin ich fast ohne Karte gefahren und kannte fast jede Ecke mit Vornamen.

Gruß harbec

Gruß Hartmut


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23.01.2017 21:58
#79
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Zitat von harbec im Beitrag #78
Hallo!

Habe die Westgrenze, die dänische Grenze, die Ostseeküste vom Priwall bis Heringsdorf, die Ostgrenze bis nach Tschechien runter erst nach 1992
kennengelernt. Das aber reichlich und nicht zu knapp. Westgrenze war hauptsächlich Rauschgift und an den restlichen Grenzen waren es Menschen aus fernen Ländern, die nach Deutschland wollten.

Mit die schönste Zeit war der Bereich an der dänischen Grenze, da war ordentlich was los. Am Anfang N - S, später S - N. Egal ob am Norddeich, bei Böglum oder der Bereich Handewitt, Flensburg mit Kupfermühle und Wassersleben. Die Aufgriffszahlen waren recht hoch. Die Menschen liefen einem ja fast schon ins Auto. Der Job hat Spaß gemacht und die Überstunden liefen. Zum Schluss bin ich fast ohne Karte gefahren und kannte fast jede Ecke mit Vornamen.

Gruß harbec

Kennt ihr die Rote Gasse in Flensburg?


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23.01.2017 22:06
avatar  harbec
#80
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #79
[quote=harbec|p592832]Hallo!


Kennt ihr die Rote Gasse in Flensburg?


Hallo!

Wenn ich recht entsinne, könnte das der P..f gewesen sein. Sind wir, glaube ich, ab und zu dran vorbei gefahren.
Die Masse der Einsatzzeiten waren wir in Bredstedt untergebracht. Also wenn in die Stadt, dann Bredltown o. Husum.

Gruß harbec

Gruß Hartmut


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23.01.2017 22:29
#81
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Zitat von harbec im Beitrag #80
Zitat von thomas 48 im Beitrag #79
[quote=harbec|p592832]Hallo!


Kennt ihr die Rote Gasse in Flensburg?


Hallo!

Wenn ich recht entsinne, könnte das der P..f gewesen sein. Sind wir, glaube ich, ab und zu dran vorbei gefahren.
Die Masse der Einsatzzeiten waren wir in Bredstedt untergebracht. Also wenn in die Stadt, dann Bredltown o. Husum.

Gruß harbec


Ich war in der Wende zu einem Lehrgang auf Sylt und danach bei meinem Kinderfreund in Flensburg, hatte leider nur wenig Geld.
Das Bordell war unten an der Ecke zum Hafen und andere Frauen waren an den Fenstern in der Gasse.
Rein zufällig war ich im B. und habe zwei Tage später ein Zimmer kennen gelernt


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24.01.2017 00:38
avatar  andyman
#82
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Zitat von harbec im Beitrag #78
Hallo!

die Ostseeküste vom Priwall bis Heringsdorf,

Gruß harbec


Bist ja schon viel rumgekommen,Heringsdorf passt aber nicht mehr ins Thema "Alte Bundesrepublik"und liegt auch 5km von Polen weg,Ahlbeck heißt der Grenzort zu Polen.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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24.01.2017 06:30
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#83
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( gelöscht )

Husum, nen schönes Örtlein diese Schimmelreiterschreibergeburtsstadt!


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16.10.2021 13:26
#84
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Reporter Jünemann hinterfragt die bevorstehende Bewaffnung des Grenzschutz-Einzeldienstes am Grenzübergang der BRD nach Luxemburg in Wasserbilligerbrück, am Grenzübergang nach Holland (Vaalsquartier) bei Oberregierungsrat Dr. Attenberger im Bundesinnenministerium in Bonn, er interviewt den Geschäftsführer der Gewerkschaft ÖTV der Fachabteilung Polizei von RLP, Weber, und Beamte des Grenzschutzeinzeldienstes.


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17.10.2021 18:39
#85
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....Nostalgie pur..gut dass schon damals Streifen des Zollgrenzdienstes (bewaffnet) bei den Zollämtern im Rahmen der Streifentätigkeit Dienst verrichtet haben.


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18.10.2021 01:31
#86
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Ich schreibe mal einen Beitrag aus der Erinnerung, es geht um die Zeit 1960-1965 und um Einkaufsfahrten nach Holland, ich war damals Obergrenze 10 Jahre alt.
Viele Produkte in Holland waren preiswerter und da lohnten sich auch Fahrten, wenn man nicht im direkten Grenzbereich wohnte. Großvater fuhr immer einmal pro Monat im Schnitt. Auto voll belegt mit fünf Erwachsenen, möglichst drei Frauen die nicht rauchten auf der Rückbank. Dazu wurde noch ein Kind auf den Schoß genommen. Zu der Zeit gab es Autos, die hatten vorne eine durchgehende Sitzbank. Großvater hatte einen Borgward und der war so eingerichtet. Großvater am Steuer, mein Vater rechts und ich in der Mitte. Zu der Zeit interessierte es die Polizei nicht, dass mit zusätzlich zwei Kindern, zuviele Personen im Fahrzeug waren.
Die Deutschen fielen am Wochenende wie die Heuschrecken in Holland ein und im holländischen Handel klingelte die Kasse. Bei der Einreise nach Holland ein Blick auf den Personalausweis und bei viel Betrieb wurde durchgewunken.
Zigaretten, Butter, Diesel waren extrem preiswerter. Zigaretten eine Stange, Butter hatte auch eine Mengenbegrenzung und immer gerechnet auf einen Erwachsenen. Diesel durfte der Tank voll sein, jedoch war z.B. ein Faß, 200 Liter, auf dem Anhänger nicht erlaubt. Benzin war auch günstiger und da man schon da war, wurde der Tank gefüllt. Motoroel war auch günstiger und man machte auch schon mal den Oelwechsel in Holland.
Viele Lebensmittel waren auch preiswerter als in Deutschland und der Einkauf machte Sinn. Das Problem war jedoch, es gab zu der Zeit noch eine Obergrenze nach Wert, bezogen auf eine erwachsene Person.
Die Einreise nach Deutschland war dann nicht so lustig. Der deutsche Zoll kannte keinen Spaß und ihm war bekannt, seine Landsleute hatten alles im Sinn, nur keine Gesetzestreue.
Durchgewunken bei der Einreise wurde nur selten. Anhalten, Personalausweiskontrolle, haben sie etwas anzumelden, war die Standartfrage. Die Antwort war nein und manchmal durfte man dann direkt passieren. Doch oft, Kofferraum öffnen, Blick in die Einkaufstaschen, alles ausräumen und Blick in die Hohräume. Wurde nun etwas gefunden, dann ging der Spaß richtig los. Alle Einkäufe ab ins Zollhaus zur Detaikontrolle.
Ich habe Fälle gesehen, da wurden die Seitenverkleidungen der Türen abgeschraubt, Rückbank ausbauen. Radkappen wurden abgenommen, da hier oft Zigaretten deponiert wurden.
Kontrollen konnten bis zur Leibesvisitation gehen.
Wir Kinder wurden vorher instruiert, schweigen und bei Fragen keine Ahnung.
Margarine der Marke Rama hatte die gleiche Größe wie die Butter in Holland. Rama konnte man auch in Holland kaufen. So sammelten die Frauen immer das Papier der Rama und in Holland wurde die Butter in das Ramapapier umgepackt. Dadurch konnte man größere Mengen Butter nach Deutschland einführen, sofern es dem Zoll nicht auffiel.
Hatte man den Zoll mit geschmuggelter Ware ohne Schaden passiert, war die Gefahr noch nicht vorbei, denn es gab noch den Zollgrenzbezirk und da konnte auch noch kontrolliert werden. Aus meiner Erinnerung waren es 15 km zur Grenze.
Der Zeitrahmen ist natürlich nicht mit späteren Zeiten und schon gar nicht mit dem heutigen Ist-Zustand vergleichbar.
Zu der Zeit hatte nicht jeder ein Auto und da wurden auch mal Einkaufsfahrten mit Nachbarn organisiert, die kein Auto hatten.
Fähnrich


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18.10.2021 06:24
#87
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... diese Art der Zollkontrollen erfolgte bis in die 90er Jahre ... jedenfalls an der Ostgrenze zu Polen ...

____________________________________________________________
Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

Die Dummheit ist wie das Meer. Sie bedeckt sieben Zehntel der Erde, wirft gern hohe Wellen ... und manche baden wohlig darin!

.


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18.10.2021 08:19
avatar  Ebro
#88
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Und heute noch an der Grenze zur Schweiz. Die Ortsschilder haben noch den Zusatz: Zollgrenzbezirk!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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18.10.2021 09:27
#89
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... na ja, die Schweiz ist ja nicht in der EU ...

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Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

Die Dummheit ist wie das Meer. Sie bedeckt sieben Zehntel der Erde, wirft gern hohe Wellen ... und manche baden wohlig darin!

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18.10.2021 10:29 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 10:34)
#90
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#87
Hallo,
stimmt, wir wurden oft in Jämlitz, ca. 4 km von Bad Muskau, kontrolliert.An der Grenze in Bad Muskau selten.
Gruß Frank


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