als Grenzsoldat die DDR verraten

  • Seite 2 von 11
29.03.2014 19:53
avatar  ( gelöscht )
#16
avatar
( gelöscht )

Wer hatte ein Wissen über Spatensoldaten gehabt?
Mein Wissen war 1968 vom Jugendwart von Eisenach.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 19:56
avatar  94
#17
avatar
94

Zitat von turtle im Beitrag #11
Mal vorausgesetzt, jemand plante schon vor der NVA eine Flucht, kann ich sehr gut verstehen dass er seine Chance genutzt hat. Warum soll er ein größeres Risiko abwarten? Hätte ich diese Chance gehabt hätte ich sie genutzt, so wären mir eventuell 18 Monate Zuchthaus erspart geblieben.
Hättest Du Dich auch 'freiwillig' zu einer längeren Dienstzeit verpflichtet, um diese Chance zu bekommen?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 19:58
avatar  Mike59
#18
avatar

Zitat von thomas 48 im Beitrag #16
Wer hatte ein Wissen über Spatensoldaten gehabt?
Mein Wissen war 1968 vom Jugendwart von Eisenach.


Ich glaube wer es wissen wollte hat die für Ihn notwendigen Informationen in der DDR bekommen. Gert hat auch seinen Scout gefunden der ihn über die Grenze brachte.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:01
avatar  Pit 59
#19
avatar

Zitat von maxhelmut im Beitrag #15
ratata

Gefreiter,Uffz, Feldwebel

gezwungen wurde ?????

was stimmt hier nicht

man konnte den Dienst auch mit der Waffe verweigern(Spatensoldat)


Es bestand eine Wehrplicht hüben wie drüben und das wusste man als geborener Junge Die Jungs vom Spatensevice hatten ja nun auch nicht den besten Ruf (vom Hören und sagen)

Und wenn alle den Wehrdienst (mit Waffe) verweigert hätten na wo hätte man denn die vielen Spaten hergenommen ?


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:11
avatar  Mike59
#20
avatar

Ach @Pit 59 ich glaube Spaten hatten wir genug. Nur zur Wende wurden die knapp, weil jeder seine verschüttete Westverwandschaft ausgegraben hat.
Okay ist OT - tschuldigung.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:13
avatar  ( gelöscht )
#21
avatar
( gelöscht )

Zitat von 94 im Beitrag #17
Zitat von turtle im Beitrag #11
Mal vorausgesetzt, jemand plante schon vor der NVA eine Flucht, kann ich sehr gut verstehen dass er seine Chance genutzt hat. Warum soll er ein größeres Risiko abwarten? Hätte ich diese Chance gehabt hätte ich sie genutzt, so wären mir eventuell 18 Monate Zuchthaus erspart geblieben.
Hättest Du Dich auch 'freiwillig' zu einer längeren Dienstzeit verpflichtet, um diese Chance zu bekommen?

I
Ich habe nie mit einer Chance gerechnet bei einer Einziehung zur Grenze zu kommen. Gesammelte Informationen über mich sprechen für meine Einschätzung.. So habe ich noch vor meiner Einziehung versucht zu fliehen. Nach meiner Haft war ich erst einmal unwürdig das "Ehrenkleid" zu regen. Ich wartete nicht erst ab wann ich wieder würdig bin, und haute mit Erfolg ab.Aber mal hypothetisch die hätten mir die Grenze angeboten ,hätte ich mich freiwillig verpflichtet um meine Chance mit weniger Risiko zu suchen.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:20
#22
avatar

Zitat von Lutze im Beitrag #1
wie viele Grenzsoldaten Fahnenflucht in den Westen genommen haben,
ich weiß es nicht,Kameraden läßt man zurück,
man weiß nicht,welchen Ärger diese bekommen,
wie dachte man als Grenzsoldat,wenn einer von ihnen im Westen ist?,
Verräter?,hat der das richtig gemacht?,
den Fahnen-Eid gebrochen?,die DDR verraten?,
was habt ihr als Grenzer von solchen Leuten gehalten?
gruß Lutze


Zuerstmal ist festzuhalten ,- daß die DDR ein Unrechtsstaat war !


Sicher ,- nicht vergleichbar mit dem, was im III.Reich abging ,- aber ein Staat ,-
der seinen Bürgern Grundrechte wie Rede-und Meinungsfreiheit vorenthielt - ebenso wie die Reisefreiheit und das freie Niederlassungsrecht !

UInd am schlimmsten ,- es gab keine Verwaltungsgerichtsbarkeit-auf deutsch:

Es gab keine Möglichkeit ,- seine Grundrechte irgendwo einzuklagen !


Vor diesem Hintergrund wurde der Fahneneid ebenso zur Farce wie die geforderte Treue zum sozialistischen Staat.

Wer mit Fluchtgedanken gespielt hat und mit seiner Flucht keine fremden Leben gefährdete,- der hat mein Verständnis und meine volle Hochachtung,-
denn der Weggang aus der Heimat ist ein Faunenschnitt im persönlichen Leben - diese Erfahrung durfte ich am eigenem Leibe verspüren.

Wir Kameraden in der Dittrichshütte hatten uns hinsichtlich des bevorstehenden Grenzeinsatzes geschworen ,- niemanden zu behindern und niemandem nur aus Fluchtgründen in den Rücken zu schiessen - so wie es der elende Feigling Weinhold tat !

Wie auch immer ,- einen Verrat an der DDR kann ich nicht erkennen !

Verrat bedingt zuvor gegenseitige Treue ,- und diese Treue hat die DDR schon im Vorgriff an allen Bürgern gebrochen - somit war auch jeder Bürger berechtigt, die Treue zur DDR zu brechen !


Hugh ,- ich habe gesprochen.....

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:21 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2014 20:26)
avatar  ( gelöscht )
#23
avatar
( gelöscht )

@maxhelmuth , mal so für dich , . Nur mal zur Info, in der DDR hat man auf Grund von beruflicher Qualifizierung ,wenn man zur NVA eingezogen wurde . auch einen entsprechenden Dienstgrad nach Entlassung, erhalten . Bleib mal im Forum G......, da biste besser aufgehoben ,schnüffeln lohnt sich nicht.
ratata


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:26
#24
avatar

hallo ratata

ich bin hier und da angemeldet

und schnüffeln !!!!

sei vorsichtig mit deinen Äußerungen

der schuß kann schnell nach hinten los gehen


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:26
avatar  Mike59
#25
avatar

Zitat von ratata im Beitrag #23
@maxhelmuth , mal so für dich , . Nur mal zur Info, in der DDR ist man auf Grund von beruflicher Qualifizierung ,wenn man zur NVA eingezogen wurde . auch einen entsprechenden Dienstgrade erhielt . Bleib mal im Forum G......, da biste besser aufgehoben ,schnüffeln lohnt sich nicht.
ratata


Also echt, du hättest dich diesem dir widerwärtigem System aber auch etwas konsequenter verweigern können. Das zu erkennen, braucht man nicht zu schnüffeln, nur das lesen was du eingestellt hast.
@94 würde da sagen: Etwas sorgfältiger mit den persönlichen Daten umgehen.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:28 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2014 20:31)
#26
avatar

Zitat von Mike59 im Beitrag #20
Ach @Pit 59 ich glaube Spaten hatten wir genug. Nur zur Wende wurden die knapp, weil jeder seine verschüttete Westverwandschaft ausgegraben hat.
Okay ist OT - tschuldigung.


Hahahaaaaa ,- der war gut !

Genau so hab ich die Wendezeit in B / W erlebt ,- da haben sich auf einmal bucklige Verwandte gemeldet ,- die mich vor meiner Ausbürgerung noch bei der Stasi linientreu angezinkt haben...

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:32
avatar  ( gelöscht )
#27
avatar
( gelöscht )

Unrechtsstaat ist ein Kampfbegriff, damit will man nur nachträglich den kalten Krieg gewinnen.
Für mich waren die ersten 5 Jahre BRD leben in einem Unrechtssstaat, da mir das Recht auf Arbeit verwehrt wurde.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:37 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2014 20:37)
avatar  ( gelöscht )
#28
avatar
( gelöscht )

Zitat von maxhelmut im Beitrag #15
ratata

Gefreiter,Uffz, Feldwebel

gezwungen wurde ?????

was stimmt hier nicht

man konnte den Dienst auch mit der Waffe verweigern(Spatensoldat)


als ich 1963 gemustert wurde, war die Alternative für Verweigerung das Gefängnis, Bausoldaten gab es damals noch nicht.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:41 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2014 20:42)
avatar  94
#29
avatar
94

Hallo @Ostlan3., schonemal über den Unterschied zwischen Treuebruch und Verrat nachgedacht? Also was Du beschreibst ist für mich (obwohl, ich durfte es etwas anders erleben), also was Du beschreibst ist für mich ein Treuebruch. Der Verrat qualifiziert sich aus diesem durch niedere Beweggründe. Wie zum Beispiel das Vortäuschen der Treue mit der gezielten Absicht, den Schwurpartner zu schädigen.

Mal eine Frage @Gert, wieso hast'n nicht die Zeit bei der GBK für den schlanken Fuß genutzt, oder gab's da keine Gelegenheit etwa?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2014 20:42
#30
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #27
Unrechtsstaat ist ein Kampfbegriff, damit will man nur nachträglich den kalten Krieg gewinnen.
Für mich waren die ersten 5 Jahre BRD leben in einem Unrechtssstaat, da mir das Recht auf Arbeit verwehrt wurde.


Dann war die DDR also in Deinen Augen ein Rechtsstaat ??

....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!