Gedenkstätte Point Alpha eröffnet neue Ausstellung

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13.10.2014 20:43
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#16
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #11
Hallo @manudave ,

na dann mal raus mit der Sprache: Hättest Du ein gutes Gefühl, mich da durch zu führen, oder meinst Du, es gäbe dann immer noch Bedarf für Relativierungen?


ciao Rainman


Also Rainman ,mich hat er Anfang August da durch geführt und ich hatte nicht den Eindruck ,daß er sich dabei unwohl fühlte !
Aber ich bin ja auch noch lernfähig ,trotz meines verbohrten Standpunktes .

MfG FRITZE


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13.10.2014 20:48
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#17
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Ich möchte auch jene Gedenkstätte besuchen, im kommenden Frühjahr. Allerdings ist es mein Plan, ohne jedwede Führung einen eigenen Eindruck des historischen Ortes, wenn möglich, zu bekommen.

VG Klaus


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14.10.2014 09:51
#18
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Zitat von UvD815 im Beitrag #10
Habe gestern auch mal einen Gang an der Grenze bei Geisa gemacht. Leider wurde das Haus an der Grenze total umgestaltet .

Fahrzeuge wie LO 2002, P 3, GAZ 69, Krad MZ sowie GSZ, Sprechsäule und GT Soldaten, Dienstzimmer KC fehlen nun. Neben Schautafeln steht dort nur noch ein P 601 , 2 MPI s und eine GT Jacke sind ausgestellt.

In der oberen Etage eine DDR Schrankwand mit Mitropa geschirr. Passt irgendwie nicht so richtig.

Die neuen Schautafeln zeigen zwar die Geschichte zur Teilung bis Wiedervereinigung, jedoch geht die Ausstellung zu den Grenztruppen unter.

Ein großer Raum im oberen Bereich zeigt zudem nach alles über die Natur in der Rhön.

Die US Ausstellung im OP Alpha blieb bis auf Neuzugang einer UH 1 D unverändert.



Wie sagt man so schön? Der Sieger schreibt die Geschichte.
Ich war auch in den Sommerferien dort und kenne auch die alte Ausstellung.
Ich fand die alte Ausstellung wesentlich interessanter und im Bezug zur damaligen Grenze passender. Und dazu gehört nun mal dieser Ort.
Aber die Zahlen der Besucher scheinen ja dem neuen Konzept Recht zu geben. Obwohl ich es nicht verstehe, das alles so krass zu überarbeiten. Es hat ja im Grunde nichts mehr mit dem Thema der Grenze und ihren Aufbau usw zu tun. Im Fordergrund steht hier nur noch der Kalte Krieg. Amerika vs Sowjetunion


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14.10.2014 11:30
#19
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Thüringer, gerade hier im Forum wird doch eigentlich sehr oft gefordert, die Grenze auch als Konstrukt des kalten Krieges zu sehen - manchmal sogar - so mein Gefühl - um die Grausamkeit der Anlagen ein wenig zu relativieren, aber sei es drum.

Es soll nun deutlicher aufgezeigt werden, dass wir nur ein Teil des eisernen Vorhangs waren und das die beiden Supermächte großen Einfluss auf die Geschehnisse in Europa hatten.

Im Haus auf der Grenze wird nicht weniger über die DDR-Grenzanlagen gezeigt, sondern eigentlich sogar ein wenig mehr. Z.B. werden die FGH deutlich aufgezeigt, zahlreiche Anweisungen in Schriftform haben Einzug gefunden und sogar die Blücher Medaille hab ich wieder gefunden (dachte, dass die verschwunden ist). Der Zaun, die SM 70, die Minen und die Geschehnisse über die tausendfachen Deportationen aus dem Grenzgebiet sind auch weiterhin da.

Verschwunden sind z.B. die Grenzpfosten, die draußen vor dem US-Camp tatsächlich den Abstand derer besser aufzeigen können.

Der LKW mit der Biertischbank hatte eh nix drin verloren und der Lautsprecherwagen hat mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet - insofern wurde er entfernt.

Klar, dass ein ehemaliger Grenzer gern seine alten Ausrüstungsgegenstände noch einmal sieht - zumindest das, was nicht zusammen gepuzzelt wurde. Aber darum soll es in einer Gedenkstätte weniger gehen, diese steht wohl eher für die Geschichte des großen Ganzen und natürlich auch für die Opfer dessen.

 

Ich war Anfangs auch sehr kritisch, bin aber mittlerweile davon überzeugt - besonders weil sich die Jugend sehr interessiert zeigt.

Übrigens mag ich die Geschichte mit den "Siegern" nicht. Gerade die Sache mit dem "kalten Krieg" wird sehr sachlich dargestellt, dass sich der Besucher seine eigene Meinung bilden kann und dies auch soll. Für die knallharten Fakten - z.B. die Fluchtzahlen vor 61 und nach 89 - können wir auch nix - die sprechen nunmal für sich.


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14.10.2014 11:45
#20
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manudave, da hast Du sicher mit deinen Beitrag Recht. Aber für mich war die alte Ausstellung was zum "anfassen". Und den ganzen Wahnsinn der an der Grenze so aufgebaut wurde zu begreifen und sich das vor Augen zuführen. Allein was da an Geld verschleudert wurde. Aber das ist ein anderes Thema.
In der neuen Ausstelleung muß man sehr viel lesen und wird an Information nur so erschlagen. Das war zu mindest mein Eindruck. Aber falls ich sie noch mal besuche, Schwiegermuttern wohnt nicht weit, werde ich sie bestimmt mit anderen Augen betrachten.


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14.10.2014 11:46
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#21
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Ich habe beide Ausstellungsvarianten sehen können. Ich finde die jetzige an diesem Ort richtig, denn sie legt den Schwerpunkt auf das, was uns alles erspart geblieben ist - siehe all die Karten möglicher Angriffsszenarien der Großmächte - welch eine (irre) Logik das war und die "kleinen Deutschen" mittendrin.

Darüber hinaus spricht sowieso das Territorium auf dem Bergrücken mit dem Blick nach Thüringen und Hessen seine eigene Sprache, auch im Hinblick auf die regionalen Konsequenzen der Grenzelinienziehung und eines möglichen Militärschlags.
.


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14.10.2014 18:45
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#22
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@Barbara Das hast Du sehr treffend beschrieben ! Die Landschaft mit Ausblick regt zum Nachdenken an und wenn der Himmel dann noch Bände spricht , ist der Eindruck von dieser Stätte noch grösser !


MfG FRITZE


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14.10.2014 18:58
#23
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Zitat von Hufklaus im Beitrag #17
Ich möchte auch jene Gedenkstätte besuchen, im kommenden Frühjahr. Allerdings ist es mein Plan, ohne jedwede Führung einen eigenen Eindruck des historischen Ortes, wenn möglich, zu bekommen.

VG Klaus


Fritze wurde auch von mir nicht wirklich "geführt", sondern es war nur eine Erklärung über die neue Ausstellung. Eine wirkliche Führung beinhaltet ja den Aufbau der Grenzanlagen etc. - einen ehemaligen Grenzer kann das ja eher nur langweilen. Außerdem war ich scharf auf sein Kölsch :-)


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18.04.2017 20:32
#24
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23.04.2017 14:56 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2017 14:57)
#25
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Eröffnung für Besucher in 2017 geplant
Point Alpha Stiftung restauriert ehemaligen Führungsturm der DDR-Grenztruppen
http://osthessen-news.de/n11547383/point...enztruppen.html

"Mobility, Vigilance, Justice"

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26.04.2017 11:05
avatar  Grete85
#26
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Hallo zusammen,
ich bin mal gespannt, was alles für die Füst zusammen getragen wurde. Und ob eventuell alles so eingerichtet wurde wie es damals eingerichtet war. Bzw dem Original sehr nahe kommt. Ich bin mal gespannt. Mal sehen, wenn ich mal da mal rauf kommen, was ich so alles (für mich) bemängeln muß.

Gruß Grete

--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön

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26.04.2017 15:26
avatar  Mike59
#27
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Zitat von Grete85 im Beitrag #26
Hallo zusammen,
ich bin mal gespannt, was alles für die Füst zusammen getragen wurde. Und ob eventuell alles so eingerichtet wurde wie es damals eingerichtet war. Bzw dem Original sehr nahe kommt. Ich bin mal gespannt. Mal sehen, wenn ich mal da mal rauf kommen, was ich so alles (für mich) bemängeln muß.

Gruß Grete

Fahr als erstes nach Vacha, der Turm ist schon seit geraumer Zeit wieder hergestellt. Den Schlüssel bekommst du in der Burg im Museum, allerdings fehlt halt im Turm so ziemlich das gesamte Inventar.


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25.05.2017 18:06
#28
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Grenzturm bei Wiesenfeld künftig für Besucher begehbar
http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-...enfeld-100.html

"Mobility, Vigilance, Justice"

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25.05.2017 20:45 (zuletzt bearbeitet: 25.05.2017 21:05)
avatar  mibau83
#29
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wenns mal irgendwie hinhaut schau ich mir den bei gompertshausen mal an. bei behrungen bin ich ja schon mal den herrn erhard aus üchtelhausen begegnet.
verwunderung seinerseits war groß über einen ddr-grenzer mit mainfränkischen dialekt.


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25.05.2017 21:10
#30
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Zitat von mibau83 im Beitrag #29
wenns mal irgendwie hinhaut schau ich mir den bei gompertshausen mal an. bei behrungen bin ich ja schon mal den herrn erhard aus üchtelhausen begegnet.
verwunderung seinerseits war groß über einen ddr-grenzer mit mainfränkischen dialekt.


Mit Spanshügel.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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