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#1

Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 13:24
von Lutze | 8.354 Beiträge | 1296 Punkte
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gab es sowas?,
zum Beispiel,ich möchte Mitglied einer westdeutschen Partei werden,
und man lebt in der DDR,
wenn ja,wie wurden Mitgliedsbeiträge bezahlt?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


zuletzt bearbeitet 20.03.2014 13:26 | nach oben springen

#2

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 13:30
von Moskwitschka (gelöscht)
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Also @Lutze

Das wird wahrscheinlich wie beim Westfernsehen gewesen sein sein. Da musste man als DDR-Bürger auch keine GEZ Gebühren zahlen.

LG von der Moskwitschka


jecki09 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 13:31
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich stelle mir gerade vor ich hätte damals irgendwo die Mitgliedschaft in der SPD beantragt.
Also wenn das irgendwie doch hätte möglich sein können, dann würde mich das sehr verwundern.


zuletzt bearbeitet 20.03.2014 19:55 | nach oben springen

#4

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 13:31
von linamax | 2.239 Beiträge | 698 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es sowas?,
zum Beispiel,ich möchte Mitglied einer westdeutschen Partei werden,
und man lebt in der DDR,
wenn ja,wie wurden Mitgliedsbeiträge bezahlt?
gruß Lutze

Hallo Lutze
Also jetzt willste uns wohl verscheißern .



thomas 48, Krepp, Svenni1980 und polsam haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 14:15
von eisenringtheo | 9.773 Beiträge | 1795 Punkte
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Die Volkspolizei würde dich aufsuchen, um einen Sachverhalt zu klären....
"§ 219. Ungesetzliche Verbindungsaufnahme. (1) Wer zu Organisationen, Einrichtungen oder Personen, die sich eine gegen die staatliche Ordnung der Deutschen Demokratischen Republik gerichtete Tätigkeit zum Ziele setzen, in Kenntnis dieser Ziele oder Tätigkeit in Verbindung tritt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren, Verurteilung auf Bewährung oder mit Geldstrafe bestraft.
http://www.verfassungen.de/de/ddr/strafgesetzbuch74.htm
Theo



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#6

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 14:24
von furry | 3.818 Beiträge | 684 Punkte
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So weit ich weiß, gibt es im Forum einen User, der schon mit seinen Sympathiebekundungen für die polnische "Solidarnosc" auffällig wurde.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 15:41
von utkieker | 2.947 Beiträge | 56 Punkte
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Zitat von furry im Beitrag #6
So weit ich weiß, gibt es im Forum einen User, der schon mit seinen Sympathiebekundungen für die polnische "Solidarnosc" auffällig wurde.

Was? nur einen @furry?
Die Solidarnosc war eine Gewerkschaft und wenn sie nicht zum allgemeinen Anhängsel einer Partei wird ist mir Solidarnosc schon lieber. Wichtig: Eine Gewerkschaft muß groß und kampfentschlossen sein, hier geht Masse vor Klasse!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 15:51
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Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 16:03
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es sowas?,
zum Beispiel,ich möchte Mitglied einer westdeutschen Partei werden,
und man lebt in der DDR,
wenn ja,wie wurden Mitgliedsbeiträge bezahlt?
gruß Lutze

Lutze ! Ich möchte Dir nicht zu nahe tretten aber wieviel Bier hast Du jetzt schon im Kessel



linamax und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 16:07
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Theoretisch, wenn du einen "Strohmann" im "Westen" gehabt hättest der für dich den Mitgliedsbeitrag überweist, wäre das sicher möglich gewesen. Aber eben heimlich und nicht offiziell. Die westdeutsche Partei hätte von deiner Mitgliedschaft nichts gehabt. Denn sie hätten, um keine schlafenden Hunde zu wecken, ihr Mitglied in der DDR weder erwähnen und schon gar nicht kontaktieren dürften. Ansonsten wärst du wohl im Gefängnis gelandet, wegen " Verbotener Kontaktaufnahme".

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#11

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 16:52
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es sowas?,
zum Beispiel,ich möchte Mitglied einer westdeutschen Partei werden,
und man lebt in der DDR,
wenn ja,wie wurden Mitgliedsbeiträge bezahlt?
gruß Lutze
Lassen wir die die Beitragsbezahlerei außen vor.

Wenn jemand ganz offen vom Boden der DDR aus in die DKP hätte eintreten wollen hätte es möglicherweise sogar unter entsprechendem propagandistischen Tralala geklappt.

Aber wir wissen schon, wie du, Lutze, es meinst.

Nun, für diejenigen, die die Möglichkeit hatten in die Bundesrepublik zu reisen, stand dem eigentlich nichts entgegen. In der BRD wurden DDR-Bürger einfach als Deutsche angesehen.
Stell dir vor ein DDR-Rentner oder Einreisender in besonderen familiären Angelegenheiten wäre im Westen in eine Partei eingetreten - wie hätten dies DDR-Behörden verhindern können?
Mal ein anderes Beispiel aus der Realität: Immer wenn Rentner sich in Richtung BRD aufmachten, wurden sie von der Organen der DDR (sprich Volkpolizei) davon in Kenntnis gesetzt, dass sie von westdeutschem Boden aus nicht in Drittländer weiterreisen dürfen.
"Ihr Visum gilt nur für die BRD! Wenn wir erfahren, dass ,,,, dann dürfen Sie nie wieder ...!!!"
Doch was machten die, die sich nicht einschüchtern ließen - wie eine lebenslustige ältere Dame aus meiner Nachbarschaft? Die marschierten im westlichen Teil Deutschlands mit ihren Verwandten stracks zur nächsten Meldestelle und ließen sich einen bundesdeutschen Reisepass ausstellen, mit dem sie sonst wohin kamen.

Ich denke, dass so etwas auch mit einem Parteieintritt funktioniert hätte.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#12

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:01
von linamax | 2.239 Beiträge | 698 Punkte
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Zitat von HG19801 im Beitrag #11
Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es sowas?,
zum Beispiel,ich möchte Mitglied einer westdeutschen Partei werden,
und man lebt in der DDR,
wenn ja,wie wurden Mitgliedsbeiträge bezahlt?
gruß Lutze
Lassen wir die die Beitragsbezahlerei außen vor.

Wenn jemand ganz offen vom Boden der DDR aus in die DKP hätte eintreten wollen hätte es möglicherweise sogar unter entsprechendem propagandistischen Tralala geklappt.

Aber wir wissen schon, wie du, Lutze, es meinst.

Nun, für diejenigen, die die Möglichkeit hatten in die Bundesrepublik zu reisen, stand dem eigentlich nichts entgegen. In der BRD wurden DDR-Bürger einfach als Deutsche angesehen.
Stell dir vor ein DDR-Rentner oder Einreisender in besonderen familiären Angelegenheiten wäre im Westen in eine Partei eingetreten - wie hätten dies DDR-Behörden verhindern können?
Mal ein anderes Beispiel aus der Realität: Immer wenn Rentner sich in Richtung BRD aufmachten, wurden sie von der Organen der DDR (sprich Volkpolizei) davon in Kenntnis gesetzt, dass sie von westdeutschem Boden aus nicht in Drittländer weiterreisen dürfen.
"Ihr Visum gilt nur für die BRD! Wenn wir erfahren, dass ,,,, dann dürfen Sie nie wieder ...!!!"
Doch was machten die, die sich nicht einschüchtern ließen - wie eine lebenslustige ältere Dame aus meiner Nachbarschaft? Die marschierten im westlichen Teil Deutschlands mit ihren Verwandten stracks zur nächsten Meldestelle und ließen sich einen bundesdeutschen Reisepass ausstellen, mit dem sie sonst wohin kamen.

Ich denke, dass so etwas auch mit einem Parteieintritt funktioniert hätte.

Hallo Hg19801
Das hat meine Mutter 1974 gemacht als sie mich besuchte . Aber bei uns in der Verwaltung im Ort der hatte das nach drüben gemeldet und da hatte meine Mutter die Arschkarte gezogen .



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#13

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:10
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Zitat von linamax im Beitrag #12
Hallo Hg19801
Das hat meine Mutter 1974 gemacht als sie mich besuchte . Aber bei uns in der Verwaltung im Ort der hatte das nach drüben gemeldet und da hatte meine Mutter die Arschkarte gezogen .
Das tut mir sorry für deine Mutter, aber da wird es in dieser Verwaltung wohl ein ganz übles Sicherheitsloch in Richtung Osten (du weißt sicher, wie ich das meine) gegeben haben.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#14

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:15
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Zitat von HG19801 im Beitrag #13
Zitat von linamax im Beitrag #12
Hallo Hg19801
Das hat meine Mutter 1974 gemacht als sie mich besuchte . Aber bei uns in der Verwaltung im Ort der hatte das nach drüben gemeldet und da hatte meine Mutter die Arschkarte gezogen .
Das tut mir sorry für deine Mutter, aber da wird es in dieser Verwaltung wohl ein ganz übles Sicherheitsloch in Richtung Osten (du weißt sicher, wie ich das meine) gegeben haben.

Hallo
Diesen Herren habe ich bis vor zwei Jahren immer in meiner Stammkneipe getroffen .



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#15

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:18
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Na Du kannst Leute kennen. Wie bist'n drauf gekommen, das es gerade Dein Kneipenkumpan war?
Und da dreh Lutzles Frage gleich mal rum, wie hatte ein im Operationsgebiet tätiger 'Kundschafter für den Frieden' eigentlich seine Mitgliedsbeiträge für die SED entrichtet?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:30
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Zitat von HG19801 im Beitrag #11

Mal ein anderes Beispiel aus der Realität: Immer wenn Rentner sich in Richtung BRD aufmachten, wurden sie von der Organen der DDR (sprich Volkpolizei) davon in Kenntnis gesetzt, dass sie von westdeutschem Boden aus nicht in Drittländer weiterreisen dürfen.
"Ihr Visum gilt nur für die BRD! Wenn wir erfahren, dass ,,,, dann dürfen Sie nie wieder ...!!!"



Hallo,
es gab doch vermutlich auch DDR-Rentner die nahestehende Personen, welche Geschichte auch immer, in Österreich, Frankreich, Schweden oder sonstwo hatten.

Abgesehen vom devisenkostenden Flugticket ( wenn der Einladende bucht und bezahlt ? ), war das schwieriger genehmungsmäßig als Duisburg oder Heilbronn?



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#17

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:35
von HG19801 | 1.613 Beiträge | 15 Punkte
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Zitat von linamax im Beitrag #14
Hallo
Diesen Herren habe ich bis vor zwei Jahren immer in meiner Stammkneipe getroffen .
Ohne dir zu nahe zu treten: Was glaubst du, wie viele Leute nach der Wende rein menschlich abgrundtief enttäuscht wurden, nachdem sie Einsicht in ihre Stasi-Akten beantragten?

... das ging tiefer als Stammkneipentreffen.


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#18

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:38
von Nostalgiker | 2.591 Beiträge | 93 Punkte
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Das mit dem Bundesdeutschen Reispass war nun wirklich nicht das Problem.
Das Problem der damit gewonnene Reisefreiheit stellte sich etwas anders dar. Ungefähr so wie in diesem Witz:
"Sie haben einen 14 tägigen Urlaubsaufenthalt auf einer Karibikinsel gewonnen! Wie sie dort hinkommen und womit sie das Hotel bezahlen ist allerdings ihr Problem."

Es war also so, das die vor Ort ansässige Verwandtschaft die Reisen finanzieren mußten sonst nutzte einem der Pass überhaupt nichts ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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#19

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:50
von linamax | 2.239 Beiträge | 698 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #15
Na Du kannst Leute kennen. Wie bist'n drauf gekommen, das es gerade Dein Kneipenkumpan war?
Und da dreh Lutzles Frage gleich mal rum, wie hatte ein im Operationsgebiet tätiger 'Kundschafter für den Frieden' eigentlich seine Mitgliedsbeiträge für die SED entrichtet?

Hallo 94
Was kann ich da für das dieser Herr in meine Stammkneipe verkehrt , sollte ich ihn erschießen . Ach Grinsemann laß es , du labberst nur dummes Zeug .



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#20

RE: Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

in Leben in der DDR 20.03.2014 17:54
von HG19801 | 1.613 Beiträge | 15 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #16
Hallo,
es gab doch vermutlich auch DDR-Rentner die nahestehende Personen, welche Geschichte auch immer, in Österreich, Frankreich, Schweden oder sonstwo hatten.

Abgesehen vom devisenkostenden Flugticket ( wenn der Einladende bucht und bezahlt ? ), war das schwieriger genehmungsmäßig als Duisburg oder Heilbronn?


Selbstverständlich gab es DDR-Bürger, die auch in andere westliche Länder als die BRD reisten.

Wie diese Leute in deren Reiseländern "behandelt" wurden weiß ich nicht. Ob DDR-Rentner in Österreich, Frankreich usw. auch als Bundesdeutsche angesehen wurden entzieht sich meiner momentanen Kenntnis.

Ich weiß ebenfalls nicht, ob es schwieriger war ein Visum für solche Länder zu bekommen.


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